Destiny 2 schwingt den Nerf-Hammer – Diese Exotics werden bald schwächer

Zur Season 7 wird es bei Destiny 2 zahlreiche Sandbox-Anpassungen geben. Dabei werden einige der aktuell mächtigsten Exotics des Spiels – Waffen und Rüstungsteile – abgeschwächt.

Das erwartet Euch in Season 7: Mit dem Reset am 4. Juni soll die neue Season 7, die Saison der Opulenz beginnen. Doch die neue Season bringt nicht nur neue Inhalte und Herausforderungen, sondern offenbar auch einige Nerfs von beliebten exotischen Waffen und Rüstungsteilen.

In dem aktuellen „This Week at Bungie“-Blog haben die Entwickler einen Ausblick auf einige der kommenden Sandbox-Anpassungen gewährt. Bedenkt, dass es sich nur um eine Auswahl handelt. Die komplette Liste aller Änderungen kommt erst mit den entsprechenden Patch Notes.

Wann kommen die Änderungen? Ein konkretes Datum nannte Bungie nicht. Man sagt jedoch, dass man die Änderungen rechtzeitig kommunizieren wollte. Schließlich wisse man, dass viele für den ersten Tag der Season 7 viel vorhätten. Deshalb kann man davon ausgehen, dass die Änderungen einem traditionellen Update zum Season-Beginn, also am 4. Juni, ins Spiel kommen werden.

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Änderungen bei exotischen Waffen in Season 7

Der Grund für die Nerfs: Bungie hat explizit über Änderungen an vier exotischen Waffen gesprochen. Man will, dass Endgame-Inhalte wie Raids eine Herausforderung für die Hüter bleiben. Einige Waffen werden in diesem Rahmen bei ihrer aktuellen Form als zu stark erachtet.

Man will zwar primär wenig genutzte Waffen aufzumotzen, doch wenn man jedes Schießeisen einfach nur stärker macht, wird es irgendwann nicht mehr möglich sein, anspruchsvolle Erlebnisse zu bieten. Deshalb wird es auch diese Nerfs geben – auch, wenn man weiß, dass solche Änderungen nervig sein können.

Am härtesten dürfte es dabei die beliebte Sniper „Wispern des Wurms“ treffen. Diese Waffe wird von zahlreichen Fans als das beste Scharfschützengewehr von Destiny 2 angesehen. Nun wird sie vom selben Schicksal ereilt, wie einst ihr Vorbild aus Destiny – der Schwarze Hammer.

Wispern des Wurms: Wispern des Wurms macht mit ihrer Fähigkeit, im Prinzip unendlich viel Power-Munition generieren zu können, viele andere Waffen in bestimmten Situationen überflüssig. Dadurch haben fast alle anderen Scharfschützengewehre gerade bei Bossen das Nachsehen. Deshalb entfernt man die Munitionsregenerations-Fähigkeit der Whisper.

  • Ihr Perk „Weißer Nagel“ zieht dann Munition aus Reserven, anstatt sie quasi aus dem Nichts zu erschaffen
  • Reservemunition wurde von 9 auf 18 erhöht (ohne Reserve-Perks)

Schläfer Simulant: Der Schaden von abprallenden Schüssen von der Sleeper Simulant wurde bereits bei einigen wichtigen Feinden reduziert. Diese Reduzierung wird ab Season 7 dann ein fester Bestandteil dieser Waffe.

  • Querschläger-/Abprallschaden von Schüssen der Sleeper bei Bossen ist reduziert
  • Modifiziertes Präzisionsverhalten: Der totale Schaden bleibt unverändert, aber nicht-präzise Schüsse sind dann um einiges verzeihender
Destiny-Lord-of-Wolves

Lord der Wölfe: Lord der Wölfe bekam erst in Season 6 eine ordentliche Schadenserhöhung spendiert. Nun wird sie in Season 7 in Teilen abgeschwächt.

  • Der PVE-Schaden der Waffe wird um 20 % reduziert
  • „Lasst die Wölfe los“-Perk wurde überarbeitet. Dieser wird nicht länger automatisch nach einem Kill getriggert. Um den Effekt auszulösen, muss man nun die Nachlade-Taste gedrückt halten. Zudem wurden der PVE-Schaden und die Reichweitenboni bei diesem Effekt entfernt und durch einen universellen Schadensbonus ersetzt

Pikass: Auch die Pikass ist in ihrem aktuellen Zustand laut Bungie zu stark. Die Anzahl der Waffenperks in Kombination mir dem Effekt von Memento Mori geben dieser Waffe zu viele Vorteile im Vergleich zu anderen Schießeisen. Deshalb wird es folgende Änderungen geben:

  • Memento Mori endet, sobald man die Pikass verstaut
  • Der Schadensbonus von Memento Mori im PvP wurde leicht reduziert. Dadurch werden Kills durch zwei Treffer unterbunden, wenn Vergeltung (Einäugige-Maske) aktiv ist. Man benötigt nun 4 Belastbarkeit, um das zu überleben.
  • Memento Mori ist dafür aber für sechs Schüsse aktiv (statt für fünf)

Das sind übrigens nicht die einzigen Nerfs, die für die Season 7 geplant sind: So will Destiny 2 bald zwei seiner besten PvP-Waffen abschwächen

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Änderungen bei exotischen Rüstungsteilen in Season 7

Neben exotischen Waffen werden die Nerfs auch einige exotische Rüstungsteile treffen. Primär geht es dabei um Rüstung, die den Hütern Super-Energie zurückgibt.

Denn einige Rüstungsteile gelten fast schon als unabdingbar, da man mit ihnen eine große Menge Super-Energie für sich selbst produzieren kann – und das ohne auf die Sphären anderer Hüter angewiesen zu sein. 

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Viele Hüter hätten das Gefühl, man wäre im Nachteil, wenn man diese Rüstungsteile nicht anlegen würde. Das soll sich nun in Season 7 mit folgenden Anpassungen ändern:

  • Die Exotics „Schädel des schrecklichen Ahamkara“, „Orpheus-Rigg“ und „Phönix-Protokoll“ werden die Super-Energie mit abnehmendem Ertragszuwachs herstellen. Dadurch soll es seltener vorkommen, dass man es schafft, die komplette Super wieder voll aufzuladen.
  • Das Limit der Super-Rückgabe der „Galanor-Bruchstücke“ und von „Ursa Furiosa“ wird reduziert. Damit sollen diese Exotics den übrigen Rüstungsteilen angeglichen werden, die Super-Energie zurückgewähren.
  • Die Energie-Gewinnung für die „Gwisin-Panzerweste“ wurde von 15 % auf 8 % beim Besiegen von einem oder zwei Hütern reduziert. Schaltet man drei oder mehr Hüter aus, skaliert dies aber genau wie zuvor. Die Energierückgabe im PvE soll sich ebenfalls ähnlich wie zuvor verhalten.

Was haltet Ihr von diesen Änderungen? Lasst es uns im Kommentar-Bereich wissen.

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Autor(in)
Quelle(n): Bungie
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