Call of Duty 2020 wird angeblich Black Ops 5 – Nach Entwicklungs-Krise

Laut neuen Berichten der US-Seite Kotaku soll das übernächste Call of Duty, das im Jahr 2020 seinen Release hat, nun Black Ops 5 werden und unter anderem für PS4, Xbox One, PS5 und die nächste Xbox erscheinen. Der Plan sei umgeschmissen worden, nach Problemen bei der Entwicklung.

Wo kommen die Informationen her? Die Information kommt von der US-Seite Kotaku, dort arbeitete man offenbar an einem „Insider-Bericht“ über Activision Blizzard und ist bei der Recherche auf neue Informationen gestoßen, die man sofort veröffentlichen wollte.

Im Artikel beruft man sich auf Quellen, die anonym bleiben möchten, aber mit der Sache vertraut sind.

Der Autor hinter der Geschichte, Jason Schreier, ist bekannt dafür, Einblicke in große US-Studios zu haben, gerade von Activision-Studios hat er schon häufiger berichtet. So gab es etwa im Vorfeld der Entlassungen bei Activision Blizzard bereits Berichte oder über die Entwicklungsgeschichte von Destiny.

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Studio Sledgehammer in der Krise

Das war der eigentliche Plan: Normalerweise hat Activision Blizzard eine Rotation für Call of Duty. Sie haben drei Studios, die sich damit abwechseln, ein jährlich neues Call of Duty zu entwickeln.

Es heißt, eigentlich sollte Call of Duty 2020 von Sledgehammer entwickelt werden. Die sollten an dem Shooter gemeinsam mit dem Studio „Raven“ aus Wisconsin arbeiten, die ebenfalls eine Führungsrolle bei dem Spiel einnehmen sollten.

Die beiden Studios wollen ein Call of Duty entwickeln, das zu Zeiten des Kalten Kriegss spielt.

Allerdings soll es zu Schwierigkeiten zwischen Sledgehammer und Raven gekommen sein. Die hätten sich im letzten Jahr häufig über die Richtung der Entwicklung gestritten.

Kotaku sagt, zwei Quellen hätten Call of Duty 2020 als „Mess“, also als Schlamassel, beschrieben.

Bei Sledgehammer hätten zudem zwei Gründer das Studio verlassen. Das Studio hätte im Zuge dessen in den letzten Monaten einige Entwickler verloren. Das hätte auf die Moral der verbliebenen Entwickler gedrückt.

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Das ist der neue Plan: Es heißt Activision hätte jetzt dem Studio Treyarch (Black Ops 4) die Kontrolle über Call of Duty 2020 gegeben. Sledgehammer und Raven sollen sie unterstützen.

Die sollen ihre Arbeit an der Singleplayer-Kampagne des bisherigen Spiels jetzt ummodeln zur Kampagne für Black Ops 5. Die Kampagne soll dann auch im Kalten Krieg spielen.

Bei Call of Duty Black Ops 4 war kritisiert worden, dass eine Kampagne fehlt.

Es heißt, Black Ops 5 werde wahrscheinlich schon für die neue Konsolen-Generation kommen und im Herbst 2020 erwartet.

Das ist noch interessant: Angeblich hat sich Black Ops 4 nicht so gut verkauft, wie man anfangs dachte. Trotz eines starken Starts sei es nicht ganz so gut gelaufen, wie es die „Erbsenzähler bei Activision“ erwartet hätten.

Daher überlege Activision nun, auf ein Free2Play-Modell zu setzen. Das überlege man auch für einen Modus bei Modern Warfare 4, das dieses Jahr erscheint. Aber hier sei man sich noch nicht so sicher.

Activision Blizzard überlegt Free2Play – Meinen sie WoW und Overwatch?

So reagiert Treyarch angeblich: Es heißt ferner, dass Studio Treyarch habe jetzt statt sonst 3 Jahren nur zwei Jahre Zeit, um ein neues Call of Duty zu entwickeln.

Darauf reagiere man gespalten:

  • Während manche sich negativ äußerten und Überstunden erwarten
  • Sind andere zuversichtlich, man hätte einen Plan, der sich nicht groß verändern werde

Die News kommt gerade noch bevor das 2019er Call-of-Duty offiziell angekündigt ist. Hier rechnet man mit Modern Warfare 4, allerdings mit einem anderen Dreh:

Call of Duty 2019 wird wohl Modern Warfare 4 mit riesiger Multiplayer-Welt
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Nico Scheff
Nico Scheff
6 Monate zuvor

ne so dumme und beschränkte zielgruppe die nur am heulen ist und es dann dennoch kauft hat es nicht anders verdient.

so viel blindheit und dummheit gehört halt einfach ausgenutzt.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
6 Monate zuvor

Spar dir bitte künftig solche Kommentare.

