Warum manche aus der Gen Z das Uni-Leben wieder gegen Hotel Mama eintauschen

Foto von Priscilla Du Preez auf unsplash

Neue Leute treffen, Partys feiern und auf den eigenen Beinen stehen: Für viele junge Menschen gehört der Auszug von zu Hause zum Studium dazu. Manche aus der Gen Z stellen jedoch schon nach wenigen Wochen fest, dass das Uni-Leben doch nichts für sie ist. Oft geht es dann zurück nach Hause. Von dort wird dann mittels Online-Alternative weiterstudiert.

Bei dem Bild handelt es sich um ein Symbolbild von Priscilla Du Preez auf unsplash.

Warum zieht es manche Gen-Zler wieder nach Hause? Die Gründe für die Rückkehr sind unterschiedlich: Wie der Philadelphia Inquirer berichtet, fühlen sich manche Studierende am Campus überfordert oder unwohl. Auch Ängste und Heimweh sind ein Thema. 

So sollte auch für die 17-jährige Daii’yaHnna Fleming mit dem College ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Wie die New York Times berichtet, zog sie von Las Vegas nach Louisiana und richtete sich dort in ihrem Studentenwohnheim ein.

Bereits nach zwei Wochen packte sie dort ihre Sachen wieder. Die Gründe? Die langen Wege über den Campus verschlimmerten gesundheitliche Probleme und auf dem Weg zu ihrem Nebenjob fühlte sie sich nicht sicher. Auch das Partyleben gefiel ihr nicht.

Sie zog letztlich wieder bei ihren Eltern ein. Ihr Studium gibt Fleming aber nicht auf: Sie wechselte stattdessen ins Online-Programm ihrer Uni und studiert weiter. 

Spielt auch Geld eine Rolle? Für manche schon. Das Leben am Campus ist in den USA teuer. Neben den Studiengebühren kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und den Campusalltag hinzu. Laut der New York Times entscheiden sich manche Studierende daher bewusst gegen die klassische College-Erfahrung.

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Manche Studenten zieht es auch wegen den hohen Lebenserhaltungskosten zurück ins Elternhaus: In WoW können sie (fast) kostenlos bauen.

Auch Deutsche studieren immer öfter von zu Hause aus

Wie sieht die Situation in Deutschland aus? Auch hierzulande wird das Studieren von zu Hause immer beliebter. 

Laut einem Bericht von Forschung & Lehre absolvieren mittlerweile 250.000 Menschen in Deutschland ein Fernstudium. Hier hat sich die Zahl zwischen den Wintersemestern 2006/07 und 2022/23 fast vervierfacht.

Als Gründe für den Boom nennt eine Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung unter anderem die größere Auswahl an Angeboten, die sich von zu Hause absolvieren lassen, sowie die hohe Flexibilität. 

Wirkt sich das auf die Abbruchquote aus? Zumindest in den USA lässt sich das nicht beobachten. Die Abbruchquote ist dort zuletzt sogar gesunken. Manche Studenten verabschieden sich also lediglich vom Campusleben und setzen ihr Studium auf andere Weise fort.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr fürs Studium von zu Hause ausgezogen oder habt ihr lieber weiter bei euren Eltern gewohnt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Nicht nur das Leben am Campus stellt manche junge Studierende vor Herausforderungen. Eine Professorin beobachtet bei der Gen Z noch ein ganz anderes Problem an der Universität: Manche Studenten hätten bereits Schwierigkeiten damit, einen einzelnen Satz zu lesen und zu verstehen. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: Studenten der Generation Z kommen an die Universität und sind laut Dozenten nicht in der Lage, einen Satz zu lesen

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