Destiny 2: Quest für die Izanami-Schmiede erntet viel Kritik – Zurecht?

Seit Kurzem ist die dritte Schmiede in Destiny 2 live. Doch die Quest zum Entfachen der Izanami-Schmiede wird von zahlreichen Spielern teils scharf kritisiert. Was ist da los?

Was ist passiert? Mit dem Weekly Reset vom 18. Dezember kam die mittlerweile dritte von insgesamt vier Schmieden der Schwarzen Waffenkammer ins Spiel.

Wie auch bei den beiden Vorgängern Völundr und Gofannon ist das Entfachen, also das Freispielen der Izanami-Schmiede an eine Quest geknüpft. Doch in den Augen vieler Fans hat es Bungie bei der neuen Schmiede mit den Aufgaben übertrieben. So manch einer muss sich wirklich überwinden, um die Quest zu vollenden oder verzichtet gleich gänzlich darauf. Doch warum eigentlich?D2_Black_Armory_Press_Kit_Ada_01

So funktioniert das Entfachen der neuen Schmiede: Die Quest besteht aus zahlreichen Schritten und mehreren Besuchen bei Ada-1, der Händlerin der Schwarzen Waffenkammer, im Turm. Kurzum: Man sucht die Schmiede, stellt fest, dass sie kaputt ist und verbringt den Großteil der Zeit damit, den Zünder zu reparieren.

Dabei gilt es, 100 Vex hier zu töten, 20 Minotauren dort auszuschalten, haufenweise Materialien zu farmen, Missionen zu spielen und zwischendurch immer mal wieder Ada-1 aufzusuchen. Am Ende warte noch eine härtere Version des „Terminus der Einsicht“-Strikes – mit einem empfohlenen Power-Level von 640, ohne Matchmaking und mit einem garantierten Kick in den Orbit, falls der gesamte Trupp stirbt.

Einen Guide für die Izanami-Schmiede findet Ihr hier: Izanami-Schmiede freischalten – So geht‘s

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Was ist das Problem mit der neuen Schmiede? Die Quest zum Freischalten der Izanami-Schmiede ist die bisher umfangreichste von allen Schmiede-Quests.

Doch sobald man sich der Aufgabe widmet, stellt man schnell fest: Wirklich kreativ ist der Questverlauf nicht. Auch neuen Content hat diese Aufgabe kaum zu bieten.

Stattdessen verbringen die Hüter zwischen drei und fünf Stunden damit, langweilige und monotone Farm-Aufgaben abzugrasen, die sich stark nach Lückenfüllung und Content-Streckung aussehen. Das alles an bereits bekannten Schauplätzen mit bekannten Gegnern.

Zudem bereitet besonders der Strike Solo-Spielern Schwierigkeiten, da die Level-Anforderung hoch ist, es kein Matchmaking gibt und man neu anfangen muss, wenn der gesamte Trupp oder alleine dort stirbt.

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In zahlreichen Reddit-Beiträgen machen die Fans ihrem Frust und Enttäuschung Luft. Viele erklären dabei, dass sie sich wirklich überwinden müssen, diese langweilige und künstlich in die Länge gezogene Quest-Reihe überhaupt durchzuspielen. Auf einem Zweit- oder Dritt-Charakter werde man sich das garantiert nicht mehr antun. Denn die Schmiede wird beim Entfachen nur für den jeweiligen Hüter einzeln freigeschaltet.

Mache Spieler geben mitten in der Quest auf oder sehen gar komplett davon ab, sie die dritte Schmiede zu freizuspielen. Diese Art von Inhalten liefere keinerlei Motivation, diese Aufgabe überhaupt zu bestreiten. Nach den beiden Vorgängern und mit diesen neuen Schritten ist die Luft für so einige Spieler raus.

Darüber diskutieren zurzeit die Fans: In der Community ist nun eine Diskussion entbrannt, ob die Schmiede-Quest tatsächlich die Art von Content ist, die Spieler sich wünschen. Auf der einen Seite stehen Fans die sagen „Ihr wolltet mehr Grind, da habt ihr ihn“. Dem gegenüber steht der überwiegende Teil der Spieler, die entgegnen „Ja, aber doch nicht so“.D2_Black_Armory_Press_Kit_Gear_03

Denn spielt man beispielsweise alle drei Charaktere, so beansprucht alleine diese eine Freischalt-Quest für eine einzelne Schmiede zwischen 10 und 15 Stunden Spielzeit. Der Großteil davon ist monotoner und vor allem im Prinzip sinnloser Grind, der außer der Freischaltung der Schmiede kaum etwas für den Spieler bringt.

Es ist keiner gezwungen, alle diese Inhalte an einem Stück zu spielen und die Schmiede sofort freizuschalten. Doch wenn man den Spielern sagt, eine neue Schmiede ist live, dann kann man davon ausgehen, dass viele Hüter sie sofort und an einem Stück freischalten und dann dort mit dem Schmieden neuer Waffen loslegen wollen.

Ob es jedoch mit solchem Quest-Design jedoch gelingt, die Hüter dafür zu begeistern, halten viele Spieler zumindest für fraglich. Mit mehr als einem Charakter wird sich ein Großteil der Spieler das offenbar nicht antun. Und manche wohl gar nicht.

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Wie seht Ihr die Sache? Hat Bungie bei der neuen Schmiede den Bogen überspannt? Habt Ihr Ideen, wie man solche Quests besser gestalten könnte?

Autor(in)
Quelle(n): RedditForbes
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