Au weia: Neues WoW-Buch ist voller Fehler und erntet „Antisemitismus“-Vorwürfe

Kennt Blizzard die eigene Story von World of Warcraft nicht mehr? So scheint es, denn im neusten Buch sind viele Fehler – das regt die Lore-Fans auf.

Das neuste Buch von World of Warcraft ist zwar noch gar nicht richtig veröffentlicht, aber schon jetzt gibt es Kritik. Einige Fehler sind im Buch zu finden, die sich mit bisher bekannter Story deutlich beißen. Außerdem wirkt es, als würden die Völker der Horde besonders negativ beschrieben – manche erkennen hier Parallelen zu rassistischen Vorurteilen aus der realen Welt.

Besonders ärgerlich: Das Buch “World of Warcraft: Exploring Kalimdor” wurde von einem der „Story-Meister“ bei Blizzard geschrieben.

Was ist das Problem? In einigen Vorab-Veröffentlichungen haben die Leser zahlreiche Kritikpunkte gefunden. Der YouTuber Bellular zitiert eine Textstelle, in der es um den See Mennar geht. Dort stand eine Magier-Akademie, die „im Krieg der Urahnen“ genutzt wurde. Weiter steht dort geschrieben, dass „[die elfischen Magier] versuchten die Magien vom Dunklen Portal wegzuleiten, welches die Brennende Legion benutzte, um Azeroth anzugreifen.“

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Das ergibt nur leider wenig Sinn, denn das Dunkle Portal existierte damals noch nicht und wurde erst knapp 10.000 Jahre später gebaut – an einem Ort, der dann auf einem ganz anderen Kontinent liegt.

Ein Fehler, der dem „Lore-Meister“ Sean Copeland beim Schreiben eigentlich hätte auffallen müssen.

Was für Probleme gibt es noch? Noch weitere Passagen im Buch werden kritisiert, wie wowhead zusammengetragen hat. So gibt es einen Brief, der vom Goblin Gazlowe stammt. Gazlowe ist ein erfahrener Baumeister und für einen Goblin recht umgänglich – er bezahlt seine Angestellten ordentlich und genießt gemeinhin einen recht guten Ruf. Immerhin half er auch dabei, die Garnison des Helden in Draenor zu bauen.

Der Brief allerdings zeigt Gazlowe arrogant und herablassend einem vollkommen Fremden gegenüber – und liest sich eher, als hätte es besser zum früheren Goblin-Chef Gallywix gepasst.

WoW Lore Kalimdor Book Page 2
Ein Brief von Gazlowe – so unfreundlich und herablassend, wie man es nur von Gallywix kennt. (Bildquelle: wowhead)

Auch die Darstellung von Zekhan, den viele noch als „Zappy Boi“ kennen dürften, ist sonderbar. Der scheint im Buch nämlich deutlich ungebildet und nahezu „primitiv“ zu sein. So weiß er nicht, was „Erosion“ ist – vollkommen absurd für einen Schamanen, der mit den Elementen hantiert. Auch scheint er nicht schreiben zu können und hat das wohl erst von Lor’themar gelernt – ebenfalls verwunderlich, können Trolle an den meisten Orten von Azeroth doch schon seit Jahrtausenden schreiben.

Antisemtische Vorurteile werden bedient: Ein weiterer Punkt, der angeregt diskutiert wird, ist die für viele Spieler unangenehme Darstellung der Goblins. Die werden von Zekhan mit Taten und Beschreibungen versehen, die unschöne Parallelen zu rassistischen und antisemitischen Vorurteilen in der realen Welt haben. So erinnern Goblins mit ihrer Gier, der Liebe zum Geld und großen Nasen schon lange viele an antisemitische Vorurteile gegenüber Juden.

WoW Lore Kalimdor Book Page 1

Dass die Goblins im Buch auch noch als „Wasservergifter“ gelten, was sehr nah am „Brunnenvergifter“ ist, erzeugt für manche Leser eine weitere, unschöne Parallele.

