Studenten der Generation Z kommen an die Universität und sind laut Dozenten nicht in der Lage, einen Satz zu lesen

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Studenten haben laut Universitäten Schwierigkeiten mit dem Lesen. Dahinter steckt ein schon länger bekanntes Problem: Die Menschen lesen immer weniger und das wirkt sich auf das Textverständnis aus.

Professoren berichten, dass viele Studenten der Generation Z mit deutlich schwächeren Lese- und Textverständnisfähigkeiten an Hochschulen ankommen als frühere Jahrgänge. Aus diesem Grund müssen die Dozenten dann ihre Lehre anpassen und teilweise ihre Erwartungen senken.

Als Grund dafür wird ein schon länger zugrunde liegendes Problem genannt: Die Leute lesen kaum noch Bücher, sondern lieber kurze Texte und das oftmals auf dem Handy. Diese Entwicklung ist nicht völlig neu, wird aber laut den Quellen durch Pandemie-Unterricht, digitale Medien und KI noch verstärkt.

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Viele Menschen lesen zu wenig, aber das ist schon lange ein Problem

Was ist das grundlegende Problem? Dozenten und Mitarbeiter der Universitäten berichten, dass junge Menschen Probleme mit Texten haben. Insbesondere längere Texte und Bücher seien mittlerweile zu einer unüberwindbaren Hürde geworden.

Das Magazin Fortune.com berichtet, dass Dozenten mittlerweile dazu übergehen, Texte stark zu kürzen oder so zu vereinfachen, dass Studenten diese noch sinnvoll bearbeiten können. Damit soll die Hürde ein Stück weit gesenkt werden. Jessica Hooten Wilson, Professorin für klassische Literatur und Geisteswissenschaften an der Pepperdine University, erklärte gegenüber Fortune:

Es geht nicht einmal um die Unfähigkeit, kritisch zu denken. Es ist die Unfähigkeit, Sätze zu lesen.

[…]

Ich habe das Gefühl, ich würde Stepptanz aufführen und muss alles laut vorlesen, weil es unmöglich ist, dass irgendjemand das am Vorabend gelesen hat. Selbst wenn man es gemeinsam mit ihnen im Unterricht liest, gibt es so vieles, was sie an den Worten auf der Seite einfach nicht verstehen können.

Als Folge warnen sie nicht nur vor schlechteren Studienleistungen, sondern auch vor späteren Problemen im Berufsleben, etwa bei Textverständnis, Selbstorganisation und Lernfähigkeit.

Timothy O’Malley, Professor für Theologie an der University of Notre Dame, erklärte, dass die Studenten einfach nicht mehr gewohnt seien, viel zu lesen:

Wenn man heute diese Menge an Lektüre aufgibt, wissen sie oft nicht, was sie tun sollen. Sie sind an eine Art überfliegendes Lesen gewöhnt.

Das sei für Online-Artikel nützlich, aber weit weniger effektiv, wenn es darum geht, sich mit komplexen Romanen oder philosophischen Werken auseinanderzusetzen.

Dieses Problem wird nicht nur von Universitäten, sondern schon länger beobachtet: Laut einer Studie von YouGov haben fast die Hälfte der Amerikaner 2025 kein einziges Buch gelesen, und die Lesegewohnheiten der 18- bis 29-Jährigen lägen unter denen anderer Generationen. Außerdem wird beschrieben, dass Studierende häufiger auf kurze Inhalte, Social Media und KI-Zusammenfassungen ausweichen, statt längere Texte selbst zu lesen.

Ein Problem, welches nicht nur die USA betrifft. Europäer, insbesondere auch Deutsche, gelten ebenfalls als Lesemuffel: Rund jeder sechste Deutsche liest nie ein Buch, und laut Statistischem Bundesamt verbringen die Menschen hierzulande durchschnittlich nur noch 27 Minuten am Tag mit Lesen.

Wie sieht es bei euch aus? Lest ihr regelmäßig Bücher? Oder habt ihr dafür entweder fehlende Zeit oder fehlende Motivation?

Streaming schien unschlagbar. Doch immer mehr junge Menschen setzen wieder auf physische Medien. Was erst einmal wie Nostalgie klingt, ist für viele aus der Gen Z eine bewusste Entscheidung gegen Abo-Stress, Werbung und digitale Unsicherheit: Die Gen Z hat genug davon, dass ihr nichts gehört, belebt eine totgeglaubte Branche wieder

Quelle(n):
  1. Fortune

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1 Kommentar
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seska1973

tja. “chatGPT gib mir eine zusammen fassung des Buches XYZ oder eines Screenshots mit Text”

Aber, gab es ned auch einen Aufschrei als man im Unterricht Taschenrechner erlaubte?

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