WoW-Chef sagt: „Früher haben fast alle das Spiel falsch gespielt“

Der Game Director von World of Warcraft hat ein paar Anekdoten aus der Vergangenheit erzählt. Dazu gehörte, dass Spieler WoW früher falsch gespielt haben – und zwar die meisten.

Dass World of Warcraft sich im Verlauf von über 15 Jahren stark verändert hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch der aktuelle WoW-Chef, Game Director Ion Hazzikostas, verrät noch ein paar interessante Details zu diesen Änderungen. Etwa, dass damals alle das Spiel quasi falsch gespielt haben und sogar Raidgruppen der Entwickler an typischem Loot-Drama zerbrochen sind.

In einem Interview mit wired sprach der Game Director über die Veränderungen und die Entwicklung von WoW. Wir haben die spannendsten Aussagen rausgefiltert.

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Ion Hazzikostas, der aktuelle Game Director von World of Warcraft.

Darum wurde das Spiel falsch gespielt: Hazzikostas vergleicht die frühen Tage von World of Warcraft mit klassischen Arcade-Hallen in verschiedenen Städten. Jede Stadt hätte dort eine kleine „Street Fighter“-Szene:

Du hattest eine komplette Hierarchie in deiner örtlichen Arcade-Halle, wo ein bestimmter Charakter als der Beste oder Stärkste angesehen wurde, weil irgendwer aus deiner Nachbarschaft großartig mit ihm war.

In der nächsten Stadt wäre das aber ein ganz anderer Charakter gewesen, denn der beste Spieler dort würde unterschiedliche Strategien nutzen oder andere Tricks kennen.

Die Wahrheit ist, dass fast jeder das Spiel falsch gespielt hat.

Damit bezieht sich Hazzikostas vor allem auf die Effektivität und „beste Leistung“, die man im Spiel erreichen könnte.

Ganz ähnlich sei das dann auch in World of Warcraft gewesen. Viele Classic-Veteranen dürften sich noch daran erinnern: Es haben sich Grüppchen von Spielern gebildet, die etwa ein paar erfahrene Spieler hatten, die mit einer bestimmten Situation besonders gut umgehen konnten. Das sorgte dafür, dass einige Charaktere auf einem Realm etwa einen besonderen Ruf hatten oder bei Bossen bestimmte Taktiken genutzt wurden, die andere Gruppen nicht ausprobierten.

Es gab keine Regeln. Es gab kein richtig oder falsch beim Spielen. Einfach nur dich und dein Wolf-Pet als Jäger, die versucht haben, ihren Weg durch die Welt zu bestreiten und Dinge dabei herauszufinden.

Ein bisschen dieser „Magie des Unbekannten“ versuchen die Entwickler mit WoW: Shadowlands zurückzubringen.

In Vanilla war vieles noch unbekannt – es gab kaum feste Regeln.

Informationen haben alles verändert: Im Laufe der Jahre hat sich das natürlich grundlegend geändert. Durch großen Datenbanken wie wowhead oder einfach nur Google-Suchanfragen, die alles beantworten können, sind Informationen weit verbreitet.

Heute sind die Leute quasi darauf trainiert zu optimieren. Die Community stößt Spieler in diese Richtung, besonders in sozialer Hinsicht. Selbst wenn es nicht dein persönlicher Lieblings-Spielstil ist, die Leute, die dich in der Gruppe haben wollen, werden dich an diesen Standards messen. Sobald eine Information verfügbar ist, wird erwartet, dass du sie kennst.

Das erklärt auch, warum heutzutage in WoW Classic Raids und Dungeons als viel einfacher wahrgenommen werden als damals. Die meisten Spieler kennen inzwischen eine ansatzweise optimale Spielweise. Das führte auch zu damals unvorstellbaren Erfolgen, dass eine Raidgruppe den Geschmolzenen Kern meistert, obwohl viele Spieler noch gar nicht Stufe 60 waren.

Classic-Drama gibt’s auch heute noch: Zum Ende hin erzählte Hazzikostas noch eine weitere, kleine Anekdote. Denn das typische „Loot-Drama“ gibt es auch heute noch bei den Entwicklern.