Buch wird erneut verschoben: Zu guter Letzt wurde der offizielle Release des Buches noch einmal um ein paar Wochen verschoben – in den Januar 2022. Das dürfte aber wohl nicht an noch anstehenden Korrekturen liegen, denn dafür ist es zu spät. Die Verzögerung liegt wohl eher am allgemeinen Engpass an Ressourcen und den Verzögerungen im Buchmarkt, die durch die Pandemie verstärkt wurden.

Schon vor dem Release steht „Exploring Kalimdor“ also unter keinem guten Stern. Schade, denn der Vorgänger „Exploring Eastern Kingdoms“ kam bei den meisten Spielern sehr gut an.

Könnt ihr die Kritik nachvollziehen? Oder sind das nur Kleinigkeiten, die man nicht so eng sehen sollte?

Quelle(n): wowhead.com
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Leya Jankowski

Liebe Community,

es handelt sich hier um ein sensibles Thema. Wir können jetzt über den Abend keine Moderation gewährleisten, die das Thema benötigt, um unseren Ansprüchen an die Moderation gerecht zu werden.

Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, die Kommentare zu schließen.

Vielen Dank für euer Verständnis 🙂

Naedras

Ich frag mich wer diesen Antisemitismus vergleich aufgestellt hat??
Im Artikel ist keine externe Quelle angegeben oder hab ich was übersehen?? 🤔

Leya Jankowski

Vielleicht das Twitter-Embed im Artikel?

Deav

Langsam wird es lächerlich, evtl sollte man sich rassistisch beleidigt fühlen wenn Charakter hellheutig dargestellt werden. Manche Dinge mit der lore sind bestimmt hecktigkeits Fehler weil die schnell was bringen wollen.

Timeless

Mit der Lore kann ich verstehen, da hat sich sich Blizzard nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert was konsequente Story angeht.

Das mit dem Antisetismus ist ja echt lächerlich…
die Leute sollen sich mal ein anständiges Hobby suchen oder mal zum Therapeuten gehen.

Das ist ja schon krankhaft überall das Böse zu sehen.

Goblins sind Goblins, mal gut, mal
böse,mal beides,aber schlussendlich fiktive Wesen.
Wer Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden kann sollte dringend professionelle Hilfe aufsuchen.

Stimme aus dem Off

Es wird sich halt einfach überhaupt keine Mühe mehr gegeben 😕

Ayvaza

die Antisemitismus karte kann man auch überall verwenden oder? ich bin ganz dafür das man ne Scheiss Firma hatet, aber man sollte es im rahmen des logischen lassen.schatz goblins gabs und gibt es in vielen comics und spielen , der jenige der das anspricht ist wohl der einzige mit rassistischen hintergedanken…. langsam wird mir das zu blöd, hoffentlich entlassen die bobby kottick und die anderen bösen “Geschäftsmänner”, evtl bringt uns das näher an qualitativ gute spiele

SirPopp

Ja, ich finde auch heutzutage wird viel zu inflationär damit umgegangen und alles und jedes sofort als antisemitisch verurteilt, auch wenn´s teilweise noch so sehr an den Haaren herbeigezogen ist. Ich habe Angst damit erzielt man langfristig genau den gegenteiligen Effekt den man bezweckt. Durch die Übersättigung mit diesem Thema und grad auch die mentale Verbindung das es zu 99% Nonsens ist stumpft man irgendwo ab und verliert die echten antisemitischen Bedrohungen aus den Augen. Zumindest ist das meine Meinung zu dem Thema.

Hamurator

Den Brunnen der Ewigkeit mit dem Dunklen Portal zu verwechseln ist schon arg peinlich. Der Rest an Kritik ist dann eher philosophisch.

Elder

Tjoa.

Herzlich Willkommen in Azeroth. Einer Welt erschüttert von Kriegen, Umweltkatastrophen und Angriffen aus anderen Dimensionen.

Da kanns schon mal rabiater zugehen. Und notfalls frisst man halt ein Baby.

Spaß beiseite.

Ich sehe da an mehreren Stellen eher Fehler der Leute, die sich beschweren.

Und damit nochmal ein Herzliches Willkommen, diesmal zur berühmt-berüchtigten Wall of Text.

