Twitter löscht eSports-Team Fnatic, weil sie zu jung sind – Andere Clans machen sich lustig

Der Twitter-Account des Teams Fnatic wurde gebannt. Die haben Spieler in LoL (League of Legends), Rainbow 6 und auch Fortnite. Doch der Grund für den Bann sorgt für viele Diskussionen. Der Clan ist zu jung?

Was ist mit dem Twitter-Account passiert? Am 13. August Twitterte der CEO des LoL-Teams Fnatic „Hey Twitter, können wir bitte den Account @fnatic zurückhaben? Ich kann euch versichern, dass ich 19 war, als ich ihn eröffnet habe.“

Dazu postete er ein Zitat von Twitter, weshalb der Fnatic-Account geschlossen wurde. Darin steht, dass jeder, der einen Twitter-Account eröffnet, 13 Jahre oder älter sein muss. Twitter hätte herausgefunden, dass der entsprechende Kanal die Voraussetzung nicht erfüllte und damit gegen die Nutzungsbedingungen verstieß.

Ist der Account jetzt entbannt? Inzwischen wurde der Account wieder freigegeben. Für ein paar Stunden war Fnatic ohne Twitter-Präsenz, nur die Accounts der einzelnen Mitglieder waren noch verfügbar. Der Haupt-Account mit 1,2 Millionen Followern war jedoch weg.

Probleme mit Twitter hatte auch der Fortnite-Weltmeister, denn er wurde gehackt.

Fnatic Twitter

Warum hat Twitter das gemacht? Wie eSports-news UK vermutet, könnte Fnatic’s Bann mit einer nachträglichen Änderung zu tun haben. Es scheint, als änderte jemand des Teams bei Fnatic den Geburtstag des Twitter-Accounts zum 23. Juli 2004 – dem Tag, an dem die Organisation gegründet wurde. Damit wäre Fnatic jetzt 15 Jahre alt.

Das hat auf Twitter wohl den Eindruck erweckt, als wäre man zum Zeitpunkt der Erstellung des Accounts jünger als 13 Jahre gewesen. Was dann wiederum gegen die Richtlinien von Twitter verstößt. Daraufhin wurde der Account dann wohl, trotz seiner Größe mit 1,2 Millionen Followern, automatisch vom System gebannt.

Die köstlichen Reaktionen auf den Twitter-Vorfall

So reagiert Fnatic selbst auf den Fehler: Es scheint, als würde Twitter nur nach und nach die Follower des Fnatic-Twitter-Accounts wiederherstellen können. Aktuell (14. August, 13:04 Uhr) sind erst knapp 711.000 Follower der ursprünglichen 1,2 Millionen erreicht.

Das Ganze nimmt Fnatic offenbar mit Humor, tweetet kurz nach der Freigabe: „Wir erreichen gleich 3.000 Follower. Danke für euren Support, Leute. Wir hätten es ohne euch nie so weit geschafft“

So reagieren andere eSport-Teams

So ein Twitter-Bann mit seinen Folgen ist ein gefundenes Fressen für andere eSport-Teams.

So twittert Team Vitality: „Bevor sie sich entschieden, Twitter zu verlassen, schickte uns Fnatic noch diesen Brief. Bitte respektiert ihre letzten Wünsche, das ist das Mindeste, was ihr tun könnt. Wir werden euch vermissen, Freunde.“ Dazu zeigten sie ein Bild mit dem Text „Wir sind fertig. Folgt Team Vitality. Peace.“

Das Team Radiant Esports schreibt: „Das bedeutet, wir sind größer als Fnatic, oder?“ Dazu zeigen sie die beiden Accounts nebeneinander. Fnatic mit 2,443 Followern, Radiant Esports mit 6.783 Followern.

Mit dem Humor auf Twitter funktioniert es also schon ganz gut. Wer noch was dazulernen will, sollte bei diesem Schweden nachhaken:

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Autor(in)
Quelle(n): PCGamesN
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