Ich habe einen Mitarbeiter, der zum Original-Entwicklerteam von World of Warcraft gehörte. Dessen Namen würdet ihr sicher erkennen, wenn ich ihn nennen würde. Seine persönliche WoW-Classic-Gruppe hat sich auf Level 60 getrennt aufgrund eines Loot-Dramas im Schwarzfels. Das war eine Gruppe von Entwicklern, die das Spiel vor 15 Jahren gespielt und daran gearbeitet hat.

Welcher Entwickler das war, verrät Hazzikostas leider nicht. So ganz wird man einige Eigenheiten von MMORPGs eben niemals los.

Quelle(n): wired.com
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IchhassePvP
IchhassePvP
2 Monate zuvor

Ich würde eher sagen früher war WoW noch ein gutes Spiel und hatte noch auch noch einen guten Chef-Entwickler!

Blubber-Kostas halt mal wieder, was will man da schon groß erwarten wenn der den Mund aufmacht.

Viper
2 Monate zuvor

Dieses Neue, unverbrauchte, hatte 2005 einen ungeheuren Reiz.
In der damaligen Zeit, als alle Spieler noch Newbs waren, konnte man sich mit überdurchschnittlichem Skill oder ausgeprägter experimentierfreudigkeit relativ schnell einen Namen auf seinem Realm machen.

Um diese Magie des Unbekannten nochmal zu erleben, müsste man sich den DeLorean von Doc Brown ausleihen wink Man kann dieses Gefühl heute nicht krampfhaft reproduzieren. Man sollte einfach froh sein diese Erfahrung erlebt und mitgenommen zu haben.

Michl
Michl
2 Monate zuvor

Gut geschrieben, dem schließ ich mich an.
Ich bin mittlerweile acht Jahre „clean“ ,ich möchte die Zeit nicht missen, jedoch wenn ich ehrlich bin auch nicht wieder erleben.

Knut Berg
2 Monate zuvor

WoW ist nur noch „Gelddruckmaschine“. Das was das Spiel ausgemacht hat ist längst verflogen.Egal was ein hazziblablubb oder sonst wer sagt. Ein MassencasualRNGGlückslottoPechgehabtspiel. Das ist es was es 2020 darstellt. Von der ehemals besten Spieleschmiede zur Durchschnittsmasse ist Blizzard mit seinen WoW geworden. Sorry,das musste ich los werden.

Nirraven
2 Monate zuvor

Das klingt so als wäre es vorwurfsvoll eine Gelddruckmaschine haben zu wollen, damit hab ich kein Problem.
Wenn das Spiel nicht gut ist schon eher.

Michl
Michl
2 Monate zuvor

Das ist eine sehr interessante Diskussion, aber ich kann Hazzikostas nicht in allen Punkten zustimmen.
Wir haben nicht falsch gespielt und es gab natürlich immer zu jedem Add-On eine Meta: Tank, Heiler, DD. Krieger waren die einzigen Tanks, Bärchen waren maximal in einzelnen Encountern zum Adds binden gebraucht.
Paladine waren in Vanilla zum Heilen und buffen da, Druiden zum Heilen, maximal noch zum Tanken als Bär bei Onyxia (Katzen kamen mit regulärem Gear leider lange nicht an Rouges ran) Eulen, Tank-Palas, Retri-Palas, Shadow-Priests, Affli-Locks durften nur bedingt zu Raids mit….evtl. nach AQ20, da der Raid förmlich nach „Aussenseiterskillungen“ schrie.
Dann kam BC und änderte einiges, danach warf WotLK wieder alles über den Haufen und Cataclysm wieder.
Man hatte NIE wirklich die Wahl etwas anders zu machen, als das was Blizzard mit den Stats der Raidsets und der Skilltrees vor diktiert hat.
Und selbst wenn man was mit ner „Exoten-Skillung“ gerissen hatte, war irgendwann Schluss weil es kein oder nicht genug Gear gab. Sicher WotLK änderte das und Plötzlich gab es FAST gleichwertige Jobs im Raid, jedoch haben die „Grundklassen“ schon immer die Exoten bei den Encounter nutzlos wirken lassen.

