Wenn ihr nach Fallout Staffel 2 gerade auf neues postapokalyptisches Futter wartet, könnt ihr euch bald auf Konkurrenz freuen: Atomfall bekommt eine eigene Serie. Das „britische Fallout“ spielt mit dem unverkennbar britischen Charme. Die Produzenten haben schon Erfahrung, darunter mit Doctor Who – sehr zur Freude von MeinMMO-Redakteur und Freizeit-Timelord Benedict Grothaus.
2025 ist mit Atomfall ein neues Action-Spiel erschienen, das stark an Fallout erinnert, sich aber doch sehr wie ein ganz eigenes Ding spielt. Ich habe das – verhältnismäßig kurze – Spiel damals sehr genossen, allein wegen seiner vielen Anspielungen.
Auf Steam hat Atomfall eine Bewertung von „größtenteils positiv“ mit 77 % und zwar laut Entwicklern immerhin 3,7 Millionen Spieler, aber wirklich „groß“ ist es nicht geworden. Ein kleiner AA-Geheimtipp eben.
Entsprechend überrascht war ich, als die Mail reinflatterte, dass Atomfall eine eigene Serie erhalten wird – wenn auch mit recht wenigen Infos:
- Produziert wird die Serie von Two Brothers Pictures.
- Als Autoren wirken Harry und Jack Williams mit, die die britische Comedy-Serie „Fleabag“ erschaffen haben.
- Vom Studio Rebellion arbeiten die beiden Gründer Jason und Chris Kingsley mit am Projekt.
- Mit in der Produktion sitzt außerdem Alex Mercer, der schon an Doctor Who mitgearbeitet hat.
Spätestens hier war mir klar, dass ich die Serie sehen werden muss. Doctor Who ist eine der besten Sci-Fi-Serie laut IMDb und ging als die am längsten laufende Serie ins Guiness-Buch der Rekorde ein.
Für mich persönlich zählt Doctor Who neben Supernatural zu meinen absoluten Lieblingen und wer das nicht nachvollziehen kann, dem erkläre ich hier, was Doctor Who eigentlich so gut macht. Wann und wo die Serie erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Infos zu Cast und Länge fehlen ebenfalls.
Wie es bei der Fallout-Serie derweil aussieht, erfahrt ihr hier:
Atomfall ist das „Fallout für zwischendurch“ aber durch und durch britisch
Falls euch die Vorlage nichts sagt: Atomfall mischt die Atmosphäre von Fallout (ist aber sicherlich nicht das erhoffte Fallout 5) mit einem Stalker-ähnlichen Gameplay und nutzt einen realen, nuklearen Beinahe-SuperGAU als Grundlage. Mit 17 Stunden ist das Grundspiel recht kurz, eine Erweiterung ist bereits erschienen.
Dabei setzt das Spiel stark auf britischen Humor und Popkultur. Es gibt Anspielungen an Mr. Bean und Judge Dredd, Gartenzwerge an allen Ecken und natürlich Cricket- statt die bewährten Baseball-Schläger. NPCs beschimpfen euch gerne mal mit schottischem Akzent.
Das einzige, was mich an der ganzen Sache etwas skeptisch macht, ist Mercer – denn der hat die Staffeln 11 und 12 von Doctor Who produziert, die allgemein als die schlechtesten gelten und die auch mir nicht wirklich gefielen. Doctor Who steht und fällt eben mit seinen Begleitern: Ihr werdet eine Doctor-Who-Begleiterin nie in der Serie sehen, weil sie zu düster ist
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Der neue Dr. Who (ab 2005) war bis zur 7 sehr gut. Staffel 8 bis 10 gingen. Ein Peter Capaldi kommt eben nicht so gut an wie ein David Tennant oder Matt Smith. Ab Staffel 11 hat die BBC die Serie kaputt “gewoket”. Das ging komplett an den Fans vorbei und hat die Serie ruiniert. Wenn Mercer also seine Finger drin hat, kann man es vergessen.