KI wird seit Monaten immer wichtiger und beeinflusst immer stärker Bereiche im Alltag. Doch vor allem Firmenchefs und Abteilungsleiter sind davon wenig begeistert. Denn frische Absolventen von der Universität setzen voll auf künstliche Intelligenz, mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen.
Schon länger spricht man über Vor- und Nachteile, die der Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Lebens- und Alltagswelt der Menschen haben kann.
Insbesondere junge Menschen werden oft als „AI Natives“ bezeichnet, also Personen, die mit künstlicher Intelligenz aufwachsen oder diese bereits aktiv im Alltag oder an der Universität verwenden. Genau das bereitet großen Firmen und Chefs Sorgen. Denn Personen, die sich stark auf den Einsatz von KI fokussieren, fehlen andere wichtige Kompetenzen.
Unternehmen setzen auf Lese- und Schreibkompetenz, die aktuellen Absolventen fehlen soll
Unternehmen und Arbeitgeber sind immer noch darauf angewiesen, dass ihre potentiellen Mitarbeiter Lese- und Schreibkompetenzen mitbringen. Dozenten kritisieren schon länger, dass immer weniger junge Menschen in der Lage seien, einen einzigen Satz zu lesen und kritisieren genau diese fehlenden Kompetenzen.
Viele Arbeitgeber befürchten daher, dass Studenten, die sich auf Kosten anderer Fähigkeiten voll und ganz auf KI konzentrieren, wahrscheinlich schlecht auf die tatsächlichen Anforderungen des Lebens nach dem Studium vorbereitet seien. Das berichtet unter anderem das Magazin Futurism.com.
Wie ein New Yorker Finanzfachmann der „Financial Times“-Journalistin Gillian Tett erklärte, erweisen sich neue Mitarbeiter, die als „KI-Natives“ galten, als alarmierend oberflächlich in ihren Vorstellungen (via FT.com, Paywall).
Troy Jollimore, Professor für Ethik an der Cal State Chico, erklärte bereits 2025 gegenüber dem New York Magazin:
Eine riesige Zahl von Studierenden wird die Universität mit einem Abschluss verlassen und in die Arbeitswelt eintreten, obwohl sie im Grunde genommen Analphabeten sind.
Das Resultat daraus ist, dass sich Arbeitgeber mittlerweile verstärkt nach Absolventen aus den Geisteswissenschaften umsehen, anstatt nach sogenannten MINT-Absolventen, wo der Fokus noch stärker auf KI liegen soll. Das berichtet etwa das Magazin The Economist (Paywall). Von Philosophie-Absolventen erwartet man wohl höhere Lese- und Schreibkompetenzen.
MINT steht im deutschsprachigen Raum als Kürzel für die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Die Generation Z (Gen Z) hat eine andere Arbeitseinstellung als ältere Generationen. In einer Studie gab nun ein Großteil der Befragten an, dass sie während der Arbeitszeit gerne mal etwas schummeln, etwa ein Nickerchen halten oder eher Feierabend machen: Gen Z bereitet den Firmen Kopfzerbrechen: 95 % der jungen Leute geben zu, dass sie während der Arbeitszeit tricksen
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Kommentare