Archon
2 Monate zuvor

Stellt euch vor Ihr konfrontiert euch immer wieder mit den selben Fragen „warum klappt der boss nicht“ „warum macht der immer das was er/sie nicht soll“ „warum hat der den guide nicht angesehen“ das geht jetzt schon Jahre so. Es sind immer wieder die selben Fragen mit dem selben Ergebnis. Was hat uns zb Albert Einstein gelehrt. Wahnsinn ist wer immer das selbe macht und andere Ergebnisse erwartet. Und da ist auch schon der Punkt. Die Erwartungshaltung ist das eigentliche Übel, die Erwartungshaltung an euch selbst und an andere. Warum werden es weniger Spieler, weil mittlerweile in jedem Spiel derart toxisch gebabblt wird das es niemand aushält. Einerseits will man hc/myth clearen man fordert immer mehr content bis einem selbst zu viel wird und man an seine eigene belastungsgrenze kommt, jeder Inhalt wird in Frage gestellt aber trotzdem wird gespielt. Die wenigen vernünftigen werden verstehen das man es nicht allen recht machen kann vorallem dann wenn man sein Leben danach ausrichtet und sich daran profiliert wie toll einem sein Charakter gefällt. Oder wie unglaublich viel Dmg man macht. Schön wenn man damit besser schlafen kann. Aber Herr Hazzikostas hat das schon sehr gut erkannt, früher war es anders. Nicht weil es keine guides gab sondern weil es oke war wenn man etwas probiert oder anders gemacht hat wie andere. Es war für die eigene Spielerfahrung gar nicht mal so relevant ob man den letzten Content gecleared hat weil die Unterhaltung gepasst hat und auch kleine erfolge sehr wertvoll waren. Da hieß es nicht 10/10 clearrun etc. Man muss schon ein bisschen weiter denken und sich mal selbst an der eigenen Nase nehmen um Kritik auszuüben. Es hat nie einen Raid weitergebracht wenn ohne Ende geflamed wird auf Kosten anderer. Vllt sollte man die verschiedenen schwierigkeitsgrade abschaffen damit aus diesem ICH-Spiel wieder ein Gemeinschaftsspiel wird.

N0ma
2 Monate zuvor

Die „Magie des Unbekannten“ kann man nicht zurückbringen, weil man das Internet nicht abschaffen kann. Das Beste was man machen kann ein flexibles Skillsystem was nicht nur eine Meta hat.

Maniac Monkey
2 Monate zuvor

Nur weil es Guides, Walkthroughs etc gibt heißt das ja nicht zwingend dass man diese auch alle kennen und gesehen haben muss.
Man kann auch heutzutage noch ein Spiel spielen und die Dinge selbst entdecken. Man braucht halt die Selbstbeherrschung sich nicht selbst zu Spoilern.

Nirraven
2 Monate zuvor

Das ist genau solange lustig solange sich jeder oder zumindest deine Gilde dran hält.

Maniac Monkey
2 Monate zuvor

Wenn ich Lust habe einen Dart-Stammtisch zu gründen frage ich ja auch nicht bei Volleyball-Spielern nach. Sondern bei Leuten die Dart spielen.
Was ich damit sagen will, dass man sich dann eben eine Gilde sucht/aufbaut mit Spielern die den gleichen Weg verfolgen.

BlackSheepGaming
2 Monate zuvor

Man kann bei den Aussagen dieses Menschen einfach nur den Kopf schütteln vor lauter Unwissen über sein eigenes Spiel.
Die Spieler sind es, die Optimierung verlangen? Wer hat den bitte Bosse designed, bei denen es ausschließlich um perfekte Rota/Prio und Statoptimierung ging? Und wer hat denn die Möglichkeit geschaffen, sämtliche Daten auslesen zu können?

Es gibt keine Regeln für die Klassen, man soll sie nur so spielen? Nun…örm..warum habt man dann überhaupt Skilltrees eingeführt die automatisch zu einer optimalen Skillung führen? Und warum hat man dann die Skilltrees so kaputtgemacht, damit man ja keine Alternativskillungen mehr machen konnte?

