WoW-Legende sagt die Wahrheit über Classic, die keiner hören will

WoW Classic war toll! Classic war schwer! Classic hatte Anspruch! Ach, wirklich? Ein bekannter Streamer hat WoW ganz anders in Erinnerung …

Seit der Ankündigung, dass World of Warcraft in Zukunft auch wieder Classic-Server haben wird, branden zahlreiche Diskussionen rund um das Thema auf. Schon lange gibt es einen großen Teil an Spielern, die „Classic“ in den Himmel loben und seither über jede Änderung in WoW unzufrieden sind.

Aber war in Classic wirklich alles so toll? War Classic wirklich schwerer und anspruchsvoller?

Wer schon seit vielen Jahren als deutscher WoW-Spieler in Azeroth unterwegs ist, der wird sicher bereits über die „Klassen-Blogs“ vom Streamer Barlow gestolpert sein. Damals veräppelte er die Klassen aus World of Warcraft. Die Blogs gehören für viele deutsche WoW-Spieler fest zur “guten alten WoW-Zeit.” Man kann ruhig sagen: Die sind legendär.

Passend zur Ankündigung von WoW: Classic hat sich Barlow einmal mehr die Zeit genommen und auf viele Fragen und Reaktionen seiner Follower und Zuschauer geantwortet. Das Ergebnis ist ein weiterer, lustiger Blog, der allerdings jede Menge Wahrheit enthält.

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Cortyn meint: In den meisten Punkten kann ich „Onkel Barlow“ nur zustimmen. World of Warcraft war damals weder schwerer noch anspruchsvoller. Das einzige, was man damals benötigte, war mehr Zeit. Beute war seltener, das Leveln dauerte länger und durch das Fehlen bestimmter Komfort-Funktionen, wie etwa dem Setzen von Raid-Markierungen, war eher das „Drumherum“ komplizierter.

Bosse hatten selten mehr als eine oder zwei Fähigkeiten und als Schadensausteiler war die einzige Gefahr im Spiel oft die Aggro. Das bedeutete, dass man nur selten „vollen Schaden“ austeilen durfte, weil man dann starb. Eine merkwürdige Mechanik, die besonders leistungsstarke Spieler eher bestraft hat.

Lediglich der notwendige Zeitaufwand war damals höher. Wer nur ein oder zwei Stunden am Tag spielen konnte, der kam nicht wirklich voran. Mit Schwierigkeit oder Anspruch hatte das allerdings wenig zu tun.

Aber das könnt ihr gerne anders sehen! Sehr ihr Classic noch immer im strahlenden Glanz? Oder ist es genau der notwendige Zeitfaktor, der das Spiel für euch interessant macht?


Habt ihr schon an unserer Umfrage teilgenommen? Wir wollen wissen, wie ihr euch einen Classic-Server wünscht!

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Keupi

Barlow ist ein cooler Typ, aber bei Classic verhält es sich wie eine andere Eissorte, es ist am Ende Geschmackssache. Auf jeden Fall ist es ein anderes Spiel als das aktuelle WoW, dass zumindest kann man definitiv festhalten.

Marco Thiel

Also was ich hier sehe, sind wieder eine menge classic fanatiker. am anfang habe ich mich auch für die classic server interesseirt. dies haben mir aber classic spieler selbst kaputt gemacht. bei jeder news meldung zu wow gabs immer leute die geschrien haben “classic war besser”. und ich habe das gefühl das diese leute mit am meisten meckern. kommt ne neuerung zum aktuellen wow wird gemeckert. kommt mal nen negativer punkt oder mal nen bericht zu classic, dass nciht immer alles besser war, wird gemeckert. hier seh ich das ebenso wieder. es gibt, ich sage mal fakten, die einem zeigen das in classic nicht immer alles besser war. und was passiert ? es wird abgestritten und finde teilweise ziemlich von oben herabgeredet. selbst wenn man ihm zustimmt wird man in irgeneiner weise angegriffen wie “brauchst ja nicht zu lesen wenns dich nich interesseirt” ect.

classic mag sicherlich gut sein. aber wie gesagt die classic-fanatiker habens mir futsch gemacht. hab keine lust mehr. ich sehe in den classic-fanatikern leute die mit änderungen sehr schlecht umgehen können. und ich habe seit the bruning crusade gespeilt und bin wirklich sehr langsam vorangekommen.

und nur um die alten gebiete zu sehen (was mich am meisten interessiert) werd ich mir keinen neuen char erstellen. hätte auch hier viel lieber so nen “zeit-wanderungs-drachen” wie es bereits der fall ist.

außerdem vermute ich, dass viele/einige die dann classic spielen irgendwann sagen: kenn ich doch schon alles. is langweilig. is scheiße. is kein classic mehr, obwohl es genau das classic ist was sich die leute gewünscht haben.

ich wette das auf meinem kommentar ähnlche antworten kommen wie “lies doch nciht wenn du keine lsut mehr hast”

p.s.: wer rechtschreibfehler und grammatikfehler findet darf diese behalten (lese-rechtschreib-schwäche)

Waynes Interessiert

Also ich seh hier keine WoW Legende. Leider hat Barlow nicht mehr so die ahnung von Vanilla und redet es einfach nur schlecht. Ich hab mehre Chars auf level 60 gebracht und war raiden und hab viel pvp gemacht und das auf vielen blizzlike privat servern. Und dann kommt so eine “WoW Legende” die Classic seit tbc nicht mehr gespielt hat und will einen was erzählen. Und viele von seinen Fans die wahrscheinlich noch nie WoW classic gespielt haben und einfach eh nur das gut finden was die große “WoW Legende” gut findet. Jeder sollte sich da seine eigene meinung bilden. Was ich mit Classic verbinde ist eine viel nettere Community, mehr zusammen spiel und mehr Bekanntschaften. Man war auch kein Gott im leveln man musste gruppenquest tatsächlich mit anderen zusammen machen. Man kann nicht einfach alles pullen und dann um kloppen man konnte nur 2 oder 3 mobs mit cds töten auf einmal und man musste essen und trinken weil man echt mana verbraucht hat und viel lieben als meele. Wer damals ahnung hatte von seiner klasse dem hat man das auch beim kämpfen angesehen da wars egal pb PvP oder PvE. Heute ist der Unterschied nicht mehr so groß zwischen leuten die ihre Klasse spielen können und welche nicht. Natürlich gab es bugs und es war nicht balanced. Aber was ist wow heute? man bekommt alles im Arsch geblasen ohne dafür zeit rein zu stecken, man erkennt nicht den unterschied zwischen den leuten die 8 stunden spielen am tag und denen die nur 1 mal die woche. Ich denke Classic wird trotzdem gegen die wand fahren, weil die leute es mittlerweile so gewohnt sind für jeden kleinen scheiß belohnt zu werden das sie bei classic vielleicht nicht genug erfolgserlebnisse haben. Zwei grundlegende sachen würde ich mir als änderung wünschen zum ein besseres Balancing und Dual Spec gerne auch für 1000 Gold wie in tbc. Am meisten hasse ich das rum geheul von vielen anderen youtubern die ein video zu classic machen die sagen man muss in vanilla grinden um auf 60 zu kommen. ich musste nie wirklich viel grinden einfach jede quest machen und die inis immer mit nehmen und man muss nicht ab lvl 55 grinden wie die youtuber immer sagen.
Also ich werde es auf jeden fall testen und wenn sie es nicht komplett versauen auch spielen und wenn nur 50 mann aufm server sind dann ist das eben so. Ich liebe ja auch die aussage die leute spielen auf privat servern weil sie nicht für das abo zahlen wollen. So ein bull shit. wenn ich lust hab auf den aktuell kontent dann aktiviert man ein monat den account und dann hat man auch alles gesehen und so gut wie BiS. Schade das dass spiel so verkommen ist.

