Bremer Polizist reagiert völlig falsch auf Anzeige einer Twitch-Streamerin

Die deutsche Twitch-Streamerin Powny sagt, sie wurde im Stream von einem Zuschauer bedroht. Als sie das bei der Bremer Polizei zur Anzeige bringen wollte, wurde sie von dem Beamten nicht ernst genommen, sondern sogar verspottet.

Das ist die Streamerin: Die deutsche Streamerin Powny ist in ihrer Freizeit auf Twitch unterwegs, im letzten Jahr hat sie etwa 560 Stunden gestreamt, im Schnitt schauen ihr zwischen 50 und 100 Zuschauer zu.

Sie hat 7300 Follower. Die meiste Zeit in Games hat sie mit Sekiro, Dark Souls III und Bloodborne verbracht. Sie ist aber auch in Just Chatting aktiv. (via sullygnome)

sekiro shadows die twice header
Sekiro: Shadows die Twice war das Hauptspiel der Streamerin 2019. Sie bezeichnet sich selbst als „Dark Souls“-Enthusiastin.

Das sagt sie: Die Streamerin gab über Twitter bekannt, dass sie am Samstag in ihrem Twitch-Stream von einem Nutzer bedroht wurde.

Der sagte, er habe ihre Adresse, werde sie vergewaltigen und in der Badewanne ertränken.

Dieser Tweet vom Montag sorgte für Aufsehen und löste eine Diskussion aus.

„Na, Sie müssen aber viel Zeit haben“

Powny habe diese Drohung daraufhin zur Anzeige bei der Bremer Polizei gebracht, geriet dort ab einen Beamten, der sie nicht ernst nahm, sondern verspottete, wie sie über Twitter schildert:

  • Der Polizist fragte: „Sie spielen im Internet? Na, Sie müssen aber viel Zeit haben“
  • Er empfahl ihr, die Kamera auszulassen
  • Der Typ, der sie bedroht habe, leide sicher unter Langeweile, der solle lieber ein Haus kaufen und renovieren, dann würde er nicht auf solche Gedanken kommen
  • Am Ende sagte der Beamte, laut Powny: „Nun, sollte man sie tot in ihrer Badewanne finden, was für sie natürlich der schlechteste Ausgang wäre, haben wir zumindest einen Ermittlungshinweis.“

Disziplinarverfahren gegen Polizisten läuft

So ging das weiter: Nachdem Powny das auf Twitter öffentlich machte, meldeten sich andere deutsche Streamerinnen. Die sagten, sie seien nach demselben Muster ebenfalls öffentlich bedroht worden.

Zudem schaltete sich der Twitter-Account der Bremer Polizei ein, bat um eine Kontaktaufnahme und sagte, man habe das schon an die Beschwerdestelle geschickt.

Powny sagt im Gespräch mit Bento, sie habe danach einen Termin bei einer anderen Beamtin bekommen, die die Aussage noch mal aufgenommen hat. Die zweite Beamtin habe sie dann so behandelt, wie sie sich das schon beim ersten Mal gewünscht hätte. Die Streamerin habe zudem die Berichte anderer Streamerinnen weitergeleitet, die ebenfalls bedroht wurden.

Wie die Polizei Bremen über Twitter bekanntgibt, läuft ein Disziplinarverfahren gegen den Polizisten, der die Aussage das erste Mal aufgenommen hat. Der sei vom Kontakt mit Bürgern entbunden, bis die Vorwürfe geklärt seien.

Zudem habe die Kriminalpolizei die Ermittlung im Fall der Streamerin aufgenommen. Zu dem laufenden Ermittlungen äußert sich die Bremer Polizei nicht.

Ein Mitglied des Landtags in Bremen der Grünen hat zudem angekündigt, Fragen einzureichen, um nachzuhaken, wie die Polizei in Bremen mit Opfern von Hate Speech umgeht und welche Maßnahmen vorgenommen werden, damit Bedrohung im Internet ernstgenommen und nicht als Bagatelle abgetan wird.

Wie ernst solche Drohungen werden können, zeigen zahlreiche Beispiele aus den USA.

So wurde auf das Haus von Twitch-Streamer DrDisrespect geschossen. Bei einem Swatting-Vorfall im Dezember 2017 kam ein Unschuldiger ums Leben.