Dazu noch ein bisschen Hazzikostas übliches „Die Spieler sind schuld“ und noch ein wenig Stammgruppenbashing (denn wir haben ja gelernt, Gilden- und Stammgruppen sind nur dazu da, um beim Loot zu bescheissen…)

So langsam gehe ich aus dem Status „Kann den Kerl nicht ab“ zu „Wird langsam Feindbild Nummer 1“ (noch vor EA…und das will was heissen…)

Ist es böse zu denken, das mit der Einstellung des Herrn Hazzikostas (Ende LK) als Lead Gamedesigner das Spiel von einem der besten MMORPGS zu einem lootnachwerfendem, belanglosem, inhaltslosem Singleplayer Handy App Schwachsinn mutierte und da irgendein Zusammenhang besteht?

Ich denke ja.

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2 Monate zuvor

Raidgilden

Antiope
2 Monate zuvor

Ja, aber es gehören trotzdem immer zwei Seiten zu einer Medaille. Es gibt auch Spieler die Herausforderungen und Optimierung lieben (damit will ich aber nicht ausdrücken, dass freundliche Spieler automatisch eher casual unterwegs sind, so wars nicht gemeint) und trotzdem ihre toxische Seite versuchen stets im Zaum zu halten. In Wildstar hatte ich mehrere Gilden kennengelernt die allesamt sehr freundlich waren. Konnte natürlich nicht allen beitreten, aber vielleicht lag das auch an der sehr kleinen Community, dass da dann generell wesentlich weniger toxisches Verhalten vorherrscht bzw. geduldet wird. Man kennt sich ja. WOW ist so groß und anonym, das befördert ja toxisches Verhalten. Ich glaube nicht, dass es wirklich nur am Gamedesign liegt, sondern schlicht an der Größe der WOW-Community. Ich könnte mir vorstellen, wenn es beim WOW kleine Server gibt wie es scheinbar früher mal war, dann wäre da auch wieder mehr Freundlichkeit und weniger Toxizität. Habe aber zugegebenermaßen WOW nie selbst gespielt, aber das kann ich vielleicht trotzdem gedanklich übertragen. Ghost in the Shell First Assault (First-Person-Shooter) war ebenfalls eine sehr kleine Community und daher wenig Toxisches Verhalten, wenn ich es mit Counter-Strike oder COD vergleiche. Also sehe ich da schon ein Muster.

Johannes Jupiter
2 Monate zuvor

(Gelöscht.)

Schuhmann
2 Monate zuvor

Du bist seit wenigen Stunden auf der Seite angemeldet und steigst bereits komplett in Meta-Diskussionen ein, mit irgendwelchen Urteilen über unsere Seite und Mutmaßungen, die dann stark „ad hominem“ geben und sich nicht auf den Text beziehen.

Wie wär’s, wenn du die Artikel kommentierst und davon absiehst, über unsere Seite zu sprechen?

Wenn du ein langjähriger Nutzer unserer Seite wärst, könnte ich das nachvollziehen. Aber du bist seit 2 Stunden angemeldet und ich musste leider einen Kommentar bereits löschen, weil der 100% daneben war und auch bei diesem Kommentar hab ich das Gefühl, du willst lieber über unsere Seite sprechen als über den Text an sich.

in der Form ist deine Kritik echt schräg. Ich bitte dich, wenn du kommentierst: Dann den Text und nicht unsere Seite. Zumal da einige Sachen drin sind, die einfach 100% Werturteil und wilde Unterstellung sind. Das ist nicht die Art, wie wir uns unterhalten wollen.

Johannes Jupiter
2 Monate zuvor

okay, sorry. Ich dachte ich hätte genau den Artikel, bzw. den Text an sich kommentiert.

Die Punkte die ich im Allgemeinen vorgebracht hatte (wie gesagt, ich lese hier schon lange mit), beschäftigen mich schon seit einigen Monaten. Aufgrund dieses Artikels entschloss ich mich dazu mich anzumelden und diesen Artikel als symptomatischen Aufhänger der „Umstände“ zu nehmen. Das Feedback dazu zu nennen und zu fragen, was eigentlich los ist.