AEIOU Predator
AEIOU Predator
6 Monate zuvor

Langsam wird’s schon lächerlich…. Activision mag zwar vielleicht ein Ausbeuterverein sein (wie so viele Konzerne dieser Welt), aber wieso der Nazivergleich? So wenig über die letzten dunklen Kapitel unserer Geschichte informiert? Ich check´s einfach nicht wie man heute einfach alles und jeden als Nazi betiteln muss. Aber bedenkst du dabei nicht, das du eigentlich die Verbrechen der Nationalsozialisten damit verharmlost? Herr schmeiß Hirn vom Himmel!

BigFreeze25
BigFreeze25
6 Monate zuvor

Ja ne ist klar…Activions Geschäftspraktiken auf eine Stufe mit NS-Verbrechen zu stellen…da scheint aber jemand sehr schlecht geschlafen zu haben…

manicK
manicK
6 Monate zuvor

Nicht mal der Battle Royale Modus konnte CoD retten. Was ich eigentlich gedacht habe.

Entweder sie kupfern Destiny ab und machen es besser als Bungie. Oder die Reihe kann man endgültige vergessen.

Najo.

BigFreeze25
BigFreeze25
6 Monate zuvor

BR funktioniert nur auf Dauer wenn man es wie Fortnite oder PUBG hält: regelmäßig neue Inhalte liefern. Das war aber nie der Anspruch von Blackops 4. Die wollen schließlich jedes Jahr ein neues Cod an den Mann bringen…
Und genau darauf haben glaube ich viele Spieler keine Lust mehr. Warum soll ich jedes Jahr den Vollpreis für ein Spiel ausgeben, dass sich genauso anfühlt wie die Teile davor? Fortnite und Apex sind kostenlos, PUBG gibts auch schon länger als ein Jahr und liefert immer noch neue Inhalte (kostet zudem nur die Hälfe).

SethEastwood
SethEastwood
6 Monate zuvor

Ne neue Engine wäre mal angesagt denn diese ist älter als das Publikum von CoD.

Shin Malphur
Shin Malphur
6 Monate zuvor

Warum nicht einfach CoD 2020 absagen und die normale Rotation durchlaufen lassen? Dann kann Sledgehammer einfach mal auf Engine-Neuentwicklung gehen und 2023 ein sehr geiles CoD bringen. Dann gibts eben mal n Jahr lang keins.

BladerzZZ
BladerzZZ
6 Monate zuvor

Meine Empfehlung: Nur noch ein Studio soll für CoD verantwortlich sein und die Games sollen alle 2-3 Jahre erscheinen und mit schönerer versorgt werden, damit das Game nicht nach 4 Monaten in der Bedeutungslosigkeit versinkt da der nächste Teil vor der Tür steht!

DaayZyy
DaayZyy
6 Monate zuvor

Finde solche Einblicke ja toll aber haben alle Spieleentwickler diesen Schreier auf kurzwahltaste?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
6 Monate zuvor

Es kann z.b. gut sein, dass der eine Quelle direkt bei Activision Blizzard hat, irgendwo im PR/Marketing, der weiß, was da läuft. Der muss nicht mal bei Sledgehammer/Treyarch sein, es reicht eigentlich, wenn der irgendwo in dem riesigen Komplex von Activision Blizzard sitzt, um das alles mitzubekommen.

Die Infos hier sind ja auch weiter weg. Ich nehm mal an, das ist dann dieselbe Quelle, die auch andere Infos zu Activison-Blizzards-Storys erzählt, bei den Entlassungen, bei Destiny usw.

Im Prinzip reichen dann wenige Quellen an den Schlüsselpositionen, um solche Infos zu bekommen. Er braucht da nicht immer neue Quellen.

DaayZyy
DaayZyy
6 Monate zuvor

Joa finde es nur so Suspekt das es immer Mr. Schreier himself gefühlt ist der sowas „aufdeckt“ als sei er der einzige mit Quellen usw.

pvpforlife
pvpforlife
6 Monate zuvor

Naja wenn man sich den Zustand anschaut in dem BO4 released wurde und was für Technische Probleme das Spiel hatte und nicht zu vergessen die ganzen Recycelten Assets und Systeme aus BO3, was wird wohl dabei rauskommen 2020 mit nur 2 Jahren Zeit. Und klar logisch hat sich BO4 nach Release schlechter verkauft als erwartet, nicht nur der Zustand des Spiels war der Grund, auch die Art wie nach Release an dem Spiel gearbeitet wurde war einfach nicht gut. Hinzu kommen dann schlechte PR wegen verschiedenste Monetarisierungsmodelle, die zu Beginn höchst fragwürdigen Patches bei der Balance und das sie mehrer… Weiterlesen »

PalimPalim
PalimPalim
6 Monate zuvor

Sledgehammer hat einfach keine Ahnung wie ein guter Shooter sein MUSS…WW2 war echt ne Gruft

Ähre
Ähre
6 Monate zuvor

Das kann ja nur schlecht werden.

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