In das Haus eines YouTube-Paares wurde eingebrochen:

Bewaffneter, verliebter Fan bricht bei YouTube-Paar ein

Das Titelbild ist aus einem Twitch-Clip von Powny.

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Coller
5 Monate zuvor

Ach die alte soll da nicht so nen großes Fass auf machen und die Gusch halten. Wer sowas ernst nimmt, sollte sich mal Gedanken machen, wo man eigentlich gerade sein „Beruf“ ausübt. Dann würde die Polizei ja gar nicht mehr zur ruhe kommen, wenn jeder sowas anzeigen würde.

ratzeputz
5 Monate zuvor

Hach ja … das Internet und seine „Helden“, die sich, versteckt hinter dem Deckmantel der Anonymität, besonders schnell zeigen und mit Sätzen um sich schmeissen, die sie sich IRL (ui das ich diesen old-school Ausdruck nochmal verwende grin ) NIE getrauen würden, auch nur zu flüstern.

Selbstverständlich ist es zutiefst verachtenswert, was der Typ der Streamerin da entgegen wirft und gehört auf jeden Fall auch sanktioniert.
Auf der anderen Seite … würde ich jedes Mal, wenn mich jemand im Internet beleidigt (und mir wurden schon in meinen Augen schlimmere Sachen entgegen geworfen als das hier) sofort die Polizei einschalten, wäre ich 2046 mit dem Melden und Anzeigen fertig smile
Ich glaube auch, dass der Polizist in dem Fall einfach nicht aufgeklärt genug war, und wohl dachte, dass es sich um einen dummen Kinderstreich handle

Aber es kristallisiert sich doch eher eines heraus:
Machst du so etwas wie Streaming, Instagram und was weiß ich was … „Haters gonna hate“.
Damit muss man wohl einfach rechnen und für sich selbst entscheiden, ob man damit umgehen kann und will oder nicht.
Ist, als ob sich ein Schauspieler darüber aufregt, dass ihn Paparazzi verfolgen … so lästig es auch is, gehört es doch leider zu dem Job irgendwie dazu und man muss damit rechnen, nie wieder auch nur irgendwie anonym mal einen Kaffee trinken gehen zu können.

i0wL
5 Monate zuvor

Naja, zwischen einer Beleidigung und einer (wie hier) konkreten (!) Bedrohung (hab deine Adresse, werde dich….) ist schon ein gewaltiger Unterschied. Es ist wichtig m.M.n SOLCHE Dinge, rigoros zur Anzeige zu bringen. Unbeachtet ob er nun wirklich die Adresse hat etc pp. Fakt ist, die junge Dame hat(te) allen Grund, sich ihr leben, ihre Sicherheit bedroht zu fühlen.
Wenn mir jmd auf der Straße eine Beleidigung a.d. Kopf wirft kann ich das schlucken. Sagt er mir aber, dass
er mor nach Hause folgt um mich dort „…..“ – dann ist die Polizei der richtige Ansprechpartner.
Sas Verhalten des Beamten wurde durch die Instrumente die der Beamtenapparat z. Verfügung hat korrigiert. Hier aber eine Anzeige in Frage zu stellen halte ich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt semi-gut.

Lana Letsif
5 Monate zuvor

Die Polizei hat besseres zu tun als jeder Dummheit aus dem Netz nachzugehen. Auch sollte man beachten das es wohl Menschen gibt, die über angebliche Drohungen Aufmerksamkeit auf ihren Internetauftritt lenken wollen. Und wenn man dann noch so Fälle wie „Drachenlord“ oder „Mimon“ sieht, wird einem schnell klar das die Möglichkeiten der Polizei begrenzt sind. Hinzu kommt noch dass wir nicht wissen wie die Dame bei der Polizei aufgetreten ist, schließlich macht der Ton die Musik. Es wird schon seinen Grund haben warum der Beamte das Anliegen der Dame nicht Ernst genommen hat. Polizisten haben tagtäglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun und deshalb Erfahrung im Umgang mit ihnen. Schlimm, das man wegen so einer Lappalie gegen einen Beamten ermittelt, der bei der wirklichen Verbrechensbekämpfung gebraucht wird.

