Waffenschau bei Destiny 2 – Rattenschwarm und Kabal-Tech in Aktion

Am 8. Mai 2018 bringt das Update 1.2.0 unter anderem überarbeitete exotische Waffen für Destiny 2. Bungie zeigt bis zum Erscheinen des Updates bereits vorab einige Exemplare der überholten Exotics. Diesmal gibt’s ein Kabal-Tech-Upgrade und eine Ungeziefer-Meute in Aktion zu sehen.

Im Vorfeld des am 8. Mai erscheinenden Updates 1.2.0 und der 2. Erweiterung „Kriegsgeist“ lieferte Bungie im Rahmen einer Waffenschau bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Änderungen an der exotischen Handfeuerwaffe Sturm und des exotischen Impulsgewehrs Graviton-Lanze.

Nun zeigt das Studio, wie sich die exotischen Waffen Himmelsbrennereid und Rattenkönig künftig spielen werden.

Kabal-Tech-Upgrade in Aktion – Der Himmelsbrennereid

Zunächst zeigte Bungie in gewohnter Manier anhand eines kurzen Clips, wie sich die überarbeitete Version des exotischen Scout-Gewehrs Himmelsbrennereid spielen wird. Anschließend erläuterte Senior Designer Jon Weisnewski die Änderungen an dieser Waffe.

Bei dem Himmelsbrennereid-Scoutgewehr handelt es sich um eine vergleichsweise solide Waffe, die sich für verschiedene Reichweiten eignet und sowohl beim Benutzen der Zielvorrichtung als auch aus der Hüfte mit unterschiedlichen Feuerraten und unterschiedlichem Schadens-Output arbeitet.

Beim Benutzen des Visiers feuert die Waffe langsamer, teilt allerdings so auch höheren Schaden aus. Außerdem macht sie mehr Schaden gegen Kabal-Widersacher und kann Phalanx-Schilde durchschlagen.

Allerdings wollte auch bei dieser Waffe nie so richtig exotisches Flair aufkommen. Die Waffe spielt sich fast wie jede andere Scout. Um dem entgegenzuwirken hat Bungie nun die Projektile der Waffe beim Feuern aus der Hüfte mit Explosivgeschossen versehen. Mit Zielvorrichtung wird sich die Waffe wie vorher verhalten. Vollautomatisch, langsame Feuerrate, hohe Durchschlagskraft.Destiny 2 himmelsbrenner

Wenn mit dem Himmelsbrennereid aus der Hüfte gefeuert wird, spuckt die exotische Scout nun langsamere Projektile mit schnellerer Feuerrate aus, die Ziele verfolgen und dann explodieren.

Die Zielverfolgung zieht die Projektile eher zur Körpermitte des Gegners, statt auf Präzisionsbereiche wie den Kopf, weshalb Bungie die Skalierung des Präzisionsschadens ein wenig reduziert und den Schaden auf den Körper erhöht hat. Präzisionstreffer sorgen aber immer noch für Bonus-Schaden und der Schaden über Zeit wird erhöht.

Das Endergebnis ist eine Waffe mit doppeltem Nutzen: Schießt man mit Zielvorrichtung, feuert man durchschlagende Projektile mit hohem Schaden. Aus der Hüfte ballert man mit schnellen, im Bogen fliegenden Zielverfolgungs-Projektilen, die beim Einschlag explodieren. Das fühlt sich laut Weisnewski fast so an wie ein Schnellfeuer-Granatenwerfer, der mit einem Knopfdruck zum Präzisionskiller werden kann.Ratking destiny 2

Ungeziefer-Pack frisst sich durch Kabalreihen – die neue Rattenkönig

Nach der Vorschau des Himmelsbrennereids hat Bungie anschließend die kommenden Änderungen an der exotischen Pistole Rattenkönig im Rahmen des aktuellen TWaB-Blogs vorgestellt. In dem Video kam dabei bereits die Meisterwerk-Version dieser exotischen Hand Cannon zum Einsatz.

Bei der Rattenkönig handelt es sich um eine exotische Pistole, die stärker wird, je mehr Leute eines Einsatztrupps sie aktiv ausgerüstet haben. Dieser Effekt war bisher bis zu sechs Mal stapelbar. Außerdem wird man beim Führen der Waffe für eine kurze Zeit unsichtbar, wenn man sofort nach einem Kill nachlädt. Auch bei dieser exotischen Waffe haben die Entwickler von Bungie noch Verbesserungspotential gesehen.

Mit steigender Anzahl der Rattenkönig-Nutzer innerhalb des Einsatztrupps profitiert die Feuerrate der Waffe am stärksten. Leider entfaltet die Waffe ihr Potential diesbezüglich nicht so, wie ursprünglich von den Entwicklern gedacht.

Einige Spieler verkennen die Vorteile der erhöhten Feuerrate oder nutzen sie nicht richtig, da sie den Abzug einfach nicht schnell genug betätigen können. Viele wissen offenbar erst gar nicht davon.

Damit dieses Potential leicht erkannt und auch gefühlt werden kann, haben die Entwickler den Rattenkönig in eine vollautomatische Waffe verwandelt, damit der Anstieg der Feuerrate immer einen Vorteil bringt und stets spürbar wird, wenn man im Rudel unterwegs ist.Ratking destiny 2 Catacombs
Ein weiterer Kritik-Punkt war, dass der intrinsische Perk Rattenmeute bisher nur dann aktiv wurde, wenn andere Verbündete den Rattenkönig tatsächlich in der Hand führten. Das empfand das Studio als zu situativ und eingeschränkt. Deshalb löst der  Rattenmeute-Perk nun dann schon aus, wenn andere Einsatztrupp-Mitglieder den Rattenkönig im Kinetik-Slot, im Halfter oder in der Hand haben.

Ferner steigen die Vorteile von Rattenmeute jetzt drastischer an, wenn die Waffe bereits von einem oder zwei weiteren Einsatztrupp-Mitgliedern getragen wird. Außerdem hat Bungie noch Unsichtbarkeits-Timer des Perks Ungeziefer auf sieben Sekunden erhöht.

Was haltet Ihr von den jüngsten Beispielen für die kommenden Änderungen an Exotics? Ist Bungie auf dem richtigen Weg?

Autor(in)
Quelle(n): Bungie TWaB
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