Microsoft entschied sich 2011 dazu, eine Nummer auf jeder Disc der Xbox zu hinterlegen. Davon profitieren heute Spieler, die ihre Disc in eine digitale Lizenz umwandeln können.
Das Thema „Digitales Eigentum“ ist so aktuell wie nie. Seit Sony erklärte, die Disc für die PlayStation abschaffen zu wollen und Anwälte obendrein erklärten, dass Spieler digitale Spiele ohnehin nie besitzen würde, ist das Thema wieder hochaktuell.
Microsoft geht einen anderen Weg, denn mittlerweile könnt ihre eure Spiele-Disc auf der Xbox in eine digitale Lizenz umwandeln. Die Entscheidung dafür hatte man bereits vor 15 Jahren getroffen.
In jeder Xbox-Disc steckt eine unsichtbare Seriennummer
Was ist das für eine Entscheidung? Laut dem Magazin TheVerge traf Microsoft im Jahr 2011, zwei Jahre vor der Markteinführung der Xbox One, eine wichtige Entscheidung, von der viele Spieler heute profitieren können.
Bereits im Jahr 2011 kam man nämlich bei Microsoft auf den Gedanken, die Idee eines echten digitalen Eigentums an Xbox-Spielen zu prüfen. Viele dieser Ideen blieben geheim oder verschwanden in einer Schublade.
Aus diesem Grund entschied man sich damals bereits 2011, eine Seriennummer in jede Xbox-Disc einzubetten, welche wiederum von Xbox-Konsolen ausgelesen werden können. Und genau diese Seriennummer ermöglichte es jetzt dem Unternehmen sein „Disc-to-Digital“-Modell anzubieten. Also physische Spiele in eine digitale Kopie umzuwandeln.
Wie sieht es bei der Konkurrenz aus? Die Idee von Microsoft dürfte selbst Sony nicht so einfach übernehmen können. Außer das Unternehmen hat schon vor Jahren damit begonnen, Metadaten oder ähnliches in seinen Discs zu verstecken, von denen niemand weiß.
Gleichzeitig ist es aber auch fraglich, ob Sony in Zukunft Spielern ein ähnliches „Disc-to-Digital“-Modell anbieten wird, sollte die PS6 tatsächlich eine rein digitale Konsole werden und damit sämtliche Disc-Spiele nutzlos machen. Eine Zukunft, die sich vermutlich kein Spieler wünscht.
Sony schafft die physische Disc für die PlayStation ab. Jetzt hat man massenhaft eine Mail verschickt, wo man darauf hinweist, dass Spielern die gekauften digitalen Spiele nicht gehören. Viele Nutzer fühlen sich dadurch gerade vor den Kopf gestoßen: Sony wählt den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, um die Spieler mit Hinweisen zu bombardieren, dass ihnen ihre digitalen Spiele nicht gehören
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