Eine neue Geschichte von DC wirft Superman in eine brenzlige Situation und nimmt ihm eine Fähigkeit, von der er seit jeher abhängig war. Ausgerechnet dann droht ein Schurke zurückzukehren.
Achtung Spoiler: Wir verraten im Folgenden Details zum Comic „Superman (2023) #43“. Solltet ihr ihn selbst noch lesen wollen, solltet ihr jetzt besser wegklicken.
Superman verfügt über eine ganze Reihe an Fähigkeiten. Darunter seine körperliche Stärke, der Hitzeblick oder die Möglichkeit, zu fliegen – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.
Die einzelnen Skills sind jedoch von einem noch wichtigeren und letztlich mächtigeren abhängig. Denn der Held verdankt seine Macht der Sonne. Indem er in ihre Nähe fliegt, lädt er sich wie eine Batterie wieder auf, da seine Fähigkeiten Energie verbrauchen.
Im aktuellen Comic „Superman (2023) #43“ wird dieses Konzept auf den Kopf gestellt. In der Geschichte schlägt sich der DC-Held mit einem Kult herum. Als ein Unfall passiert, muss sich Superman plötzlich vor der Sonne verstecken, ganz wie ein Vampir.
In My Adventures with Superman steht der Held noch am Anfang und muss seine Kräfte unter Kontrolle bekommen:
Ein Kult in Metropolis
Was passiert im Comic? In Metropolis ist ein Kult tätig, der den Schurken Nekron anbetet. Dieser ist so etwas wie Personifikation des Todes. Der Kult sieht Superman selbst gleichzeitig als einen Propheten an, der (dank seiner enormen Widerstandskraft) den Tod überwinden kann.
Als in der Stadt immer mehr Menschen verschwinden, schaltet sich neben der Journalistin Cat Grant auch Superman ein. Dabei kommt es zu einem folgenreichen Zwischenfall: Er entdeckt, dass die Vermissten mit einem Handschuh, an dem ein Black Lantern Ring (ein Ring, geschaffen von Nekron und seinem Herold Black Hand) steckt, versteinert werden.
Ein Energiestrahl trifft Superman und ab sofort ist das Sonnenlicht sein größtes Problem. Anstatt ihm Energie für seine Kräfte zu verleihen, verbrennt es ihm die Haut und er leidet sehr darunter. Er muss sich also erst einmal zurückziehen und aus dem Verborgenen heraus agieren. Das erinnert etwas an das Schicksal klassischer Vampire, einen gewissen, glitzernden Blutsauger mal ausgenommen.
Während Superman also deutlich geschwächt ist, wird der Kult immer stärker. Noch ist nicht abzusehen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt und ob Nekron selbst zurückkehren und auftauchen wird.
Sollte es soweit kommen, hat Superman, aber auch der Rest der Welt ein großes Problem: Nekron möchte als Verkörperung des Todes das Leben im Universum auslöschen. Dass ihm ein Kult, bestehend aus Menschen, beim Erstarken hilft, stellt eine zusätzliche Bedrohung dar.
Spannend ist die Frage, ob DC sich anhand dieser Ausgangslage zu drastischen Entscheidungen hinreißen lässt. Immerhin ist der Tod in vielen Comics nur ein temporärer Zustand, der oftmals recht schnell umgekehrt wird.
Wenn DC Superman nun schon extrem verwundbar und schwach werden lässt, könnte sich der Verlag auch dazu entscheiden, den Mann aus Stahl in der Geschichte zu töten und konsequent zu diesem Schritt zu stehen?
Die nächsten Ausgaben des Comics werden zeigen, wie es mit Superman, Metropolis und dem Nekron-Kult weitergeht. Wie fändet ihr eine permanente Schwächung oder sogar den Tod Supermans? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Ob Nekron zurückkehrt, ist offen, ein völlig anderes Wesen, das ebenfalls den Tod bringt, steht aber vor der Haustür: Godzilla kehrt noch diese Woche zurück ins Kino, zertrampelt nach 3 Jahren wieder Japan
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