Sam Altman, Mitgründer und Chef von OpenAI, erklärte, dass Menschen gerne arbeiten. Aus diesem Grund werde es auch nicht zu einer 4-Tage-Woche kommen. Selbst technologischer Fortschritt werde daran nichts ändern. Denn der Mensch sei laut Altman an Konkurrenz gegenüber anderen Menschen interessiert.
Die 4-Tage-Woche gilt als Idealvorstellung für viele Arbeitnehmer: 4 Tage arbeiten und dafür dann einen freien Tag zusätzlich nutzen zu können, um diesen dann etwa mit Familie, Freunden oder Hobbys zu verbringen.
Sam Altman, Mitgründer und Chef von OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, erklärte in einem Podcast, dass wir Menschen einfach zu gerne arbeiten und es deswegen keine 4-Tage-Woche geben werde.
Menschen arbeiten gerne, das werde laut Altman auch technologischer Fortschritt nicht ändern
Was sagt Altman? In einer Folge des Unternehmer-Podcasts „Relentless“ auf YouTube erklärte Altman, dass Technologie wie KI schon länger verspreche, dass Menschen weniger arbeiten müssten. Doch bisher sei das nicht eingetreten und das liege nicht unbedingt an KI. So sagte er:
Die Technologie verspricht den Menschen schon seit langem, dass sie weniger arbeiten und jede Menge Freizeit haben werden … Aber irgendwie wird das Versprechen der Vier-Stunden-Woche in der Gesellschaft nie in großem Maßstab wahr. Und ich gehe nicht davon aus, dass KI daran etwas ändern wird.
Stattdessen, führt er weiter aus, würden die Menschen sogar noch mehr arbeiten als vorher.
Wir werden alle viel beschäftigter sein, als wir dachten, dass wir es in einer Welt nach der Superintelligenz sein sollten. Wir werden uns zwar weiterhin darüber beschweren, aber insgeheim werden wir glücklich sein.
Ein Argument, mit dem er übrigens nicht alleine ist. Auch andere teilen diese Meinung, dass wir wegen KI mehr und nicht weniger arbeiten werden: So erklärte etwa der Chef von Nvidia, dass KI mehr oder nicht weniger Arbeit bedeute.
Warum sind Menschen mit Arbeit glücklich? Altman betonte den menschlichen Drang, miteinander zu konkurrieren und sich gegenseitig zu übertrumpfen. Er erklärte, dass es Menschen wichtig sei, sich gegenseitig zu übertrumpfen und besser als andere zu sein.
Und das dieses Bedürfnis trotz technologischer Entwicklungen weiter bestehen bleibe und uns weiterhin dazu anspornen werde, uns weiterhin auf die Arbeit zu konzentrieren und dafür Dutzende von Stunden pro Woche aufzuwenden. Und mit einer 4-Tage-Woche sei dieser Drang nicht vereinbar.
Viele dürften das etwas anders sehen, etwa die Generation Z, deren Traum schon länger eine 4-Tage-Woche ist.
Sam Altman hält Kritik am Energieverbrauch von KI für unfair: Er erklärt, dass Menschen viel Energie benötigen, um intelligent zu werden. Das sagt er in einem ausführlichen Interview und verteidigt hier künstliche Intelligenz und deren Kosten. Mehr dazu auf MeinMMO: KI benötigt viel Energie, doch Sam Altman findet das unfair: verweist auf die Energie, die man braucht, um einen Menschen zu trainieren
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