Christofer
2 Monate zuvor

Viele Leute lesen ewig mit bevor Sie sich oft dazu entschieden sich anzumelden. Ab wann darf man denn sachlich formulierte Kritik voranbringen? Gibs da ne Art Probezeit? Nicht dass ich dazu genötigt werde „Davon abzusehen über unsere Seite zu sprechen“

Das wirkt alles äußerst befremdlich.

Schuhmann
2 Monate zuvor

Sachlich formulierte Kritik -> Immer.
Meta-Kommentare zu unserer Seite, unseren Autoren und der Ausrichtung -> Meh.

Die Frage ist: Ist allen klar, was sachliche Kritik ist und was persönliche Kritik ist? Ich denke nicht.

„Das wirkt befremdlich“ -> Ich finde Kritik an Texten echt gut. Wenn aber Kritik an der ganzen Seite geäußert wird und Leute anfangen, absurde Unterstellungen zu machen, ist das keine „sachlich formulierte Kritik“ mehr.

Wir haben extra Regeln über jeder Kommentar-Sektion, aus denen das hervorgeht. Bitte kommentiert den Text. Bitte kommentiert nicht Autoren/die Seite/andere Leser. Das ist übrigens die Grundlage für „SACHLICHE Kritik“, das man über die Sache spricht, nicht über die Personen.

Wie kann Kritik an Personen denn „sachlich“ sein und nicht „persönlich?“ Wenn Kommentare persönlich werden, werden sie gelöscht. Wenn Leser hier mit dem 1. Kommentar auf der Seite in Meta-Themen reingehen, ist das, meiner Erfahrung nach, etwas befremdlich.

Wenn man sich auf der Seite hier umschaut, wird man sehen, dass einige Leser Kritik an Artikeln äußern, die aber immer stehen bleibt, weil die dann wirklich die Sache diskutieren.

Sobald wer anfängt mit „Ja, das ist typisch MeinMMO!“ -> Wie kann das dann noch sachlich sein? Dann spricht man nicht mehr zur Sache, sondern zu Personen. Das sollte doch jedem klar sein.

Christofer
2 Monate zuvor

kein Plan ich glaube da könnten wir uns ewig drüber streiten smile Problem ist wohl auch dass man den ursprünglichen Kommentar nicht mehr sieht. Aber dein Post und auch seine Antworten haben jetzt nicht den Eindruck gemacht als wenn er hier „persöhnlich“ die Leute angegangen hat oder ausfallend wurde. Aber schon so als wenn er grundsätzliche Kritik loswerden wollte (warum sollte jede Kritik sofort unsachlich sein wenn Sie grundsätzlich ist!?) . Keine Ahnung was da jetzt gewesen ist.
Ich finde „Ja, das ist typisch MeinMMO!“ auch garnicht so persöhnlich und geht klar so lange man nicht beleidigend wird oder die Autoren wirklich unsachlich und persöhnlich angeht. Ist ja so als wenn ich sagen würde „typisch McDonalds“ oder „typisch BMW“ irgendwas in der Richtung, das geht für mich schon in Ordnung und sollte nicht gebannt werden.

Schuhmann
2 Monate zuvor

Aber schon so als wenn er grundsätzliche Kritik loswerden wollte (warum sollte jede Kritik sofort unsachlich sein wenn Sie grundsätzlich ist!?)

Weil die Kritik dann vom Text losgelöst ist und so tut, als wären hier alle Artikel gleich und alle Autoren gleich. Das ist generalisierend und Quatsch. Vor allem wenn es eben mit Unterstellungen kommt.

Hier erscheinen etwa 200 Artikel die Woche von ungefähr 15 Autoren. Wenn dann einer meint, irgendwelche generalisierende Äußerungen abzugeben, sind die immer Quatsch und führen zu nichts.

Was etwas bringt, ist es, ganz konkret über einen Artikel zu sprechen. Das ist auch für das allgemeine Diskussions-Klima besser.

Bei einem kaputten Auto zu sagen „Typisch BMW“ – da würde dir auch jeder BMW-Mitarbeiter, der was auf sich hält, sagen, dass das einfach nicht stimmt.

