WoW-Chef sagt: „Früher haben fast alle das Spiel falsch gespielt“

Der Game Director von World of Warcraft hat ein paar Anekdoten aus der Vergangenheit erzählt. Dazu gehörte, dass Spieler WoW früher falsch gespielt haben – und zwar die meisten.

Dass World of Warcraft sich im Verlauf von über 15 Jahren stark verändert hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch der aktuelle WoW-Chef, Game Director Ion Hazzikostas, verrät noch ein paar interessante Details zu diesen Änderungen. Etwa, dass damals alle das Spiel quasi falsch gespielt haben und sogar Raidgruppen der Entwickler an typischem Loot-Drama zerbrochen sind.

In einem Interview mit wired sprach der Game Director über die Veränderungen und die Entwicklung von WoW. Wir haben die spannendsten Aussagen rausgefiltert.

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Ion Hazzikostas, der aktuelle Game Director von World of Warcraft.

Darum wurde das Spiel falsch gespielt: Hazzikostas vergleicht die frühen Tage von World of Warcraft mit klassischen Arcade-Hallen in verschiedenen Städten. Jede Stadt hätte dort eine kleine „Street Fighter“-Szene:

Du hattest eine komplette Hierarchie in deiner örtlichen Arcade-Halle, wo ein bestimmter Charakter als der Beste oder Stärkste angesehen wurde, weil irgendwer aus deiner Nachbarschaft großartig mit ihm war.

In der nächsten Stadt wäre das aber ein ganz anderer Charakter gewesen, denn der beste Spieler dort würde unterschiedliche Strategien nutzen oder andere Tricks kennen.

Die Wahrheit ist, dass fast jeder das Spiel falsch gespielt hat.

Damit bezieht sich Hazzikostas vor allem auf die Effektivität und „beste Leistung“, die man im Spiel erreichen könnte.

Ganz ähnlich sei das dann auch in World of Warcraft gewesen. Viele Classic-Veteranen dürften sich noch daran erinnern: Es haben sich Grüppchen von Spielern gebildet, die etwa ein paar erfahrene Spieler hatten, die mit einer bestimmten Situation besonders gut umgehen konnten. Das sorgte dafür, dass einige Charaktere auf einem Realm etwa einen besonderen Ruf hatten oder bei Bossen bestimmte Taktiken genutzt wurden, die andere Gruppen nicht ausprobierten.

Es gab keine Regeln. Es gab kein richtig oder falsch beim Spielen. Einfach nur dich und dein Wolf-Pet als Jäger, die versucht haben, ihren Weg durch die Welt zu bestreiten und Dinge dabei herauszufinden.

Ein bisschen dieser “Magie des Unbekannten” versuchen die Entwickler mit WoW: Shadowlands zurückzubringen.

In Vanilla war vieles noch unbekannt – es gab kaum feste Regeln.

Informationen haben alles verändert: Im Laufe der Jahre hat sich das natürlich grundlegend geändert. Durch großen Datenbanken wie wowhead oder einfach nur Google-Suchanfragen, die alles beantworten können, sind Informationen weit verbreitet.

Heute sind die Leute quasi darauf trainiert zu optimieren. Die Community stößt Spieler in diese Richtung, besonders in sozialer Hinsicht. Selbst wenn es nicht dein persönlicher Lieblings-Spielstil ist, die Leute, die dich in der Gruppe haben wollen, werden dich an diesen Standards messen. Sobald eine Information verfügbar ist, wird erwartet, dass du sie kennst.

Das erklärt auch, warum heutzutage in WoW Classic Raids und Dungeons als viel einfacher wahrgenommen werden als damals. Die meisten Spieler kennen inzwischen eine ansatzweise optimale Spielweise. Das führte auch zu damals unvorstellbaren Erfolgen, dass eine Raidgruppe den Geschmolzenen Kern meistert, obwohl viele Spieler noch gar nicht Stufe 60 waren.

Classic-Drama gibt’s auch heute noch: Zum Ende hin erzählte Hazzikostas noch eine weitere, kleine Anekdote. Denn das typische „Loot-Drama“ gibt es auch heute noch bei den Entwicklern.

Ich habe einen Mitarbeiter, der zum Original-Entwicklerteam von World of Warcraft gehörte. Dessen Namen würdet ihr sicher erkennen, wenn ich ihn nennen würde. Seine persönliche WoW-Classic-Gruppe hat sich auf Level 60 getrennt aufgrund eines Loot-Dramas im Schwarzfels. Das war eine Gruppe von Entwicklern, die das Spiel vor 15 Jahren gespielt und daran gearbeitet hat.

Welcher Entwickler das war, verrät Hazzikostas leider nicht. So ganz wird man einige Eigenheiten von MMORPGs eben niemals los.

Quelle(n): wired.com
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IchhassePvP

Ich würde eher sagen früher war WoW noch ein gutes Spiel und hatte noch auch noch einen guten Chef-Entwickler!

Blubber-Kostas halt mal wieder, was will man da schon groß erwarten wenn der den Mund aufmacht.

Viper

Dieses Neue, unverbrauchte, hatte 2005 einen ungeheuren Reiz.
In der damaligen Zeit, als alle Spieler noch Newbs waren, konnte man sich mit überdurchschnittlichem Skill oder ausgeprägter experimentierfreudigkeit relativ schnell einen Namen auf seinem Realm machen.

Um diese Magie des Unbekannten nochmal zu erleben, müsste man sich den DeLorean von Doc Brown ausleihen 😉 Man kann dieses Gefühl heute nicht krampfhaft reproduzieren. Man sollte einfach froh sein diese Erfahrung erlebt und mitgenommen zu haben.

Michl

Gut geschrieben, dem schließ ich mich an.
Ich bin mittlerweile acht Jahre “clean” ,ich möchte die Zeit nicht missen, jedoch wenn ich ehrlich bin auch nicht wieder erleben.