Zum Start mal ein Beispiel aus dem Artikel:

Der Mennarsee ist in Azshara. Jeder, der seine Zeit mal im Spiel verbracht hat (statt ständig nur Youtube-Videos zu drehen) und dort gequestet hat, weiß zur Genüge, warum dort alles in Trümmern liegt/lag (seit Classic) was auch nur annähernd Nachtelfisch aussieht.

Kurzfassung: Brennende Legion griff an, diese kommt bekanntlich schon immer durch Portale, potentiell war da ein Großes dabei, durch dass die Generäle kamen. Blabliblubb. Aus der damaligen Sicht kann man dieses Portal auch groß schreiben. Spielt überhaupt keine Rolle. Macht evtl. sogar Sinn, wenn in diesem Kontext der Brunnen der Ewigkeit impliziert wird.

PLUS: Das Dunkle Portal, welches wir unter dem Eigennamen kennen…da kam nicht die Brennende Legion durch sondern Orcs. Ja. Die waren korrumpiert. Aber es war trotz allem die alte Horde aus Draenor und NICHT die Brennende Legion. Die kam dann erst später wieder selber am Hyjal zu Besuch.

Und da darf und muss man differenzieren (wenn man schon Haare spaltet). Wenn da im Buch also was von einem Portal steht, durch das die Brennende Legion kam, dann meint Blizzard halt eben gerade NICHT das in den Sümpfen des Elends. Sieht man aber ggf. nur wenn man mal nicht mit Geifern beschäftigt ist, um “Content” zu kreieren. Habe mal gehört, beim Geifern kneift man die Augen so komisch zusammen, das macht das Lesen dann ggf. schwer. Blöde Sache.

Da könnte man jetzt meinem Lieblingslabersack Bellular (kann ich dem weder zuhören noch zusehen, das kann sich keiner ausdenken…der und Asmongold sind einfach nur toxische Möchtegerns, deren Content einfach nur aus destruktivem und teils nur halbrichtigem bis falschem Mist besteht; denen ist entweder nicht bewusst was sie für eine Grundstimmung erzeugen oder aber sie wissen es ganz genau und legen es drauf an…und ich weiß gerade nicht, was da schlimmer wäre) mal vorwerfen, dass er evtl. mal richtig lesen sollte, bevor er sich hier wieder in sämtlichen Socialmedia Channels aufplustert, wie geil und toll er doch das alles weiß.

Und diese ganzen Stereotypen in dem Buch bis hin zu angeblichem Antisemitismus:
Ja leck mich einfach am Eimer echt. Ich habs so satt.

Wieso sind diese ganzen SJW-Vögel nicht mehr in der Lage, Realität und Fiktion zu trennen?
Wenn sie konsequent wären, dann würden sie so ziemlich jedes Fantasykonstrukt so attackieren müssen, weil da ganz vieles – wenn nicht alles – stellenweise urtümlich, brutal, menschenverachtend, sexistisch, rassistisch, aus der Zeit gefallen, aus unserer westlich-demokratischen Sicht nicht konform und voller Taten ist, die heute gleich mehrere Straftatbestände erfüllen würden. Wären sie REAL. Was sie ja aber nicht sind.

Früher hieß es mal, dass die Kunst alles darf. Ich persönlich sehe das auch heute noch so und in Kunst fällt für mich auch das Erschaffen von fiktiven Welten in einer Vielfalt von Medien (Spiele, Bücher, usw). Und wenn diese fiktive Welt sich unrühmlicher Beispiele aus der Realität als Vorbild oder Referenz bedient, dann sollte man sich evtl. mal fragen, WARUM ein Künstler das macht und ob das automatisch IMMER Glorifizierung ist. Kleiner Tipp am Rande: Meistens ist es das eben nicht!

Den Sachverhalt kann man aber womöglich nur mit ein bisschen Hirnnutzung geistig verarbeiten. Setzt ein Grundmaß an Bildung und Intelligenz voraus, ging im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte in weiten Kreisen der Gesellschaft leider ein bisschen flöten. Egal, weiter im Text.

Jeder, der diese Kunstfreiheit im Grundsatz kritisiert, ist der Feind jeglicher moderner und aufgeklärter Gesellschaft. Sorry, ich kann es nicht mehr anders sagen. Und es ist ein Armutszeugnis, dass sich dieses Gebaren mittlerweile in die Spielewelt und damit größtenteils eine Welt der Fiktion hinein mäandert.

