Analyse-Firma glaubt: Destiny 2 fehlen 63% Umsatz gegenüber 2017

Wie eine Markt-Analyse-Firma behauptet, hat die Erweiterung Forsaken nicht den erhofften Aufschwung für Destiny 2 gebracht. Das Interesse sei wieder wie vor dem Launch der großen Herbst-Erweiterung.

Was ist passiert? Das US-Amerikanische Unternehmen Superdata ist auf Analysen des weltweiten Gaming-Marktes spezialisiert. Die Firma hat nun einen Bericht veröffentlicht, wo sie die 10 besten Verdiener durch digitale Verkäufe auf dem Gaming-Markt für den Monat November aufführt – auf PC, Konsolen und Mobilgeräten. Doch Destiny 2 schneidet dabei nicht gut ab.

Wie hat sich Destiny 2 entwickelt? War Destiny 2 im September, dem Launch-Monat von Forsaken, noch der Top-Geldbringer auf Konsolen, so taucht der Titel im November nicht mal mehr in den Top 10 auf. Weder auf Konsolen, noch auf dem PC. Doch die Firma hat Destiny 2 trotzdem einen eigenen Passus in dem Bericht gewidmet.

d2 november superdata

Quelle: SuperData

Dort heißt es, dass der Aufschwung durch Forsaken nur von kurzer Dauer war. Der Jahresumsatz bei Zusatz-Inhalten sei bei Destiny 2 um 63% im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Allgemein seien das Engagement und die Monetarisierung wieder auf dem Niveau vor dem Forsaken-Release angelangt.

Was bedeutet das für Destiny 2? Konkrete Zahlen liegen nicht vor, daher ist es schwer, genaue Schlüsse zu ziehen. Doch auch der Publisher Activision hat in seinem letzten Earnings Call durchsickern lassen, dass man nicht wirklich zufrieden damit ist, wie sich Destiny 2 schlägt. Denn trotz Forsaken hat das Spiel nicht die Erwartungen des Publishers erfüllen können, hieß es seitens Activision.

Im gleichen Zuge hat man Maßnahmen angekündigt, mit denen die Verkäufe angekurbelt werden sollen. So hat Activision geplant, Destiny 2 schneller mit neuen Content zu versorgen. Zudem sollen neue Formen der Monetarisierung eingeführt werden.Destiny-Community

Mit dem neuen Annual Pass für das zweite Jahr von Destiny 2 soll das Spiel bereits in kürzeren Abständen mit neuen Inhalten beliefert werden. Offenbar läuft das aber noch nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. Neue Formen der Monetarisierung wurden bislang noch nicht eingeführt. Es bleibt also spannend zu sehen, wie sich diese Entwicklung auf die Zukunft von Destiny 2 auswirkt.

Auch interessant – So schneiden Battlefield 5 und Fallout 76 ab: Destiny 2 ist offenbar nicht das einzige Spiel, was unter den Erwartungen bleibt. Wie das Analyse-Unternehmen in dem Bericht mitteilt, haben der Launch von Battlefield 5 und Fallout 76 nicht die Franchise-Benchmarks erfüllt.

So habe Battlefield 5 geschätzt 1,9 Millionen und Fallout 76 1,4 Millionen digitale Einheiten auf Konsolen und dem PC verkauft. Beide Titel hätten im Vergleich zu Battlefield 1 und Fallout 4 an Boden verloren.

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Autor(in)
Quelle(n): SuperData Research
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