Antester
5 Monate zuvor

Offensichtlich hat der Beamte aber kein Interesse an Verbrechensbekämpfung und hat damit auf diesem Posten nichts zu suchen, da er die Bedrohung einer Frau die nur ihrem Hobby nachgeht und dabei bedroht wird nicht ernst nimmt.
Und der Spruch „Nun, sollte man sie tot in ihrer Badewanne finden, was für sie natürlich der schlechteste Ausgang wäre, haben wir zumindest einen Ermittlungshinweis.“ ist das allerletzte.

Mac31
5 Monate zuvor

Eine Todesdrohung (egal ob der Drohende dies verwirklichen will) ist laut Strafrecht eine Nötigung. Wird diese zur Anzeige gebracht, muss die Polizei dem nachgehen. Ganz unabhängig davon, wie schwer man die Gefahrensituation einschätzt.

Kolbe
5 Monate zuvor

Sehe ich genauso! Sowas geht überhaupt nicht und hier spielt auch keine Rolle ob es online oder offline passierte! Aber da sieht man wieder wie es bei uns darum steht die jüngeren Generationen zu verstehen… Neuland und sind ja eh alles Bots… grin

DBS
5 Monate zuvor

Kleine Korrektur:
Eine Nötigung wäre es nur, wenn man die Person durch die Drohung zu einer Handlung oder Unterlassung ’nötigen‘ würde.
Die ‚bloße‘ Androhung einer Straftat fällt entsprechend nicht unter § 240 sonder § 241 StGB und wird entsprechend milder bestraft. Dennoch handelt es sich um eine Straftat und muss entsprechend von der Polizei verfolgt werden.

lIIIllIIlllIIlII
5 Monate zuvor

Wäre nicht die erste Drohung die Umgesetzt werden würde oder de andere Aktionen der Belästigung folgen würde.

Cellberus
5 Monate zuvor

Das ist ja das traurige, solche antworten hab ich schon oft gehört „wir können erst etwas tun, wenn etwas passiert ist“… und am ende will es keiner gewesen sein, wenn es wirklich so kommt. Klar kann die polizei nicht jeden Fall nachgehen, da auch viel bullshit dazwischen ist (ich erinnere mich an die ganzen Anrufe als Facebook für ne stunde dicht war, oder als die oma nebenan die polizei angerufen hat, weil angeblich der ehemann die frau verprügelt, wobei die nur beim liebesakt waren) aber man kommt sich beim Polizeibesuch echt verarscht vor wenn man solche antworten bekommt.

All Might
5 Monate zuvor

plot twist
der beamte war der bedroher

Steed
5 Monate zuvor

„Am Ende sagte der Beamte, laut Powny: „Nun, sollte man sie tot in ihrer Badewanne finden, was für sie natürlich der schlechteste Ausgang wäre, haben wir zumindest einen Ermittlungshinweis.“

Das ist schon echt heftig, die anderen Bemerkungen sind dagegen ja noch harmlos aber dieser eine Satz wtf… ka ob der Polizist nur ein schlechten Tag hatte oder abgestumpft ist aber wegen der Bemerkung kann ich das nachvollziehen.

lIIIllIIlllIIlII
5 Monate zuvor

Je nach Situation, die sich als nicht humorig darstellt, wäre ich bei diesem Satz aufgestanden und hätte einen anderen Beamten erbeten.

Khorneflakes
5 Monate zuvor

Also, so scheiße das auch klingen mag bei dem Satz -> „Nun, sollte man sie tot in ihrer Badewanne finden, was für sie natürlich der schlechteste Ausgang wäre, haben wir zumindest einen Ermittlungshinweis.“ <- musste ich schon lachen

Stephan
5 Monate zuvor

Wird wohl nicht mehr lange dauern bis wir uns nur noch personalisiert im Netz bewegen dürfen.

Ardyn
5 Monate zuvor

Hätte ich nichts gegen dann hätten solche Idioten keine große Klappe mehr…

Bodicore
5 Monate zuvor

Sage ich ja schon lange. Auch in Games sollte man nur nich mit Ausweisnummer einen Account erszellen dürfen. Dann kann man auch keinen zweiten machen wenn man gebannt ist.

*Fertig jööööh*

Joey
5 Monate zuvor

Wir sind bereits Gläsern genug. Wenn Polizisten in Strafverfahren an unsere Daten kommen find ich das OK. Aber wenn jeder der im Netz unterwegs ist an persönliche Daten kommt ist das sehr gefährlich. Ganz besonders in aktuellen Zeiten wo jede Nachricht polarisiert wird und es für alles Extremisten gibt.

