The Elder Scrolls Online: An diese Stars erinnern Euch die Stimmen in Tamriel

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online hat man deutsche Stimmen von Hollywood-Stars verpflichtet, um dem Fantasy-Epos die nötige Gravitas zu verleihen. Eine Übersicht der Synchronsprecher.

Ja, es ist John Cleese, der berühmteste Monty Python, der da mit einem Topf auf dem Kopf herumsitzt und als Cadwell irre vor sich hinmurmelt. Das ist er im Original und damit er das für seine Fans auch auf Deutsch ist, hat man die deutsche Synchronstimme von Cleese, Thomas Danneberg, verpflichtet. Und all die deutschen Synchronstimmen, die Spielern so bekannt vorkommen werden, stellt man nun in einem Video vor.

Ich find’s so gut, dass Saruman den Propheten spricht

Überhaupt sind im Video zu den Synchronstimmen bei The Elder Scrolls Online eine Menge Stimmen bekannt (Hey, ist das nicht Alec Baldwin?), aber nur relativ wenige Gesichter. Dafür heißt es dann schon mal in den Kommentaren: „Ich find’s so gut, dass Saruman den Propheten spricht.“

The Elder Scrolls Online

Dieses Gefühl haben wir Deutschen übrigens exklusiv. Im Original ist es nicht Christopher Lee (Saruman), der dem ausgezerrten Propheten die Stimme leiht, sondern Alec Gambon (Professor Dumbledore). Die beiden Schauspieler teilen sich im Deutschen eine Synchronstimme: Otto Mellies spricht gleich beide Zauberer und eben noch den Propheten.

Bei anderen Rollen liegt das Englische und Deutsche etwas weiter auseinander. Dem Daedra-Fürsten Molag Bal leiht im Original Malcolm McDowell die Stimme, im Deutschen klingt er verdächtig nach Al Pacino. Für Mannimacro hat man im Original einen Voice-Actor, der sich auf Videospiele spezialisiert hat, im Deutschen spricht ihn Martin Kessler, die Synchronstimme von so unterschiedlichen US-Stars wie Vin Diesel oder Nicolas Cage.

Übrigens: Die Synchronstimmen und die Arbeit im Studio sorgen nicht nur für Wiederkennungswert und Atmosphäre, sondern tragen auch dazu bei, dass die Patches für TESO immer gleich in zweistelliger Gigabyte-Zahlen kommen. Zum Release geht man von 60 GB aus.

Die Arbeit der Synchronsprecher hat man nun anlässlich des bevorstehenden Konsolen-Releases auf Playstation 4 und XBox One in einem Video zusammengefasst.

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Eine Auswahl der Synchronstimmen in The Elder Scrolls Online

  • Otto Mellies (u.a. die deutsche Stimme von Christopher Lee)
  • Rainer Schöne (u.a. die deutsche Stimme von Willem Dafoe)
  • Klaus-Dieter Klebsch (u.a. die deutsche Stimme von Alec Baldwin)
  • Frank Glaubrecht (u.a. die deutsche Stimme von Al Pacino)
  • Thomas Danneberg (u.a. die deutsche Stimme von John Cleese)
  • Wolfgang Condrus (u.a. die deutsche Stimme von Ed Harris)
  • Martin Kessler (u.a. die deutsche Stimme von Vin Diesel)
  • sowie Bernd Rumpf (u.a. die deutsche Stimme von Liam Neeson)
Quelle(n): Bethesda Blog, tentonhammer Engl. Stimmen
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Rob

Mr. Worf hab ich auch schon gehört. 🙂

Wolf

Habe zwar schon drei V14 Chars aber weil ich auch gerne mal mit einer Nachtklinge spielen wollte habe ich mir vorgestern eine angelegt. Werde die Story nun zum 4 mal durchspielen und freue mich trotzdem sehr drauf. Hoffentlich gibt es in spätestens 2 Monaten neuen Content weil ich dann sicher V14 sein werde und dann alle Klassen durchhabe 🙂

Stefan

Man kann sagen was man will, The Elder Scrolls Online ist schon verdammt gut und strotzt nur so vor Qualität. Schade, dass viele das nicht sehen wollen und ESO immer wieder in der herkömmlich MMO Ecke aller WOW, Wildstar oder SWTOR sehen. Die Quest und Zonen sind mit Sicherheit das schönste und beste was im MMO Sektor zu finden ist.

Ich bin durchgehend Abonnent seid dem Start des Spiels und bin restlos glücklich mit den Game. Einzig und allein, dass momentan null Content kommt stimmt mich traurig. Aber zur E3 sind wir ja hoffentlich endlich schlauer.

Chris Utirons

Quest sind gut ja auch die Atmosphäre weiß zu überzeugen nur ESO strotzt nicht vor Qualität wie ich finde, wenn man erst ein Spiel nach einem Jahr soweit hat, dass es gut spielbar ist, dann ist das keine Qualität für mich, zumal es immer noch Probleme mit Lags gibt (ja ich weiß manche haben die nicht und nein es liegt nicht an meiner Leitung). Zu Anfangszeiten musste ich 2 Tage warten bis ich den Endkampf überstehen konnte denn jedes Mal wenn ich den Endboss besiegt hatte wurde ich nicht geportet und hing im Endkampf fest ich konnte nirgends hinporten. Viele Quests waren verbuggt. Qualität wäre es wenn dies alles zu Anfangszeiten funktioniert hätte.

