Publisher von Subnautica 2 wollte mit KI den 250-Millionen-Dollar-Bonus verhindern, jetzt bekommt das Team mehr Geld als erhofft 

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Nach dem Streit zwischen Publisher Krafton und dem Entwicklerteam Unknown Worlds gibt es endlich eine Einigung bezüglich des Releases rund um Subnautica 2. Beide Parteien müssen dabei Kompromisse eingehen. 

Wie sieht die Einigung aus? Krafton hat sich außergerichtlich geeinigt und zugestimmt, den Erfolgsbonus in Höhe von rund 250 Millionen US-Dollar, also umgerechnet rund 213 Millionen Euro, an alle Mitarbeiter des Entwicklerstudios auszuzahlen. 

Das Besondere: Das Geld geht in drei Raten an die gesamte Belegschaft des Studios, auch an die Mitarbeiter, die gerade erst kürzlich eingestellt wurden. Dadurch würden sie sogar deutlich besser bezahlt werden, als es in ihrem Arbeitsvertrag eigentlich festgelegt ist. 

Aus dem Vertrag von 2021 wäre die Prämie nämlich primär an die Gründer, Führungskräfte und die Mitarbeiter verteilt worden, die schon bei der Übernahme im Jahr 2021 durch Krafton im Studio waren. Nun wird sie an die gesamte aktuelle Belegschaft ausgeschüttet. 

Einen Haken gibt es allerdings: Als Teil der Einigung muss der CEO von Unknown Worlds, Ted Gill, zurücktreten. Er erklärte jedoch, dass die Trennung einvernehmlich und eine neue Führung der beste Weg für die Zukunft des Studios sei. 

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Bonus sollte ursprünglich wegen Verschiebung wegfallen

Wieso gab es den Streit überhaupt? Krafton weigerte sich zunächst, diesen Bonus auszuzahlen und auf die rund 100 Mitarbeiter zu verteilen. Eigentlich hätte es den Bonus geben sollen, wenn der Early Access von Subnautica 2 noch in 2025 startet

Es gab jedoch eine Verschiebung auf das Jahr 2026, weshalb die Bonuszahlung weggefallen wäre. Doch das Entwicklerteam äußerte sich, dass Subnautica 2 eigentlich bereit gewesen wäre, 2025 in den Early Access zu starten. Es vermutete, dass Krafton schlichtweg einfach nicht den Bonus zahlen wolle und daher die Verschiebung angeordnet habe. 

Krafton hielt dagegen und begründete die Verschiebung damit, dass das Team für die Qualität stehe und die bestmögliche Erfahrung für die Spieler bieten wolle. Sie hätten nicht durch vertragliche oder finanzielle Überlegungen den Release verschoben. 

Es kam aber heraus, dass sie sogar ChatGPT nutzten, um den Vertrag zu lösen und damit eine öffentliche Stellungnahme zu generieren. 

Schließlich konnten sich beide Parteien jedoch einigen und es gibt ein Happy End für die Entwickler von Unknown Worlds. Auch die Community freut sich mit, seit die ersten Gerüchte rund um die Einigung kursieren: Subnautica 2 feiert Happy End mit 250 Millionen Dollar: Starke Verkaufszahlen zwingen Publisher wohl zur Erfolgsprämie

Quelle(n):
  1. Bloomberg

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