50 Multimillionäre aus der Gen Z gehen zwei Wochen in ein Camp, lernen dort mit ihrem Reichtum umzugehen

Mann im Büro, gelangweilt, Bildquelle Unsplash via Vitaly Gsriev

Während viele aus der Gen Z über Studium und Beruf nachdenken, beschäftigten sich 50 junge Multimillionäre in einem Camp mit anderen Fragen: Wie liest man Wirtschaftsnachrichten richtig? Wie investiert man in Kunst oder Sportteams? Und was macht eigentlich einen guten Hedgefonds aus? Goldman Sachs will sie damit auf den Umgang mit ihrem Reichtum vorbereiten. 

Bei dem Titelbild handelt es sich um ein Symbolbild.

Was ist das für ein Camp? Im Juli 2026 fand in New York zum dritten Mal das „NextGS Investment Intensive Program“ von Goldman Sachs statt. Das ist eine der größten Investmentbanken der Welt. 

Rund 50 Teilnehmer zwischen 18 und 23 Jahren bekamen dort zwei Wochen lang einen Crashkurs rund um Investments, Vermögensverwaltung und Führungskompetenzen.

Die teilnehmenden Gen-Zler stammen aus extrem wohlhabenden Familien, die Kunden der Vermögensverwaltung von Goldman Sachs sind. Laut Fortune liegt die durchschnittliche Kontogröße der dort betreuten Kunden bei mehr als 90 Millionen US-Dollar.

Ziel des Camps ist aber nicht einfach, den jungen Teilnehmern zu zeigen, wie sie ihr Geld ausgeben können. Sie sollen stattdessen darauf vorbereitet werden, irgendwann selbst Verantwortung für große Vermögen zu übernehmen.

Was lernt Gen Z dort? Der Lehrplan beginnt zunächst ziemlich banal: Die Teilnehmer beschäftigen sich damit, Artikel des „Wall Street Journal“ zu lesen. Dabei sollen sie lernen, Nachrichten besser einzuordnen und die wichtigsten Informationen daraus mitzunehmen.

Gerade das Lesen stellt junge Menschen mittlerweile häufiger vor Herausforderungen. Wie MeinMMO berichtete, schneiden deutsche Schüler bei den PISA-Tests immer schlechter ab. Demnach hat sich der Anteil der Jugendlichen, die Texte nur noch hastig überfliegen, seit 2018 fast verdoppelt. 

Die jungen Reichen lernen im Camp aber auch andere Dinge: Ein Managing Director von Goldman Sachs erklärte ihnen die Arbeit eines Aktienhändlers, sie besuchten Trading Floors und beschäftigten sich mit Hedgefonds und dem Aufbau eines diversifizierten Portfolios.

Auch Themen wie Wirtschaftskreisläufe, Anleihen, Kreditwürdigkeit und Budgetplanung standen auf dem Programm.

Video starten
Kein Millionen-Erbe? In GTA 6 kann Gen Z zumindest virtuell auf reich machen: Mehr Infos zu GTA 6 seht ihr hier.

Das kleine Einmaleins der Luxusuhren und Sportteams

Was haben Luxusuhren und Sportteams damit zu tun? Bei riesigen Vermögen beschränken sich Investments nicht nur auf Aktien und Immobilien. Deshalb beschäftigen sich die Teilnehmer des Camps auch mit Kunst und Sammlerstücken.

Das Auktionshaus Christie’s erklärte ihnen unter anderem den Markt für Luxusuhren, Schmuck und Handtaschen.

In der zweiten Woche waren auch Investments in Sportteams ein Thema. Besonders interessiert sollen die jungen Teilnehmer zudem an privaten Märkten, Kryptowährungen und KI gewesen sein.

Was haltet ihr von einem solchen Camp für junge Millionenerben? Findet ihr es sinnvoll, sie früh auf den Umgang mit großen Vermögen vorzubereiten, oder wirkt das auf euch eher befremdlich? Schreibt es uns in die Kommentare!

Während die Teilnehmer des Camps also schon lernen, große Vermögen zu verwalten, könnte dieses Thema künftig noch deutlich mehr junge Menschen beschäftigen. In den kommenden Jahrzehnten sollen schließlich Billionen US-Dollar an die jüngeren Generationen vererbt werden, wie MeinMMO berichtet: Die Gen Z kämpft mit Geld, aber bald soll sie die reichste Generation aller Zeiten bilden – nur haben viele davon wohl nichts

Kommentare

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
0
Sag uns Deine Meinungx