ArcheAge: Exploiter werden reich durch die Bosse – Aber Gamigo droht ihnen

Ein durch den ArchePass eingeführter Exploit sorgt derzeit im MMORPG ArcheAge für einen Geldregen im Spiel. Das ruiniert die Wirtschaft, weswegen Publisher Gamigo mit Konsequenzen droht.

Was ist das Problem? World-Boss-Quests, die Spieler mit dem ArchePass abschließen können, wirken sich aktuell sehr negativ auf die Wirtschaft im MMORPG aus. Gamigo hat sich inzwischen in die Situation eingeschaltet.

Was ist das für ein Exploit? Durch den Exploit und eine offenbar fehlerhafte Rücksetzung der Dungeons ist es möglich, Weltenboss-Quests bis zu 17 mal am Tag zu erledigen. Jedes Mal bringt euch das 50 Gold ein. Wer dann noch mehrere Accounts spielt, der kann innerhalb kürzester Zeit sehr viel Gold im Spiel ergattern. Man muss nur die Weltenbosse „farmen“.

ArcheAge Drache

Eine prekäre Situation

Wie wirkt sich das auf ArcheAge aus? Das Spiel wird aktuell mit Gold geflutet. Es gibt momentan aber keine wirklichen Aktivitäten, die viel Gold verschlingen, was eine Inflation zur Folge hat.

Was meint Gamigo zur Situation? Der Publisher ist sich des Problems bewusst. Es gab sogar schon ein offizielles Statement. In diesem droht Gamigo allen Konsequenzen an, die den Exploit ausnutzen.

Wie sehen diese Konsequenzen aus? Das ist aktuell nicht bekannt. Es heißt nur, dass das Ausnutzen des Exploits gegen die Nutzerbedingungen geht und es hier keine Toleranz gibt. Es könnte nun zu Sperren kommen.

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Warum ist die Situation noch etwas undurchsichtig? Gamigo wird aktuell die ganzen Ausmaße ergründen wollen, um zu sehen, wie sehr der Exploit bereits in die Wirtschaft eingegriffen hat und wie viele Spieler davon betroffen sind. Ob es einen Reset der Server auf einen früheren Zustand gibt, ist noch unklar. Auszuschließen ist es aber nicht.

Darüber hinaus muss Gamigo gut abwägen, wie mit Sperren umgegangen wird, falls wirklich viele Spieler diesen Exploit ausgenutzt haben. Das Unternehmen möchte sicher nicht einen Großteil der Spielbevölkerung sperren.

Spieler sind sauer und verängstigt

Was meinen die Spieler zur Situation? Es herrscht Unzufriedenheit. Zum einen, weil dieser Exploit überhaupt im Spiel ist und die Ökonomie stört. Zum anderen, weil eben diejenigen betrifft, die den ArchePass besitzen, was für den einen oder anderen einen faden Beigeschmack hat.

Zudem befürchten viele nun, dass Gamigo sehr hart durchgreift und viele Sperren verhängt. Das wäre gerade zu Beginn des Spiels, jetzt, wo der Landrush startet, fatal für alle, die sich schnell gute Grundstücke sichern wollten.

  • WarDance schreibt im offiziellen Forum: „Schande über mich, weil ich dachte, dass die Dungeons zurückgesetzt wurden und damit maximal 17 ArchePass-Quests pro Tag erlaubt und so beabsichtigt sind.“
  • Varsava erklärt: „Ich denke, Gamigo überlegt noch immer, wie genau sie einschreiten sollen, um nichts zu überstürzen. Das könnte dem Spiel vielleicht noch mehr schaden.“
ArcheAge Unchained – Bessere Grafik, kein Pay2Win: Lohnt sich das neue MMORPG?
Autor(in)
Quelle(n): MMORPG.org.plForum von ArcheAgeReddit
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