WoW: Der Jailer wird der letzte Boss in Shadowlands – Klappt das?

Der Endboss der nächsten Erweiterung von World of Warcraft ist bereits bekannt. Doch kann das so funktionieren?

Mit der nächsten WoW-Erweiterung Shadowlands geht es in die Schattenlande, um den Kerkermeister („Jailer“) bei seinen Plänen zu stoppen. Der Jailer tauchte bereits im ersten Trailer auf und spielt ebenfalls im Intro-Szenario eine große Rolle. Er soll auch zugleich der Endboss des Addons sein.

Was wurde zum Kerkermeister gesagt? Während eines Gruppen-Interviews sprach der Game Director Ion Hazzikostas über den Kerkermeister und die Unterschiede zu vorangegangenen Erweiterungen. Denn dort war der finale Boss oft ein Mysterium – wie etwa in Battle for Azeroth, wo N’Zoth zum Endgegner wurde. Hazzikostas sagte:

Ehrlich gesagt ist das fast das Gegenteil einer Herausforderung. Es ist schon fast ein einfacherer Weg, um eine Geschichte zu erzählen und eine Erweiterung mit einem klaren Thema aufzubauen, so wie damals in WOTLK oder Cataclysm. Wir haben in den letzten Erweiterungen nicht so offen über den Endboss gesprochen, weil das zu der Zeit nicht viel Sinn ergeben hätte oder weil es zu große Spoiler für die Story gewesen wären.

Als Beispiel, in Warlords of Draenor, wenn ihr von Anfang an gewusst hättet, dass ihr Archimonde am Ende bekämpft, wäre das verwirrend gewesen.

Aber hier, da kämpfen wir gegen diesen großen Antagonisten auf dem Level eines „Titanen++“ und es gibt große Schritte auf unserer Reise, um die Beweggründe des Kerkermeisters und seinen Plänen zu entdecken und genug Verbündete zu sammeln, um gegen ihn bestehen zu können.

Diese Geschichte wird sich durch die ganze Erweiterung Shadowlands und unsere Content-Updates ziehen, bis wir am Ende eine Chance haben, gegen den Kerkermeister zu kämpfen.

WoW shadowlands jailer wowhead
Der Jailer ist der Endboss aus den Schattenlanden – das wissen wir schon jetzt.

Wer ist eigentlich der Kerkermeister?

Was wissen wir bisher zum Kerkermeister? Viel ist zum Kerkermeister und seinen Motiven bisher noch nicht bekannt. Wir wissen aber, dass er über den Schlund herrscht. Das ist ein Reich der Schattenlande, in das nur die finstersten Seelen verbannt werden. Seit einiger Zeit werden jedoch sämtliche Seelen aller Welten in den Schlund gezogen und dort in Streitkräfte des Kerkermeisters verwandelt.

Deshalb hat Hazzikostas den Kerkermeister wohl auch einen „Titan++“ genannt, was seine Stärke angeht. Denn bei den unzähligen Welten des Kosmos dürfte die Armee des Kerkermeisters in der Tat noch größer und verheerender sein als die Streitkräfte der Legion.

Außerdem steht der Kerkermeister mit Sylvanas im Bunde, deren Pläne bisher noch unbekannt sind. Im Verlauf von Shadowlands soll aber Licht auf dieses Bündnis und Sylvanas‘ Pläne geworfen werden.

Der mysteriöse „Jailer“ – viel weiß man noch nicht über seine Motive.

Änderungen gab es in der Vergangenheit schon: Ob Blizzard diesen Plan wirklich einhält, das bleibt natürlich abzuwarten. Immerhin gab es solche Änderungen in der Vergangenheit schon öfter. So war in der ersten Erweiterung „The Burning Crusade“ eigentlich Illidan im Schwarzen Tempel als finaler Boss geplant. Blizzard hatte dann jedoch noch einen weiteren Patch mit dem Sonnenbrunnen und Kil’Jaeden gebracht.

Ähnlich lief es auch in Warlords of Draenor. Eigentlich sollte hier Grommash von der Eisernen Horde als Endboss dienen. Da jedoch ein Patch ausgelassen und die Geschichte verändert wurde, wandelte sich Grommash in einen „guten“ Charakter und der Endboss wurde Archimonde.

