Krieger waren in Vanilla und Classic eine Macht und haben sowohl das PvE als auch das PvP mit ihrem Schaden dominiert. Wie sieht es in WoW: Forever aus?
- Mögliche Völker: Orcs, Untote, Tauren, Trolle, Himmelsgeborene, Menschen, Zwerge, Nachtelfen, Gnome
- Mögliche Rollen: Tank, Nahkämpfer
Offizielle Beschreibung: Krieger hören niemals auf zu trainieren und streben nach Perfektion im bewaffneten Kampf. Ganz gleich was ihr Stand einst gewesen sein mag, jetzt stehen sie gleichberechtigt Seite an Seite, um sich mit absolutem Einsatz in einem glorreichen Kampf zu bewähren. Viele Krieger dienen als Söldner, während andere sich zu Abenteurern und Glücksrittern entwickeln, die stets die Gefahr suchen. Ein typischer Krieger ist stark, zäh und extrem gewalttätig.
Was sind die Stärken? Im klassischen WoW war es lange Zeit DIE Meta, ganze Schlachtzüge um die Klasse des Kriegers herumzubauen. Schließlich gab es keine andere Klasse, die so gut mit World Buffs, Fläschchen, Ausrüstung und Co. skaliert hat. Selbst tankende Krieger skillten tief in den Furor-Baum, um Gegner vor allem mit Schaden und weniger mit Überlebenskraft an sich zu binden.
So dominant wird der Wutbürger in Forever aufgrund einer Vielzahl von Änderungen nicht sein. Dennoch bleibt er eine Bank im Endgame von WoW und verliert sogar manch eine Schwäche. Vor allem in Kämpfen gegen mehrere langlebige Ziele soll es laut Blizzard keine andere Klasse geben, die so viel Cleave-Schaden erzielen kann wie der Krieger.
Dazu kommen die vielen Überarbeitungen für den Schutz-Baum, die aus jedem Berserker einen überlebensstarken Tank mit hohem Bedrohungsaufbau und solidem Schaden machen. Für die Main-Tank-Position dürfte es niemand besseren geben. Und so hart zu leveln wie früher ist der Krieger auch nicht mehr.
Was sind die Schwächen? Stellt einen Heiler hinter einen stark ausgerüsteten Krieger und ihr könnt die Welt aus ihren Angeln reißen. Alleine haben es Krieger indes vergleichsweise schwer, vor allem wenn ihre Ausrüstung noch nicht auf absolutem Top-Niveau ist. Das gilt für PvE und PvP. Andere Klassen tun sich solo einfach leichter.
Mit Blick auf den Waffen-Talentbaum gibt es zudem noch offene Fragen. Er spielt sich bis Stufe 30 noch recht unrund. Furor und Schutz machen einen deutlich besseren Eindruck. Da hilft es auch nicht, dass die Klassen-Designer mit Blick auf die Wut-Ressource noch nach der optimalen Balancing-Waage suchen. Auf der einen Seite lauern frustrierende Wut-Löcher, auf der anderen Seite wartet der überdominante Krieger von damals, der alles zu Brei schlägt.
Der Krieger ist ideal für: Alle, die in Dungeons, Raids und auf Schlachtfeldern mit Unterstützung im Rücken den Unterschied machen wollen – als Tank oder als starker Schadensverursacher. Wer in der Vergangenheit alles aus dem Krieger herausholen wollte, musste die Extrameile gehen, etwa mit Blick auf das Ehresystem, essenzielle World-Drops oder die Berufe. Ob das in Forever auch so sein wird, ist noch unklar.
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