Knut Berg

WoW ist nur noch “Gelddruckmaschine”. Das was das Spiel ausgemacht hat ist längst verflogen.Egal was ein hazziblablubb oder sonst wer sagt. Ein MassencasualRNGGlückslottoPechgehabtspiel. Das ist es was es 2020 darstellt. Von der ehemals besten Spieleschmiede zur Durchschnittsmasse ist Blizzard mit seinen WoW geworden. Sorry,das musste ich los werden.

Nirraven

Das klingt so als wäre es vorwurfsvoll eine Gelddruckmaschine haben zu wollen, damit hab ich kein Problem.
Wenn das Spiel nicht gut ist schon eher.

onions4everyone

was aber auch daran liegt, dass bei den ganzen Boni viele Freunde zurückgekehrt sind.

*seufz*

Knut Berg

@Cortyn..Frustation? Nein,es gibt wirklich gute Alternativen zu WoW. Wenn du jetzt noch Spass an WoW hast so soll es dir gegönnt sein.Vielleicht ist ja die Definition von Spass unterschiedlich zwischen uns beiden.Ich hab damals das Glück gehabt und konnte die US Alpha testen 2004.Und es war der Hammer. Als Februar 2005 WoW in Europa erschien war es natürlich der Platzhirsch.15 Jahre später ist der Platzhirsch natürlich nicht mehr der Platzhirsch. Blizzard kann das Rad nicht neu erfinden und natürlich verändert sich das Spiel und auch die Spielergemeinde. Was in den Anfangsjahren WoW ausgemacht hat war die soziale Komponente. Die ist absolut verbannt worden. Natürlich sind es die Menschen. WoW spricht nach 15 Jahren eine andere Zielgruppe von Spielern an. Ich habe noch einen aktiven Acc bei Blizzard,aber seit einem jahr nicht mehr wirklich aktiv in WoW. Ab und zu schau ich rein und was lese ich? Genau..Sellruns,Bots,Multiboxer whatever. Bonis die Freunde zurückholen,Charakteraufwertungen,Reittier hier Spielzeug(was nutzlos ist) da,all das kann die Spielerzahlen nicht in die Höhe treiben.Patch 8.3 ist mit das schlechteste was es in BfA gibt.
Ich kann den Seufzer von Onion verstehen. Es ist alles Geschmackssache,keine Frage.Aber es ist nunmal so wie es ist. Ich bin kein WoW-Hasser.Aber ich bin auch nicht der der etwas gut darstellt wenn er es nicht mehr gut findet. WoW gehörte zu 2005.2020 haben wir ESO oder GW2 und andere F2P Games die den Markt beherrschen.
Gruss Knut.

Michl

Das ist eine sehr interessante Diskussion, aber ich kann Hazzikostas nicht in allen Punkten zustimmen.
Wir haben nicht falsch gespielt und es gab natürlich immer zu jedem Add-On eine Meta: Tank, Heiler, DD. Krieger waren die einzigen Tanks, Bärchen waren maximal in einzelnen Encountern zum Adds binden gebraucht.
Paladine waren in Vanilla zum Heilen und buffen da, Druiden zum Heilen, maximal noch zum Tanken als Bär bei Onyxia (Katzen kamen mit regulärem Gear leider lange nicht an Rouges ran) Eulen, Tank-Palas, Retri-Palas, Shadow-Priests, Affli-Locks durften nur bedingt zu Raids mit….evtl. nach AQ20, da der Raid förmlich nach “Aussenseiterskillungen” schrie.
Dann kam BC und änderte einiges, danach warf WotLK wieder alles über den Haufen und Cataclysm wieder.
Man hatte NIE wirklich die Wahl etwas anders zu machen, als das was Blizzard mit den Stats der Raidsets und der Skilltrees vor diktiert hat.
Und selbst wenn man was mit ner “Exoten-Skillung” gerissen hatte, war irgendwann Schluss weil es kein oder nicht genug Gear gab. Sicher WotLK änderte das und Plötzlich gab es FAST gleichwertige Jobs im Raid, jedoch haben die “Grundklassen” schon immer die Exoten bei den Encounter nutzlos wirken lassen.

Archon

Stellt euch vor Ihr konfrontiert euch immer wieder mit den selben Fragen “warum klappt der boss nicht” “warum macht der immer das was er/sie nicht soll” “warum hat der den guide nicht angesehen” das geht jetzt schon Jahre so. Es sind immer wieder die selben Fragen mit dem selben Ergebnis. Was hat uns zb Albert Einstein gelehrt. Wahnsinn ist wer immer das selbe macht und andere Ergebnisse erwartet. Und da ist auch schon der Punkt. Die Erwartungshaltung ist das eigentliche Übel, die Erwartungshaltung an euch selbst und an andere. Warum werden es weniger Spieler, weil mittlerweile in jedem Spiel derart toxisch gebabblt wird das es niemand aushält. Einerseits will man hc/myth clearen man fordert immer mehr content bis einem selbst zu viel wird und man an seine eigene belastungsgrenze kommt, jeder Inhalt wird in Frage gestellt aber trotzdem wird gespielt. Die wenigen vernünftigen werden verstehen das man es nicht allen recht machen kann vorallem dann wenn man sein Leben danach ausrichtet und sich daran profiliert wie toll einem sein Charakter gefällt. Oder wie unglaublich viel Dmg man macht. Schön wenn man damit besser schlafen kann. Aber Herr Hazzikostas hat das schon sehr gut erkannt, früher war es anders. Nicht weil es keine guides gab sondern weil es oke war wenn man etwas probiert oder anders gemacht hat wie andere. Es war für die eigene Spielerfahrung gar nicht mal so relevant ob man den letzten Content gecleared hat weil die Unterhaltung gepasst hat und auch kleine erfolge sehr wertvoll waren. Da hieß es nicht 10/10 clearrun etc. Man muss schon ein bisschen weiter denken und sich mal selbst an der eigenen Nase nehmen um Kritik auszuüben. Es hat nie einen Raid weitergebracht wenn ohne Ende geflamed wird auf Kosten anderer. Vllt sollte man die verschiedenen schwierigkeitsgrade abschaffen damit aus diesem ICH-Spiel wieder ein Gemeinschaftsspiel wird.

