Wenn die Organisatoren von Sauercrowd keine Lust auf eine zweite Runde in WoW Forever haben, nehmen andere das Heft einfach selbst in die Hand. Mit dabei: viele bekannte Nasen aus der deutschsprachigen Creator-Szene.
Was ist das für ein Projekt? Naguura und Leon von Bonjwa haben in einem Video auf YouTube gemeinsam das neue, deutschsprachige Streamer-Projekt für WoW Forever angekündigt. Die wichtigen Eckpunkte:
- Es ist kein Sauercrowd 2.0 und wird sich bei den Regeln deutlich vom ersten Sauercrowd unterscheiden
- Das Projekt startet mit dem Launch von WoW Forever am 5. November 2026 und erst dann wird der Name des Projekts verraten (um sicherzustellen, dass niemand den Namen klaut)
- Da Sauercrowd auf Allianz-Seite stattfand, schließen sich die Streamer beim neuen Projekt der Horde an
- Ob PvE- oder PvP-Regelwerk, darüber wird derzeit abgestimmt – die Tendenz zeigt auf PvE
- Da der Hardcore-Server für WoW Forever erst im kommenden Jahr live gehen soll, wird das hier kein Hardcore-Projekt
- Der Spaß und das gemeinsame Erleben von WoW Forever steht im Vordergrund, es gibt daher keine Streaming-Pflicht jeder Spielminute und keine Einschränkungen für den Handel und das gemeinsame Spielen mit anderen
- Jeder Creator darf einen Freund oder eine Freundin mit ins Projekt bringen
Regelmäßige Zuschauer von Sauercrowd erinnern sich bestimmt noch an diesen Moment:
WoW Forever mit Maxim und Onkel Barlow
Wer gehört zu den Teilnehmern? Laut Naguura und Leon konnte man bereits über 40 Zusagen festzurren. Nicht mit dabei sind offenbar die drei Organisatoren von Sauercrowd, also Metashi, HandOfBlood und Papaplatte. Dennoch besteht der Kader schon jetzt aus vielen Nasen, die bereits in WoW Classic Hardcore mit am Start waren.
Freut euch beispielsweise auf Classic-Enthusiasten wie Sieglinde, Goldgoblin und FalganWoW. Brudivoeller und VasSilly sind wieder mit am Start, genauso LostKittn, sukidingels, KaddiTV und RAYOTHUNDERR. Maxim möchte sich (hoffentlich erneut mit einem Schutz-Krieger) ein zweites Mal in den Grind stürzen. kutcherlol stellt erneut sein League of Legends auf die Ersatzbank. Und auch Gucciwarrior kann von Classic nicht mehr genug bekommen.
Es stehen aber auch schon einige Teilnehmer fest, die bei Sauercrowd nicht dabei waren. Besonders freuen wir uns auf Onkel Barlow, der mit seinen launigen Klassen-Blogs fest zur deutschen WoW-Szene dazugehört. Auch AresLP möchte seinen Teil zum Projekt beitragen. Dazu kommen einige Retail-WoW-Veteranen aus dem Umfeld von Naguura. Eine vollständige Liste der Teilnehmer liefern wir euch, sobald diese verfügbar ist.
Ihr kennt die Klassen-Blogs zu WoW von Onkel Barlow nicht? Bitte sehr:
Was meint MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz zum neuen Streamer-Projekt? Sauercrowd war ein Erlebnis und ich hatte so großen Spaß dabei, das Projekt zu verfolgen, dass ich mich sogar selbst auf dem Hardcore-Server in Richtung Stufe 60 gequält habe.
Entsprechend freue ich mich sehr, beim neuen Projekt von Naguura und Leon viele bekannte Sauercrowd-Gesichter wiederzusehen, aber eben auch manch eine neue Nase. Denn auch das war eine große Stärke des Projekts von HandOfBlood, Metashi und Papaplatte: Ich habe eine ganze Reihe Creator kennen und schätzen gelernt, die ich bis dato gar nicht auf den Schirm hatte, wie einen Sieglinde oder FalganWoW.
Was aber sicherlich niemand von dem Forever-Projekt erwarten darf, ist ein Sauercrowd 2.0. Nicht nur, weil die großen Drei wohl nicht mit am Start sind, sondern auch, weil die komplette Hardcore-Komponente fehlt. Dieses Mal geht es darum, gemeinsam WoW Forever zu erforschen und in Azeroth Spaß zu haben.
Das sorgt unterm Strich ganz sicher für weniger Drama und Emotionen, dennoch ist es immer etwas ganz Besonderes, wenn man als Teil einer großen Community gemeinsam ein neues oder – im Fall von WoW: Forever – stark verändertes MMORPG kennenlernt. Ich persönlich kann es daher kaum erwarten, ab dem 5. November durchzustarten und nebenher ständig Twitch offen zu haben, um zu sehen, was Naguura und Co. gerade treiben.
Wie seht ihr das? Freut ihr euch auf das Projekt? Hättet ihr lieber ein richtiges Sauercrowd 2.0, wenn Hardcore kommt? Verratet es uns gern in den Kommentaren. Sauercrowd war Anfang des Jahres für fast alle Beteiligten ein riesiger Erfolg. Für uns gab es aber auch 10 Verlierer von Sauercrowd – für diese Twitch-Streamer hätte es in WoW Classic Hardcore besser laufen können
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Kommentare
Ich bin ich gar kein Fan davon, klar mehr WoW Spieler ist immer eine gute Sache. Aber 90% der Spieler die sich dort anschließen, also die Spieler die den Streamern folgen, sind oft keine WoW-Spieler sondern “Allerweltsspieler” und die stören die “normalen” WoW Spieler mehr als dass sie einen Mehrwert bringen und sie sind genau so schnell wieder weg.
Die Streamer (mit Ausnahmen) sind meist nie das Problem, aber leider immer ihre Anhängsel.