Ein Nutzer entfernte die RAM-Riegel und steckte sie erneut ein, um seinen Computer zu testen. Das Vorgehen gilt als bekannteste Methode, um kaputten Arbeitsspeicher zu finden. Der Tausch des Arbeitsspeichers sorgt aber jetzt für Ärger. Denn eine Versicherung verweigert ihm deswegen jetzt die Reparatur seines Computers. Der Nutzer hat dagegen wohl Einspruch eingelegt.
Wenn der PC nicht mehr startet, die Grafikkarte nicht mehr einwandfrei funktioniert oder der PC einfach nicht mehr startet, dann beginnt oftmals eine Fehlersuche bis zum Fund des Fehlers.
Einer der bekanntesten Tricks ist das „Swappen“ des Arbeitsspeichers. Also der Tausch des Speichers innerhalb der Slots auf dem Mainboard. Doch genau dieser Test wurde jetzt wohl einem Nutzer zum Verhängnis.
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Der Wechsel des Arbeitsspeichers stellt wohl einen Garantieverstoß dar
Was genau hat der Nutzer gemacht? Laut WCCFTech berichtete ein Nutzer, dass sein Fertig-PC schon länger nicht mehr sauber lief und dass obendrein nur noch 16 GB RAM statt 32 GB angezeigt wurden.
Aus diesem Grund öffnete er seinen Computer entfernte die RAM-Riegel, steckte sie erneut ein und tauschte sie zwischen den Steckplätzen aus, um festzustellen, ob der Fehler an einem defekten Steckplatz oder einem defekten RAM-Riegel lag. Es stellte sich heraus, dass einer der RAM-Riegel nicht mehr funktionierte.
Als er sich anschließend bei der Versicherung meldete, bei welcher er einen Mehrjahresvertrag für seinen Computer abgeschlossen hatte, erklärte ihm die Firma, dass er keinen Anspruch habe, weil er die RAM getauscht habe. So schreibt er selbst in einem Post auf Reddit:
Ich rief Allstate an und erklärte, was ich getan hatte, doch sie lehnten meinen Anspruch ab, da das Entfernen und erneute Einsetzen von RAM offenbar gegen die Garantie verstößt.
Er selbst betont in seinem Post, dass er keine Teile ausgetauscht oder Upgrades vorgenommen habe, sondern lediglich versucht habe, herauszufinden, was defekt sei. Der Arbeitsspeicher sei außerdem bereits vor dem Wechsel fehlerhaft gewesen und er habe den Schaden nicht mutwillig verursacht.
Mittlerweile hat der Nutzer beim Better Business Bureau eine Beschwerde eingereicht, um gegen die Ablehnung Einspruch einzulegen.
Grundsätzlich gilt bei solchen Situationen immer: Schaut in die Bedingungen des Vertrags, den ihr möglicherweise für euren Gaming-PC geschlossen habt und was ihr damit tun dürft und was nicht. In einer Zeit, wo Hardware unbezahlbar wirkt, solltet ihr im Zweifel dreimal nachsehen, bevor euch eine Grafikkarte oder Arbeitsspeicher wegen eines Fehlers nicht ersetzt werden.
Aber selbst eine Reparatur muss nicht immer gleich die beste Lösung sein. Das musste jetzt ein Nutzer feststellen, der seinen Laptop eingeschickt hatte. Denn sein Gerät kommt mit weniger Arbeitsspeicher zurück als ursprünglich gekauft. Der Verkäufer begründet das damit, dass der RAM inkompatibel sei: Spieler schickt Laptop zur Reparatur, der Verkäufer entfernt 32 GB RAM, die Begründung macht viele fassungslos
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