World of Warcraft: 6.1 bringt handelbare Spielzeit, legendäre Anhänger, Erbstücke und vieles mehr

Bei World of Warcraft ist jetzt ein Preview für den nächsten Patch 6.1. erschienen. Neben Sachen, die man erwarten konnte, wie die neuen Blutelfe-Modelle, die Öffnung des nächsten Raids und ein neues System für die Erbstücke, hat Blizzard auch einige Überraschungen geplant.

Blizzard gewährt einen Ausblick auf die nahe Zukunft bei WoW. Hier zeigt man, dass man auch mit der Zeit gehen will.
World of Warcraft

Blizzard führt handelbare Spielzeit ein

So führt man die „handelbare Spielzeit“ ein, die WildStar, EVE Online, ArcheAge und andere Spiele schon kennen. Dabei geht’s um einen Ingame-Gegenstand, den man im Spiel handeln kann, und der bei einem Rechtsklick dem Account eine bestimmte Spielzeit zugesteht. Kaufen kann man das Item entweder von anderen Spielern für Gold oder von Blizzard für Echtgeld, um es dann selbst an andere Spieler für Gold zu verkaufen – oder für irgendwelche Gegenleistungen zu tauschen.

Ähnliche Angebote liest man ja ohnehin schon in den Handels-Channeln dieser Welt: „Tausche Gold gegen Game-Card/Spielzeit.“ Das ist aber gegen die EULA von WoW und kann geahndet werden. Außerdem können Spieler auf diese Art schon mal betrogen und abgezogen werden und ihr sauer verdientes Gold verlieren. Wenn das ganze offiziell mit diesem Gegenstand passiert, herrscht da Sicherheit.

Achtung: Es ist im Moment nicht klar, ob die handelbare Spielzeit direkt mit 6.1. kommt. Blizzard unterscheidet im Ausblick nicht groß zwischen „Langzeitprojekten“ und dem direkten Preview auf 6.1.

Zudem sollen Spieler von WoW aus demnächst twittern können.

Wie angekündigt führt man auch neue Flugrouten ein, um das Reisen noch direkter zu machen. Von fliegenden Spielern auf eigenen Mounts will man im Moment allerdings nichts wissen.
World of Warcraft: Heilung

Die Heirlooms, die Erbstücke, kommen wieder

Außerdem kommt mit 6.1. das überarbeitete Erbstück-System. Die Erbstücke werden in Form eines Tabs den Weg ins Spiel und ins Inferface finden, genau wie bislang Reittiere, Spielzeuge und die Pets. Die „normale“ Ausgabe der Erbstücke wird von Händlern zu kaufen sein, zusätzlich gibt es dann noch Gegenstände mit denen die Erbstücke in World of Warcraft aufgewertet werden können.

Erbstücke in WoW dienen dazu, dass Twinks durch den Content nur so fliegen. Sie gewähren Exp-Boni und verfügen über relativ starke Werten.

Die Erbstücke sollen in der Basis-Version allerdings nur bis Stufe 60 reichen. Es wird zwei weitere Tiers geben, in die man die Basis-Items dann aufrüsten kann. Eins bis Stufe 90, eins bis Stufe 100. Die Ursprungsitems wird man für Gold erwerben können, das Aufrüsten funktioniert über eine Spezial-Währung, die man sich im Spiel dann verdienen kann.
World of Warcraft Hydra

Mehr von allem: Legendary-Quest, neuer Raid

Der weniger überraschende Teil von 6.1. setzt die legendäre Quest-Reihe um Khadgar fort. Hier wird man sich auch einen legendären Anhänger verdienen können, bisher schaffen’s die Kerle, Kerlinnen und Blook ja nur bis auf episch.

Außerdem kommt neues Futter für die Raider: Die Blackrock Foundry, die Schwarzfelsgießerei, der nächste Raid in WoW, öffnet seine Tore. Auch Rukhmar, der nächste Weltboss, steht dann an. Damit geht auch die Itemization in eine neue Runde.

Blutelfen bekommen wie angekündigt ihr Remodelling. Und die Garnison soll weiterausgebaut werden, um attraktiv zu bleiben. So sollen sich Abstecher in die Garnison von Freunden künftig lohnen. Und die Invasionen sollen noch ein bisschen aufregender werden: Vielleicht schaut auch mal ein Weltboss auf zünftige Keilerei vorbei.

Der Patch wird schon bald auf den Test-Server kommen, der neue Raid dann im Februar aufgehen. Scheint so, als könnte man auch ungefähr zu dieser Zeit mit 6.1. rechnen.

WoW mit Mein MMO - Groinkh der Zweit

Attacke auf Ratschet

Mein MMO meint: Die eigentliche Überraschung in diesem Preview ist sicher die handelbare Spielzeit. Dafür gab’s vorher kein Signal von Blizzard.

So eine Art „ingame tradebare Game-Card“ ist keine neue Idee, bei EVE läuft das mit PLEX seit Jahren so. Im ablaufenden Jahr wurde es dann mit WildStar salonfähig und lief relativ problemlos, während ArcheAge mit seinen APEX große Probleme hatte.

Der Sinn hinter so etwas für Blizzard ist klar: Man gräbt Goldsellern die Lebensader ab oder versucht das zumindest. Sicher ein richtiger Schritt für WoW, der vielleicht schon vor einigen Jahre hätte erfolgen können. Aber es ist ein für Blizzard typisches Verhalten: Man schaut bei anderen Games, was die so machen, ob das bei ihnen hinhaut, und fragt sich dann, wie man das im eigenen Game, in die World of Warcraft, einführen könnte.

Autor(in)
Quelle(n): EU.Battle.netmmo-champion
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