N0ma

Die „Magie des Unbekannten“ kann man nicht zurückbringen, weil man das Internet nicht abschaffen kann. Das Beste was man machen kann ein flexibles Skillsystem was nicht nur eine Meta hat.

Creutzfeld

Nur weil es Guides, Walkthroughs etc gibt heißt das ja nicht zwingend dass man diese auch alle kennen und gesehen haben muss.
Man kann auch heutzutage noch ein Spiel spielen und die Dinge selbst entdecken. Man braucht halt die Selbstbeherrschung sich nicht selbst zu Spoilern.

Nirraven

Das ist genau solange lustig solange sich jeder oder zumindest deine Gilde dran hält.

Creutzfeld

Wenn ich Lust habe einen Dart-Stammtisch zu gründen frage ich ja auch nicht bei Volleyball-Spielern nach. Sondern bei Leuten die Dart spielen.
Was ich damit sagen will, dass man sich dann eben eine Gilde sucht/aufbaut mit Spielern die den gleichen Weg verfolgen.

BlackSheepGaming

Man kann bei den Aussagen dieses Menschen einfach nur den Kopf schütteln vor lauter Unwissen über sein eigenes Spiel.
Die Spieler sind es, die Optimierung verlangen? Wer hat den bitte Bosse designed, bei denen es ausschließlich um perfekte Rota/Prio und Statoptimierung ging? Und wer hat denn die Möglichkeit geschaffen, sämtliche Daten auslesen zu können?

Es gibt keine Regeln für die Klassen, man soll sie nur so spielen? Nun…örm..warum habt man dann überhaupt Skilltrees eingeführt die automatisch zu einer optimalen Skillung führen? Und warum hat man dann die Skilltrees so kaputtgemacht, damit man ja keine Alternativskillungen mehr machen konnte?

Dazu noch ein bisschen Hazzikostas übliches “Die Spieler sind schuld” und noch ein wenig Stammgruppenbashing (denn wir haben ja gelernt, Gilden- und Stammgruppen sind nur dazu da, um beim Loot zu bescheissen…)

So langsam gehe ich aus dem Status “Kann den Kerl nicht ab” zu “Wird langsam Feindbild Nummer 1” (noch vor EA…und das will was heissen…)

Ist es böse zu denken, das mit der Einstellung des Herrn Hazzikostas (Ende LK) als Lead Gamedesigner das Spiel von einem der besten MMORPGS zu einem lootnachwerfendem, belanglosem, inhaltslosem Singleplayer Handy App Schwachsinn mutierte und da irgendein Zusammenhang besteht?

Ich denke ja.

Platzhalter

Raidgilden

BlackSheepGaming

Ich betrachte nur die Historie der Aussagen dieses Herren….ist ja nicht das erste mal bei ihm, dass die Spieler zu dumm und Gilden/Stammgruppen das Böse schlecht hin sind (z.B. in seinem Interview zum Thema Gilden/Stammraids und MasterLoot oder zum Thema MdI und Gruppendesign). DPS Design ist keine Erfindung von Mythic Instanzen, sondern gab es spätestens ab BC Zeiten (Classtacking Sunwell anyone? Palastacking Morogrim? Warlockstacking Vashji?
Fakt ist, seit dieser Mann LGD bei WoW ist, ist die Kommunikation mit der Community mehr als fragwürdig geworden (vor allem mit den AddOn Schreibern), die Zahl der Falsch-/Fehlaussagen ist exponentiell gestiegen (ich erinnere mal an die skalierenden Gegner in Legion auf der Insel, die laut Hazzikostas nicht skalieren oder an die mathematische Berechnung bei Ultraxion, der halt zu Beginn nur mit Magierleggys ging (was der Herr erst 3 Monate später kleinlaut zugab) aber vorher groß tönte “is a balanced an challenging Encounter”. Seit Ende LK ist das spiel so extrem simplifiziert worden, das jeder Wackeldackel das alleine hin bekommt. Und zu verantworten hat das der LGD. Und wenn man sich die Übersicht seiner Aussagen mal vornimmt, ist es genau das was er will. Ein Singleplayer in MMO Umgebung, mit niedrigstem Zugang und maximaler Ausbeute an Spielstunden.

Sanix

Ganz unrecht finde ich hat Blacksheepgaming mit vielen seiner Aussagen nicht.
Ich mein wir sind uns alle einige das WoW immer mehr für die Massen gemacht wurde. Alles wurde einfacher, ist allerdings eine sehr pauschale Aussage. Viele wurde einfacher ja das gebe ich zu aber die schweren Inhalte wurden lediglich ausgelagert.
Gehen wir zu WoW Classic zurück gab es Lediglich einen Dungeonschwierigkeitsgrad, früher empfanden wir es alle als schwierig vor allem die Raids. Was hat uns BWL oder AQ40 nerven gekostet. Der umkehrschluss war sehr viele haben niemals komplett WoW Classic gesehen, ich mit ein geschlossen denn wir sind leider nie an Flickwerk in Naxx vorbei gekommen und hatten lediglich den Grünenflügel clear. Somit fehlt mir zwar nicht viel im vergleich zu anderen aber es fehlen mir Bosse die zu gerne noch gesehen hätte zu dieser Zeit.
Mit BC folgte ein meiner Meinung nach Cleverer Schritt man fügte den HC Schwierigkeitsgrad mit ein für Dungeons aber Raids bestand immer noch das gleich Problem. In WotlK haben sie das korrigiert und auch ins Raidsystem mit aufgenommen. Das war der moment wo meiner Meinung nach das System gut war und wie man es hätte belassen sollen. Doch dann folgten die folge Addons.
Pro Raidgilden war HC zu einfach weil sie schon sowohl auf dem PTR alles getestet haben und sich Taktiken überlegen konnte, aber auch weil Blizzard mehr Daten freigegeben hat wodruch Addons immer besser wurden (würde Method mal gerne ohne DBM und co. Raid sehen). Also dachte sich Blizzard sie bräuchten noch einen Schwierigkeitsgrad der nur für die “Elite” gedacht ist. Also das wofür eigentlich der HC Modus war?! Diese Entscheidung war meiner Meinung nach ein absolut falsche. Es ging bei jeder Anpassung darum das jeder die Möglichkeit haben sollte den Endcontent gesehen und gespielt zu haben, auch um die Story besser zu verstehen, aber es auch eine Herrausforderung geben muss für die jenigen die Intensiver und mehr Spielen. Das wurde mit dem HC System erfüllt. Ja vielleicht war der Modus noch zu einfach aber da hätte man andere Schrauben drehen können.
Die Casualspieler wollten aber HC dann auch spielen können und immer mehr und mehr ist es dahin gedriftet das am ende alle Spieler auf dem selben EQ stand sein wollen und nicht mehr auf dem selben Story stand. Kurz jemand der in der woche 3x für 4h online kommt will das selbe erreichen können wie jemand der 7x für 8h online ist und Blizzard wollte das ermöglichen und hat sich damit in eine abwärtsspirale der Qualität geworfen.