Rip Vanion

Lunorion

Stimme dir 100% zu. Spiele offiziell, bin aber interessehalber mal zu nem classic Server gewechselt, da Barlow meinte, dass alles rosarote Brille ist, was WoW Classic betrifft. WoW Classic hatte durchweg besseres Gamedesign, als die aktuellen Erweiterungen. Ich habe mir die Unterschiede genau angesehen und werde demnächst ein Analysevideo dazu machen. Als Gamedesigner “freut” es mich immer wenn von “besserem Gamedesign” gesprochen wird, jedoch jegliches Hintergrundwissen, was gutes Gamedesign ausmacht, fehlt. Es gibt natürlich Dinge, die besser geworden sind. Die Mehrheit der Veränderungen waren jedoch der ursprünglichen Gameidee widersprüchlich. Entfernen der Lehrer, nahezu unbegrenztes Mana, Questzielanzeiger. Alles Dinge, die das Spiel einfacher und schneller machen. Aber muss ein gutes und packendes Spiel schnell sein? Oder war es das langsame Entdecken eines Spiels das, was uns so gefesselt hat? Vielen heutigen Spielern scheint schneller Erfolg wichtig zu sein. Wichtiger als gutes Gamedesign.

Marco Thiel

du kannst auch heute noch die welt langsam entdecken. wenn ne neue erweiterung draußen is brauch ich teilweise schon nen monat bis ich höchststufe bin. ich schau mir auch immer alles an. aber es gibt immer spieler die schnell sein wollen. das sind dann aber auch leute die shcnell nach neuen kontent schreien, obwohl die sicherlich nie alles gesehen haben.

Klaphood

Man kann dir ja bei einigen Dingen auf jeden Fall zustimmen, aber fehlende Questhinweise und -anzeigen, die dazu führten, dass man manchmal stundenlang, selbst nach mehrmaligem ausführlichen Lesen der Quest, nicht herausfinden konnte wo man hingehen sollte, waren für mich wirklich kein Merkmal für gutes Design.

Belpherus

Zumindest Barlow hat die Rosarote Brille nicht auf. Danke für den Blog. Dieser ganze Nostalgie Krebs ist langsam echt nicht mehr zu ertragen.

slowly0

Dann beschäftige dich doch einfach nicht damit, niemand zwingt dich dazu entsprechende Diskussionen oder Artikel zu beachten oder gar zu verfolgen…

Dafür

Der gute Onkel Barlow sollte wohl eher mal seine eigenen verwaschenen Erinnerungen
auf einem P-Server auffrischen.

Classic war keineswegs einfacher weil die Bosse nicht jeweils 10 verschiedene Jump & Run und Tanzchoreografien vom Spieler verlangt haben. Es gab lediglich stattdessen ganz andere Knackpunkte die es tatsächlich schwerer und eben auch frustreicher für Casualspieler gemacht haben.

Aggro+Mana Management war das A&O beim raiden, die Fehlertoleranz hierbei besonders bei späteren Bossen so derart niedrig, das ein einzelner Spieler der das nicht zu 100% im Griff hatte für den Wipe ausreicht.
Dazu kam noch die Unberechenbarkeit beim Schadensausstoß der Bosse, wie oft haben wir das erlebt das ein Tank aus dem nichts von 100% auf 5% runtgekloppt wurde, dann blieben Heiler und Tank meist einige Millisekunden die Situation mit ihren stärksten CDs zu retten.

Wehe die waren grade bei allen nicht bereit, oder die wurden im falschen Moment durch einen Rettungsversuch für einen DD, der grade verkackt, abgelenkt.
Natürlich musste das alles auch während der jeweiligen Bossmechaniken perfekt funktionieren, durch unglückliches rein zufälliges Timing waren viele Wipes schon dadurch oft unvermeidbar.

Vergleichsweise “Casual” war WoW damals lediglich beim Einstieg, das Endgame konnte ohne weiteres auch mit anderen Spielen die gerne als “Hardcore” aufgelistet werden mithalten. Bei denen kam das “Hardcore” ohnehin mehr durch deutlich schlechtere Zugänglichkeit als von tatsächlich höherer Schwierigkeit. “Easy to learn, hard to master” hat, im Gegensatz zu heute, damals bei Blizzard durchaus noch funktioniert.

Das man bei Classic noch viel Zeit investieren musste, wenn man weiterkommen wollte hat mich nie gestört. Im Gegenteil, das ist mir allemal lieber als ein Game das mir nurnoch alles hinterherwirft und jegliche Belohnung von Glück in der Lotterie abhängig macht. Nein danke, wenn man mir fürs Nichtstun die beste Beute nur so vor die Füße schmeisst, dann freut mich das nicht, dann fühle ich mich dabei lediglich hardcore veräppelt.

Vanilla ist wie ein guter Wein, den man geniest, und nicht in einem Zug leersäuft.
Es macht absolut nichts, wenn man dabei nicht alles sofort erreichen kann. Dann bleiben sogar für die 2. und die 3. Woche noch Ziele übrig, was muss das für eine irrwitzige Vorstellung für die aktuelle Fastfood Gamer Generation sein.

Ich habe zur Classic Zeit auch bei weitem nicht immer alles machen können was es im Game gab, man hatte nunmal nicht immer die nötige Zeit dafür.
Deshalb hätte ich aber niemals verlangt, das das Game an meinen Terminplan angepasst wird und nurnoch zum Pausenfüller verkommt. Im Gegenteil, ich wusste das immer zu schätzen das WoW damals eben noch kein Game war, das man in einer Woche mal eben durchdaddelt und dann bis zum nächsten Addon wieder in den Müll wirft.

Michel Hufenbach

Danke für diesen Kommentar. Ich dachte ich wäre der Einzige, dem das “Ich will das schnell durch zocken, hab ja noch tausend andere Games” stark auf die Nerven geht. Ich habe WoW gespielt, einfach, um in dieser Welt zu spielen und Zeit dort zu verbringen, mit den Charakteren, über die ich schon so viel gelesen habe und zusammen mit Freunden, die diese Leidenschaft ebenso leben wollen, wie ich.

Blizzard hat nach und nach immer mehr RPG Elemente aus dem Spiel entfernt, sei es das einfache Benutzen von Pfeilen, bis hin zum wiederkehrenden Gang zum Lehrer, die Klassenquests, bei denen man sich nach und nach und mit viel Schweiß und Mühe Fähigkeiten erspielt und seinen Charakter kennen gelernt hat.
Leute, die Zeit investiert haben, waren mächtige und erfolgreiche Kämpfer und andere, wie ich die nebenbei spielten, waren dementsprechend schwächer. Aber war das schlimm? Muss man heutzutage, alles in wenigen Mausklicks und Gearfarmen erreichen, was ein Spiel zu bieten hat?
Wie episch war es, wenn eine Gruppe von Helden einen neuen Raid zum ersten Mal erfolgreich abgeschlossen hat. Und als kleiner Nebenbeizocker träumte man davon, das auch eines Tages zu schaffen.

Mit fehlt das alles. Das sind die Dinge, um die es mir bei der Rückkehr von Classic geht.