Ich zb kann oben den Teil über Hate Speech nicht leiden.
Ich bin sehr für Meinungsfreiheit und bin der Meinung dass in einer Demokratie jeder das Recht haben muss seine Meinung ausprechen zu dürfen ohne dafür vom Staat belangt zu werden.
Ich rede hier von Meinung, egal wie verachtenwert sie ist und auch wenn ich sie nicht leiden kann.
Bitte nicht verwechseln mit tatsächlichen Straftaten wie Drohung oder Aufrufen zu Straftaten, den das muss meiner Meinung nach geahndet werden.

Bodicore
5 Monate zuvor

Naja ich halte die Angabe von Name Geburtsdatum und Ausweisnummer für vertretbar.
Die unter meiner Ausweisnummer gespeicherten Daten können ja nicht so einfach ausgelesen werden.

Mein Telefon macht mich da um einiges gläserner ohne dass ich mich wehren kann.

Herlitz
5 Monate zuvor

Du glaubst nicht, wie begehrt geleakte Ausweisdaten auf dem Schwarzmarkt würden.
Und schon hast du anonyme Identitätsdiebe, die Polizei schlägt im Zweifel zuerst bei dir auf.

Mit jedem personifizierten Account den du anlegst steigt die Wahrscheinlichkeit von einem Datenleck betroffen zu sein.

Ein sehr schwieriges Thema.

Bodicore
5 Monate zuvor

Keine Ahnung wie weit Deutschland da ist. Aber in der Schweiz ist bereits einen staatlich geprüfte E-ID in Planung. Eine recht gute Lösung gibt es bereits aber diese ist halt von einem Privatanbieter.

Klar ist nichts sicher und man soll sein Glück nicht herausfordern, aber da wir fast täglich im Netz unterwegs sind und uns in 1000 Shops registriert haben würde ich mal sagen dass wir diesbezüglich eh schon lange verloren haben.

lIIIllIIlllIIlII
5 Monate zuvor

In Deutschland hätte ich wohl auch nichts dagegen… in anderen suppressiven Teilen der Welt wäre das allerdings ein Problem und eine nationale Identifizierung wäre nicht gerade erfolgreich. Dann ertrage ich doch lieber die Idioten als die Menschen an anderer Stelle zu gefährden.

lift_off
5 Monate zuvor

Solche Probleme gibt es leider überall. Und es ist nicht eines der Polizei. Digitalisierung greift schneller in unserem Leben um sich, als sich viele anpassen können. Ich kann mich noch erinnern, wie Online-Banking als Quatsch abgetan wurde und ich belächelt wurde, dass ich meine Finanzen online regele. Heute geht es fast kaum noch anders. Gamer sind weitestgehend immer noch blasse Typen, die den ganzen Tag im Keller hocken. Wer viele echte Internetfreunde hat, dem wir auch immer noch gern irgendein soziales Problem nachgesagt. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Es bessert sich. Aber es braucht noch. Gut, dass die Streamerin das öffentlich gemacht hat.

Nora
5 Monate zuvor

Ich frag mich dann ja was die Polizei dann da machen soll außer das es dann gleich eine erste Spur gibt wenn der Mord passiert. Vielleicht sollte man das nicht bei der Anzeige sagen.

Martin
5 Monate zuvor

wie was sollen die da machen ? o.O also ich bin mir nicht ganz sicher ob ich deine aussage ganz richtig verstehe aber die wege etwas dagegen zu machen sind recht simpel….der jenige welche wird ja mit einem nick gepostet haben…darüber bekommt man email adresse ip etc raus…

Nora
5 Monate zuvor

Und dann ein Brief mit der bitte keinen Mord zu begehen? Ein Verbot sich auf x Meter zu nähern? Oder gleich Sicherheitsverwahrung?

Ryohei
5 Monate zuvor

wtf sowas geht vor gericht und kann freiheitsentzug oder enorme geldsummen für den angeklagten mit sich bringen, zu dem steht er unter beobachtung. Es gibt genug was dagegen unternommen werden kann. Selten etwas dümmeres gehört das man dagegen nichts machen kann

Lana Letsif
5 Monate zuvor

Weißt du was da passiert? Genau nichts oder so gut wie nichts. Wer schon mal im Reallife gestalkt wurde, kann ein Lied davon singen. Selbst wenn sie es schaffen den Täter zu ermitteln, passiert meistens sehr wenig und das obwohl es derweil entsprechende Gesetze gibt. Und was nutzt es wenn sie einem Psychopathen eine Geldstrafe aufdrücken? Dir stellt keiner Polizeischutz vor die Tür. Psycho zahlt, ist stinkend sauer und einem weiter auf den Fersen. Da biste allein und das ist ein Scheißgefühl. Die echte Welt ist eben anders als im Fernsehen.