Christofer
2 Monate zuvor

Danke für die Erklärung. Trotzdem sehe ich das anders. Gibt es denn eine öffentliche Plattform wo stattdessen darüber diskutiert wird? Ich sehe sonst einfach den Riesenvorteil dass ihr generelle Kritik im Handstreich vom Tisch fegen könnt und euch damit das Leben um einiges leichter macht smile vll ist das aber absolut üblich in Kommentarfunktionen, auch auf anderen Seiten, bin da echt nicht tief drinn.

Der BMW Mitarbeiter würde sich übrigens über so einen Spruch nichts machen und ihn erst recht nicht persöhnlich nehmen smile der muss sich save schlimmere Sachen anhören xD

Schuhmann
2 Monate zuvor

Mal grundsätzlich: „Das ist ein Riesenvorteil für Euch“ -> In welchem Sinn denn? Stehen wir in einem Wettbewerb? Wie ist da die Logik?
„Ihr könnt generelle Kritik vom Tisch fegen“ -> Dann kritisiert doch einzelne Texte. Ich weiß nicht, was „generelle Kritik“ überhaupt sein soll oder was die Idee dahinter ist? Ist der Kommentar „MeinMMO wird schlechter“ wirklich konstruktive Kritik oder ist „An dem Artikel stören mich 3 Sachen: a), b), c)“ sachliche Kritik?

Ganz ehrlich: an dieser „generellen Kritik“ hat keiner ein Interesse, weil das immer persönlich ist.

Wir möchten, dass auf unserer Seite unsere Mitarbeiter in Kommentaren nicht angegriffen und beleidigt werden. Das ist uns wichtig. Wenn ich ein Gastwirt wäre, würde ich auch Leute rauswerfen, die Mitarbeiter beleidgen oder angreifen. Es ist mir wichtig/es ist uns als Seite wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter hier wohl fühlen.

Wie das auf „anderen Seiten ist“ -> Das ist mir egal. Bei uns ist es so. Das ist unsere Plattform mit unseren Regeln, die wir für richtig halten.

Diese Regeln haben dafür gesorgt, dass hier zig hundert Leute kommentieren, ein vernünftiger Ton herrscht und die Autoren die Kommentaren lesen.

Die Kommentare sind dafür da, um über Artikel zu sprechen – das sind unsere Regeln. Ich find die völlig okay. Und wir sehen ja, dass 99% der Kommentare auch völlig innerhalb der Regeln sind. Innerhalb der Regeln sind auch kritische, interessante Diskussionen möglich – aber eben am Text.

Nico
2 Monate zuvor

Naja es nur auf die community zu schieben ist aber auch falsch, Anstatt itemscore addon damals zu verbieten hat man es einfach in WoW eingebaut.

Werte wurden weggenommen wie z.b. Trefferchance/Waffenkunde.

Reingebracht wurden dann dafür so werte wie Meisterschaft die bei manchen Speccs ein must have sind oder unbrauchbar. Also wieder was wo sich der Spieler nicht entscheiden kann sondern muss

Talentbaum ist ein großer Witz. Meist ist 1 Talent von den 3 pro Reihe brauchbar. wenn es 2 sind dann ist das 2te aber auch nur brauchbar im PvP oder für Dungoens für AE Dmg.

Mit den Mystic+ Dungoens drängt man ja die meisten Spieler auch zur perfektion da diese ja so hoch kommen wollen wie möglich.

Das gleiche mit den skills die nur für spec xyz sind, (wird zwar mit shadowlands wieder besser) aber ist halt auch eine Limitierung der Spielweisen

Karanios
2 Monate zuvor

Naja, aber ganz ehrlich, allerspätestens ab BC schwebte als Gott über alles das Theorycrafting.

Itemscore gab es nicht aus dem nichts heraus, es vereinfachte nur, was sowieso schon, nur ohne Addon gemacht wurde.

Ob nun Werte weggenommen wurden oder nicht, es lief immer darauf hinaus, dass irgendwo ein Guide war, was man auf welchen Wert haben sollte, in welcher Reihenfolge etc.