N0ma

Danke gut beschrieben.
Classic Server hat noch den weiteren Vorteil, dass Erfolge erhalten bleiben und nicht durch das nächste Addon abgewertet werden, mangels Addon. Sprich den Raid Boss X wird nie einer Solo machen, oder ohne Skill.

IchhassePvP

Einfach? Einfacher? Oder insgesamt doch schwerer und nicht nur sehr, sehr viel Zeitaufwändiger?

Keine Ahnung mir soll es egal sein, wer da seinen Senf dazu gibt und was für eine Meinung dann dabei letztlich rauskommt.

Ich für meinen Teil weiß nur eines, nämlich dass ich mit dem heutigen WoW schon mindestens seit Mitte Cata rein gar nix mehr anfangen kann und dass schon WotLK für mich ein ziemlicher Bruch war. Ebenso weiß ich dass ich vergeblich ein Old-School-MMO Suche bei dem auch noch was los ist, ob ich dann in ca. 1,5-2 Jahren auf einem offiziellen Classic-Server lande oder doch noch eine ganze Ecke mehr Old School bei Pantheon ist mir persönlich schon fast egal, denn ich weiß dass ich das langsame zubereiten von einem 5 Gänge Menü sehr viel lieber mag als diesen neumodischen Fast Food Müll a la einmal schnell zu Burger King und fertig.

cyber

Barlow is love, Barlow is life!

Verigorm

Amen Barlow.

Rene

Natürlich waren die Bosse damals nicht schwerer, WoW war ja eines der ersten MMORPGs wo Bosse überhaupt Fähigkeiten hatten. Nach über 13 Jahren kann man da halt schon einen Fortschritt erwarten, alles andere wäre traurig.
Es war aber schwieriger 40 Leute in einen Raid zu bekommen. Pre Quests, Resi Gear, Flask, Bufffoot und sonstige Stärkungsdinge, dazu auch noch der extrem langsame Itemprogress…. DAS meinen die Leute mit “es war schwieriger”. Weil diesen Anspruch, kann man auch als Schwieriger beschreiben. Heute entsteht der Schwierigkeitsgrad nur mehr dadurch, das einen die Bosse mit immer mehr Fähigkeiten bombardieren. Was früher eben ganz anders war.

Ein Punkt der aber heute weg fällt ist der Zeitfaktor. Den wenn man echt mal 40 Spieler in einen Raid hat, dann rennen die da durch wie nichts. Als würde man heute mit Teamspeak und bekannten Bossmechaniken in Schwierigkeitsgrad normal rein gehen.

Franz Bekker

Wer behauptet Raidbosse waren früher schwerer als heute, hat früher nicht gespielt, Gedächtnisprobleme(Merk- und Analysefähigkeit) oder lügt schlichtweg.
Lediglich zeitaufwendiger waren früher die Dinge. Alleine das größere Mount zu kaufen, konnte viele Monate dauern, weil die paar Gold damals schon ein Vermögen waren.

Megalodon

Er sagt seine Wahrheit und nicht die Wahrheit.

Ahmbor

Unsinn. Vergleicht dochmal das Questen, Stats, Schaden und Reichweite der Mobs von heute mit damals. Zwei Mobs aufeinmal, auf der eigenen Stufe oder 1-2 darüber, waren meist schon kritisch. Drei Mobs, waren so gut wie der sichere tot.
Vorsichtiges Pullen und bewegen waren beim Questen wichtig.

Dagegen mähe ich mich heute durch die Gegnermassen durch. Egal ob beim Questen oder mit Höchstlevel.

Wenn mir einer sagen will das damals die Spieler aufgrund von “Zeit” damals umgekippt sind, dann weiß ich auch nicht weiter.

Noch schäbiger an den ganzen Gerede finde ich, das sich immer nur auf die Raids konzentriert wird. Die wenigsten Leute haben geraidet. Für die meisten war Classic, nicht Raiden, sondern das Feeling und Socializing. Dazu, für damalige Verhältnisse, der beste Kompromiss aus Anspruch und Spaß beim questen.

Mav

Das “Zeit”-Argument zieht bei mir ehrlich gesagt auch nicht. Klar: Ich war zu der Zeit damals Schüler, durfte aber auch “nur” 3Stunden pro Tag maximal in ne Instanz gehen. Klar war vieles Zeitaufwändig, aber Zeitaufwändig ist nicht gleich schlecht.
Abseits dessen: Mein Vater hat damals ebenso gespielt, hat 40Stunden die Wochen gearbeitet (+Arbeitsweg), hat ein Familienleben geführt (Frau+3Kinder) und hat dennoch die damals größte Horde-Gilde seines Realms geleitet, war Main-Tank, hat auch den PVP-Rang des Obersten Kriegsfürsten erreicht..

Außerdem habe ich das Gefühl, dass das “Zeit”-Argument nicht nur häufig von Casuals gezogen wird, sondern auch von Leuten, die mit “hochleveln” und “questen” nicht viel anfangen können und vermutlich das Argument ziehen würden: “Das Spiel beginnt erst mit max.-Level.”

Mav

durfte aber auch “nur” 3Stunden pro Tag maximal – konnte häufig nicht mal in ne Instanz gehen.*

da hat’s irgendwie einen Teil meiner Nachricht verschluckt.

Luriup

Muss ein reiner Arbeiterserver gewesen sein.
Auf meinem wurden nur 24/7 Spieler Rang 15.
Als Arbeiter war Max 13 drin.

Cortyn

Oberster Kriegsfürst mit festem Job und ohne Accountsharing? Also an der Stelle müsste jetzt die X-Faktor-Musik mit Jonathan Frakes eingespielt werden. “Wahrheit oder Lüge? Sie entscheiden!”

Keupi

Haha, leider kannte ich so jemanden. Ich konnte das nie verstehen. Es geht. Normal ist das aber nicht. Den Kriegsfürsten hatte er aber nicht.

Franz Bekker

Interessante Sichtweise. Und schäbig.

Andy Boultgen

Auf dem Classic Server hat man doch jetzt genügend Zeit da die Entwickelung nie weiter geht.In 6 Monaten kann ich noch immer den gleichen Boss legen zu den gleichen Konditionen und ich habe immer noch nichts verpasst.Allerdings auch nur wenn überhaupt noch genügend Leute Classic spielen bis dahin.

Benjamin Sabelek

Ich fand es damals besser das es nur einen Schwierigkeitsgrad für raids gab. Ich persönlich habe, wenn ich einen Boss schon mal gelernt und gelegt habe, keine Lust dann nochmal wochenlang zu wipen für prinzipiell den selben content.

Cortyn

Da stimme ich dir grundsätzlich zu. Das Gefühl, Nefarian endlich besiegt zu haben, ist viel schöner gewesen, als es nur einen Schwierigkeitsgrad gab.

Franz Bekker

Ja.

Bob Bobson

Also ich bin in Classic in der offenen Welt dutzende Male an Gnollen die sich Verstärkung gerufen haben oder an Mor Ladim gestorben. Heutzutage kann ich in der offenen Welt blind in eine Monsterhorde rennen… Elite oder nicht und werde wohl kaum sterben.

In Classic musste man 40 Leuten beibringen nicht mit Geddons Bombe im Raid stehen zu bleiben. Das war durchaus schwer. Versucht das mal mit Randoms von heute.

Eine Gruppe aus 10 Mann zusammenzubringen nur um Scholomance zu gehen und dann noch dafür zu sorgen, dass nicht alle im Beschwörerraum draufgehen war durchaus schwer.