IchhassePvP

Es hat sich zu WotLK absolut niemand über den deiner Aussage nach zu leichten HC-Raid-Content beschwert, ganz im Gegenteil, die World-First-Gilde Paragon sagte damals dass der LK HC der schwerste Boss war den sie je gespielt hatten direkt in den Tagen nach dem First-Kill!

Mit Cataclysm kam bekanntlich Sinestra, ein Boss der erst spielbar wurde nachdem man den HC-Raid-Content vollständig clear hatte.
Und was war passiert?
Der Boss hatte Mechaniken die für die Tests nicht freigegeben waren und eben jene Mechaniken konnten vergleichsweise simpel ausgehebelt werden, eben weil es niemandem auffiel, da der Boss nicht vollständig getestet werden konnte.
Die Tests sind also dringend nötig und ganz sicher nichts woran man sich stören müsste und “Bashing” in Richtung von Pro-Gilden kann man sich an dieser Stelle auch gleich sparen, denn die wirklichen Pro’s ermöglichen überhaupt erst einen weitestgehend bugfreien High-End-Raid-Content!

Die Dinge woran man sich hingegen stören sollte sind die Erweiterung der Raid-Schwierigkeitsgrade um den LFR und den Flex-Modus, der ja der heutige Normal-Modus ist.
Denn diese Modi führten nur dazu dass die Itemspirale unglaublich weit auseinandergebogen wurde.
Bis in das frühe WotLK hinein war soweit noch alles in Ordnung aus meiner Sicht in Bezug auf den Raid-Content, die Hardmodes mit Ulduar waren eine Spitzenidee für Progress-Raids, der Rest hatte mit parallel 10er und 25er raiden jede Menge Content zur Verfügung und viele 10er Raids gingen teils in Kooperation mit anderen 10ern die 25er oder waren in den 25er komplett random unterwegs, was ich persönlich sehr genossen habe beide Raid-Größen parallel raiden zu können und im 25er zusätzliche Upgrades erhalten zu können, was natürlich dabei half die 10er Versionen weiter outgearen zu können und vielen 10er Raids dabei half 10er Normal clearen zu können.
Manche von ihnen konnten dann ab Ulduar einige Hardmodes tryen und teils auch legen und hatten mit ihrer 10er Stamm dadurch weiter Progress-Möglichkeiten nach dem Clear-Status von Normal, bzw. ab PdK dann 10er PdOK angehen und später dann 10er ICC HC.
Für andere wiederum waren sowohl die Hardmodes als auch PdOK und ICC HC deutlich zu hart, was ja auch so sein soll, dass der Content zu schwer ist wenn man eben als Raid nicht gut genug ist.
Manche akzeptieren ihr scheitern, andere einzelne bessere Spieler suchen sich daraufhin dann einen besseren Raid und verlassen schwächere Raid-Gruppen um im HC Content vorwärts zu kommen, was ja völlig normal ist.

Das Problem in WotLK waren schon mal die viel zu leichten HC Dungeons, wo jeder Depp ohne groß auf irgendwas achten zu müssen im Spaziergang durch konnte, schon von Release an war das was man da geboten bekam im Ansatz schon nicht mit den Burning Crusade HC’s vergleichbar.
Es war ja nicht nur TdM HC, schon Release HC’s wie “Schlaby” HC oder ZH HC waren im Vergleich zu dem kuschelweichen WotLK HC Dungeon-Content knüppelhart.
So kamen eben reichlich Konsorten ins Endgame welche es in diversen Burning Crusade HC Dungeons nicht mal bis zum ersten Boss geschafft hatten.
Diese Spieler sind es auch die das Raiden als solches erst mit 30% Buff in ICC oder mit dem zum ICC Release restlos tot generften PdK kennengelernt haben.
Etwa zum gleichen Zeitpunkt rannten diese Spieler mit maßlos overgearten Raidern den “Weekly-Raid” und lernten nichts anderes kennen als dass man Raid-Bosse ja problemlos tot zergen kann und auf nahezu nichts achten braucht, eben wegen dem maßlosen Overgear.
Dafür bekamen diese Spieler dann reichlich Gear in den Allerwertesten geblasen zusätzlich zu noch viel krasserem Overgear in den von vornherein schon viel zu weichgespülten HC Dungeons, wo diese Spieler auch keinerlei Boss-Mechaniken mehr zu sehen bekamen, weil die Bosse ja keine 30 Sekunden mehr gestanden sind und schon vorher tot umgefallen sind bedingt durch das krasse Overgear, welches sich binnen weniger Tage des Markenfarmens ja jeder Depp per Klick auf den Dungeonbrowser-Button sofort holen konnte.
Mit ihrem Gear angekommen in einem ICC Normal Raid hatte man da dann diverse Totalausfälle die rein gar nichts gebacken bekamen.
Boss-Mechanik was ist das z.B.?
Movement? Kann man das essen?
Performance immer und immer wieder völlig unterirdisch, da waren noch zum Ende von WotLK hin Leute unter 3K DPS im ICC 25er Normal inklusive Schiff HC!!!