Mir ist eh ein Rätsel, wieso man seine Energie nicht auf Probleme in der Realität fokussiert, wenn man diese doch so woken sieht und verbessern will.

Nein, da wirft man sich geifernd auf ein Spiel. Ist wahrscheinlich angenehmer, da kann man über das Internet und aus der eigenen Blase heraus unangreifbar das eigene Gewissen aufpolieren.

Frei nach dem Motto “Mensch, da hab ich die Welt aber besser gemacht. Mal spenden oder irgendwo anpacken, wo wirklich die Kacke am Dampfen ist? Nö lass mal, ich bin weiter Internetwarrior.” Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich erbrechen möchte.

Woanders wäre der Einsatz dieser ganzen Energie und der Zeit weitaus sinnvoller.

Das wäre dann aber ja wirklich Arbeit und Aufwand und das bekommen viele in einem Kulturkreis der Wohlstandsverwahrlosung und Wohlstandsverrohung nicht mehr gebacken.

Nebenbei bemerkt plädiere ich für diese beiden Worte als Jugendworte des Jahres 2022. Das wäre dann nämlich mal was mit Inhalt, der über “KEKW” hinausgeht.

Schlusssatz: Genau diese toxische Scheiße, dieses Gezeter und konsequente Schlechtgerede haben mich aus WoW vertrieben. Nicht das Spiel selbst, sondern diese ganzen Mitspieler, die leider stellenweise nicht mehr alle Latten am Zaun haben und eine Stimmung verbreiten, als ginge es um Leben und Tod.

Da sollte sich jeder mal fragen, ob es das wert ist wegen einem Spiel (ich kann das nicht oft genug wiederholen).

Und ich sollte hier einfach nicht mehr reinschauen. Ich rege mich ja eh immer nur auf.😂😶

Trotz allem:
Eine schöne Weihnachtszeit an alle. Seid nett zueinander. Das hilft der Welt momentan am meisten. Egal ob der realen oder der von Azeroth.😊😉

Sprintfox

Das mit den Goblins ist halt so und hat mit SJW nichts am Hut.

Fakt ist, dass die Goblins als mythisch-fantastische Figur ihren Ursprung in der Herabwürdigung von Juden hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: Goblins sind ein Propagandaprodukt des Antijudaismus / Antisemitismus. Und weil das nie aufgearbeitet wurde, findet man Goblins nun als geldgierige, allesdominierende Schattenwirtschaftler, in unseren Spielen und Filmen.

Und ja, auch die Autoren sind nur geringfügig Schuld daran. Vielmehr ist die mangelnde Aufklärung Schuld an der Sache.

Dennoch finde ich es gut, dass man sich damit beschäftigt, weil der Scheiß sonst ewig weiter seine Kreise zieht – auf dem Rücken jener, die sowieso schon genug gelitten haben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Sprintfox
Azurael

Gibt es dafür auch eine Quelle oder ist das jetzt deine Meinung bzw. Wahrnehmung, dass Goblins = Jude in jeglichem Medium ist?

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Azurael
Xpiya

Klar und Sauron ist Adolf persönlich, sowie die Urukai die SS Offiziere…

Es ist nunmal Fantasy… Analogien wird man immer herstellen können. Fakt ist das schonmal sicher nicht.

Ansonsten müsste man ja eigentlich alles was SiFi und Fantasy betrifft verbieten… allen voran Star Wars, oder Spiele wie Billiard etc.

Kwai

Nein, er hat keine Quelle, da er sich das alles aus den Fingern saugt.
Mit seinem Post wäre er auf Twitter – bei den Dauerempörten – besser aufgehoben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Kwai
Sprintfox

Hier, bitteschön: Ein lehrreicher Film über die missbräuchlich inflationäre Nutzung von Stereotypen bezüglich des Antisemitismus:

http://www.youtube.com/watch?v=4df3aD8ZfVw

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Sprintfox
Azurael

Das ist nicht dein ernst oder? Dieses Video als Quelle zu nehmen für den “Fakt” den du genannt hast. Kannst du mir bitte eine Studie dazu geben oder irgendwelche tatsächlichen Quellen mit Belegen und nicht nur einer Aufzählung von Stereotypen in Cartoons?
Denn dein Video zeigt nur dass es Zeichnungen und Darstellungen von Juden gab die negativ sind und entsprechend die Stereotypen abbilden welche über Juden verbreitet werden und in einem kurzen Abschnitt am Ende in einem “lustigen Gesangsformat” dass die “Goblins” in Harry Potter ja auch böse sind und Banken kontrollieren.