DBS
5 Monate zuvor

@Lana Letsif
Besonders im Internet sind 90% der Leute, die so eine scheiße von sich geben sowieso keine Stalker, sondern einfach nur irgendwelche Idioten, die nach einer saftigen Geldstrafe es sich 3 mal überlegen, ob sie wirklich Rachepläne gegen ihr vorheriges Opfer in Erwägung ziehen sollten.

Und solange die Gefahr keinen Namen und kein Gesicht hat, ist es schwer sich im Alltag überhaupt vor dieser in Acht zu nehmen. Die Eskalationsstufe „Vergewaltigung und Tötung“ ist nicht mehr wirklich steigerbar, von daher wäre es mir lieber zumindest zu wissen wer mir nach dem Leben trachtet. Dann kann man sich auch schonmal besser auf die Notwehrreaktion, die das Problem ggf. aus der Welt schafft vorbereiten wink

Martin
5 Monate zuvor

du bist auch nen bissel aufn…naja….wer glaubt im internet kann man sich alles erlauben sollte mal aus seiner traumblase erwachen^^ ja du bekommst nen brief und zwar mit ner vorladung..wenn nicht sogar direkt die herren vor der tür stehen und dich mitnehmen….in der art jemanden zu bedrohen ist eine straftat…und dann hilfts auch nicht wenn du sagst „ja ich hab das doch nur geschrieben ich meinte das gar nicht ernst“ …mancher internet rambo is schon böse auf die fresse gefallen…und es gibt einen unterschied zwischen „öhh ich wenn ich wüsste wo du wohnst würd ich dir aufs maul hauen“ und „ich weiss wo du wohnst und schlitz dich auf“ sowas is dann doch schon ernst zu nehmen…denn für den ein oder anderen ist es durchaus nicht schwer raus zubekommen wer wo wohnt….also liebe nora…auch im netz bleibt man nicht ungestraft wenn man straftaten begeht.

Nora
5 Monate zuvor

Und warum legst du mir Sachen in den Mund die ich nie geschrieben hab? Ich hab weder behauptet das man im Internet machen darf was man will noch das Bedrohung keine Straftat ist. Meine Aussage ist wer soll was dagegen tun und was soll der dann machdn damit das nicht passiert, für einen Brief mit Vorladung muss ein dringender Tatverdacht bestehen, da reicht eine Nachricht im Chst nun mal nicht dann muss eine Ermittlung gestartet werden ein Staatsanwalt muss sich damit befassen ein Arzt muss dazu gezogen werden bei dem Verdacht einer physiologischen Störung ein Gericht muss dem allem zustimmen. Das alles kostet viel Zeit und Geld, klar ist das Mist aber so läuft das nun mal da gibt es kein SEK Einsatz weil jemand eine Drohung postet. Wenn du eine einzelne Morddrohung aus dem Twitchchat anzeigst bringt dir das genau so viel wie der Polizist es zum Schluss gesagt hat. Es klingt widerlich und falsch aber der war im Gegensatz zu den Pressesprechern wenigstens ehrlich.

Martin
5 Monate zuvor

Ich habe auch nie gesagt das du dass hast wink ich sagte „wer glaubt“ nicht „wenn du glaubst“

„Und dann ein Brief mit der bitte keinen Mord zu begehen? “ klang für mich so das es dir nicht bewusst ist , denn eine straftat wird nicht mit irgendwelchen bitten geahndet

und ich kann dir aus eigener erfahrung sagen…das du schneller post bekommst von den als dir lieb ist und das nicht das alles brauch was du da aufzählst….und von nem sek einsatz hat auch keiner gesprochen wir sind nicht in amerika wo dafür ein anruf reicht.

Zyronerus
5 Monate zuvor

Ich hoffe, dass man jetzt nicht wieder verbal allgemein auf die gesamte Polizei drauf haut. Dazu verleiten solche Artikel immer.