Heute gibt es weniger Talente, damals gab es mehr Talente, aber wenn man nicht ganz genau die ausgewählte hatte, die der neuste Guide vorgab, hat man von allen Seiten Whisper bekommen.

Sanix
2 Monate zuvor

„aber wenn man nicht ganz genau die ausgewählte hatte, die der neuste Guide vorgab, hat man von allen Seiten Whisper bekommen.“

Stimmt. Ich hab nur einen feuchten drauf gegeben und oft eines besseren belehrt.
Ähnlich wie es zu WotlK undenkbar war ohne das große übermächte Healbot Addon zu spielen. Was haben die Leute blöd aus der wäsche geguckt als sie gesehen haben das man ohne dieses Addon genau so gut oder sogar besser Heilen konnte…

Kurz um Blizzard hat den Spielern die Entscheidungs möglichkeiten genommen. Jeder konnte nach Guide spielen oder eben was anderes. Jetzt gibt es nur noch den einen weg. Es ist Linear und Monoton

Karanios
2 Monate zuvor

Also ich persönlich fand den Druck doch immer recht deutlich.Und war nun auch nicht ein wirklicher Top-Spieler, da hieß es dann immer: Kein Wunder, falsche Specc. In der Praxis mag man die Möglichkeit gehabt haben, wenn man sich durchsetzen konnte. Meistens lief es aber darauf hinaus, dass alles nach Schema F sein musste.

Nico
2 Monate zuvor

nein in bc war es noch nicht so extrem, das kam erst mit wotlk

Luripu
2 Monate zuvor

Das Zitat mit dem optimieren trifft es genau.
Jeder erwartet heute das jeder Spieler in seiner Random Gruppe alle Bossmechaniken auswenig kennt.
Stundenlang Guides geschaut hat,den schnellsten Weg zum skippen kennt etc.
Das ist nun gar nicht mein Fall.
Mir den Boss mal anschauen ok,einmal nicht hundert mal.

Azaras
2 Monate zuvor

na in einer rnd grp erwarte ich das auch wenn es wegen einer person immer wieder scheitet versaut das eben 4-23 andern spiele wo möglich denn abend

und ich kenn kaum rnd grp wo es pflicht war denn boss direkt auswendigt zu können aber man sollte sich schon gut darüber infomieren

Platzhalter
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2 Monate zuvor

Ja das mit Onkel Google und so habe ich schon mitbekommen. Aber heute sehe ich das nicht so eng, z.b. schaue ich nun schnell auf Tante Youtube nach was mich auf Raids erwartet um nicht zu „wipen“. Den die „Erklärbärchis“ sind ausgestorben

Früher konnte man einfach blind in die Raids rein, aber heute ist das nicht mehr so gern gesehen

vanilla paul
2 Monate zuvor

Früher konnte man einfach blind in die Raids rein, aber heute ist das nicht mehr so gern gesehen

Was meiner Meinung nach schade ist. Selbst als Neuling musst du oft genug jeden Guide zu jeder Aktivität und Klasse auswendig kennen.
Das zerstört in meinen Augen die Spielerfahrung und behindert den Lerneffekt.
Man ist zwar durch die Guides erfolgreich im Raid, weiß aber nicht wieso, da man nicht den Zusammenhang vom Wechselspiel zwischen Aktionen und diversen Charstats kennt. Und somit wird dann für den nächsten Raid einfach auf den nächsten Guide gewartet.

Azaras
2 Monate zuvor

das ist aber nicht die schuld von guide sondern von denn leuten die bilde denn guide spielen ohne ihn zu verstehen

je nach grp sollte man eben nicht vergessen das man nur nur alleine spass hat sondern auch mit andern in der grp ist und ohne grund kenntnisse versaut man denn leuten schnell mal denn abend

Johannes Jupiter
2 Monate zuvor

ich verstehe es auch nicht so recht, warum es erstrebenswert ist mit Excel Tabellen und anderen Tools zu raiden… :/

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2 Monate zuvor

Ich mache immer noch 80% einfach ein Sprung ins Wasser weil ich weiss wie man Schwimmt (Symbolisch), aber ab und zu schaue ich nun doch nach.

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