So ganz erschließt sich mir dabei aber nicht wieso nun Alle Goblins = Juden sein sollen bei einem genannten Beispiel bei welchem nichtmal 100% klar ist ob es tatsächlich so gemeint war von J. K. Rowling.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Azurael
Pierre

Also wer ernsthaft Goblins mit Juden vergleicht hat den Hang zur Realität gänzlich verloren und sollte sich Gedanken darum machen sich erstmal von Fantasy-Spielen abzukapseln.

Bis heute – und ich spiele seit über 10 Jahren WoW – habe ich nie in Erwägung gezogen oder auch nur daran im Entfernstesten gedacht dass Goblins eine Darstellung von Juden sein sollen. Aber danke schon mal dafür, dass du und alle anderen die so krank denken mir diesen Gedanken ebenfalls in den Kopf gesetzt haben.

Selbst wenn Goblins vom negativen Bild des Juden inspiriert worden wären (was ich nicht beweisen kann, sowie auch vermutlich niemand anderes), so entspricht das Bild doch nicht der Realität. Das sind ja nur Vorurteile die nicht zutreffen. Außerdem wird im Spiel nie eine Verbindung zum Judentum gezogen, sodass man das auch nicht wirklich miteinander verbinden kann. Trotzdem gibt es Menschen wie du, die das tun.

Außerdem: Was erhofft ihr euch von Fantasy-Spielen? Soll da immer alles Friede-Freude-Eierkuchen sein? Es ist doch wohl LOGISCH, dass andere Völker andere Dinge tun und machen, das ist doch in der realen Welt genauso. Am Ende sind wir alles Menschen, aber Asiaten bspw. haben nunmal eine andere Kultur als Europäer. Das kann man ja nicht leugnen. Und genauso ist das auch in Videospielen, grade wenn es um Fantasy geht. Und da kann es dann halt auch ein Volk geben, dass Geldgeil und technikversiert ist. Achja, Goblins sind ja bekannt für ihre Ingenierskünste.

Sind Juden auch bekannt für ihre genialen Ingenieurskünste? Oder grüne Haut? Heftig wie manche Menschen denken, einfach mal Realität und Fiktion von einenader trennen, das kann doch wirklich nicht so schwer sein.

Chafaris

Ach das fing doch bereits mit Burning Crusade an als man die gesamte Geschichte der Draenei mal eben “umgeschrieben” hat.

HolistischeGesundheit

Ihr Deutschen und Amerikaner neigt dazu alles schlecht zu reden und schlecht zu betrachten. Das liegt wahrscheinlich an euren Kulturen und seid so laut unseren Lehrbüchern so umprogrammiert worden.

Es ist keine Kritik auch wenn sich das so ließt ihr könnt wahrscheinlich einfach nichts dafür.

Wir in Korea genießen die Bücher, Spiele und tauchen einfach in die Story hinab und akzeptieren die Geschichten so wie sie sind.

Auf dauer wäre es mir viel zu anstrengend alles so negativ zu sehen wie eure Völker.

Ihr verschwendet soviel wertvolle Energie.

Es soll bitte nicht als Kritik gesehen werden. Es sind nur Beobachtungen die als Student hier in Deutschland mache.

Corbenian

Hand auf’s Herz: Blizz hat gerade lore-technisch schon sehr oft unsauber gearbeitet. Nur hat es nahezu Niemanden (außer sog. Hater) interessiert, da Blizzard quasi der Messias der Videospielfirmen war (oder so wahrgenommen wurde). Nun ist Blizzard abgestürzt, wie Ikarus haben sie sich die Flügel verbrannt. Nun, unten am Boden, ist es leicht darauf herumzutrampeln.