Das ist wieder einmal ein schlechtes Beispiel und so geht man nicht mit Opfern um, keine Frage – aber so arbeitet definitiv nicht jeder und genau solche Erbsen gibt es in jedem anderen Bereich auch.

N0ma
5 Monate zuvor

Wenn du das verschweigst werden aber solche Erbsen nie aussortiert.
Zeigt allerdings auch das die Schulungen bei der Polizei mal auf den neuesten Stand gebracht werden müssten. Der wusste definitiv nicht wirklich worums geht und das mal abgesehen von seiner sozialen Kompetenz.

Zyronerus
5 Monate zuvor

Offenbar wurde mein Kommentar falsch aufgefasst.
Meine Kritik zielt nicht auf den Artikel, tut mir leid, dass das so angekommen ist. Meine Kritik war eher hier auf den Kommentarbereich gerichtet.

Ich arbeite täglich sehr eng mit der Polizei zusammen und sehe sehr häufig, dass wenn einer sich nicht korrekt verhält, die Leute in den Kommentaren (sei es bei der Online Zeitung, Twitter oder Facebook) direkt den Knüppel für die ganze Polizei raus holen, weil man die eine Erbse als Standardverhalten plötzlich ansieht.

N0ma
5 Monate zuvor

Nene schon klar, ist immer das Problem wenn einer aus einer Organisation kommt, das sowas abfärben kann. Ich denke hier in dem Fall hat die Bremer Polizei genau richtig reagiert um das zu verhindern.

Zyronerus
5 Monate zuvor

Dem schließe ich mich an. In der Hoffnung, dass der nächste Kollege, dem so ein Fall vorgetragen wird, korrekt reagiert und richtig handelt.

ratzeputz
5 Monate zuvor

Das stimmt.
Die Polizei ist ja eher grundsätzlich ein Buhmann, deren schlechter Ruf sich durch wenige Negativmeldungen etabliert hat.
All das Gute, das die Polizei ebenfalls macht, fällt eher flach. Ist wie bei den Kritiken zum Lieferservice oder zu einem Restaurant oder einer Produktrezension u.s.w.
Ist es gut, sagt keiner was … ist es schlecht meckern viele.

Wie bei den Motorradfahrern. Weil eine Handvoll glaubt, sie seien Rossi 2.0 und andere gefährden, sind automatisch „ALLE“ Motorradfahrer geistesgestörte wahnsinnige Organspender.

Der Mensch verallgemeinert leider nur zu gern smile

Ron
5 Monate zuvor

Schwierige Situation. Also klar, gut hat der Beamte ganz sicher nicht reagiert, allerdings muss man schon sagen, dass es für Polizeibeamten auch sehr schwierig ist solche Fälle ernst zu nehmen. In weit über 99,99% der Fälle tritt nie das ein, was im Netz gedroht wird. Würde man alle Drohungen im Netz zur Anzeige bringen, dann müsste wohl über 50% der deutschen Bevölkerungen bei der Polizei arbeiten, damit man solche Sachen überhaupt verfolgen kann.
Jeder gute Anwalt rät auch davon ab, dass solche Sachen angezeigt werden, da sie in der Regel gar nicht erst vor Gericht landen, sondern fallen gelassen werden. Ein Anwalt, der etwas anderes erzählt, der will nur seinen Stundenlohn aufpeppen.

Nico Saborowski
5 Monate zuvor

Es ging der Streamerin glaube ich einfach um das „Wie“. Wenn du psychisch aufgewühlt bist, weil du gerade eine Morddrohung erhalten hast, dann ist das letzte was du hören willst: „Sie spielen im Internet? Na, Sie müssen aber viel Zeit haben“

– wie hilflos kommt man sich denn bitte vor, wenn die Staatsgewalt Witze über deine Ängste macht… ob diese berechtigt sind oder nicht spielt erstmal überhaupt keine Rolle.

Ron
5 Monate zuvor

Ja da müssen wir gar nicht drüber reden, der Polizist hat hier ganz klar falsch gehandelt, auch wenn ich schon nachvollziehen kann, dass die Polizei in solche Fällen nicht alle möglichen Hebel in Bewegung setzt um den Täter im Netz zu packen.

