WoW: 3 Inhalte von Battle for Azeroth, die nie veröffentlicht wurden

In WoW: Battle for Azeroth wurden einige Inhalte niemals veröffentlicht. Wir stellen ein paar der gestrichenen Content-Ideen vor.

Auch wenn Battle for Azeroth wohl nicht die beliebteste Erweiterung war, hatte sie doch zumindest eine Fülle von Features und jede Menge Inhalte. Doch wie auch schon in vorangegangenen Addons wurde nicht alles veröffentlicht, was von den Entwicklern auch geplant war. Einige Inhalte waren in frühen Fassungen in den Spieldateien, haben es dann jedoch niemals auf die Live-Server geschafft.

Kriegsfronten – Nur eine kam noch ins Spiel

Kriegsfronten waren auf der Vorstellung von WoW: Battle for Azeroth eines der großen Features und Verkaufsargumente. Die Entwickler wollten epische Schlachten zwischen zwei Parteien inszenieren, die irgendwie ein bisschen an MOBAs erinnern sollten und gleichzeitig Taktik-Elemente aus Warcraft III in die World of Warcraft bringen wollten. Doch so richtig gut kam das bei den Fans nie an.

WoW Warfront Alliance Sets

Das einzige, was von den Spielern immer wieder positiv hervorgehoben wurde, war der Umstand, dass man sehr leicht an gute Ausrüstung kam. Das ist auch jetzt noch im Fall der heroischen Dunkelküste so, die mit Itemlevel 460 lockt.

Doch wenn die Belohnung das einzige ist, was an der Kriegsfront überzeugen kann, dann spricht das nicht wirklich für diese Art von Inhalt. Daher ist es wohl wenig verwunderlich, dass weitere Kriegsfronten kurzerhand gestrichen und nicht mehr implementiert wurden. Das Feature galt wohl als „unrettbar“ und daher war die einzige Konsequenz, es früh einzustampfen.

Deshalb haben wir nach dem Launch wohl auch nur noch die Dunkelküste gesehen – andere Kriegsfronten kamen nicht mehr.

Zu den nicht veröffentlichten Kriegsfronten gehörten auf jeden Fall:

  • Die Schlacht um Silbermond
  • Angriff auf Mulgore (Brachland)
  • Angriff auf den Bilgewasserhafen (Azshara)
WoW Blood Elf Silvermoon shocked title

Nicht erzählte Story des Krieges

Inzwischen ist auch wohl klar, dass die Kriegskampagne einen ganz anderen, kürzeren Verlauf genommen hat, als zu Beginn von den Story-Schreibern geplant. Das geht auch Hand in Hand mit den zuvor erwähnten, gestrichenen Kriegsfronten. So wurde in einer Q&A-Runde auf der BlizzCon danach gefragt, was denn mit Silbermond wäre. Die Stadt der Elfen ist immerhin das letzte Bollwerk der Horde in den Östlichen Königreichen. Eigentlich sollte hier eine Kriegsfront spielen (die wurde in den Spieldaten zum Teil gefunden) und das hätte wohl auch eine Menge Blutelfen-Story und zugleich eine Überarbeitung des Immersangwaldes bedeutet – etwas, das Blutelfen-Spieler seit Jahren fordern.

Wie wir wissen, kam beides nicht.

WoW Thunderbluff will burn
„Donnerfels wird brennen … genau wie Teldrassil“ – Ach ne, doch nicht.

In die gleiche Kerbe schlägt wohl auch die Kriegsfront, die im Brachland geplant war und Mulgore zur Eroberung freigeben sollte. Das hätte nicht nur zu einem Angriff der Allianz gepasst, sondern auch zu der bedrohlichen Stimmung nach der Rettung von Baine aus Orgrimmar. Hier wurde in einem Cinematic bereits angedeutet, dass der nächste Angriff der Banshee-Königin auf Donnerfels hätte stattfinden sollen. Das blieb allerdings aus und wurde nie wieder aufgegriffen – offenbar ein weiterer Story-Punkt, der einfach gestrichen wurde.

Gestrichene Questreihen

Die Dataminer waren immer gut dabei, die Inhalte von einem Patch schon vor der Veröffentlichung auszulesen. Dabei sind sie auf viele Dialoge und Quests gestoßen, die dann niemals veröffentlicht wurden. Das sind vor allem zwei Questreihen, die zwar nicht direkt mit der Hauptstory zu tun hätten, aber auf jeden Fall eine Bereicherung für die Spielwelt gewesen wären:

  • Scharlachrote in Lordaeron: Es gibt mehrere Items und Dialoge, die darauf hinweisen, dass der Scharlachrote Kreuzzug versucht hätte, sich Lordaeron unter den Nagel zu reißen, nachdem das Gebiet verseucht und von Horde und Allianz verlassen wurde. Schon seit einer Weile gibt es Hinweise, dass der Scharlachrote Kreuzzug neue Leute rekrutiert und nach Verstärkung sucht – etwa auf dem Dunkelmondjahrmarkt findet sich ein NPC, der um „Spenden“ für den Kreuzzug bittet.
WoW Legion Darkmoon Scarlet Quartermaster
Auf dem Jahrmarkt steht eine Abgesandte des Kreuzzugs – schon seit einer Weile.
  • Mord im Druidenhain: Über eine weitere Questreihe hatten wir ausführlich berichtet. Das sollte eine eher lustig bis alberne Questreihe bei den Druiden sein. Hier galt es einen Mordfall an kleinen Wildtieren zu lösen und die verschiedenen Begleiter des Druiden hätten versucht, den Täter zu finden. Dabei wird mit Eichhörnchen gesprochen und in bester „Detektiv Conan“-Manier geschlussfolgert und die Lorbeeren für die geleistete Arbeit von anderen eingestrichen. Doch auch diese Questreihe hat es niemals ins Spiel geschafft und wartet noch immer auf eine Veröffentlichung.
WoW Rabbit Nymph Death title 1140x445
Mord im Druidenhain – wer hat die Kaninchen umgebracht?

Natürlich wäre es möglich, dass einige der Inhalte, wie etwa die Detektiv-Quest, noch „versteckt“ sind und einfach nicht gefunden wurden. Die meisten Inhalte dürften aber wohl niemals das digitale Licht der Welt erblicken.

Auf welcher dieser Inhalte hättet ihr euch gefreut? Oder ist es gut, dass Blizzard einen großen Teil davon weggelassen hat, um jetzt stärker an Shadowlands zu arbeiten?

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Koronus
1 Monat zuvor

Als ein Spieler, der die Kriegsfronten geliebt hat, ist es für mich extrem bitter, dass da nicht mehr kam.
Vor allem als Blutelfenspieler hätte ich mir gewünscht, dass da am Ende mehr gewesen wäre.

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