So nochmal WotLK = aus meiner Sicht:

– Endgame Dungeons ein völliger Witz einfach nur lachhaft und völlig unbrauchbar als Endgame-Content da viel, viel, viel zu leicht

– das Konzept des Raid-Content fand ich durchweg sehr gut, die Aufteilung in 10er und 25er mit besserem Loot als Anreiz für zusätzlichen Raid-Content war super, ebenso die Hardmodes und der spätere HC-Raid-Content war super umgesetzt und für Progress-Raids bis hin zur World-First-Gilde eine echte Herausforderung, der Rest hatte wie gesagt in Normal mehr als genug Content mit 10er und 25er parallel

– Vernetzung des Endgame-Contents bzw. das Gating war praktisch nicht vorhanden, hier sucht Burning Crusade für mich immer noch bis heute seinen Meister

– die übertriebenen Content-Nerfs siehe PdK Nerf und ICC 30% Buff waren ein absolutes No-Go, wie schon der 25% Nerf in Burning Crusade für Sunwell, das führt einfach nur dazu dass Leute in Content reinstolpern in dem sie rein bedingt durch ihr spielerisches Niveau nichts verloren haben

Im Gesamtkonzept steht WotLK für mich dennoch klar hinter Burning Crusade auf dem 2. Platz und schlägt jedes nachfolgende Addon.

Was war mit Cataclysm? Der Einstieg ins Endgame wurde wieder drastisch schwerer, die neuen HC Dungeons waren insbesondere in den ersten ca. 6 Wochen des Addons bis zur Nerf-Keule im Januar nach Release einfach nur arschgeil!
Dies führte dazu dass man in Random-HC’s reihenweise unfähiges Volk entsorgen musste via Kick, eben das selbe Volk welches nichts anderes kannte als das weichgespülte WotLK Endgame.
All die DPS- und Movement-Krüppel waren da einfach nicht zu gebrauchen für HC-Dungeons in der Anfangszeit von Cataclysm.
Dumm nur dass es gerade mal 3(!) Normal-Dungeons gab die für Max.-Level-Spieler interessant waren.
Weswegen das ganze völlig unfähige Volk lautstark rumheulte und nach Nerfs für die ja aus ihrer Sicht geradezu unmenschlichen HC Dungeons schrie.
Man hätte diesen Leuten eben frühzeitig ihre Grenzen aufzeigen sollen und direkt mit WotLK da weitermachen sollen wo Burning Crusade beim Endgame-Einstieg aufhörte, dann hätten manche dieser Clowns vielleicht auch frühzeitig dazu gelernt, denn nur wer scheitert kann sich schließlich auch verbessern, wer hingegen alles in den Hintern geschoben bekommt fürs nichts tun, der wird auch niemals besser werden können.
Aber bekanntlich kam es ja anders und die HC’s wurden generft, schlussendlich kam ja auch noch der LFR, dass das unfähige Volk nur noch einen Button drücken muss um raiden zu können und die Bosse sowenig können dass sie schon bei dreimal anpusten umfallen und zu allem Überfluss gibt es dafü dann auch noch T-Sets inklusive anderem Loot in den Hintern geschoben.
Konnte man sein T-9- und T10-Set in WotLK bekanntlich noch komplett via Marken holen und ausbleibende Drops so unkompliziert ausgleichen, wurden Ende Cataclysm alle die unter ausbleibenden Drops zu leiden hatten munter fröhlich mit dem unfähigen Volk zusammen ins “Trottel-Lotto” Namens LFR gezwungen um ihren 4er Set-Boni voll zu machen, ich schaudere heute noch allein bei dem Gedanken daran.

Lange Rede kurzer Sinn, wo müsste WoW also heute aus meiner Sicht hin, um wieder auf ein für mich spielbares Niveau kommen zu können?

– Rückkehr zu 2 Raid-Modi (Normal und HC) beide mit 10er und 25er Version beide parallel spielbar wie in WotLK, 25er wieder mit besserem Loot als 10er, das führt einfach zu sehr viel vorhandenem Raid-Content und braucht keine zusätzlichen Schwierigkeitsgrade, wobei es für mich auch akzeptabel wäre Normal, HC und Mythic zu haben mit der heute bekannten flexiblen Raid-Größe und Mythic auf 20er zu belassen, sowie den LFR ersatzlos zu entsorgen, auch diese Variante würde sicher vielen Spielern 2 Raid-Modi bieten die für sie spielbar wie auch interessant wären, wenn man z.B. noch Normal farmt und in HC im Progress ist oder noch HC farmt und in Mythic im Progress ist

– ich persönlich halte 3 Dungeon-Modi für sinnvoll, Normal, HC und Mythic, Normal-Dungeons in der Levelphase, HC-Dungeons als “entschärfte” Variante mit leicht schwächerem Loot um die Mechaniken kennenzulernen und Gear-Upgrades bekommen zu können für schwächere Spieler um mit ihren Upgrades danach die primären Endgame-Dungeons angehen zu können, Mythic-Dungeons als primäre Endgame-Dungeons mit entsprechend hohem Schwierigkeitsgrad und dem Loot für den Raid-Einstieg, so dass sich niemand dazu genötigt fühlen sollte 2 verschiedene Endgame-Dungeon-Modi bespielen zu müssen

– ein Dungeon-Marken-System mit wöchentlichem Cap und dazugehörigen Gear-Händlern um Gear-Lücken schließen zu können und für Leute und Chars die nicht raiden als Endgame-Option, 10er bzw. Normal-Raid-Gear sollte die Hälfte an Marken kosten von 25er bzw. HC Raid-Gear, Marken ausschließlich in Mythic-Dungeons und bei den Bossen im Raid-Content erhältlich, denkbar wäre auch Marken in HC Dungeons erhalten zu können, allerdings hier das wöchentliche Cap sehr viel niedriger ansetzen z.B. nur 1 Viertel des wöchentlichen Mythic-Dungeon-Marken-Caps, damit einfach nicht sofort wieder Hinz und Kunz mit viel zu gutem Gear rumrennt und man wieder reihenweise Leute aus den Raids entsorgen muss, die in entsprechend harten Mythic-Dungeons eben kein Land sehen

