World of Warcraft: World First – Archimonde nach 472 Versuchen gelegt

Bei World of Warcraft hat der neueste Erzschurke, Archimonde, das Zeitliche gesegnet. Nach 472 Versuchen war es soweit.

Den Sieg in dieser Ausgabe des sogenannten „World First Rennen“ beansprucht einmal mehr die Gilde „Method“ für sich. Method hat es als erste Gilde weltweit geschafft, Archimonde im Schwierigkeits-Grad „Mythisch“ das Handwerk zu legen. Das ist der einzigen Schwierigkeitsgrad mit einer festen Schlachtzug-Größe von 20 – auf „normal“ und „heroisch“ skaliert die Höllenfeuerzitadelle flexibel mit der Anzahl der Raider.

472 Versuche soll die Gilde gebraucht haben, um Archimonde zu bezwingen. Wie man am Kill-Screen erkennen kann, sind die Tage des unschuldigen Raidens in WoW lang vorbei, da werden kräftig Sponsoren gefeaturet, so ähnlich wie Skispringer nach der Landung ihre Skier hochhalten, damit jeder die Schriftzüge lesen kann. Aber eins hat sich nicht geändert: Es ist immer noch verdammt anstrengend.

Erschöpft meldete ein Spieler von Method: Das waren die meisten Versuche, die ein Boss in seiner Raid-Karriere Stand hielt:

Auf Mythisch kann man die Höllenfeuerzitadelle seit dem 1.7. besuchen. Archimonde hielt damit zwei IDs durch. Jetzt sind wir am Anfang der dritten und Archimonde ist Geschichte. Was ist im Abschluss-Cinematic passiert, könnt Ihr (Spoiler, Spoiler) hier nachlesen.

In der Vergangenheit hatte sich Method um die letzten World Firsts ein Kopf-an-Kopf-Duell mit der Gilde Paragon geliefert. Die waren auch diesmal dicht auf den Fersen. Paragon ist mit einigen anderen Gilden im Moment bei 12/13 auf dem Schwierigkeitsgrad „Mythisch“, denen fehlt also nur noch der Endboss.

Paragon hatte den World-First in Hochfels an Imperator Mar’gok erzielt, Method dann Blackhand in der Schwarzfelsgießerei als erstes bezwungen. Das war alles noch Raid-Tier I. Die Höllenfeuerzitadelle ist der erste und einzige Raid im Tier II. Ein drittes Raid-Tier wird es aller Voraussicht nach in Warlords of Draenor nicht mehr geben.

Quelle(n): MMO Champion
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F2P-Nerd

„Wie man am Kill-Screen erkennen kann, sind die Tage des unschuldigen
Raidens in WoW lang vorbei, da werden kräftig Sponsoren gefeaturet, so
ähnlich wie Skispringer nach der Landung ihre Skier hochhalten, damit
jeder die Schriftzüge lesen kann. Aber eins hat sich nicht geändert: Es
ist immer noch verdammt anstrengend.“

Ein lukratives Geschäft. Ich finde es gut, dass wir jetzt in Zeiten leben, in denen professionelle Gamer von ihrem Beruf leben können. Besonders beeindruckend, dass dies im PvE(!) eines MMORPGs möglich ist 🙂

Fronto

Das ist es immer noch nicht.

World First Gilden bekommen von ihren Sponsoren hauptsächlich Dinge wie Mäuse, Headsets etc. gestellt. Von Sponsorengeldern leben kann kein WoW Spieler, da muss man schon in den (PVP) Esport gehen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das ein PVE Titel das in den nächsten Jahren ändern wird aber lassen wir uns überraschen.

Erfolgreiche Twitch-Streamer sind da ein anderes Thema aber darum geht es ja hier nicht.

Gerd Schuhmann

Lukrativ glaub ich nicht. Da wird’s schon ein bisschen was geben, wie Fronto auch erklärt. Aber richtig Kohle wahrscheinlich nicht.

Gab damals schon zu Nihilum Zeiten wilde Gerüchte, dass einzelne „reiche Personen“ die Gilde unterstützt haben oder dass die Gilde im Prinzip dem Gildenleiter Kohle hat zukommen lassen, damit der das ausschließlich machen kann.

Wie das wirklich war … ist sicher auch viel Legende dabei.

Wie Fronto erklärt: Lukrativ ist es für Einzel-Person, da wohl aber auch selten noch während ihrer aktiven WoW-Zeit.

Der ehemalige Main-Tank und Chef von Nihilum, der damals bekanntesten Gilde, der ist jetzt Streamer und kommt damit wohl ganz gut über die Runden, wie man das so im Vorbeigehen mitkriegt.

Der wird sicher von seiner damaligen Popularität profitieren. Ansonsten gibt’s, in meinen Augen, wenig WoWler, die sich wirklich einen Namen gemacht haben, dass man sie erkennt, über Servergrenzen hinaus, dass die diese Popularität in Kohle ummünzen könnten.

Es ist halt ein totaler „Team-Sport“, wenn man so will. Und PvP funktioniert schon seit Jahren nicht so wirklich gut.

Athene ist vielleicht noch bekannt, aber der auch eher wegen bestimmten Eskapaden und Ideen.

Sonst, ich will keinem zu Nahe treten, aber … ich hätte da keinen so richtig auf dem Schirm. Wer’s da als Spieler zu Geld gebracht hat.