Und wenn man mal eine Waffe aus MC oder BWL hatte, war man als normalsterblicher Spieler erstmal versorgt und musste nicht gleich wieder ins Hamsterrad springen um besser besser und besser zu werden.

Classic WAR schwerer und ich glaube viele Leute werden auf den neuen Classic Servern sehen, dass 40 Randoms “simple” Bosse wie Geddon nicht einfach so im Vorbeigehen legen werden weil deren Mechaniken ja soooo easy sind.
Ausserdem werden sich die “modernen” Spieler ganz schön wundern, dass sie bei Level 10 eine Quest bekommen einen Elite Mob zu töten und dafür tatsächlich zu dritt sein müssen und den nicht einfach ganz allein legen können – das unter anderem deswegen weil ein Schurke zum Beispiel einfach keine Heilskills hat oder ein Priester einfach fast keinen Schaden machen kann.

Ayrony

Kommt mir vor wie so eine klassische “Früher war alles besser”-Diskussion. Lasst die Leute halt die Computerspiele von vor über 10 Jahren spielen…

Habe selber Classic gespielt mitsamt 40er Raids und Co. …. mitnichten wünsche ich mir so ein WoW zurück – man kann doch nicht beim Status Quo hängen bleiben und mit diesem aktuelle Entwicklungen schlecht reden – wie es in dieser Diskussion leider oft passiert.

Steed

Doch kann man, man muss nicht alles mögen was kommt sonst müsste man ja auch lootboxen gut finden.
Du kannst nicht erwarten alles in einem Spiel zu ändern und damit den Fans nicht auf den Schlips zu treten.
Klar eine Entwicklung eines Spiels ist wichtig keine Frage aber es sollte den Wurzeln treu bleiben.
Spiele die das gut zumindest in meinen Augen machen sind zB TES Reihe, Mario, Zelda, Fallout (und noch einige mehr die ich jetzt nicht aufzähle), also ist eine korrekte Entwicklung eines Spiels möglich.

Ayrony

Kann man eben nicht.

Und das was du machst, ist am Status Quo festhalten und das sachlich verargumentieren. Kann das voll und ganz nachvollziehen was du schreibst und bin auch da bei dir.

Was mich eher nervt ist, dass die Diskussion teilweise in eine Richtung geht in der das aktuelle WoW bzw. die Entwicklung der letzten 5-10 Jahre als absoluter Mist abgetan wird und man sich einfach nur Classic wünscht um sich diesem “Schlamassel” zu entziehen. Ich weiß man kann da nicht pauschalisieren – was du ja mit deinem Kommentar zeigst.

Andere Diskussion wäre, ob Zelda bspw. seinen Wurzeln treu geblieben ist oder ob es in eine neue – aber eben nicht schlechtere – Richtung gegangen ist.

Steed

Ich finde es nicht schwer zu erkennen ob ein Spiel seinen Wurzel treu bleibt oder nicht nehmen wir zum Beispiel Resident Evil absolutes Parade Beispiel wie man seine Wurzeln verraten kann. Ein Survival Horror seid Teil 1 ab Teil 4 Richtung gewechselt und zum Action spiel geworden ab Teil 5 zum B Action spiel. Es hat sich aber auch in einigen Punkten richtig entwickelt zum Beispiel die Spieler Perspektive von Vogel zu firtporsen perspektive und natürlich das modernisieren. Capcom hat selber gemerkt was sie da angerichtet haben(auf Grund der kritik) und mit dem Aktullen Teil geht es langsam wieder zurück.

Aber das ist nur ein Sigleplay Game leicht zu ändern von Teil zu Teil bei einem mmorpg sieht das ander aus wow hat sich mit der Zeit gewandelt langsam schleichend und das böse Erwachen für die meisten Kamm erst viel später. Und ich persönliche verteufel auch nicht die addons ich finde das auch richtig das es mit bc wtlk usw weiter ging aber die Art und weiße wie das passierte ist in meinen Augen die falsche gewesen und bei einigen Sache wie zb das hinterherwerfen der items hätten die sich zweimal überlegene sollen, im Kern ist WoW nicht mehr das selbe wie Classic in vielerlei Dingen das einzige was Classic und das aktuelle wow gemeinsam haben ist das es Wow ist so gut wie alles unterscheidet sich voneinander sei es die klassenfähigkeiten, die Art wie sich eine Klasse spielt, der soziale Aspekt oder die loot und levelspirale daher verstehe ich warum die Fans Classic zurück wollen und alles an der neue Entwicklung schlecht reden und es ist das Gute recht der Leute man muss nicht alles annehmen das ist jetzt zwar ein krasser Vergleich aber würdest du aus FIFA ein shooter machen hättest du genau das selbe Problem letztendlich entscheidet der Kunde was er will und ist somit auch im recht du kannst natürlich als Unternehmern gegen den Strom fahren aber musst dann auch mit den Konsequenzen leben.

Steed

Und Zelda ist seinen Wurzel treu geblieben egal welches Zelda man kauft man weiß immer was man bekommt genau so wie Mario und dennoch entwickelt es sich weiter in Sachen gameplay Grafik spiele Inhalt oder Story Technisch und man fühlt sich immer sofort zu Hause und kommt sofort zurecht.

Hätte wow das auch geschafft würde die aktuelle Version den Classic Veteranen sich nicht so fremd anfühlen und sie würden Classic nicht Hinterweinen.

Maxwell Smart

Wieder mal ein Cortyn Beitrag. ????

Macht halt wenig Sinn darüber zu philosophieren, wenn man Vanilla selbst nie gespielt hat bzw. man WoW eh nur aus Casual Sicht kennt. Was hier mit keinem Wort erwähnt wird, hatte man in Vanilla auch nicht so viele Tools und Möglichkeiten auf etwas zu reagieren, wie zB der nicht existente group heal. Außerdem fasst du ziemlich viel unter “einfach nur mehr Zeitaufwand” zusammen. Der soziale Aspekt war viel ausgeprägter, was alleine schon besser war als jeglicher cross realm Dreck heutzutage.

Cortyn

Und wie kommst du darauf, dass ich Vanilla nicht gespielt habe oder es nur aus “Casualsicht” kenne? Oder deute ich deine Worte falsch?

Herrengoth

Ich bin zwar nicht Maxwell, aber das Gefühl habe ich auch.

Du hast in deinem Statement vieles verallgemeinert. Und gerade so aussagen wie “Es ist zu Zeitaufwendig” hört man eher von der Casualecke. Insgesamt habe ich nicht das Gefühl, dass du dich richtig mit Classic auseinander gesetzt hast.

Cortyn

Ich spiele WoW seit Classic und war damals aktiv am Raidgeschehen beteiligt und in der Top-Gilde auf dem Server unterwegs, bis hin zum Ende von Burning Crusade.

Ehrlich, ich habe “jeden Mist” in Classic mitgemacht. Von bescheurten Farmabenden dieser komischen Wurzeln aus dem Teufelswald bis hin zu “Komm, wir farmen die Ressourcen der Bücher für Düsterbruch, damit wieder jemand seine Verzauberung bekommt” und tagelangem Farmen der Kugeln aus Stratholme, die man für die Kreuzfahrer-Verzauberung brauchte.

Ich weiß bei Classic sehr genau, wovon ich rede. Es war meine aktivste WoW-Zeit – weil das damals noch möglich war, immerhin gab es “nur” Schule. Am Wochende wurde regelmäßig “durchgezockt”, manchmal sogar als Lan-Party mit kompletter Dungeongruppe.