– gerne dürfen auch im PvP die Marken zurückkehren mit dazugehörigen Händlern, allerdings sollte es wieder reine PvP-Stats geben, womit dieses Gear im PvE nutzlos ist und umgekehrt PvE-Gear im PvP ebenso nutzlos ist

– Ruf-Fraktionen sollten wieder sinnvolle Anreize bieten wie Crafting-Rezepte, Kopf- und Schulterverzauberung usw., gerne auch gestaffelt Items auf den unterschiedlichen Ruf-Stufen, also z.B. Respektvoll

– insgesamt das Spiel wieder von seiner unterzogenen “Verdummung” befreien, sprich alle Slots sollten wieder verzauberbar sein und Rückkehr zu festen Sockelplätzen auf Items

– raus mit dem Mythic+ Unsinn und weg von diesem Zufalls-Stat Unsinn

Schon wäre ein WoW für mich persönlich wieder ein spielbares MMORPG!

Sanix

Ja kann ich dir nur zu stimmen. Im prinzip sind wir komplett der gleichen Meinung, nur meine Timeline war etwas falsch in meiner Erinnerung. 😈

Gnomuz

Jetzt hast du mich tatsächlich dazu gebracht mich hier anzumelden und diesen genialen Beitrag zu liken!

Ich stimme dir in fast allen Punkten vollkommen zu!
Myhtic+ ist für mich meiner Meinung nach eine willkommene Abwechslung zu Raids gewesen wo man mit ner kleinen Truppe versuchen konnte sich selbst zu übertreffen.
Dass der Loot dann allerdings gleichwertig/besser ist als der Loot aus Raids kann zunächst befremdlich wirken. Aber wenn man, wie oben erwähnt, Mythic+ als Endgame Alternative sieht dann finde ich das berechtigt, zumal die zeitlichen Investitionen und die notwendige Kooperation vergleichbar ist mit Raids auf höchstem Schwierigkeitsgrad.

Ansonsten Top Beitrag und schönen Tag noch!

BlackSheepGaming

Es ging um die Skalierung der Mobs auf der Verheerten Küste in Legion (die übrigens nicht einmal in der Beta getestet wurde, also die Skalierung) Die Mobs waren komplett overtuned und selbst mit Mythic Raidgear waren die Humanoiden Mobs fast wie Dungeonbosse, Elite Mobs wurden teilweise zu One Hit Monstern. Hazzikostas sagte damals in einem PodCast zum Relase, das diese Monster korrekt skalierten (was falsch/gelogen war wie zahllose Logs bewiesen), 3 Wochen später gab es einen Patch, der das ganze wieder komplett umkehrte und die InselMobs wieder zu belanglosen Pixeln machte. Auch hier war die Aussage des Herrn LGD sinngemäß “strengt euch halt an”.

Antiope

Ja, aber es gehören trotzdem immer zwei Seiten zu einer Medaille. Es gibt auch Spieler die Herausforderungen und Optimierung lieben (damit will ich aber nicht ausdrücken, dass freundliche Spieler automatisch eher casual unterwegs sind, so wars nicht gemeint) und trotzdem ihre toxische Seite versuchen stets im Zaum zu halten. In Wildstar hatte ich mehrere Gilden kennengelernt die allesamt sehr freundlich waren. Konnte natürlich nicht allen beitreten, aber vielleicht lag das auch an der sehr kleinen Community, dass da dann generell wesentlich weniger toxisches Verhalten vorherrscht bzw. geduldet wird. Man kennt sich ja. WOW ist so groß und anonym, das befördert ja toxisches Verhalten. Ich glaube nicht, dass es wirklich nur am Gamedesign liegt, sondern schlicht an der Größe der WOW-Community. Ich könnte mir vorstellen, wenn es beim WOW kleine Server gibt wie es scheinbar früher mal war, dann wäre da auch wieder mehr Freundlichkeit und weniger Toxizität. Habe aber zugegebenermaßen WOW nie selbst gespielt, aber das kann ich vielleicht trotzdem gedanklich übertragen. Ghost in the Shell First Assault (First-Person-Shooter) war ebenfalls eine sehr kleine Community und daher wenig Toxisches Verhalten, wenn ich es mit Counter-Strike oder COD vergleiche. Also sehe ich da schon ein Muster.

Johannes Jupiter

(Gelöscht.)

Schuhmann

Du bist seit wenigen Stunden auf der Seite angemeldet und steigst bereits komplett in Meta-Diskussionen ein, mit irgendwelchen Urteilen über unsere Seite und Mutmaßungen, die dann stark “ad hominem” geben und sich nicht auf den Text beziehen.

Wie wär’s, wenn du die Artikel kommentierst und davon absiehst, über unsere Seite zu sprechen?

Wenn du ein langjähriger Nutzer unserer Seite wärst, könnte ich das nachvollziehen. Aber du bist seit 2 Stunden angemeldet und ich musste leider einen Kommentar bereits löschen, weil der 100% daneben war und auch bei diesem Kommentar hab ich das Gefühl, du willst lieber über unsere Seite sprechen als über den Text an sich.

in der Form ist deine Kritik echt schräg. Ich bitte dich, wenn du kommentierst: Dann den Text und nicht unsere Seite. Zumal da einige Sachen drin sind, die einfach 100% Werturteil und wilde Unterstellung sind. Das ist nicht die Art, wie wir uns unterhalten wollen.

Johannes Jupiter

okay, sorry. Ich dachte ich hätte genau den Artikel, bzw. den Text an sich kommentiert.

Die Punkte die ich im Allgemeinen vorgebracht hatte (wie gesagt, ich lese hier schon lange mit), beschäftigen mich schon seit einigen Monaten. Aufgrund dieses Artikels entschloss ich mich dazu mich anzumelden und diesen Artikel als symptomatischen Aufhänger der “Umstände” zu nehmen. Das Feedback dazu zu nennen und zu fragen, was eigentlich los ist.