Entertainer/Fanseiten-Betreiber, die dann eine Community aufgebaut haben, da gibt’s 2 oder 3 allein in Deutschland. Da wird’s sicher mehr geben. Aber so als Spieler direkt … Keine Ahnung, vielleicht steh ich da auch total auf dem Schlauch und werd dafür geflamet.

Bei „Einzel-Games“ wie Hearthstone ist der Personenkult deutlich, deutlich stärker ausgeprägt.

Fronto

Vollkommen richtig.

Nihilum (später Ensidia) sind damals von einem Scheich „gefördert“ worden aber wie viel von dem Geld bei der Gilde angekommen und quasi ausgeschüttet worden ist, weiß man nicht genau.

Es war auch kein wirkliches Sponsoring da keine werbewirksame Gegenleistung gebracht wurde sondern eher ein mentoring ähnlich der ominösen Russen-Oligarchen die sich in EVE Online hauptberufliche Fleetcomander halten. Ist halt ein Hobby extrem reicher Menschen mit Langeweile.
Dann gab und gibt es immer wieder finanzielle Gegenleistungen für im Spiel erbrachte Dienstleistungen wie besonders frühe Mythic-Kills bei denen sich Spieler mitziehen lassen, Challengemode Runs (gab letztes Jahr auch einen Ban gegen den ex Method Spieler Leeds deswegen.) etc pp.
Man muss dazu sagen das das in der Masse auch zu Zeiten stattgefunden hat in denen WoW im Westen noch deutlich populärer war und mit Sponsoring oder Esport hat das ungefähr soviel zu tun wie Goldfarmen.

Sco (MT bei Method) und Treckie (ex Tank bei Method und dann bei Kungens aktuellem Projekt) sind noch zwei Namen aus der PVE-Progress Szene mit einer größeren „Gefolgschaft“ auf Twitch. Wenn man sich die Masse der WoW Spieler mal anschaut ist das allerdings sehr überschaubar.

F2P-Nerd

Naja, ist halt die Definition „zu Geld gebracht“
Ein Spieler, der im Monat mit Zocken 1500 Euro glatt verdient, die er also netto in der Tasche hat. Das verdient man als Berufseinsteiger heute. Wenn ihm das reicht und er damit seinen Traum leben kann, dann hat er es in meinen Augen „zu Geld gebracht“. Und das können denke ich einige Leute – auch aus WoW – von sich behaupten.

Ich sehe das immer an meinem Kollegen, der in KR zockt. Der hat dort seine 3 Stamm-MMOs und handelt auf der Itembay. Der sagt auch, er macht „seinen Schnitt“ im Monat. Der geht schon lange nicht mehr arbeiten ^^

Gerd Schuhmann

Ja, gut. Das ist was ganz anderes. 🙂

Ich meinte jetzt: Kohle durch Popularität.

Es gibt auch, wie wir alle wissen, andere Methoden mit Zocken Geld zu verdienen, die allerdings, soweit ich weiß, fast immer im Konflikt mit den geltenden Nutzerbedingungen stehen.

Fronto scheint sich da sehr gut auszukennen – also diese ganzen „Wir ziehen dich für soundsoviele Euros da durch“-Sachen gibt es auch, klar. Das weiß ja auch jeder, der mit offenen Augen durch einen WoW-Server läuft.

Die Frage ist: Wie viel kommt da bei rum?

Nookiezilla

„Sonst, ich will keinem zu Nahe treten, aber … ich hätte da keinen so richtig auf dem Schirm. Wer’s da als Spieler zu Geld gebracht hat.“

Mir würde da sonst auch nur Swifty einfallen.

F2P-Nerd

„Es gibt auch, wie wir alle wissen, andere Methoden mit Zocken

Geld zu verdienen, die allerdings, soweit ich weiß, fast immer im Konflikt mit den geltenden Nutzerbedingungen stehen.“

Nicht in Korea. Dort ist der Handel mit virtuellen Gegenständen Teil der Spielkultur. Da muss ich an diesen populären Fall denken:

http://www.inven.co.kr/webz

Die Waffe war wohl so um die 20000 Piepen wert und ging zu Bruch xD

Ganz ehrlich, sowas wie die Itembay in Europa würde das ganze System entkriminalisieren und viele Leute könnten dann wirklich aus dem Zocken einen relativ lukrativen Beruf machen.

Gerd Schuhmann

Ach, nochmal jung und Koreaner sein!

Gorden858

Südkoreaner. Und auch da bin ich mir nicht sicher 😉

TNB

Der bekannteste und größte e-Sportler wird eh Fatality bleiben. Man was hab ich den verehrt als ich noch jünger war und das ohne Twitch, YT und Konsorten. In der heutigen Zeit wäre er ein Rockstar 😀 Vor allem gab es damals auch noch geile Spiele im e-Sport. Heutzutage gibt es ja nur noch casual und langsame Spiele 🙁

Gerd Schuhmann

Ist ne interessante Frage, wie sich WoW entwickelt hätte, wenn damals Twitch schon so präsent gewesen wäre – jo.

Wahrscheinlich hätte Blizz dann … einen gescheiten PvP-Modus finden müssen, der sich auch gut anschauen lässt.

Jokl

Der bekannteste WoWler den ich kenne, ist Leeroy Jenkins :).

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