Findet ihr es gut, dass der Bösewicht der Erweiterung dieses Mal von Anfang an klar ist, wie etwa beim Lichkönig oder Todesschwinge? Oder nimmt euch dieses Wissen eher die Überraschung?

Quelle(n): wowhead.com
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Desten96

Ich hoffe darauf das Sylvanas ihre Strafe bekommt aber ich kann mir gut denken das durch die ganzen Fanboys die alter am Ende eine art Heldin ist 🤢 ich bin zwar kein Elfen Freund aber WIRKLICH nix kann einen Völker Mord relativieren oder ins positive Rücken. So lang die alte nicht noch mehr Schande über die Horde bringt und sie nicht mehr zu dieser zurück kehrt bin ich happy.

Scaver

Kannst Du knicken. Wie oft müssen die Entwickler noch sagen, dass Sylvanas in keiner Form ein Garrosh 2.0 ist.
Also wird Sylvanas auch in keiner weiß aktiv bekämpft.

Und naja. Völkermord ist relativ. Es wurde EINE Stadt in Brand gesteckt.
Die Definition von Völkermord besagt, das dabei die Absicht bestehen muss, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.

DAS haben seit je her die Worgen mit den Verlassenen vor und lange Zeit hatten das auch die Menschen mit den Orcs vor.
Sylvanas und/oder die Horde hatte nie vor, die Nachtelfen als solches auszulöschen. Es sollte lediglich eine der Hauptstädte der Allianz vernichtet werden mit dem Ziel, deren ach so hochgeloben Hoffnung einen dämpfer zu versetzen.
Wie viele am Ende umkamen war dabei egal. Das heißt auch, Sylvanas hätte es nicht gejuckt, wenn dabei nicht ein einziger Nachtelf gestorben wäre… Hauptsache der Baum war verbrannt.
Damit liegen die Grundbedingungen für einen Völkermord nicht vor!

Am Ende werden wir sehen, was ihre wahren Beweggründe sind und ob sie wirklich Schande über die Horde gebracht hat oder nicht doch eher alle anderen Schande über ganz Azeroth gebracht haben!
Und ob sie zurück kehrt… sicher wenn sie es will. Die Horde kann es kaum verhindern, da sie auch weiterhin die einzig legitime und rechtmäßige Herrscherin der Verlassenen ist. Und niemand kann sie rechtmäßig davon absetzen.
Und offiziell ist sie auch noch Kriegshäuptling. Denn dieser kann nur abgesetzt werden, in dem er im (Zwei)-Kampf besieht wird. So sagt es das Gesetz der Horde oder in dem der Kriegshäuptling offiziell einen neuen Kriegshäuptling benennt. Und das ist nicht passiert. Und nur der Kriegshäuptling hat das Recht, diese Gesetze zu ändern.
Von daher… OFFIZIELL hat der Rat der nun die Horde führt gar keine Befugnisse, da die meisten Vertreter auch nicht mal legitime Vertreter der Völker sind, in deren Namen sie herrschen wollen.

So, von den aktuellen Fakten mal abgesehen…. wir werden sehen, was Blizzard am Ende daraus macht.
Doch 100% sicher ist, dass Sylvanas eben nicht zur Verantwortung gezogen wird und 1000% sicher ist, dass sie kein Garrosh 2.0 wird. Lediglich dass ihr ggf. nicht so einfach verziehen wird, ist sicher!

LordMalkav

Hier von Völkermord zu sprechen halte ich zwar auch nicht für richtig, aber es war Sylvanas Plan, zumindest in Verbindung mit dem Kampf um UC, durchaus die maximale Anzahl von Personen zu töten. Eine Atomwaffen, nur als Vergleich, ist keine Präzisionswaffe, das selbe ist mit dem Geiselgift, grünes Gas. Zumindest hat Sylvanas willentlich Tote auf beiden Seiten in Kauf genommen.
Kriegsverbrechen, ich glaube darauf können sich alle einigen, selbst Bäumchen abfackeln mMn nur das größte Grillfest werden sollte und etwas ausgeartet ist.

Ich mag Sylvanas Aktionen nicht, aber gehe bis Teldrassil mit, dass es ein legitimes Ziel ist und die Bastion der Allianz schon lange weggefegt gehörte.

