Sie spielte 6000 Stunden ARK und mag Genesis – Wir haben gefragt: Warum?

Die Genesis Erweiterung zum Dino-Hit ARK: Survival Evolved steht bei Spielern weiterhin in der Kritik. Aber auch die positiven Stimmen werden immer lauter. Unser Autor Sascha Asendorf hat sich mit einer ARK-Veteranin unterhalten und sie gefragt: Was gefällt dir an Genesis?

Das ist in Genesis los: Auf Steam verzeichnet die Erweiterung eine Wertung von 40%. Damit ist Genesis das am schlechtesten bewertete DLC von ARK. Die Gründe sind vielseitig, lassen sich aber auf

  • die klein wirkenden Biome,
  • das mittlerweile entschärfte Flugverbot,
  • den hohen Schwierigkeitsgrad
  • sowie den Missionen zurückführen.

Ich habe in einem Video der Gamestar über das Thema gesprochen:

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Veteranin mag Genesis – das sind die Gründe

ARK Spielerin Chaplynn hat annähernd 6000 Spielstunden seit dem Start der Early Access 2015 im Dino-Hit verbracht und findet Genesis, trotz der überwiegend negativen Bewertungen, super. Ich habe sie gefragt: Wieso?

Der Schwierigkeitsgrad motiviert

Sie schätzt den hohen Schwierigkeitsgrad, der eine besondere Herausforderung für sie und ihre Freunde darstellt. Wo andere Spieler aufgeben und jammern, packt sie der Ehrgeiz und will alles schaffen.

Genesis geht in eine neue Richtung und das Gefühl, nichts zu wissen und in den ersten Stunden auf die Schnauze zu fallen, ist erfrischend und erinnert an die Anfangszeit in ARK.

Ähnlich also, wie sich die Spieler in den Dark-Souls-Teilen fühlen. Je schwieriger ein Spiel ist, desto größer ist der Ehrgeiz, das beste aus sich herauszuholen. Und das wiederum sorgt für ein gewisses Erfolgsgefühl, das in den letzten Erweiterungen eher gefehlt hat. ARK ist in erster Linie ein Survival-Spiel und Genesis stellt das perfekt zur Schau.

Die Biome sind voller Details, Fliegen ist unnötig

Die kleinen Biome, die von der Community kritisiert werden, sind für Chaplynn ein reines Abenteuer. Ohne flugfähige Kreaturen muss sie am Boden durch die gefährlichen, aber wunderschön gestalteten Biome wandern, und entdeckt viele Details, die im Flug verloren gehen würden. Ohne Flug-Dinos wirkt die Welt auch viel größer, als sie eigentlich ist.

So entdecken sie und ihre Freunde immer wieder neue Höhlen oder bauen im Sumpf-Biom einfach in die Höhe. Auf Bäumen zu bauen war zwar schon in den alten ARKs möglich, beispielsweise im Redwood-Biom von The Island, aber nicht so ausgeprägt wie in Genesis. Es gibt viele gute Bauplätze, die erst einmal gefunden werden wollen und sie sind in jedem Biom gut versteckt. Der Entdeckerdrang ist hoch und das Erkunden macht Spaß.

ARK-Genesis-Bogbiom-Base
Im Sumpf-Biom lässt sich super in die Höhe bauen.

Die Missionen sind lustig und teilweise bockschwer

Die Missionen in ARK Genesis sind nicht jedermanns Geschmack. Dino-Rennen oder Dodo-Basketball klingen auch ziemlich unpassend für eine herausfordernde Simulation, die Genesis darstellen soll.

Dennoch bringen sie eine gute Abwechslung in den Alltag der ARK-Spieler und vor allem die schwierigeren Missionen wie “Hide and Seek”, können für unvorsichtige Abenteurer schnell den Tod bedeuten. Auch hier zeigt Genesis, dass es Herausfordernd sein will.

Die Bauverbote in den Missionszonen, die ebenfalls von den Spielern kritisiert werden, haben Chaplynn und ihre Freunde auf ihrem Server ausgeschaltet. Wildcard hat mittlerweile auch neue offizielle Server vorgestellt, wo das ebenfalls der Fall ist.

ARK-Genesis-Release-Dino-Rennen
Die Rennen bieten eine nette Abwechslung.

Wie verbringt man 6000 Stunden in ARK?

6000 Stunden seit 2015 mag im ersten Moment nach viel klingen, vergleicht man das jedoch mit typischen Spielzeiten in WoW, LoL oder Fortnite, sind 6000 Stunden fast schon normal.

Chaplynn und ihre Freunde haben zu Beginn der Early Access viel Zeit damit verbracht, die Mechaniken des Spiels zu lernen und sich dann auf den offiziellen Servern ins PvP gestürzt. Nach mehreren Jahren sind sie auf einen eigenen Privatserver gewechselt und gehen seitdem alles etwas ruhiger an. Gezockt wird nicht mehr täglich, lässt sich neben dem Beruf auch nicht mehr vereinbaren. Sie suchen nicht mehr die Herausforderung im PvP, sondern im PvE und da kommt ihnen Genesis gerade recht.

Wie viele Stunden habt ihr bisher in ARK verbracht und was haltet ihr von der Genesis Erweiterung? Ab damit in die Kommentare.

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Vakarian

Ich habe um die 10000 Stunden Spielzeit in ARK, Genesis ist seid Aberration mal wieder eine gelungene Karte wenn auch etwas klein und eine schöne Herausforderung.

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