Und zusammengefasst komme ich schon zu dem Punkt: Classic brauchte vor allem eines und das war viel Zeit. Das ist doch keine “Casualmeinung”, sondern einfacher Fakt, wie das Spiel konzipiert war.

Wenn Zeit nicht der entscheidende Faktor war, dann möchte ich jemanden sehen, der Rang 14 im PvP durch “Skill” und nicht durch Zeit bekommen hat. Oder der Ahn’Qiraj mit nur 2 Stunden Zeit pro Tag gesäubert hat.

terratex 90

Lass dich nicht trollen 🙂 klar wars zeitaufwendig, wer was anderes behauptet hats nie gespielt

cyber

Rang 14 war sogar für viel Spieler in unerreichbarer Nähe. Zumindest auf Baelgun gab es konkrete Absprachen in der Community wer als nächstes Rank 14 machen soll.

Es soll bei uns auf den Realm einen arbeitslosen Spieler gegeben haben, der als er an der Reihe war auf einen Lehrgang geschickt wurde. Er hat in der Zeit seinen Magier mit Flächen zu gepackt und seine Freundin solange er weg war spielen lassen.

Aber dass WoW Raidbosse nun anspruchsvoller sind, kann ich nur in bedingtem Maße bestätigen. Nach fast einem Jahr Pause, habe ich innerhalb von 2 Wochen die Gegenstandsstufe meines Charakters von 860 auf 940 erhöht. Habe mit public Gruppen bis auf ToS alle Raids auf Mythic geschafft ohne groß Mechaniken können zu müssen. Sogar für ToS Hero brauch man nur für 2 Bosse(Maid & KJ) etwas Vorwissen. Dass man allerdings im ingame Guide nachschlagen kann. Mag in der Mythic Version des jeweils aktuellen Raids anders aussehen.

Mit dem gleichen Zeitaufwand hätte ich vermutlich zu Vanilla nicht mal Stratholm oder Scholomance gesehen. Und ich kenne die Spielchen mit dem Liedblumen-Buff farmen im Teufelswald auch.

Alleine schon um die 50 Gold fürs Umskillkosten zahlen zu können. Habe ich stundenlang in Silithus und den Pestländern Arkankristalle und Kräuter gefarmt.

Wappenröcke für den schnellen Rufzuwachs gab es auch nicht.

Generell kann man also schon sagen, dass damals alles Zeitaufwändiger war. Was für mich auch die notwendige Interaktion mit den Spielern einschließt. Versuch mal bei einer Schurkenpopulation von gefühlt 50% als Schurke einen Instanz oder Raidplatz zu bekommen. Damals brauchte man noch DKP und Foren. Heute wird das alles durch Ingamefunktionen erleichtert.

Steed

Ich glaube der gute Mann hat recht, der Zeitaufwand war und ist ein entscheidender Faktor in mmorpgs und da die gesunde Mitte zu finden ist schwer. Ich persönlich fand die benötigte Zeit die man in Classic gebraucht hat aber die beste man hatte das Gefühl wenn man was erreicht hat sich dies auch verdient zu haben und nicht wie es aktuell der Fall ist alles in den arsch geschoben zu bekommen. Ein sehr gutes Beispiel ist Destiny als man in Teil eins noch versucht hat Exotik zu bekommen mit den perfekten Perks hat man sich gefreut und in destiny 2 ist ein Exotik wie wegwerfware, aber WoW und destiny sind leider nicht die einzigsten Spiele mit diesen Problem.

Durch den Versuch möglichst viele Spieler anzusprechen Schaden sich viele Spiele selber da aber der Profit an erster Stelle steht wird das natürlich in Kauf genommen.
Ich persönlich bin aber der Meinung das Spieler sich die Spiele aussuchen sollten und nicht die Spiele die Spieler, das soll heißen wenn ich z.B keine Zeit habe für ein mmorpg sollte ich die Finger davon lassen oder es so hinnehmen anstatt das Forum voll zu heulen das alles so lange und schwer zu erreichen ist oder der Entwickler auf die dumme Idee kommt möglichs alle Spieler mit unterschiedlichen Spielzeit abzusprechen.

Noch eine kleine Anmerkung ich finde es natürlich super wenn spiele sich mit Komfortfunktionen weiter entwickeln aber sie sollten nicht jedesmal dabei ihre Wurzeln abtrennen.

terratex 90

bin seit der beta dabei. classic würde ich nicht mehr anrühren, hab jetzt ein leben da draussen.. war aber echt ne coole zeit damals als kind/jugendlicher

JOe Andre

Legende xD … ich sag mal nichts ….

Coreleon

Ich denke es ist sehr subjektiv was als “schwer” betrachtet wird. Viele raiden heute LFR->Normal und haben an den HC Raids schon schwer zu knabbern andere rennen da durch und raiden fast nur Myth.
Wenn nun diese Spieler Gruppen über Classic Reden finden die einen es halt viel schwerer als Heute und andere lachen über die Mechaniken.
Es gibt daher nicht “die Wahrheit” bezogen auf die schwierigkeit des Spiels. 😉

MfG

Keupi

Gibt es nur Raids ? Manche erleben gerne eine Welt. Man muss nicht immer alles Messen und abhaken können.

N0ma

Eins kann man auf alle Fälle sagen, ein Superdiskussionsthema 😉

Dunarii

Es war aufjedenfall schwerer, und es war auch eine tolle Zeit damals aber jetzt würde ich diesen Zeitaufwand nicht aufbringen können oder gar wollen.

Plague1992

Was mich an einen Classic Server reizen würde, wäre wohl das fehlen einer Itemspirale =o

Koronus

Doch die Itemspirale existiert da ja Naxrammas besseres Gear gibt als Hogger. Was du meinst ist die Endlichkeit der Itemspirale da mit Naxrammas kein besseres Gear mehr kommt.

Roberto Ginaldi

auf barlow höre ich schon ne zeit lang nicht mehr xD aber ich respektiere seine meinung 😀 auch wenn ich eher auf classic spieler höre, die immer noch classic spielen

Koronus

Jep für ihn wurde WoW immer besser da immer zugänglicher.
Auch eine Meinung auch wenn nicht meine Meinung.

Keupi

Das ist seine vollkommen legitime Meinung. Ich sehe das anders. WoW hat für mich momentan absolut keinen Reiz. Wenn ich alleine an momentane Dungeons und die Levelphase denke, bekomme ich Herzschmerzen. Aber es stimmt wohl, dass irgendwo alles seine Vor- und Nachtteile hat.

Aber das Tolle ist doch folgendes. Wer WoW so mag wie es ist, der soll doch zufrieden sein. Wer nicht bekommt bald Classic. Und wer immer noch unzufrieden ist, der hofft auf BC oder Lichking.

P.S.: Wann kommt endlich mein Dark Souls MMO ?

Koronus

Ich hoffe auf BC Server aber kann ruhig auch Classic zocken.