Ich bin aber auch der Meinung, dass die Allianz mal im eigenen Garten aufräumen sollte, ihre Köter machen nur Mist. Ich denke Sylvanas wäre nicht so abgedreht, wenn ein gewisser Hund nicht eine Lampe kaputt gemacht hätte.

In dem Sinne für Logtar Ogar.

Desten96

soweit ich das verstanden hab bekommen die Untoten einen neuen Anführer. Sylvanas ist KEIN Kriegshäuptling mehr selbst wenn würde die Horde sie sicher nicht mehr aufnehmen ZUM JETZIGEN STAND zumindest. Klar wenn Blizz sie als Heldin im Neuen Addon bringen für die Fanboys OK dann ist es was anderes. Die Horde laut meines wissens bekommt nun einen Kriegsrat WAS AUCH ECHT NÖTIG IST. schon bei Garosh hat man gemerkt das es nur der Fraktion Schadet wenn der Kriegshäuptling verückt wird. das hat mann ja auch Gut bei Sylvanas gesehen in BFA. oky das sie durchgeknallt ist ist ja kein Wunder…

Desten96

Ups Hätte man merken müssen. Blödes Handy….

Ectheltawar

Bitte erst mit dem Hintergrund von Warcraft beschäftigen, bevor man falsche Dinge niederschreibt. Teldrassil ist ein Weltenbaum und Darnassus lediglich die Hauptstadt auf diesem. Daher ist die Aussage „nur eine Stadt“ schlicht falsch. Auf Teldrassil befanden sich mehrere davon sowie diverse Ortschaften und wenn man einen Vergleich ziehen will, so müssten wir hier wohl eher von einem Bundesland sprechen welches komplett in Brand gesteckt wurde.

Da Sylvanas durchaus bewusst ist was Teldrassil ist und die Nachtelfen auch schon bereits von der Dunkelküste zurückgedrängt wurde, war ihr klar das der Großteil der Nachtelfenbevölkerung auf Teldrassil war. Sonstige größere Landmassen die von Nachtelfen bewohnt sind gibt es gar nicht mehr, bzw wurden diese eben auf dem Vormarsch bis nach Teldrassil zurückgedrängt.

Unter diesen Umständen darf man durchaus von versuchten Völkermord sprechen und es ist traurig wenn Menschen schon nicht mehr in der Lage sind, solche Greueltaten in einem Spiel zu erkennen. Es ist natürlich nur ein Spiel und darin kann man sicherlich dann auch solche Dinge toll finden, oder sich einem NPC verschreiben der solche Aktionen bringt, aber man sollte als Mensch dahinter durchaus in der Lage sein zu erkennen das wir hier von einem so abartigen Kriegsverbrechen sprechen, für das es in dieser Form bisher keinen weltlichen Vergleich gibt und es auch hoffentlich nie einen geben wird.

Desten96

wenigstens einer der mich versteht. ^^

Darkyll

Mir ist das egal, das wichtigste ist die Erzählung, wie die Geschichte aufgebaut ist, wenn sie gut erzählt ist, ist alles cool.

Ectheltawar

Reißt mich persönlich erst mal nicht vom Hocker wenn Blizzard ankündigt das jemand, der uns bisher weitestgehend unbekannt ist, der Endboss wird. Selbst wenn er Sylvanas wie eine Marionette gelenkt hätte, wovon ich persönlich eher weniger ausgehe, bleibt er weitestgehend ein unbeschriebenes Blatt. Solange aber Sylvanas auf dem Weg zu ihm fällt, darf dann eben danach der Jailor kommen. Aktuell heißt es dann aber wohl erst mal abwarten wie der kommende Endboss dann innerhalb des AddOn präsentiert wird.

Souly

Schade, dass der Post nicht mit Spoiler getaggt wurde wie auf allen anderen Seiten..

Ich persönlich liebe diese „wait what?“ Momente in der Story und fand die Expansions ohne festes ende immer am besten. Jetzt hab ich das Gefühl es ist eh egal was passiert und wir stehen in knapp 2 Jahren beim Jailer..

Thomas

Warum sollte das nicht funktionieren? So hat man wesentlich mehr Zeit den Endboss aufzubauen und ihn durch das komplette Addon zu jagen. WotLK hat es vorgemacht.

