Destiny 2: Mehr jagen, weniger warten – So ändert Forsaken die Flashpoints

Mit der Forsaken-Erweiterung für Destiny 2 sollen die Hüter nicht nur öfter, sondern auch mehr Möglichkeiten erhalten, auf den Flashpoint-Meilenstein hinzuarbeiten. So sollen sich die Flashpoints ab dem 4. September 2018 ändern.

Erste Änderungen: Wie Bungie bereits ankündigte, wird mit dem Forsaken-Addon der Flashpoint-Meilenstein alle vier Tage rotieren – und nicht mehr wie bisher wöchentlich. Doch offenbar ist das nicht die einzige Änderung, die es in diesem Bereich geben wird.

Flashpoints sind momentan zu einseitig: Aktuell besteht der Weg zum Flashpoint-Meilenstein zum größten Teil aus dem Absolvieren einer Hand voll öffentlicher Events. Patrouillen und Verlorene Sektoren würden sich zwar anbieten, um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, bieten jedoch keinen Anreiz und spielen deshalb auch kaum eine Rolle.

Bungie will das ändern: Das alles soll sich mit dem Forsaken-Addon ändern. Nicht nur soll der Flashpoint-Meilenstein dann mehr Aktivitäten umfassen – die Hüter sollen auch neue Ziele zum Jagen bekommen.Destiny 2 Forsaken LostSector 1

Flashpoints funktionieren in Forsaken etwas anders

Flashpoints in Forsaken sind anders: Sobald sich die Hüter das erste Mal bei Forsaken einloggen, werden sie laut Bungie feststellen, dass die Flashpoints nun etwas anders funktionieren. Anstatt einfach darauf zu warten, bis das nächste öffentliche Event startet, wird es demnächst gute Gründe geben, auch mal eine Patrouille zu starten oder einen Verlorenen Sektor aufzusuchen.

Sherriff-Job und Bounties für mehr Abwechslung: Denn Spieler werden beispielsweise auf Jagd nach einer Menge flüchtiger Sträflinge gehen können, die aus dem Gefängnis der Alten entkommen sind – selbst nach Ende der Forsaken-Story.

Auf diese Kriminellen wird man in so gut wie jeder Aktivität treffen können. Sie können im Rahmen eines öffentlichen Events, als Hochwert-Ziel in der freien Welt oder auch bei Gambit auftauchen, aber auch als Mini-Bosse in Strikes oder Lost Sectors fungieren. Wen man bereits erledigt hat, wird man in den Sammlungen einsehen können.Destiny 2 forsaken spider

Ein neuer Gefallenen-NPC in der Wirrbucht, The Spider, wird dabei weitere Anreize liefern, diesen Abschaum zur Strecke zu bringen – und zwar mit den zurückkehrenden Beutezügen! Die Bounties werden dabei einen Hinweis erhalten, wo Ihr den jeweiligen Schurken vorfinden könnt. Diese Aufgaben sollen sich bei erfolgreichem Abschluss mehr als lohnen.

Nicht alle dieser gesuchten Outlaws sind gleich  – entsprechend kann nicht jeder Hüter jeden Sträfling jagen. Es wird bei den Beutezügen vier Stufen geben, die sich alle an unterschiedliche Power-Level der Hüter richten. Die ersten drei Tiers schicken die Hüter quer über die verschiedenen Schauplätze und lassen sie bestimmte Aufgaben erfüllen, bevor man auf den Gesuchten trifft. Die vierte und schwerste Stufe schickt die Hüter dann in eine neue Aktivität – den Outlaw Lost Sector.

Die Outlaw Lost Secrors – nur für die besten Hüter: Neben den stärkeren Bossen der regulären Verlorenen Sektoren sollen die Outlaw Lost Sectors eine zusätzliche Herausforderung bieten. Diese Challenge richtet sich nur an mächtige Hüter. Die meisten Spieler werden nicht stark genug für die vierte Stufe der Bounties sein – selbst lange, nachdem sie die Kampagne gemeistert haben. Nachdem man einen dieser Beutezüge angenommen hat, wird es zunächst darum gehen, den mächtigen entflohenen Bösewicht ausfindig zu machen. Sobald man die richtige Location gefunden hat, wird man sich durch eine viel schwerere Version eines Verlorenen Sektors kämpfen müssen, bevor man auf einen der sechs Outlaws-Bosse trifft.Destiny 2 Forsaken LostSector 2

Zusammen mit den Änderungen am Flashpoint-Meilenstein und in Kombination mit den zufälligen Outlaws und ihren Bounties sollen die neuen Verlorenen Sektoren dazu beitragen, dass die Schauplätze in Destiny 2 lebendiger wirken. Außerdem sollen sie eine weitere Möglichkeit verkörpern, Fortschritt zu erzielen, bevor es für die Hüter ins Endgame geht.

Videos zu den Outlaw Lost Sectors: Es gibt aktuell zwei Videos zu den kommenden Outlaw Lost Sectors. Da es sich dabei jedoch um exklusives Bildmaterial von Game Informer handelt, können wir die Videos hier nicht einbetten.

Wenn Ihr dennoch Interesse habt, einen ersten Blick darauf zu werfen, dann folgt diesem Link: Hier geht’s zu den Videos der Outlaw Lost Sectors.

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Was haltet Ihr von diesen Änderungen? Geht Bungie damit in die richtige Richtung? Oder geht das alles nicht weit genug, um Destiny 2 wieder attraktiv zu machen?

Autor(in)
Quelle(n): Game Informer
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