Nischana

Ich finde diese ganze Situation ist der Beweis das die meisten Menschen eben nicht wissen was sie wollen.
Barlow hat natürlich mit den Punkten die er bringt großteils recht.
Ich habe WoW Classic über die Jahre mehrmals auf Privatservern gespielt, um halt objektiv zu bewerten ob es wirklich “besser” war.
Und jeder der sagt Classic war schwerer, oder nicht clunky der hat leider die Rosarote Brille auf.
Was die meisten Leute aber vergessen in Bezug auf Classic ist Immersion, und DA war WoW Classic jedem anderen MMO vorraus und grade weil Funktionen gefehlt haben die Dinge angenehm machen.
Die Welt hat sich durch die “langen” Reisezeiten riesig angefühlt und ein Gebietswechsel beim Questen nach einer richtigen Reise.
Dropps waren seltner und langsam so das man länger einen Gegenstand getragen hatte und sich sogar ziemlich über den Dropp den man eine Woche oder mehr gesucht hat gefreut hat.Der nicht selten mehr Charakter hatte als Dropps in den meisten MMOs heute, da sie sehr oft den Theme des Bosses oder der Instanz hatten.
Raids, ja Raids waren einfach und nur Zeitaufwändig aber die große Spielerzahl hat es epischer gemacht und glaubhafter du bist halt teil einer riesigen Truppe die gegen diese Gegner Kämpft es gibt den ganzen ein deutlich epischeres Gefühl.

Das sind nur einige Punkte einer riesig langen Liste von Dingen die über die Jahre verloren gegangen sind und mir Fehlen und WoW Legion zwar zu einem besseren Spiel machen, aber zu einer schlechtern Welt in der man sich verlieren kann.

Ist das WoW Classic ein bessers Spiel für jeden ? Nie im Leben.
Hatte es Probleme die man nicht Abstreiten kann ? Ja

Aber für mich IST WoW Classic einfach immer noch das beste MMORPG und das hat wenig mit Nostralgie zu tun und mehr mit den Punkten oben. Und ich wünschte sie hätten das ganze nicht über die Jahre so sehr verloren das sich WoW inzwischen wirklich nur noch wie ein Spiel anfühlt und halt nicht wie ein MMO>RPG< sondern halt nur noch wie ein MMO das sehr gut ist. Aber das RPG fehlt halt und da hilft auch clunky “Story” von Legion nicht, wo alle eine Millionen Spieler der eine Held sind.

Klaphood

Offensichtlich muss diese Frage so schwer zu beantworten sein, dass es Blizzard selbst nicht weiß.

Der Versuch Classic zurück zu bringen, kann ja eventuell grandios scheitern. Besonders wenn man sieht, wie viele plötzlich JETZT schon kalte Füße bekommen, statt in Euphorie und Vorfreude zu ertrinken.

Nischana

Ich bin fast durchgedreht vor freude als es angekündigt wurde.
Nicht nur weil ich es wieder Spielen kann, sondern auch weil damit die hoffnung kommt das jemand bemerkt was WoW Classic hatte und den MMO”Rpgs” heute fehlt.
WoW Classic war halt das zugänglichste und aufwändigste MMORPG seiner Zeit, und hat halt alles besser gemacht als MMORPGs die davor gekommen sind.

Und damit halt auch die Immersion, es hat eine Welt gezeigt die nicht unter einen Gefühlt unspielbaren Interface und undurchsichtigen Gamemechaniken verborgen war.

N0ma

Das ist die WoW Brille. GW1 kam ca zur selben Zeit raus und ich halte das für das bessere MMO zur damaligen Zeit. Klar ist natürlich Ansichtssache. Obwohl die World instanziert war, fande ich die Immersion nicht geringer.

Luriup

Subjektive Meinung.
Zugänglicher=easy Mode.
Es gab keinen XP Verlust beim sterben,
daher brauchte sich keiner gross Sorgen drum zu machen.
Das leveln auf 60 dauerte nur Bruchteil der Zeit,
was man sonst zum max Level brauchte.
Unvergessen die fetten Frage/Ausrufezeichen über Questgebern.
In anderen MMOs musste man jeden NPC ansprechen
um zu sehen wer eine Quest anbietet.
Für Neueinsteiger sichlich gut,
mir war das zu easy.
In Sachen PvP hatte classic Anfangs gar nix zu bieten,
ausser sich sinnfrei für nix auf die Rübe zu hauen.
Also weit entfernt davon alles besser gemacht zu haben,
als die Spiele davor.

Keupi

Kalte Füße weniger. Sondern jeder der sich nicht auf Classic freut, möchte irgendwo anmerken, dass WoW heute besser ist und Classic nicht so pralle ist.

Beide Seiten sollten ihre Meinungen akzeptieren. Der einemag Classic, der andere das aktuelle. Es macht keinen Sinn Bugs aufzuzählen. Classic war ein zweites Leben ingame. WoW heute ein kurzer Zeitvertreib mit to-do-Listen.

Klaphood

„Classic war …“. Für mich nicht. Ich spiele seit Classic, aber fand die MoP-Zeit mit Abstand am besten. „Classic war“ für mich unnötig langer Grind an jeder Ecke (und ich kam zu WoW als Fan von Ragnarok Online!) und ohne einen Freund hätte ich es vermutlich nicht länger als 2 Wochen gespielt.

Ich persönlich konnte die letzten beiden Addons auch nicht mehr so sehr genießen, und das obwohl Legion tatsächlich unglaublich viel richtig gemacht hat. Vlt. hat bei mir diese … Spielgefühl-Halbwertszeit aus irgendeinem Grund später eingesetzt? Ich weiß es nicht.

Edit: Hm, jetzt wo ich darüber nachdenke… vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass für mich Ragnarok diesen Platz als „zweites Leben ingame“ bereits zuvor eingenommen hatte.

Nischana

Musst du halt versuchen zu kucken was dir wirklich gefallen hat als du deinen maximalen Spass mit einem Spiel hattest.
Und dich fragen warum das so war.
Ich hab auch wie viele andere z.b erst gedacht WoW Classic hätte mir gefallen weil es “schwerer” war.
Bis ich es halt eine längere Zeit wieder gespielt habe und gemerkt hab das einige meiner Erinnerungen einfach quatsch sind.

Roberto Ginaldi

“objektiv zu bewerten” xDD

Nischana

Wenn du dir die mühe gemacht hättest den ganzen Text zu lesen würdest du wissen das ich WoW Legion sogar eingeräumt habe das es objektiv das bessere Spiel ist.

Ich weis echt nicht was du mit diesem Kommentar bewirken willst.
Ich habe mich lange damit beschäftig mit “was mir Persönlich” wohl fehlt. Da ich seit BC maximal Wotlk einfach kein Spiel mehr finden kann was mir Spass macht und das ich länger Spielen kann.

Aber warscheinlich möchtest du einfach nur Trollen und lange Ausführungen die versuchen zu erklären was jemand an WoW Classic troz der extrem defizite mögen kann interssieren dich wohl kaum.

N0ma

Er meinte wohl das dein Text genauso subjektiv ist wie alle anderen. Deine Fragen sind zB Suggestivfragen, ganz schlecht wenn man objectiv eine Sache bewerten möchte ;).

Schlecht ist auch wenn man Sachen bestreitet die gar keiner behauptet hat.

Nischana

Die Dinge die ich geschrieben habe haben garnichts mit Objektiver bewertung zu tun.
Sondern sind mein versuch jemanden zu erklären warum ich WoW Classic scheinbar mehr mochte und mehr Spass dort hatte.
Obwohl wow legion OBJEKTIV das bessere Spiel ist.
Immersion und so kleinkram hat halt für jeden andere Wertigkeit und lässt sich kaum Objektiv bewerten.

N0ma

Das Zitat war aber von dir “objektiv zu bewerten”.

