Eine der größten Profi-Gilden in WoW schmeißt hin – Auf wiedersehen, Exorsus

Die Profi-Gilde Exorsus zieht sich aus dem professionellen Raiden in World of Warcraft zurück. Nach vielen Jahren ist nun Schluss mit der Jagd nach dem World First.

Im Laufe der 16 Jahren von World of Warcraft haben sich viele große Gilden gegründet und wieder aufgelöst. Dabei sieht man die großen Namen im Rennen um die „World First“-Kills immer wieder. Method, Limit, Echo – oder auch Exorsus. Genau diese Gilde gab nun bekannt, dass man nicht länger am Profi-Raiden teilnehmen wird. Gründe dafür gibt es mehrere.

Wer ist Exorsus? Exorsus (Экзорсус) dürften die meisten WoW-Fans als die „eine, große russische Gilde“ kennen, die beim Rennen um die World-First-Kills häufiger mitgemischt hat. Auch wenn der erste Platz dieser Gilde nur seltener vergönnt war, etwa im mythischen Smaragdgrünen Alptraum in Legion, spielte die Gilde fast immer in den oberen Rängen mit.

Sie waren dabei nicht nur für ihre mehr als solide Leistung bekannt, sondern auch für ihre stimmungsvollen Videos, mit denen sie ihre Heldentaten in Szene setzten. Wie etwa in diesem Beispiel, als sie Platz 2 im mythischen Raid „Antorus, der Brennende Thron“ ergattern konnten:

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Was hat Exorsus nun gesagt? In einem Statement auf Twitter erklärte der Gilden- und Raidleiter Alveona, dass es nun einige wichtige Änderungen geben würde:

  • Die Gilde steigt auf 2 Raidabende pro Woche um. Damit werden sie von einer Hardcore- zu einer eher „normalen“ Gilde mit gemächlichem Progress.
  • Einige Spieler, die weiter Hardcore spielen wollen, wechseln die Gilde und werden sich anderen Gruppen anschließen.

Genauer heißt es:

[In den letzten Jahren] haben viele von uns andere Ziele und Hobbies gefunden. Und World of Warcraft hat, leider, keine Anzeichen gezeigt, sich weiterzuentwickeln. Es wurde schwieriger, sich einem Spiel zu verschreiben, das nichts attraktives zu bieten hat, abgesehen vom Raiden. Deshalb ist diese Lösung für uns optimal – wir können weiterhin die Raids mit unseren Spielern genießen.

Wie geht es mit der Gilde weiter? Auch wenn Exorsus nicht mehr mit vollem Eifer dem „World First“ nachjagt, will die Gilde an zwei Abenden die Woche auch weiterhin raiden und die neuen Raid-Inhalte genießen. Es läuft nur alles etwas weniger Hardcore ab als in der Vergangenheit.

Der Progress soll aber weiterhin gestreamt werden und die Gilde grundsätzlich bestehen bleiben, um in Zukunft etwas gemütlicher World of Warcraft spielen zu können.

Was haltet ihr davon? Ein logischer Schritt, wenn Spieler älter werden und neue Ziele verfolgen? Oder ein weiteres Zeichen für den „Untergang“ von World of Warcraft?

Quelle(n): wowhead.com, buffed.de
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Daalung

Der “Untergang” geht schon seit 14 Jahren *grins* Zumindest wenn man den Kritikern glauben darf die das Spiel mehrmals im Jahr totsagen.

Aber ja, für mich ists tatsächlich nur ein weiterer Sargnagel, wenn sich eine Progressgilde schon sagt “ist doch langweilig, es entwickelt sich nix mehr, wir suchen uns was besseres”….wo wir wieder beim WoW-Problem sind: “mit immer schneller, immer leichter”

Und ja, bevor sich eine oder andere überfan von WoW wieder aufregt….es ist nur MEINE Meinung, das es immer leichter wurde und heut ein 2jähriger nix mehr falsch machen kann, wenn er/sie wahllos auf die Tasten haut.

Ich selbst hab mir Shadowlands gar nicht mehr erst geholt und wenn man euren Artikeln hier so glauben kann, dann kommt grad auch das nächste WoW-Problem zum tragen, nämlich das es Blizz schon seit Jahren nicht mehr interessiert was Spieler sagen oder wollen, was man an ihren dämlichen Systemen erkennt, die sie dauernd (unerprobt) reinpflastern.
Nur wenn sie zusätzlich Kohle rausschlagen können, dann kommen sie nach JAHREN mal in die Pöte (sie die Classicserver die plötzlich gingen und vorher jahrelang nix, siehe die Änderungen in bankfächern, Tierstellplätzen usw)—immer wenn die Com wegbrach/zurückging haben sie plötzlich was einführen können das vorher jahrelang unmöglich war.

Der witz ist ja, das noch nichtmal das Spiel untergeht, sondern die Firma Blizzard. Hat sich eben von einer Spieleschmiede für Spieler zum letzten Assiladen entwickelt. Das kommt halt davon wenn man ne AG wird und plötzlich Kaufleute den Ton angeben (die in der Regel von NICHTS ne Ahnung haben und teilweise auch zu blöd sind 1 und 1 zusammen zu zählen, sehs oft genug bei mir in der Firma, wenn man ihnen LOGISCH was erklären muss, das jeder Grundschüler im Matheunterricht schon beigebracht kriegt).

Das Spiel ansich ist so gesehen immer noch Konkurrenzlos und wäre einfach weiter der Hammer, wenn sie denn mal so ein bischen auf den Spielergrundtenor hören würden.

Aber was sie von ihren Kunden halten sieh man ja an ihrer “Handyaussage”^^ und nen Ex-WoW-Feind (der sich halt wie ein Politiker im Wind dreht, wenns um Knete geht) als Chef von WoW einzusetzen machts nicht glaubwürdiger^^

Chafaris

Kann dir nur Recht geben! Danke

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