Klar, die Kritik mag berechtigt sein – neu ist sie aber nicht. Nur jetzt wird nicht mehr den sog. Fanboys und -girls Gehör geschenkt, sondern den Haterinnen und Hatern.

Cpt. Filetto

Wer bei Goblins an Juden denkt, sollte vielleicht mal sein eigenes Weltbild überdenken.

chehaven

Vollkommen falscher Ansatz.
Es geht eher darum, dass die Darstellung bestimmter fiktiver Völker bzw. Charaktere sich an jahrhundertealten antisemitischen Klischees bedient und diese somit reproduziert. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Viel interessanter finde ich, dass sich bei der Nennung solcher offensichtlicher Parallelen, manche Leute direkt angegriffen oder auf den Schlips getreten fühlen.

Phinphin

Ja, gut, wenn man die Parallelen sehen möchte, dann sieht man sie auch. In (World of) Warcraft lassen sich auch Pogrome und Völkermord nachspielen. Rassismus findet sich dort auch an jeder Ecke.

Feuchtcreme

Ganz genau so ist es. Rassismus ist einfach Teil der Lore.

Sprintfox

Das wäre auch alles vom Prinzip her kein Problem, wenn man sich bei den Konflikten nicht der Stereotype der realen Welt bedienen würde.

Nochmal: Ich unterstelle nicht, dass man bei Goblins vorrangig an Juden gedacht hat. Dass Goblins aber negativ konnotiert sind, weil Juden im Nationalsozialismus – und auch danach – als Kreaturen der Unterwelt dargestellt worden sind, ist halt nicht von der Hand zu weisen.

Und wie gesagt: Schuld ist meines Erachtens die mangelnde Bildung und Aufklärung.

Ectheltawar

Blizzard hat sicherlich Kritik verdient und davon gibt es aktuell ja auch reichlich. Hier erscheint es mir aber, wie auch schon an anderen Stellen, als etwas über das Ziel hinaus.

Da werden einige Sachen rausgegraben, die man schnell auch in diversen anderen Publikationen genauso rauspicken könnte. Alleine der Vorwurf mit den Goblins ist schon sehr weit hergeholt, ich kann mich nicht daran erinnern, das diese in Warcraft je anders dargestellt wurden, bis heute war das nie ein Problem, jetzt aber kann man natürlich auch daraus ein Problem machen.

Alleine der Vorwurf die Horde würde schlechter dargestellt, als sie wirklich ist, halte ich für sehr weit hergeholt. Bisher war schon immer eher das Gegenteil der Fall, in vielen Publikationen wurden Handlungen und Taten der Horde fast schon weichgespült beschrieben. Im übrigen ein Problem das zum einen nicht nur die Horde hat, sondern in diverser Fantasy-Literatur schon fast als normal gilt.

Ich glaube aktuell kann Blizzard machen was sie wollen, die Kritiker werden bereits lautstark sein, bevor das eigentliche Produkt überhaupt erschienen ist.

ImInHornyJail

In Harry Potter werden goblins auch als kleine habgierige Wesen mit langer Nase dargestellt. Sind das jetzt auch Anspielungen auf die Juden?
Nur weil fiktive Wesen gierig nach Gold sind, ist es nicht automatisch eine Anspielung auf das Judentum.
Aber in der heutigen Welt vergleicht man selbst den kleinsten Krümel in einer Serie/ einem Film/ einem Spiel mit der echten Welt und analysiert alles und jeden auf angebliche Stereotypen um sich dann zu empören. Gäbe es den Skandal um Blizzard nicht, gäbe es auch diesen Vergleich zwischen goblins und Juden nicht.

