Mittlerweile konnten alle Länder den Film Demon Slayer: Infinity Castle sehen. Das Feedback fällt größtenteils positiv aus, immerhin ist der Anime-Film der umsatzstärkste überhaupt. Dabei gibt es eine Sache, die Fans stört.
Wie erfolgreich ist Demon Slayer: Infinity Castle? Nachdem Demon Slayer weltweit zu sehen war, steht fest, dass er der umsatzstärkste Anime-Film aller Zeiten ist. Der Film konnte auf der ganzen Welt rund 472 Millionen Euro einnehmen (via Box Office Mojo).
Zum Vergleich:
- Der Anime toppt sich damit selbst. Bislang war nämlich Demon Slayer: Mugen Train auf Platz 1 der besten Anime-Filme. Er konnte etwa 413 Millionen Euro einspielen.
- Your Name ist ein bekannter Anime, den viele für seinen überragenden Plot-Twist feiern. Er nahm 344 Millionen Euro ein.
- Selbst die Ghibli-Filme, die viele Fans für ihre magische Art mögen, haben nicht so viel Geld eingenommen.
Wie Deadline berichtet, ist für den Erfolg vor allem das internationale Publikum verantwortlich. In Japan selbst hat Infinity Castle sogar etwas weniger eingespielt als Mugen Train. Das zeigt, wie erfolgreich Demon Slayer mittlerweile weltweit geworden ist. Für die Macher der Trilogie ist es ein positives Signal, dass es die richtige Entscheidung war, einen Film zu machen und keine 5. Staffel.
Fans kritisieren eine Sache an Demon Slayer, die typisch für jeden Anime ist
Wie kommt der Film an? Auf IMDb kommt der Film bei rund 33.000 Wertungen auf 8,6 von 10 Sternen (Stand: 22. September um 11:00 Uhr). Die Fans feiern unter anderem die grandiosen Animationen, die es im Manga gar nicht gab.
Doch es gibt auch einen großen Kritikpunkt, der viele Fans stört. Dabei ist der Schwachpunkt in fast jedem Anime zu finden, der aus dem Shounen-Bereich stammt.
Was ist die Schwäche? Wie ein Redakteur bei Polygon schreibt, werden die Zuschauer aus den actionreichen Kämpfen geholt, die immer wieder durch Flashbacks, Gedanken oder Visionen unterbrochen werden.
In Demon Slayer kämpfen die Säulen gegen die stärksten Dämonen, deren Hintergrundgeschichte teilweise noch nie zu sehen war. Das wird jetzt für die Filme nachgeholt.
Auch auf Reddit gibt es einige Fans, die sich an den Flashbacks und inneren Monologen stören. Der Film könnte nicht als Actionfilm bezeichnet werden, wenn so viele Unterbrechungen eingebaut seien. Ihnen zufolge soll der Anteil an ruhigen Szenen höher sein als die zu sehenden Kämpfe.
In diesem Jahr gibt es noch einen weiteren Anime-Film, den Fans sich anschauen können. Er funktioniert wie Infinity Castle und ersetzt einen Teil des Animes. Zuvor gibt es sogar noch einen anderen Film, der ein Recap sein soll: Chainsaw Man bekommt einen weiteren Anime-Film, der sich laut Fans lohnt
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Ich fand den Film top, hatte echt Spaß damit. Die letzte Rückblende hatte sich bisschen gezogen, war aber dennoch wichtig in der Gegenwart weiter gehen zu können
Da bin ich bei dir
Die Rückblenden waren gut verteilt und vor allem bei den Toden fand ich es wichtig, die Verstorbenen nochmal mit Rückblenden zu würdigen. Die letzte ist aber kurz vor Ende des Films etwas ausgeufert, auch wenn es eine echt schöne Rückblende war ^^
Eine Sache kann ich bei der Kritik aber verstehen: Für eine Serie mit X Folgen eignen sich so Rückblenden besser als in einem kompakten Film, vor allem im Kino. Da ist man auch auf das restliche Publikum angewiesen, damit es ruhig bleibt in solch emotionalen Momenten ^^ Ich hatte dieses Mal Glück und nicht ein Mensch hat einen Mucks gemacht. Da hatte ich das Gefühl, das Kauen meines Popcorns hätte andere schon stören können 😀
Schwierig mit den Animationen in einem Buch auf Papier.
Die Aussage ist verlinkt auf einen weiteren Artikel, der diese Aussage begründet.
Tipp: erst lesen, dann klugscheißern 👍
Die grandiosen Animationen kommen primär durch die Effekte der Atmungen zustande, und die gibt es im Manga nicht 🙂
Kann die Diskussion um die Rückblenden nicht ganz nachvollziehen. Klar, man hätte einen reinen Actionfilm machen können und sich nur auf die Kampfszenen beschränken. Aber gerade die Rückblenden, welche die Beweggründe der Dämonen erklären, machen für mich den Film erst rund. Es gibt nun mal nicht nur Gut gegen Böse, sondern jeder Charakter hat seine Vergangenheit.
Das hat mich beim Anime so schon gestört, diese ganzen Flashbacks… als lebe der Anime nur davon. Gefühlt müsste man den ganzen Anime doppelt so lange machen nur für die Flashbacks/Hintergrundgeschichten die existieren, die kämpfe sind Großteils nur noch Beigeschmack gewesen und sozusagen die “Abschlussreaktion” auf die Vergangenheit einzelner Ereignisse. Das der ganze Anime gute Animationen hat möchte ich dabei nicht bestreiten, den ganzen Hype um die Serie selbst kann ich bis dato nicht verstehen, es ist ein nett anzusehendes Spektakel mit zu viel flachbacks