ESO ist ein gutes Spiel und jeder der es noch nicht hat, sollte sich es holen, aber “stortzt vor Qualität” ist dann doch was weit hergeholt finde ich.

Zunjin

Da haben Spieler eben eine unterschiedliche Toleranzschwelle. Egal welches meiner MMORPGs ich betrachte, sei es nun Ultima Online, DaoC, SWG, EVE Online, Vanguard, oder Age of Conan, sie alle waren zum Release entweder voller Bugs, fehlendem Content, oder waren gekrönt mit Serverdowns und Warteschlangen. Manche vereinten sogar alles in einem. 😉

Und wenn ich daran denke was ein Freund beim Start bei WoW alles erlebt hat. Viele Bugs inkl. seines geliebten “durch die Welt fallens”, broken content (sein Beispiel die zu Beginn unspielbare Onyxia), fehlender PVP Content, kein umfangreicher Raidcontent, permanente downs der Spiel- und Forenserver (teilweise über einen halben Tag + Hotfix über mehrere Stunden usw.) und Warteschlangen. Und das ganze obwohl das Spiel in den USA bereits 3 Monate vorher released wurde.

Und die Tatsache dass nun schon 10 Jahre vergangen sind, ändert doch nichts daran, dass neue Software immer massig Buggs hat und dass die Entwickler – heute wohl noch mehr als früher – unter Zeit und Erfolgsdruck stehen. Dazu kommt dass die meisten Spieler heute auch noch massig mehr Features zu Release wünschen, die in alten Spielen erst nach und nach dazu kamen.

Autovergleiche hinken meist, aber als ich mir meinen letzten Wagen direkt frisch zum Start gekauft habe, wurde der in der Folge auch 3mal zurück gerufen, zwecks Softwarefehlern usw. Wer ein ausgereiftes Modell will, sollte auf etwas zurück greifen, dass seine Kinderkrankheiten bereits hinter sich hat.

Cedric Biester

Die meisten EvE Spieler haben was ALLES angeht ein dickeres Fell, unsere Tolleranzschwelle ist eine ganz andere. Allein schon wegen des PermaDeath, der fehlenden Wärme und des nicht vorhandenen Kompfort. Wir lieben EvE, aber EvE uns nicht 😉

Gerd Schuhmann

Du weißt ja:

https://www.youtube.com/wat

Chris Utirons

Ich kann aber auch von Spielen reden die es gut gemacht haben bei Lotro empfand ich es als gut und bei Rift ebenso auch GW2 hat keinen unglücklichen Start.

Bugs hat jedes Spiel da bin ich ganz bei Dir nur ESO hat es echt übertrieben auf meinem ESO Char sehe ich in den Low Level Gebieten jetzt noch Quests die ich nicht abgeschlossen habe wegen Bugs, da kann man noch gut nachvollziehen was da los war ;).

Was mich zu release noch geärgert hat, dass man keine echten EU Server hatte, ein Spiel das vor Qualität strotzt wird dies vorher berücksichtigen und nicht erst 4-6 Monate nach Release.

Es waren viele kleine Dinge die das Fass zum überlaufen gebracht haben, dennoch freue ich mich nun auf einen Neuanfang auf der Konsole, an FFXIV und auch DIablo3 sieht man das Spiele sich ändern können zum positiven.

Zunjin

Da gebe ich dir Recht, ESO ist besser als sein Ruf. Neben vielen positiven Punkten, gab es für mich persönlich jedoch einige wichtige Punkte die mich (mal davon ab dass ich Sandbox MMORPGs bevorzuge) stören: das Questen in Gruppen ist z.B. komplizierter als es sein müsste, der Megaserver, der viele Vorteile hat, hat für jemanden wie mich – der aktiv RP in MMOs betreibt – ebenso viele Nachteile und das PVP war laggy. Normale Non-RP Spieler, die mehr Wert auf PVE legen und eher in lockeren Gruppen oder Solo unterwegs sind, sollten ESO auf jeden Fall testen.

Wobei einige der von dir genannten Punkte natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks sind. Ich zum Beispiel fand die Zonen bei ESO schön, aber zu leblos. Funcom hat da meiner Meinung sowohl bei Age of Conan und The Secret World das “Schönste und Beste was im MMO Sektor zu finden ist” geliefert.

Schon vor Jahren hatte AoC zum Beispiel NPC die auf die Tageszeit reagieren (Pikten z.B. sitzen Nachts am Lagerfeuer und patrouillieren am Tag). Die Welten beider Spiele strotzen nur so vor Details (worunter leider auch die Größe der Spielwelt etwas leidet) und die Quests von The Secret World sind dichter und innovativer als in allen Theparkspielen zuvor.

KohleStrahltNicht

Ich empfinde die Zonen in ESO am realistischsten und alles andere als tot.
Schau dir mal die Zonen in SWtoR an , dann verstehst du auch was tote Gebiete sind.

F2P-Nerd

Das ist absolut richtig. ESO hat es mit der B2P-Umstellung geschafft, qualitativ einige andere Spiele aus dem Sektor abzuhängen. Aber eben erst mit der Umstellung. Macht wirklich eine Menge Spaß, es zu spielen mit dem guten Gewissen, nicht einen Cent dafür zahlen zu müssen 🙂

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