Blizzard erklärt, warum die Storys für WoW und Overwatch an heiligem Ort entstehen

Wenn Storys für Spiele wie World of Warcraft oder Overwatch geschrieben werden, dann passiert das unter bestimmten Voraussetzungen. Und das ist auch wichtig so, meint Blizzard.

Um was geht es? Die Spieleschmiede Blizzard ist bekannt dafür, interessante Storys zu erschaffen. Das kennt man bereits aus dem Warcraft-Universum, das in WoW seine Geschichte gerade stets weitererzählt.

Wenn wichtige Entscheidungen in der Story getroffen werden, dann kann das bei manchen Fans super ankommen, bei anderen gar nicht gut. Die teilen Ihre Meinung dann lauthals in sozialen Netzwerken wie den Blizzard-Foren oder auf Reddit mit.

Blizzard ändert die Story von Warcraft 3, damit sie zu WoW passt

Blizzard erklärte jetzt, dass negatives Feedback von Fans keinen Einfluss auf die Storys ihrer Spieler haben wird. Darum entstehen diese an einer Art heiligen Ort. Einem geschützten Raum.

Man will sich nicht von seiner ursprünglichen Idee abbringen lassen, weil Fans laut rufen, dass sie etwas anderes wollen.

Der Game Director versprach kürzlich, dass Sylvanas nicht so enden soll, wie Garrosh Höllschrei vor ihr.

Blizzard hört Euer Feedback, aber …

Was ist das für ein heiliger Ort? Wenn gute Geschichten entstehen sollen, braucht man laut Blizzard einen freien Kopf. Klare Gedanken.

Beeinflusst durch negatives Feedback, ist man vielleicht nicht mehr so frei in seinen Entscheidungen, die man in der Story trifft.

Während der Entwickler-Konferenz „Reboot Develop“ erklärte Blizzards Director of Story and Franchise, George Krstic (via VG247):

Insbesondere zu World of Warcraft sagte unser Creative Director Alex [Afrasiabi] eine wunderbare Sache. Er sagte, unsere Story-Räume sind Dojos. Es sind heilige Orte. Und wir versuchen, eine Geschichte so gut wir können zu erzählen und unsere Spieler so glücklich wie möglich zu machen. Aber wir versuchen, die Negativität nicht ins Dojo zu lassen.

Außerdem sagt er, dass man auf die Fans höre. Doch man lasse sich davon nicht vom Ziel der Erweiterung oder des neuen Patches ablenken.

Man würde die Stimmen der Fans hören. „Aber diese Stimmen können sehr laut werden.“ Darum ist so eine Schutzfunktion wohl hilfreich, um die Arbeit an der Story nicht mit negativen Gedanken zu blockieren.

Was sagt Ihr zu Blizzards Einstellung? Ist das gut so?

Fans hatten Sorge, dass ein Charakter ein langweiliges „Ende“ bekommt:

WoW: Sylvanas wird nicht als einfacher Raidboss enden
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Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Was BFA angeht, so möchte ich eigentlich die Stories im Addon immer haben. Höhen und Tiefen, Charaktere mit einer Agenda, Aktionen mit permanenten Folgen usw. Wenns nach der Community alleine geht, würde sich die Story sehr schnell zu verdammt schlechter Fan Fiction verwandeln.

Plague1992
Plague1992
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht so recht ob man das ernst nehmen kann. Blizzardspiele haben vielleicht denkwürdige Momente etc. Aber ist man dabei wirklich so ernst oder anspruchsvoll dass man dafür solche Rituale abzieht?

Gerade bei Starcraft und Diablo weiß ich nie ob sie bewusst trashig, voller Klischees und kurzlebig gehalten sind oder nicht. Overwatch ist im Grunde das gleiche und sprichwörtlich eine Anlehnung jeglicher Superheldengeschichten ( und die Lore stand doch mal wegen dutzender Widersprüche und Lücken in Kritik ). Einzig Warcraft könnte man eine breitgefächerte Lore anrechnen, wobei das sicherlich auch mit der Größe und dem Alter des Franchises zusammenhängt. +20 Jahre Lore und hunderte verschiedene Storystränge sind nicht automatisch großartig.

Cortyn
Cortyn
1 Jahr zuvor

Ich fand StarCraft überhaupt nicht trashig und eher, dass sie die Geschichte zu einem coolen Abschluss gebracht haben.

Generell finde ich die meisten Blizzard-Geschichten ziemlich gut, da kränkelt es eher an der Community.

Zwischen den einzelnen Patches/Addons/Wasauchimmer, liegt so viel Zeit einer sehr leidenschaftlichen Community, die einfach schon viele Theorien und Ideen spinnt. Es ist unausweichlich, dass dabei schon einige der echten Ideen der Entwickler aufgedeckt werden. Das macht die Community dann immer enttäuscht, weil sie sagt „Das war ja sooo vorhersehbar“. – Kein Wunder, wenn man vorher schon 100 Theorien gelesen hat, dass eine davon zutrifft.

Das sieht man auch gut bei Game Of Thrones, das jetzt wieder losgeht. Da wird am Ende der Staffel das Geheule auch riesig sein, dass ja alles so vorhersehbar war.

xollee
xollee
1 Jahr zuvor

Die sollen mal erklären warum ich heute immer noch kein Diablo4 auf der SSD installieren kann.

Nookiezilla
Nookiezilla
1 Jahr zuvor

Die sollen erstmal erklären, warum es nach wie vor kein Diablo 4 gibt nach all den Jahren.

Cortyn
Cortyn
1 Jahr zuvor

… ich glaube exakt das war die Aussage deines Vorredners.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Beste Beispiel was mir gerade einfällt, ist der Unterschied von Star Trek Discovery Season 1 und Season 2. Haben die Erschaffer der Welt/Universum auf die Fans gehört oder haben sie doch ihren einiges Ding durchgezogen?

War Überhaupt eine Season2 geplant und auch diese Veränderungen? Das weiss nur die Erschaffer

Also, man kann auf die Stimmen hören, aber wie stark man ihren Einfluss in der Story zulässt… ja das ist eben das Geheimnis des Erfolges. Es kann gut gehen oder doch schlecht gehen. Das weiss keiner so genau

Mal schauen

Aber hier schwingt ganz leise im Untergrund eins: Arroganz oder doch kompromissbereit der Erschaffer

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