Richterin Barbara Salesch flimmerte Anfang der 2000er bei Oma zu Hause nahezu täglich über den Fernseher. Durch ihre Auftritte als TV-Richterin wurde sie schnell deutschlandweit bekannt. Was viele nicht wissen: Bevor sie 1999 ins Fernsehen wechselte, war Salesch tatsächlich jahrelang in der Justiz tätig. Auf TikTok erzählt sie jetzt von ihrem Werdegang.
Bei dem Titelbild handelt es sich um ein Symbolbild von Carlos Javier Yuste Jiménez auf unsplash.
War Barbara Salesch wirklich Richterin? Ja. In einem TikTok spricht Salesch jetzt über ihr Berufsleben. Sie entschied sich damals für das Jurastudium, um später „unabhängig zu sein“.
Ihr Referendariat absolvierte sie in Hamburg. Dass sie später einmal Richterin werden würde, war für sie damals aber noch nicht klar. Auf TikTok erklärt sie: „Zu Hause bin ich mit einem gesunden Vorurteil gegen Beamte aufgewachsen.“
Eigentlich hatte sie bereits eine „super Stelle“ in einer großen Anwaltskanzlei, die sie unbedingt behalten wollte. Am Ende entschied sie sich trotzdem für die Justiz: „Ich habe es nicht eine Sekunde bereut.“
Wie ging ihr Karriereweg weiter? Zunächst begann ihre Karriere als Staatsanwältin. Mit Strafrecht konnte sie sich anfangs allerdings wenig identifizieren: „Strafrecht … ich bin Zivilistin!“
Diese Einstellung hielt aber nicht lange. Schon nach drei Monaten stand für Salesch fest: „Strafrecht ist mein Leben. Da tobt das Leben.“ Anschließend durchlief sie verschiedene Stationen innerhalb der Hamburger Justiz, ehe 1999 der Wechsel ins Fernsehen folgte.
Neugier gehört für Salesch zum Beruf
Welche Ratschläge gibt sie Nachwuchsrichtern? Wer selbst Richter werden möchte, sollte laut Salesch vor allem eines mitbringen: „Du musst neugierig sein.“
Dazu gehöre das Interesse an Menschen, ihren Geschichten und daran, herauszufinden, was geschehen ist.
Auch Kommunikation und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen, seien wichtig. Die damit verbundene Verantwortung habe Salesch selbst nie belastet. Allerdings müsse man damit leben können, trotz sorgfältiger Vorbereitung möglicherweise einmal falsch zu entscheiden.
Denn völlige Sicherheit gibt es auch vor Gericht nicht. Salesch bringt es so auf den Punkt: „Was wirklich war, wissen Sie nie.“
Vom Beruf abraten möchte sie deshalb keineswegs. Ihr Rat an angehende Richter und Richterinnen fällt kurz aus: „Mach’s! Es ist ja nie alles in Stein gemeißelt.“
Habt ihr gewusst, dass Barbara Salesch tatsächlich als Richterin gearbeitet hat, oder dachtet ihr bisher, sie würde den Beruf nur fürs Fernsehen spielen? Schreibt es uns in die Kommentare!
Apropos Fernsehhelden von früher, bei denen hinter den Kulissen einiges anders war, als man damals dachte: Auch Beni Weber, der Moderator der Do it yourself
-Serie „Art Attack“, hat jahrelang ein kleines Geheimnis vor seinen Zuschauern verborgen. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO.
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