Xpiya

Und bei Harry Potter arbeiten sie noch in einer Bank🤷🏼‍♂️

Zeitalter der Empörten halt… Irgendwann in 100Jahren wird man auf diese Zeit zurück blicken und sagen, dass war die narzisstischte Epoche die es bisher je gab…

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Xpiya
NahYou

Harry Potter ist insgesamt stark vom 2. weltkrieg insperiert

Voldemort ist eine mischung aus hitler und stalin

Der konflikt zwischen reinblütern, schlammblütern und muggeln, klassiche rassenlehre

Wie voldemort als halbblut besessen von reinblütern ist, ähnlich wie hitler von einem arier bild besessen war dem er selber nicht entsprochen hat

Todesser sind quasi die SA

Das schlammblüter umsiedlungsprogramm steht für die ghettoisierung der juden und politischer gegner

Draco Malfoy als kleiner blonder junge und sein schlägerjungs sind eine andeutung auf die hitlerjugend

und man kann die liste noch sehr weit fortsetzen

Leyaa

Ist wohl ein klassischer Fall von “mangelhafte Arbeitsbedingungen führen zu abnehmender Qualität”. Es musste ja so zwangsläufig dazu kommen.

Goblins mit Juden zu vergleichen… auf die Idee bin ich noch nicht gekommen.
Wenn man es sich mal durch den Kopf gehen lässt, gibt es schon einige weniger schmeichelhafte Parallelen. Aber woher genau die Warcraft Macher ihre Inspiration zu den Goblins her haben, wissen wir natürlich nicht.
In Amerika sind diese Vorbehalte gegenüber Juden aber meines Wissens nicht so stark ausgeprägt wie hier bei uns.
Manchmal muss man Fiktion aber auch einfach mal Fiktion sein lassen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Leyaa
LikeADwarf

Ich habe keine Ahnung wie der Wortlaut genau ist… aber könnte es so etwas sein wie “a dark Portal”… Ich meine, die Legion ist durch Portale am Brunnen der Ewigkeit gestiegen. Ich glaube da wird ggf. etwas überinterpretiert.

Gazlow ist des Weiteren alles andere als ein netter Typ. Natürlich ist er etwas Arrogant und sehr von sich überzeugt. Nur weil man diese Eigenschaften besitzt, ist man nicht gleich ein Gallywix, denn am Ende ist er auch überaus Fair.

Über Zekhan wissen wir kaum etwas, sich entsprechend über angebliche Fehler in seinem Wissensstand aufzuregen halte ich für überzogen. Da werden nach Problemen gesucht, die nicht da sind. Es macht langsam wirklich keinen Spaß mehr zu lesen, wie bei Blizzard bewusst nur noch nach Fehlern gesucht wird. Ja, die kacke ist am Dampfen, aber man muss auch nicht aus allem einen Skandal machen.

LikeADwarf

Wenn das da so steht, dann stimme ich dir voll und ganz zu. Eine etwas ungünstige Bezeichnung, denn ja man denkt natürlich an das berühmte Dunkle Portal. Meines Wissens nach, gab es ein solches Portal ja eben nicht… Oder hat Azshara ein solches Portal erschaffen bzw. bauen lassen? Eigentlich ein Fehler den man noch sehr flott korrigieren könnte.

Bzgl. des Briefs muss ich sagen. Ich habe Gazlowes Charakter jetzt nicht studiert. Für mich liest sich das aber doch recht nahe eines Goblins, auch eben Gazlowe. Der is ja kein Thrall und gierig und hochnässig ist der Meisterbauer auch.. Also daran störe ich mich tatsächlich gar nicht.

T.M.P.

Einer der Gründe so ein Buch zu lesen wäre für mich halt Hintergrundwissen zu erlangen.
Also sollte die Geschichte schon stimmig sein.
Ob das nun so einfach ist bei dem Chaos in der Geschichte von WoW kann ich nicht beurteilen^^

Zum anderen Punkt: Ist das nun so abwegig dass die Goblins mit ihren lauten und stinkenden Maschinen Wasser verseuchen könnten?
Was soll sonst für Reibereien sorgen? Lärmbelästigung?^^
Gier und lange Nasen, ok..
Ist ein Vorurteil gegenüber Juden auch das sie klein, grün, laut, nervig und technisch begabt mit Hang zum sich selbst in die Luft jagen sind?
Oder tragen die Goblins inzwischen ne Kippa?
Ich hätte einen Zusammenhang mit den Juden nie hergestellt und finde das mal wieder an den Haaren herbeigezogen.

Funfact: Die Chinesen aber auch Japaner und Koreaner bezeichnen Amis und Europäer alle als “Langnasen”, falls sie sich abfällig ausdrücken wollen.