Nischana

Ja richtig.
Ich bin nach WoW Classic zurück, um Objektiv zu schauen ob ich in meinen Erinnerung nicht die Rosa Rote Brille auf hatte.
Und hab gemerkt das WoW Classic halt nicht schwerer war und super viele Probleme hatte.
Wie ich sogar geschrieben habe denke ich das WoW Legion als Spiel besser war.
Ich kann mir die Raids und Klassen und Probleme Objektiv anschauen und sagen, “Ja hier kuck mal das ist alles besser”.

Aber wie tun man an sowas wie Immersion eine Zahl das geht kaum. Da es von Person zu Person anderes ist.

Und den Punkt den ich zu machen versucht habe ist das viele noch behaupten das WoW classic Objektiv das bessere Spiel ist. Was ich halt eine komische Aussage finde , da alles messbare dagegen spricht.

N0ma

Besser ist weder das eine noch das andere. Es ist halt komplett verschieden mittlerweile.
Cluncky halte ich übrigens auch für ein Unwort,
a) behaupten das viele Spieler auch von Legion
b) wenn das langsamere Spielen ein Kriterium wäre würde nach 2000 JAhren keiner mehr Schach spielen

Nischana

Ich finde so verschieden ist es doch garnicht.
Man kann doch wirklich her gegen und alles was WoW Classic gemacht hat, machen die WoW Addons besser.
Auser den gezwungenden Zeitaufwand und etwas nicht messbares wie Immersion.
Und man kann ja wohl kaum den Zeitaufwand nehmen und sagen, hier deswegen war das besser.
Ich habe mit meinen Beispielen versucht zu zeigen warum erzwungender Zeitaufwand auch etwas guten sein kann.

Aber wie bewertet man sowas Objektiv ist bezweifle das man das kann, für mache Menschen ist das nämlich einfach nur nervig und sie können garnichts daraus ziehen.

N0ma

Auch wenn mans nicht messen kann ist Immersion halt ein wichtiger Punkt. Legion ist auch ausgelegt um mehr Casual Spieler anzuziehen, das mag auf der Einkommensseite für Blizzard sich gut machen, aber für die Nicht Casual Spieler ists halt schlechter. Ich sage nicht das sich Blizzard ncht viel Mühe gibt, grad mit den Quests. Aber besser für den einen ist nunmal schlechter für den anderen. Das nächste ist der soziale Faktor, da ist Classic eine 8/10 und Legion eine 2/10. Und nein das liegt nicht an den Menschen, oder dem Zeitgeist wie manche behaupten, ich hab dieses Jahr beides gespielt. Nicht falsch verstehen, gibt auch Punkte die für Legion sprechen, zB Grafik, Manareg, Speed.

Klaphood

Ich glaube, Nischana meinte damit „uneingenommen“ oder „offen eingestellt“. Der Begriff objektiv war in dem Falle einfach schlecht gewählt.

N0ma

Macht die Sache nicht besser 😉 offen eingestellt = objektiv

Luriup

In Sachen lange Reisezeiten und grosse Welt war classic allen vorraus?
Wenn ich mich recht entsinne gab’s ab lvl.40 ein Mount.
Vergleiche das mal mit DAoC wo es keine Mounts gab.
Selbst mit Pferderoute brauchte man 20min bis zum RVR Tor.
Ohne Barde/Skalde/Minne nochmal 30min bis zum Kampfgebiet.
Der Weg zu feindlichen Relikten ohne Speedbuff dürfte weit über eine Stunde gewesen sein.
Gab viele die sich in den RVR Zonen verlaufen haben,
da es keine Karte im Spiel gab.
Nur laufen nach Koordinaten.
FFXI und EQ2 boten auch einiges Welt wo man nicht per Port innerhalb von Sekunden am Zielort war.
Eher 30min auf das Luftschiff/Schiff warten,
wenn man es gerade verpasst hatte.

Nexo

Ach das ist doch fast immer so, ich sag nur rosarote Brille. Die Anfänge oder die ersten Teile werden oft völlig überbewertet und glorifiziert. Ein gutes Beispiel ist da auch ME wo der erste Teil als das Nonplusultra der Reihe gilt obwohl es viele langweilige Nebenmissionen und sinnfreie Zeitfresseraufgaben gab und das Gameplay alles andere als ausgereift war. ME Andromeda hingegen wird schlecht gemacht ohne Ende, obwohl es spielerisch wesentlich besser ist und die Gameplayelemente viel besser ineinandergreifen als bei ME 1-3! In Sachen Story und Charakteren kommt es nicht an die Shepard-Trilogie ran aber ansonsten find ich es viel besser.

WoW wäre heute ohne die ganzen Änderungen wohl auch nicht dort wo es heute ist! Es ist immer noch das erfolgreichste MMORPG. Classic fand ich viel zu sperrig und zeitaufwendig, allein die Inis und Raids wo man haufen Leute brauchte und gleich den ganzen Tag einplanen konnte fand ich zu krass. Ich mein das ist was für Nerds die 24/7 am zocken sind aber nicht für normale Menschen mit RL! Gerade MMOs die sich kaum verändern, immer wieder angepasst werden und auch für Neueinsteiger gut zugänglich sind, haben es auf Dauer schwer.

Damals ist man sicherlich mit ganz anderen Erwartungen ran gegangen, hat neue Erfahrungen gemacht und Erinnerungen an eine schöne Zeit, aber rein spieltechnisch war halt eben doch nicht alles besser!

Insane

Das sehe ich mit ME auch so.

Koronus

Doch es war schwerer. Man brauchte Gruppen zum Lvln da die Mobs so hart waren, Instanzen waren kein AoE Fest und wie viele Videos zeigten musste man seine Klasse spielen können.

Phinphin

Ja, das mit den Mobs ist mir auch in den Sinn gekommen. Auch außerhalb der Dungeons. Einen Mob zu viel gepullt und schon stand man mit einem Bein beim Geistheiler. Das vermiss ich auch heute. Allerdings muss ich auch sagen, dass schwer nicht gleichbedeutend mit komplex ist. Das ist besonders in den Bosskämpfen negativ aufgefallen. Als Hexenmeister hab ich meine 3 Dots auf den Boss gecastet und hab die restliche Zeit doof rumgestanden.

Koronus

Was aber mehr aufgrund der technischen Limitierung des DoT Maximum lag. Das ist auch eine Sache die derzeit diskutiert wird. (Viel) Höheres Leben bei den Bossen und dafür kein Limit oder gleich lassen. Die mit anheben von Leben und Limitierung beenden argumentieren damit, dass das Spiel für alle besser wird. Die für gleich lassen argumentieren hauptsächlich mit weil Classic aber einige argumentieren auch damit, dass Blizzard damit das Balancing vergeigen kann und so entweder die Bosse viel zu leicht oder zu hart werden und das dann auf einmal lauter Warlocks benötigt werden und so die Balance sowie das Classic Feeling ruiniert werden.

TestP

Hallo,

es gibt auch andere Meinungen:

https://www.youtube.com/wat

MfG

Gerd Schuhmann

Ich denke, was komplett anders geworden ist: In WoW Classic gab’s viel weniger Spieler, die sich so “koordiniert” mit WoW beschäftigt haben.

Da war das Niveau, sich über ein Spiel zu informieren und sich damit zu beschäftigen, viel niedriger als heute. Ich glaub, das schätzt man falsch ein. Früher haben die Leute zwar stundenlang gespielt, aber so dieses “sich mit dem Spiel beschäftigen”- war da viel weniger ausgeprägt als heute.