Christofer

Viele Leute lesen ewig mit bevor Sie sich oft dazu entschieden sich anzumelden. Ab wann darf man denn sachlich formulierte Kritik voranbringen? Gibs da ne Art Probezeit? Nicht dass ich dazu genötigt werde “Davon abzusehen über unsere Seite zu sprechen”

Das wirkt alles äußerst befremdlich.

Schuhmann

Sachlich formulierte Kritik -> Immer.
Meta-Kommentare zu unserer Seite, unseren Autoren und der Ausrichtung -> Meh.

Die Frage ist: Ist allen klar, was sachliche Kritik ist und was persönliche Kritik ist? Ich denke nicht.

“Das wirkt befremdlich” -> Ich finde Kritik an Texten echt gut. Wenn aber Kritik an der ganzen Seite geäußert wird und Leute anfangen, absurde Unterstellungen zu machen, ist das keine “sachlich formulierte Kritik” mehr.

Wir haben extra Regeln über jeder Kommentar-Sektion, aus denen das hervorgeht. Bitte kommentiert den Text. Bitte kommentiert nicht Autoren/die Seite/andere Leser. Das ist übrigens die Grundlage für “SACHLICHE Kritik”, das man über die Sache spricht, nicht über die Personen.

Wie kann Kritik an Personen denn “sachlich” sein und nicht “persönlich?” Wenn Kommentare persönlich werden, werden sie gelöscht. Wenn Leser hier mit dem 1. Kommentar auf der Seite in Meta-Themen reingehen, ist das, meiner Erfahrung nach, etwas befremdlich.

Wenn man sich auf der Seite hier umschaut, wird man sehen, dass einige Leser Kritik an Artikeln äußern, die aber immer stehen bleibt, weil die dann wirklich die Sache diskutieren.

Sobald wer anfängt mit “Ja, das ist typisch MeinMMO!” -> Wie kann das dann noch sachlich sein? Dann spricht man nicht mehr zur Sache, sondern zu Personen. Das sollte doch jedem klar sein.

Christofer

kein Plan ich glaube da könnten wir uns ewig drüber streiten 🙂 Problem ist wohl auch dass man den ursprünglichen Kommentar nicht mehr sieht. Aber dein Post und auch seine Antworten haben jetzt nicht den Eindruck gemacht als wenn er hier “persöhnlich” die Leute angegangen hat oder ausfallend wurde. Aber schon so als wenn er grundsätzliche Kritik loswerden wollte (warum sollte jede Kritik sofort unsachlich sein wenn Sie grundsätzlich ist!?) . Keine Ahnung was da jetzt gewesen ist.
Ich finde “Ja, das ist typisch MeinMMO!” auch garnicht so persöhnlich und geht klar so lange man nicht beleidigend wird oder die Autoren wirklich unsachlich und persöhnlich angeht. Ist ja so als wenn ich sagen würde “typisch McDonalds” oder “typisch BMW” irgendwas in der Richtung, das geht für mich schon in Ordnung und sollte nicht gebannt werden.

Schuhmann

Aber schon so als wenn er grundsätzliche Kritik loswerden wollte (warum sollte jede Kritik sofort unsachlich sein wenn Sie grundsätzlich ist!?)

Weil die Kritik dann vom Text losgelöst ist und so tut, als wären hier alle Artikel gleich und alle Autoren gleich. Das ist generalisierend und Quatsch. Vor allem wenn es eben mit Unterstellungen kommt.

Hier erscheinen etwa 200 Artikel die Woche von ungefähr 15 Autoren. Wenn dann einer meint, irgendwelche generalisierende Äußerungen abzugeben, sind die immer Quatsch und führen zu nichts.

Was etwas bringt, ist es, ganz konkret über einen Artikel zu sprechen. Das ist auch für das allgemeine Diskussions-Klima besser.

Bei einem kaputten Auto zu sagen “Typisch BMW” – da würde dir auch jeder BMW-Mitarbeiter, der was auf sich hält, sagen, dass das einfach nicht stimmt.

Christofer

Danke für die Erklärung. Trotzdem sehe ich das anders. Gibt es denn eine öffentliche Plattform wo stattdessen darüber diskutiert wird? Ich sehe sonst einfach den Riesenvorteil dass ihr generelle Kritik im Handstreich vom Tisch fegen könnt und euch damit das Leben um einiges leichter macht 🙂 vll ist das aber absolut üblich in Kommentarfunktionen, auch auf anderen Seiten, bin da echt nicht tief drinn.

Der BMW Mitarbeiter würde sich übrigens über so einen Spruch nichts machen und ihn erst recht nicht persöhnlich nehmen 🙂 der muss sich save schlimmere Sachen anhören xD

Schuhmann

Mal grundsätzlich: “Das ist ein Riesenvorteil für Euch” -> In welchem Sinn denn? Stehen wir in einem Wettbewerb? Wie ist da die Logik?
“Ihr könnt generelle Kritik vom Tisch fegen” -> Dann kritisiert doch einzelne Texte. Ich weiß nicht, was “generelle Kritik” überhaupt sein soll oder was die Idee dahinter ist? Ist der Kommentar “MeinMMO wird schlechter” wirklich konstruktive Kritik oder ist “An dem Artikel stören mich 3 Sachen: a), b), c)” sachliche Kritik?

Ganz ehrlich: an dieser “generellen Kritik” hat keiner ein Interesse, weil das immer persönlich ist.

Wir möchten, dass auf unserer Seite unsere Mitarbeiter in Kommentaren nicht angegriffen und beleidigt werden. Das ist uns wichtig. Wenn ich ein Gastwirt wäre, würde ich auch Leute rauswerfen, die Mitarbeiter beleidgen oder angreifen. Es ist mir wichtig/es ist uns als Seite wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter hier wohl fühlen.

Wie das auf “anderen Seiten ist” -> Das ist mir egal. Bei uns ist es so. Das ist unsere Plattform mit unseren Regeln, die wir für richtig halten.