NahYou

to pollute, übersetzt sich mit (umwelt) zu verschmutzen
to poison, übersetz sich mit vergiften

das eine ist eine böswillige handlung/straftat
das andere ein bei produkt von industrie

nach der logik die hier verwendet wird ist kritik an umweltverschmutzung durch ölbohrungen/fracking jetz antisemitistisch

ich schätze der wowhead autor ist nicht gebürtig englisch sprachig und kennt den unterschied evtl nicht.

aber das ist mindestens sehr ignorant oder maximal sehr böswillig.
aufjedenfall unfein sowas bei den haaren herbei zu ziehen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von NahYou
NahYou

nein genau das ist hier sehr wichtig denn es sind zwei komplett verschiedene dinge

denn entweder wird hier gezielt gift ins wasser gegossen um anderen zu schaden,
wie es den juden vorgeworfen wurde und der stereotyp ist auf den sich der autor bezieht

oder

hier stehen ölplattformen in flüssen und seeen die durch ihren industriellen betrieb das wasser vergiften. das kann man sich im übrigen auch ingame ansehen.

und in der tat ist das ein riesiger semantischer und kontext abhängiger unterschied

das eine grenzt an volksverhetzung und das andere ist industrie kritik

Zid

Ja aber der Kontext ist eben gerade eher ein Umweltvergehen, als eine bewusste “Wasservergiftung”.

Der Wortlaut trifft genau den Kontext und nicht irgend eine an den Haaren herbeigezogene Antisemitismus Geschichte. (Ob sich das Goblin Modell an sich an einem negativen, jüdischen Bild orientiert lässt sich mit Sicherheit diskutieren, aber eine Untermauerung durch die o.g. Handlung kann ich wirklich nicht erkennen)

Die inhaltlichen Fehler in dem Buch sind schlimmstenfalls schlecht recherchiert aber hier reine Böswilligkeit bzw. Rassenlehre zu unterstellen ist schon echt unverständlich.

Higi

Langsam wird es echt lächerlich, immer schön auf Blizzard rumhacken, weil man meint man kann Ihnen jetzt für alles die Schuld zu schieben! Das ist Fantasy! Nix reales, da liest man nicht mal annähernd was raus, kommt mal runter….

Anne-Jane oder AJ

Völlig überzogene Kritik von Leuten. Das ist Fantasy und nicht die Realität.
Aber Hauptsache man hat wieder was zum meckern gefunden

Sayfty

Also bei offiziellen Büchern würde ich schon drauf bestehen das die Lore stimmt. Sonst kann ich ja auch Fanfiction lesen.

commanderlex27

Praktisch jede WoW-Rasse ist direkt inspiriert von Kulturen aus der realen Welt.
Zu sagen, dass Fantasy und Realität keine Verbindung haben ist genauso dumm wie zu sagen, dass Dinge im Internet keine Auswirkung auf die Realität hätten.

Kwai

Zähl doch mal bitte die entsprechenden WoW-Rassen und dazugehörigen realen Kulturen auf.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Kwai
Forwayn

Ist doch ziemlich offensichtlich, wenn man Architektur und Mode mit einbezieht:

Menschen – mittelalterliches Europa
Worgen – Viktorianisches England
Zwerge – Wikinger
Trolle – Hochkulturen Lateinamerikas (Inkas, Azteken)
Tauren – Nordamerikanische Ureinwohner
Untote – Inspiriert von früher Horrorliteratur, wie Frankensteins Monster
Orks – Nomadenvölker der zentralasiatischen Steppe
Gnome – Stereotyp des verrückten Wissenschaftlers, Nerdkultur

Sprintfox

Goblins – Stereotyp des raffgierigen Juden im Nationalsozialismus.

Pierre

Oder:
Menschen – Menschen
Worgen – Menschen mit Fehlfunktion
Zwerge – Bärtige kleine Menschen
Gnome – Kleinwüchsige Menschen
Trolle – Große Wesen mit lustiger Sprechweise
Tauren – Kühe
Untote – Menschen
Orcs – Aggresive Zeitgenossen
Goblins – geldgierige Ingenieure

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