BfA hat gezeigt wie es nicht geht… ja die alten Götter waren bekannt und auch, dass sie auftauchen werden. Trotzdem war es eine Schande wie man das Thema gehandhabt hat. Erst schnell schnell der Krieg, dann schnell schnell die Naga und dann noch fix ein alter Gott und seine ganze Dimension… wenn man nicht über Jahre jeden Story Schnippsel zu den alten Göttern konsumiert hat, hat man nicht mal eine Ahnung wer Nzoth überhaupt ist.

Imho ist der Shadowlands Weg der beste den Blizzard gehen kann. Mit Plottwists haben sie es einfach nicht so 🙁

Lexian

Ich will Mal hoffen das auch Sylvanas ihre Strafe nicht entgeht

Namma

Da muss man abwarten, was ihre Beweggründe waren, sie weiss mehr wie alle anderen und eventuell hat sie mit ihren Taten nur ein größeres Unheil abwenden können 🤷🏻‍♂️ man weiss es nicht

Ectheltawar

Man kann nur hoffen das man Sylvanas Beweggründe genauer beleuchtet, aber (und das hat Blizzard klugerweise auch schon angekündigt) wird man nicht so dumm sein, irgendwie eine Begründung einzubauen, mit der zB ihr abartiger Versuch eines Völkermordes in Teldrassil zu relativieren. Ich fände es auch mehr als irritierend wenn ein Spiel am Ende solche Taten als notwendiges Übel für etwas „Gutes“ darstellen würde.

Blizzard ist in letzter Zeit ja wenigen Fettnäpfen aus dem Weg gegangen, aber wenn ein Entwickler/Publisher so dumm ist, dann hat er wohl jeden Shitstorm verdient.

Namma

Ich Weiss was du meinst, dachte zuerst es könnte was mit nzoths Visionen zu tun haben zum Beispiel, irgendwas was nur die sehen konnte.
Allerdings kann es natürlich auch durch andere Ursachen passiert sein.
Oder hatte sie irgend einen Grund weshalb sie Teldrassil nieder brennen wollte?

Kite5662

Was mich an WoW, speziell an der Geschichte, immer störte, wart die Transparenz und Nebenstränge. Ich wüsste gerne mehr über den adel in Sturmwind. Die Riege der Oberen werden nie erwähnt – Immer geht es um den Krieg direkt, und wie wir dorthin geschickt werden. Keine diplomatische Manöver oder verbale Geplänkel, an denen man Teil haben kann. Mich würde es sehr interessieren, was der adel in Sturmwind so macht, und wie sie König und Berater gesinnt sind. Das würde WoW sehr viel Substanz geben.

Kyriae

Das erfährt man in den Büchern und Kurzgeschichten. Varian ist öfters mit dem Adel zusammengeklatscht wegen den Kosten des Krieges. Und Genn sagte in „Before the Storm“ das Anduin bitte heiraten möchte, da er nicht den Nerv hat sich mit dem Adel auseinanderzusetzen sollte Anduin sterben oder verschwinden. Allerdings wurde der Ellarian-Clan nie erwähnt, der theoretisch jetzt, sollte Anduin sterben oder verschwinden ohne Feau/Kinder, den Thronanspruch hat.

Ingame gab es ganz am Anfang 1 oder 2 Quests zum Adel.

Hugo

Hast du irgendwie Infos zum Ellarian Clan? Finde auf Google nur Spieler die ihren Char so genannt haben und was zu den Power Ranger 😀

Kite5662

Danke für die Infos. Deine 4 Zeilen waren interessanter als alles was ich in Bfa gelesen habe. aber muss das wirklich nur in Büchern stattfinden? Sowas gehört ins Spiel.

EliazVance

Das mit den Büchern ist leider schon immer so. Die Story im Spiel zeigt nur einen kleinen Teil, selbst sehr wichtige Ereignisse wie Theramore werden im Spiel nur sehr sehr oberflächlich behandelt, während das eigentliche, weltverändernde Ereignis, im Buch stattfindet.
Ist halt ein guter Weg, zusätzlich Kohle zu verdienen und spart gleichermaßen auch nochmal ne Menge Geld bei der Produktion der Spielinhalte.
Bei der eigentlich sehr unterhaltsamen Story von Warcraft eine Schande so wenig davon im Spiel zu sehen 🙁

Darkyll

So etwas gehört nicht nur in büchern rein ^^

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