Da müsste man mal genau gucken, wann das aufkam, ein MMORPG so auseinanderzunehmen und sich auch so zu vernetzen, wie das heute der Alltag ist: Die Infrastruktur ist heute komplett verschieden.

N0ma

Ich glaube nicht das das stimmt. Ich kanns zwar nicht für WoW sagen, aber für die Speedclears in GW1, da wurde damals endlos optimiert. Bei geschätzten 1000 Skills war das auch möglich. Für GW1 gabs ein Super Wiki wo man alles nachlesen konnte inkl der Bossskills und so Taktiken erstellen konnte.

TestP

Hallo,

ich würde sagen, es hängt ab. Was Barlow zum Beispiel übersieht und deshalb falsche Schlüsse zieht ist die Spielmechanik von damals. Das brachte Massen an Komplexität in die damaligen Bosskämpfe rein. Die Bosse hatten zwar weniger Fähigkeiten aber man konnte trotzdem wipen weil der Tank einen Fear gefressen hat oder einen 50% weniger Rüstung-Debuff und Vek’nilash haute den mit einem Schlag um. Auch so Sachen wie Treffertabelle, schmetternde Treffer etc. waren damals wichtig speziell bei Tanks. Gibt es auf dem Live-Server nicht mehr.

Das Gleiche mit Addons ala Decursive was er ja auch implizit anspricht. Das Addon bringt nichts wenn die Priester OOM sind bei Lucifron und der Raid deshalb getötet wird. Ja, damals konnten nur Priester bei der Horde magische Debuffs entfernen und der Zauber zum Entfernen war extrem teuer. Auch so Sachen, dass der Tank die Aggro verlor wenn er einen Furchteffekt abbekam. Barlow spielte damals Schurke und kennt diese Problematiken wohl nicht.

Und ob das Niveau sich zu informieren früher niedriger war weiss ich auch nicht. Heutzutage braucht man dieses Niveau nämlich gar nicht. Man bekommt eh’ persönlichen Loot. Da ist es wichtiger zu wissen wie man an höheres Itemlevel und Legendary kommt. Sind sowieso die wichtigsten (Meta-)stats in Legion. Ob ich jetzt als Diszi-Priester kritische Trefferchance oder Meisterschaft oder Tempo stacke ist eh’ wurst. Alle 3 Stats bewirken höhere HpS und zwar in ähnlichem Maße.

MfG

Insane

Aus der zeitlichen Distanz ist immer alles besser 😛

Erzkanzler

Ich erwarte Classic mit Spannung. Nicht weil es mich reizt, sondern um zu erfahren ob meine Einschätzung richtig ist, dass der Großteil nicht etwa das alte Spielgefühl sondern die alte Gemeinschaft und das Erleben vermisst. Mit Classic wird das nicht neu entstehen und nach einem Strohfeuer in den ersten Wochen werden viele das auch feststellen.

Vorweg, das ist MEINE Einschätzung und soll niemanden abhalten anders zu empfinden. Es gibt keinen Grund mich dafür argumentativ in Grund und Boden überzeugen zu wollen. Die Zeit wird´s zeigen.

Loco

Bin da ganz deiner Meinung, es wird auch oft unterschätzt das man zu Classic eben gute 13-14 Jahre jünger war als heute.

survivalspezi

Und man sowas vorher nicht kannte. Vorher gab es nur eine Handvoll MMOs die nicht für die Masse bestimmt waren. Blizzard hat damals einfach was großes aus dem Hut gezaubert. 🙂 Ich bin zwar kein WoW Spieler, aber damals war es einfach ein “Unglaublich” sowas großes ist möglich? Mir hat leider bis heute kein MMO gefallen.

Gerd Schuhmann

Ich denke das ist extrem wichtig.

Mir geht’s wie Barlow – mein erstes MMORPG war DAOC. Und ich hab viele dieser nostalgischen Erinnerungen, die WoW-Fans mit Classic verbinden, an DAOC oder an Diablo 2, das ich noch früher gespielt habe. Das waren so meine ersten Multiplayer-Erfahrungen.

Die sind dann schon verklärt, weil man das alles anders wahrgenommen hat, man hat alles zum ersten Mal erlebt: Die erste Gilde, das erste Mal grinden, einen Raid, Item-Drama, Gilden-Dynamik.

Ich hab WoW zu BC angefangen. Und ich hab das damals schon recht nüchtern gesehen. Die Leute, die von DAOC kamen, fanden gerade das PvP in WoW einen Witz und viel zu “casual.” Barlow sagt ja auch: In Daoc hast du nur mit 8 Mann gegrindet – und WoW konntest du solo spielen … das war auch alles viel komfortabler mit Questen und so.

Ich glaub ganz wichtig ist: “Was war dein erstes MMORPG – das wird man immer anders wahrnehmen als alle anderen.”

Auch bei DAOC gab’s damals schon Leute, die von Everquest kamen oder von Team Fortress -> Und die haben DAOC ganz nüchtern gesehen und kannten das alles schon.

Dunarii

Ich denke das du recht hast, mein erstes Mmo war Guild Wars 1 und es gibt bis heute kein schöneres für mich.

Herrengoth

Ich verstehe bei WoW Classic nicht wieso man hier immer von der Vergangenheit spricht und dazu immer meint man würde die Rosarotebrille tragen. Durch Privatserver haben wir die Möglichkeit Classic wieder zu erleben. Wir müssen also nicht immer von der Vergangenheit sprechen, wir können uns momentan selber davon überzeugen.

Ich bin z.b. zum start von Legion wieder zu WoW zurückgekehrt und konnte es da nicht einmal 2 Monate aushalten bis ich von dem Spiel angewidert war. Ich suchte mir ein Classic Server, weil ich gerne WoW spielen würde und seit dem ich auf einem spiele haben ich wieder unglaublich viel Spaß. WoW Classic ist durchaus anspruchsvoller als Legion, hat mehr Mechaniken und auch durchweg Tiefe. Nur das wirst Du auch erst merken, wenn du selber einmal auf ein Classic Server gespielt hast.

Gerd Schuhmann

Für die meisten Leute ist ja “Ich fang auf einem Privatserver an” nicht die Option. Deshalb spricht man da in der Vergangenheit.

Mir würd das echt nicht in den Sinn kommen, da irgendwo auf einem Privat-Server rumzulaufen. 🙂 Für mich liegt WoW Classic tief in der Vergangenheit. Genau wie DAOC.

Klaphood

Aber deine These geht davon aus, dass dieses „Spielgefühl“ automatisch wieder entsteht und zudem unabhängig von den anderen Faktoren existieren kann (z.B. das „alte Erleben“, wie du es hier nennst).

Da man das aber weder messen noch überprüfen kann, wirst du deine These anhand der öffentlichen Rezeption der Classic-Server weder bestätigen noch widerlegen können.

Da wird die Zeit auch nichts zeigen können. 😉 Zudem würde ich sagen, dass das gleiche Spielgefühl auch gar nicht wieder entstehen kann, die Gründe dafür haben die anderen Antworten hier bereits aufgeführt.

Trotzdem finde ich deine Idee (sofern ich sie richtig aufgefasst habe) ziemlich interessant. Das Spannende ist eigentlich die Frage: Entstehen durch schwere, umständliche und teils stark unausgeglichene Spielinhalte bessere Gemeinschaften und somit ein reicheres Spielerlebnis?

Das wäre doch genau das, was die meisten heutzutage (zurecht) vermissen.

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