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Kopfgeldjagd in Destiny 2 – Unmögliche Zeit für deutsche Spieler

Kopfgeldjagd in Destiny 2 – Unmögliche Zeit für deutsche Spieler

Bungie ruft ein Kopfgeld in Destiny 2 aus. Das Problem: Für deutsche Spieler läuft das Event zu unmöglichen Zeiten.

Die Bungie Bounty ist zurück. Schon in Destiny 1 wurde das Ritual wöchentlich gepflegt. Bungie setzt ein „Kopfgeld“ auf einen Streamer aus. Wer den im normalen Schmelztiegel-Betrieb während einer bestimmten Zeit zerlegt, erhält ein besonderes Emblem. Das hier:

Stellt Euch den Wecker, wenn Ihr das Kopfgeld einstreichen wollt

Das Problem: Das Event findet zu einer Unzeit für deutsche Spieler statt. In der Nacht vom heutigen Mittwoch auf den Donnerstag um 5:00 Uhr bis 7:00 Uhr morgens auf der PS4.

Wer da teilnehmen will, muss sich also wie vor zig Jahren zu Boxkämpfen den Wecker stellen und mitten in der Nacht aufstehen und loslegen, während er eigentlich lieber friedlich schlummern würde.

Einziger Hoffnungsschimmer: In Destiny 1 hatte Bungie irgendwann später auch mal Spieler aus Europa dabei wie etwa den deutschen YouTuber Venero TV. Die waren dann zu „angenehmeren Zeiten“ unterwegs. Dann konnten sich Spieler aus Deutschland das Emblem verdienen.

Auch Spieler auf der Xbox One sind von dem jetzigen Event ausgeschlossen. Hier kündigt Bungie aber explizit an, für Xbox-Spieler spätere Bounties auf deren Plattform zu veranstalten.

Bungie nervt mit US-Arbeitszeiten

In letzter Zeit bekommen Spieler hierzulande deutlich zu spüren, dass Bungie an der Westküste der USA in Seattle sitzt: die langen Wartungsarbeiten der letzten Wochen fanden immer zur europäischen Hauptspielzeit statt und erstreckten sich vom späten Nachmittag bis zum späten Abend.

destiny-2-kampf-hüter-pvp

In der Zeit zwischen 16 und 22 Uhr wollen wohl die meisten deutschen Spieler mit ihrem Hüter gegen die Dunkelheit ziehen. Das geht nicht, wenn Bungie gerade an den Servern schraubt. Und das regt Spieler immer wieder auf.

Töte den Mützen-Typ, rette die Welt

Ziel der Bungie-Bounty diesmal ist der Streamer Gigz. Dem stehen drei Bungie-Mitarbeiter zur Seite: Der Senior Designer Kevin Yanes, der Community-Manager Cozmo und der Senior Designer Josh Hamrick.

Hamrick wurde als „der Mützentyp“ im Sandbox-Stream zu Age of Triumph bei Destiny 1 bekannt. Der schaffte es da, den Zorn der Community zu erregen, weil er es als seine Idee ausgab, den Bladedancer zu nerfen. Es ging um den Skill “Ungering Blade.” Damals regten sich einige über „den Mützentyp“ auf: Sie fanden, der Bladedancer war ohnehin schon zu schwach.

Zeit, Rache zu nehmen.


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QUELLE gamespot
Schuhmann

Schuhmann, das L steht für Niveau.