Anders als vermutet werden die Fans von World of Warcraft doch nicht mehrere Millionen Gold für Transmog ausgeben müssen. Blizzard korrigiert einen Fehler.
Für viele Transmog-Fans in World of Warcraft war es ziemlich ernüchternd, als sie in der Beta das neue und doch als so viel besser angekündigte Transmog-System ausprobieren konnten. Denn wer nachrechnete, stellte schnell klar: Das neue System ist extrem teuer und wer mehrere Charaktere ausrüsten will, wird vermutlich riesige Goldsummen bezahlen müssen.
Doch Blizzard hat die Kritik gehört und stellt kaum einen Tag später klar: Das ist noch nicht fertig und eine Sache soll sich grundlegend ändern.
Was war das Problem? Nachdem die erste Version des neuen Transmog-Systems in der Beta live war, stellt sich schnell Ernüchterung ein. Denn das neue System geht ziemlich ins Geld und wird teurer, je mehr Charaktere man spielt. Bis zu 800.000 Gold musste man für 20 Transmog-Slots – also freie Plätze, die man mit Sets belegen kann – zahlen. Dazu kommen noch die drastisch gesteigerten Transmog-Kosten von rund 6.000 Gold für ein ganzes Endgame-Set. Die Enttäuschung war groß und die Kritik überall deutlich zu hören.
Was wird geändert? Blizzard meldete sich auf die Kritik im offiziellen WoW-Forum. Dort schrieb Community Manager Kaivax auf die Forderung, dass das Freischalten der Transmog-Slots doch für die ganze Kriegsmeute gelten sollte, folgendes:
Das wird in Midnight der Fall sein. Es dauert nur ein paar weitere Wochen, um diese Funktion in der Beta zu implementieren.
In einem zukünftigen Build der Midnight-Beta wird die Freischaltung der Outfit-Slots für die ganze Kriegsmeute gelten. Und die Kosten, um diese Slots freizuschalten, werden nicht steigern.
Oder anders gesagt: Anstatt, wie bisher vermutet, auf jedem Charakter 800.000 Gold für die 20 Slots zu zahlen, muss das künftig nur ein einziges Mal erfolgen.
Welche Kritik gibt es noch? Ein Kritikpunkt steht noch im Raum und das sind die gesteigerten Transmog-Kosten. Wer seine ganze Ausrüstung – also einschließlich der Waffen – komplett anpassen will, zahlt dafür auf dem maximalen Level knapp 6.000 Gold. Das ist mehr als 5x so viel wie aktuell noch in The War Within.
Das wird zum Teil dadurch ausgeglichen, dass in Midnight gespeicherte „Sets“ ja nur einmalig bezahlt werden müssen – danach legen sie sich automatisch über alle Items, die man trägt oder findet.
Ein Problem stellt das aber für alle dar, die gerne Teile ihres Transmogs anpassen und oft kleine Veränderungen vornehmen. Denn die werden genau so oft zur Kasse gebeten wie vorher – nur jetzt eben zum drastisch erhöhten Preis.
Damit schadet man genau der Spieler-Gruppe, die das Transmog-System bisher am stärksten benutzt. Daher ist der Wunsch in der Community groß, auch diese Kosten noch einmal zu überdenken und auf ein geringeres Maß zu reduzieren. Falls ihr euch das Transmog-System selbst einmal anschauen wollt, schaut doch in die Beta von Midnight rein – ihr könnt leicht mitspielen.
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Ein bisschen klassisch Blizzard ist es schon.
Haben eine gute Idee, die eigentlich überfällig ist, machen eine an sich gute Umsetzung, aber dann verkacken sie es mit irgendeiner Hürde.
Bei der Parkplatzsituation 6000 Golfs zu verlangen ist crazy.
Neben Vielspielern, Grindern, AH-Dauergästen und Goldkäufern wurde leider eine Sparte vergessen : Die Casuals.
Auch mein Vermögen beträgt z.Zt. gute 400k Gold… nach gut 21 Jahren.
Ich Spiel die meiste Zeit des Jahres extrem Casual und mein Vermögen wächst ausschließlich an.
Ich habe nicht geschrieben, daß mein <hust> Vermögen schrumpft.
Die 800k finde ich schon echt extrem viel. Das macht es die Änderung auf Accountweit auch nicht besser.
Als “Normalspieler” kommt man gefühlt nie auf so einen Betrag. Bei mir sind es gerade einmal 380.000 G. Als Normalsterblicher (in meinem Fall 40 Stunden Woche, Alleinerziehender Papa) kann man das knicken zu erreichen.
Also wenn du 10-15 Minuten am Tag hast kannst du locker ein paar 10000 jeden Tag machen.
Die allermeisten können nicht in 10-15 Minuten mehrere Zehntausend Gold machen, zumindest nicht aus dem Stegreif.
Klar es benötigt ein wenig Vorarbeit.
Ich denke es ist jedoch mögliche, ohne Vorkenntnisse, an einem Nachmittag weitergehend alle Prozesse so weit zu automatisieren bzw optimieren.
Und dann kann man das auf so viele Berufe oder auch Server ausdehnen wie man Lust hat.
Dann werden es allerdings mehr als 15 Minuten am Tag.