Diese Regeln haben dafür gesorgt, dass hier zig hundert Leute kommentieren, ein vernünftiger Ton herrscht und die Autoren die Kommentaren lesen.

Die Kommentare sind dafür da, um über Artikel zu sprechen – das sind unsere Regeln. Ich find die völlig okay. Und wir sehen ja, dass 99% der Kommentare auch völlig innerhalb der Regeln sind. Innerhalb der Regeln sind auch kritische, interessante Diskussionen möglich – aber eben am Text.

Johannes Jupiter

Schade, dass es nicht möglich ist, eine sachliche Diskussion über die einzelnen Punkte zu führen. Ich dachte, man könnte die Kommentarfunktion nutzen um sachliches Feedback zu geben. Mein Fehler.

Nico

Naja es nur auf die community zu schieben ist aber auch falsch, Anstatt itemscore addon damals zu verbieten hat man es einfach in WoW eingebaut.

Werte wurden weggenommen wie z.b. Trefferchance/Waffenkunde.

Reingebracht wurden dann dafür so werte wie Meisterschaft die bei manchen Speccs ein must have sind oder unbrauchbar. Also wieder was wo sich der Spieler nicht entscheiden kann sondern muss

Talentbaum ist ein großer Witz. Meist ist 1 Talent von den 3 pro Reihe brauchbar. wenn es 2 sind dann ist das 2te aber auch nur brauchbar im PvP oder für Dungoens für AE Dmg.

Mit den Mystic+ Dungoens drängt man ja die meisten Spieler auch zur perfektion da diese ja so hoch kommen wollen wie möglich.

Das gleiche mit den skills die nur für spec xyz sind, (wird zwar mit shadowlands wieder besser) aber ist halt auch eine Limitierung der Spielweisen

Karanios

Naja, aber ganz ehrlich, allerspätestens ab BC schwebte als Gott über alles das Theorycrafting.

Itemscore gab es nicht aus dem nichts heraus, es vereinfachte nur, was sowieso schon, nur ohne Addon gemacht wurde.

Ob nun Werte weggenommen wurden oder nicht, es lief immer darauf hinaus, dass irgendwo ein Guide war, was man auf welchen Wert haben sollte, in welcher Reihenfolge etc.

Heute gibt es weniger Talente, damals gab es mehr Talente, aber wenn man nicht ganz genau die ausgewählte hatte, die der neuste Guide vorgab, hat man von allen Seiten Whisper bekommen.

Sanix

“aber wenn man nicht ganz genau die ausgewählte hatte, die der neuste Guide vorgab, hat man von allen Seiten Whisper bekommen.”

Stimmt. Ich hab nur einen feuchten drauf gegeben und oft eines besseren belehrt.
Ähnlich wie es zu WotlK undenkbar war ohne das große übermächte Healbot Addon zu spielen. Was haben die Leute blöd aus der wäsche geguckt als sie gesehen haben das man ohne dieses Addon genau so gut oder sogar besser Heilen konnte…

Kurz um Blizzard hat den Spielern die Entscheidungs möglichkeiten genommen. Jeder konnte nach Guide spielen oder eben was anderes. Jetzt gibt es nur noch den einen weg. Es ist Linear und Monoton

Karanios

Also ich persönlich fand den Druck doch immer recht deutlich.Und war nun auch nicht ein wirklicher Top-Spieler, da hieß es dann immer: Kein Wunder, falsche Specc. In der Praxis mag man die Möglichkeit gehabt haben, wenn man sich durchsetzen konnte. Meistens lief es aber darauf hinaus, dass alles nach Schema F sein musste.

Nico

nein in bc war es noch nicht so extrem, das kam erst mit wotlk

Luripu

Das Zitat mit dem optimieren trifft es genau.
Jeder erwartet heute das jeder Spieler in seiner Random Gruppe alle Bossmechaniken auswenig kennt.
Stundenlang Guides geschaut hat,den schnellsten Weg zum skippen kennt etc.
Das ist nun gar nicht mein Fall.
Mir den Boss mal anschauen ok,einmal nicht hundert mal.

Azaras

na in einer rnd grp erwarte ich das auch wenn es wegen einer person immer wieder scheitet versaut das eben 4-23 andern spiele wo möglich denn abend

und ich kenn kaum rnd grp wo es pflicht war denn boss direkt auswendigt zu können aber man sollte sich schon gut darüber infomieren

Platzhalter

Ja das mit Onkel Google und so habe ich schon mitbekommen. Aber heute sehe ich das nicht so eng, z.b. schaue ich nun schnell auf Tante Youtube nach was mich auf Raids erwartet um nicht zu “wipen”. Den die “Erklärbärchis” sind ausgestorben

Früher konnte man einfach blind in die Raids rein, aber heute ist das nicht mehr so gern gesehen

vanilla paul

Früher konnte man einfach blind in die Raids rein, aber heute ist das nicht mehr so gern gesehen

Was meiner Meinung nach schade ist. Selbst als Neuling musst du oft genug jeden Guide zu jeder Aktivität und Klasse auswendig kennen.
Das zerstört in meinen Augen die Spielerfahrung und behindert den Lerneffekt.
Man ist zwar durch die Guides erfolgreich im Raid, weiß aber nicht wieso, da man nicht den Zusammenhang vom Wechselspiel zwischen Aktionen und diversen Charstats kennt. Und somit wird dann für den nächsten Raid einfach auf den nächsten Guide gewartet.

Azaras

das ist aber nicht die schuld von guide sondern von denn leuten die bilde denn guide spielen ohne ihn zu verstehen

je nach grp sollte man eben nicht vergessen das man nur nur alleine spass hat sondern auch mit andern in der grp ist und ohne grund kenntnisse versaut man denn leuten schnell mal denn abend

Johannes Jupiter

ich verstehe es auch nicht so recht, warum es erstrebenswert ist mit Excel Tabellen und anderen Tools zu raiden… :/

Platzhalter

Ich mache immer noch 80% einfach ein Sprung ins Wasser weil ich weiss wie man Schwimmt (Symbolisch), aber ab und zu schaue ich nun doch nach.

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