Bodicore
5 Monate zuvor

Wenn eine Anzeige besteht, muss aber reagiert werden.
Die Beurteilung ob es wichtig ist oder nicht liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der Polizei. Die Anzeige geht erst mal an das Stadtrichteramt und danach je nach Beurteilung noch weiter.

vanilla paul
5 Monate zuvor

Die müssen jedem Hinweis auf eine Straftat nachgehen der angezeigt wird. Egal ob in 99,99 Prozent der Fälle die Androhung nur ein flapsiger Spruch war. Was meinst du was los wäre wenn sie im Umkehrschluss nur jeder tausendsten Anzeige nachgehen oder keiner nachgehen und es passiert etwas.

Ron
5 Monate zuvor

Und genau das ist eben aufgrund mangelnder Ressourcen bei der Polizei nicht möglich. Ich habe im entfernten Bekanntenkreis einen Polizisten, der hier und da ein wenig erzählt, dass solche Sachen kaum möglich sind, erst recht nicht in großen Städten. Telefonterror, üble Nachrede, virtuelle Drohungen usw. gehören leider zu den Dingen, die aufgrund fehlender Kapazitäten nicht immer sorgfältig überprüft werden können.

vanilla paul
5 Monate zuvor

Ich sage ja nicht das du mit dem Polizistenmangel unrecht hast. Ich wohne zufällig in Bremen. Hier im Stadtteil haben sie letztes Jahr die Wache geschlossen.

Bei einer solch krassen Drohung muss allerdings gehandelt werden. Da gibt es keine Ausrede. Das sieht die Bremer Polizei nicht anders.

Bodicore
5 Monate zuvor

Also für mich gibt es schon noch Unterschiede zwischen beleidigen und bedrohen.
Das war ganz klar eine Drohung.

Mac31
5 Monate zuvor

Auch wenn ein Polizist eine solche Anzeige als wenig bedrohlich bewertet, hat er der Person zu helfen, und nicht sie sarkastisch abzuweisen. Schon von der Sprachwahl her, geht man so nicht mit Hilfe suchenden Menschen um.

Nico Saborowski
5 Monate zuvor

Alman-Achim arbeitet also bei der Polizei. So So.

Dave
5 Monate zuvor

die werbung von outbrain wird auch immer wunderlicher ^^comment image

ChrisP1986
5 Monate zuvor

Typisch DE

Motzi
5 Monate zuvor

Als ob das in Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland…. anders ist.
Ganz sicher nicht typisch DE. In vielen anderen Ländern wäre auch nach den Tweets der Streamerin wahrscheinlich nichts passiert.

ChrisP1986
5 Monate zuvor

Na gut typisch EU 😂😂

alfredo
5 Monate zuvor

wenn man jetzt jeden müll im internet ernst nimmt brauchen sie aber noch ein paar millionen polizisten mehr sonst sind die warteschlangen endlos. (damit verteidige ich nicht den dummen polizisten)

Bockwurst
5 Monate zuvor

Es gibt schon Unterschiede zwischen haten, trollen oder Trash Talk und „ich weiß wo du wohnst und vergewaltige dich“.
Man sollte sowas immer ernst nehmen denn die Vergangenheit hat schon mehrfach gezeigt, wie Real sowas werden kann -> Drachonlord, Tanzerbot, MonatanaBlack und einige mehr sind schon opfer durch sowas geworden.

alfredo
5 Monate zuvor

wer von denen wurde vergewaltigt und ermordet?

Bockwurst
5 Monate zuvor

alle… xD

DDuck
5 Monate zuvor

Ermordet oder vergewaltigt nicht, aber Tanzverbot wurde Zuhause massiv belästigt und musste umziehen, Drachenlord ebenfalls und wurde sogar körperlich angegangen und bei Montanablack wurde eingebrochen

Nora
5 Monate zuvor

Wurde das vorher im Chat angekündigt und zur Anzeige gebracht? Sonst hat das nix mit Hate Speech im Internet zu tun. Sondern eher mit Belästigung und Diebstahl.

alfredo
5 Monate zuvor

Bei mir wurde auch eingebrochen, bin kein streamer… drachenlord hat in einem video selbst danach verlangt. ist ja nicht so als wären gerichte und polizei wegen komplett unnötigen mist schon völlig überlastet, man muss trollen keine plattform bieten und sie ernst nehmen.

Platzhalter
5 Monate zuvor

Bei welchen Streamer wurde „Drive by Shooting“ ausgeführt und alle sahen es als PR Gag ab?

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