Man kann viel Geld und Zeit in ein Hobby wie Warhammer 40.000 stecken und eigentlich hat man lange was davon. Außer, ein Familienmitglied „braucht Platz“ und wirft kurzerhand alles weg …
Im Juni 2026 ist die 11. Edition von Warhammer 40.000 erschienen und brauchte neue Regeln, Modelle und Kampagnen. Für viele Fans ist sie ein Grund, neue Modelle zu kaufen, zu bemalen und zu spielen.
Das hatte auch ein Schüler auf Reddit vor, der dafür auch nochmal seine stattliche Armee hervorkramen wollte, bestehend aus Modellen des Astra Militarum (der Armee des Imperiums) und ihrem Verräter-Gegenpart. Seine Miniaturen hatte er in kleinen Kartons gelagert.
Allerdings musste er feststellen, dass seine Mutter eben diese Kartons weggeworfen hat, um „Platz im Haus“ zu schaffen.
Er fragt die Community verzweifelt, wie er nach einem solchen Rückschlag überhaupt nochmal ins Hobby zurückfinden könnte, schließlich seien da einige Hundert Dollar einfach futsch – alles bezahlt von Taschengeld, durch Angebote oder Tausch, wie er schreibt. Das sind beliebte Möglichkeiten, um zu sparen.
Nutzer in den Kommentaren sind sich da jedoch nicht ganz so sicher. Nachdem der Ersteller aufzählt, was er da alles verloren hat, kommen Veteranen auf etwas größere Zahlen.
„Das sind locker ein paar tausend Dollar an Zeugs“
Der Ersteller sagt selbst, er habe einige Jahre lang nicht gespielt und könne nur aus dem Gedächtnis abrufen, welche Modelle er alle besaß. Darunter seien aber etwa:
- 13 Leman-Russ-Panzer
- 2 Rogal-Dorn-Panzer
- 4–5 Chimären
- 5 Basilisken
- ein Baneblade (oder „Fluchklinge“)
- etliche weitere Panzer
- etwa 50 Infanterie-Modelle
- Spezial-Einheiten wie Ogryns, Commander-Squads und verschiedene Charaktere
Zwar sei viele davon ein 3D-Druck oder anderweitig „proxy“, heißt: inoffizielle Modelle, die nicht für Turniere zugelassen sind, aber ein gewisser Wert sei dennoch vorhanden. Dazu kommt die Arbeitszeit, die in das Bemalen der Figuren geflossen ist.
Die Nutzer auf Reddit rechnen mal nach: Wenn man alle Modelle zusammen nimmt und ihre offiziellen Preise nimmt, käme man auf mehrere Tausend Dollar. Allein die Panzer, wie es in einem Kommentar heißt, seien um die 3.000 Dollar wert. Ob es sich wirklich um so viel handelt, können wir nicht belegen, aber etliche der Modelle sind schon teuer:
Für den Vergleich in Euro:
- Leman-Russ-Panzer und Basilisken kosten offiziell 55 Euro das Stück
- Rogal-Dorn-Panzer kommen auf 82,50 Euro
- Chimären gibt’s für 51,25
- ein Baneblade alleine kostet schon 155 Euro
Die US-Preise liegen nochmal ein gutes Stück darüber, dort kostet allein der Baneblade etwa 200 US-Dollar. Auch, wenn viele der Modelle zu einem günstigeren Preis gekommen sein mögen, bleibt ihr offizieller Wert bestehen – außer bei den Proxys natürlich. Auf über 2.000 Dollar für Panzer und Fahrzeuge alleine kommen wir damit ebenfalls.
Auch, wenn viele der Modelle zu einem günstigeren Preis gekommen sein mögen, bleibt ihr offizieller Wert bestehen – außer bei den Proxys natürlich.
Zu seinem Verlust kann die Community nur Beileid aussprechen und raten: Wenn der Ersteller wieder anfangen will, solle er das besser erst tun, wenn er ausgezogen ist. Es sei gut möglich, dass die Mutter sein Zeug nochmal wegschmeißt. Das Geld für eine neue Sammlung könne er daher lieber für den Umzug sparen.
Außerdem solle er ihr einmal eine Rechnung vorlegen für die Menge an Geld, die sie da vernichtet hat.
Ist euch auch schon einmal etwas Ähnliches passiert? Wie würdet ihr in einer solchen Situation reagieren? Und was ist eure Armee wert? Schreibt uns einen Kommentar!
Geschichten wie diese gibt es zwar (zum Glück) nicht ständig, aber immer mal wieder – auch aus der anderen Richtung. Dass jemand sehr günstig Warhammer-Armeen findet, weil die Eltern ihre Kinder bestrafen wollen oder Geld eintreiben, passiert häufiger. Für die Finder ist das natürlich Glück: Nutzer findet Warhammer-Figuren in einem „zu verschenken“-Haufen, Community klärt auf: Die sind wohl 500 Euro wert
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Kommentare