Neues Survival-Spiel auf Steam löst ein großes Problem des Genres, indem es euch zum Hobby-Modder macht

Mit Stormforge erscheint ein neues Survivalspiel auf Steam, das mit einem Feature gegen ein typisches Endgame-Problem angeht. Denn es sorgt dafür, dass ihr das Dilemma einfach selbst löst – im wahrsten Sinne.

Wie in vielen Spielen ist es auch in Survivalspielen oft: Ihr habt die coolsten Bauten erschaffen, die mächtigste Ausrüstung beisammen, einen Build, der richtig Spaß macht, und dann stellt ihr euch dem Endboss. Der Kampf ist episch, der Bösewicht und das Übel in der Welt getilgt. Und dann folgt häufig Leere.

Klar, kann man dann seine Bauten noch verbessern oder das Dorf zu einer Stadt ausbauen. Aber die Geschichte ist erzählt, die Welt erkundet. In einigen Genrevertretern könnt ihr dann mit eurem gut ausgestatteten Charakter neue Welten starten oder Freunden bei ihrem Abenteuer helfen. Doch häufig packt das alles dann nicht mehr so.

Stormforge will einen Weg gehen, den auch schon andere Vertreter beschritten haben, um der Endgame-Wüste vorzubeugen. Das macht es auch noch richtig gut.

Wir konnten uns im Rahmen einer Preview das Ganze einmal detaillierter ansehen, als es in der aktuellen Demo möglich ist, und können sagen: Das Endgame dürfte hier wirklich kein Problem werden.

Was ist das für ein Spiel?

Stormforge ist ein Survival-Spiel im Cel-Shading-Look, das an Spiele wie Zelda: Breath of the Wild oder Tribes of Midgard erinnert. Mit bis zu 8 Spielern könnt ihr euch in prozedural generierten Welten gegen magische Stürme behaupten, die euch als echte Bedrohung zusetzen, aber auch nützlich sein können.

Es gibt Dungeons, Schiffe, finstere Gegner, diverse Objectives und einen Haufen Ausrüstung und Gebäude, die ihr craften könnt. Dabei verzichtet das Spiel auf ein genretypisches Hungersystem und setzt stattdessen auf die ständige Bedrohung durch die Umwelt und Stürme.

Für euer Abenteuer könnt ihr im Early Access aus 5 Klassen wählen, die ihr frei kombinieren könnt. Der Early Access startet am 10. November 2026 auf Steam und wer schon vorher reinschauen will, kann das mit der Demo tun.

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Stormforge macht die Naturgewalten zum Star im neuen Koop-Survival

Internes Tool macht euch zum Star des Endgames

Wie löst Stormforge die Endgame-Wüste? Zum einen könnt ihr, wie in Enshrouded, mit einem Charakter mehrere Welten besuchen und müsst nicht für jede Welt einen neuen erstellen. So könnt ihr hart erarbeitete Builds und Ausrüstung einfach mitnehmen.

Was Stormforge jedoch besonders macht, ist sein internes Modding-System. Denn Modding ist bei dem Survivalgame bereits zum Start des Early Access voll integriert und kommt mit 2 verschiedenen Modi daher: einem einsteigerfreundlichen und einem fortgeschrittenen.

Mit beiden könnt ihr euch komplett austoben und neue Inhalte, Gebäude, Waffen, Skills, Gegner und mehr erstellen. Diese könnt ihr dann in eure Welten integrieren oder mit anderen teilen. Dadurch könnt ihr euch neue Inhalte für das Spiel wirklich einfach selbst erstellen oder euch aus der Community holen.

Besonders beeindruckend war, wie zugänglich und leicht verständlich der „Lite-Modus“ war und wie schnell sich beispielsweise modifizierte Gegnertypen erstellen ließen. So hatten wir beispielsweise innerhalb weniger Minuten magische Hühner, die beim Besiegen Bomben um sich geworfen haben.

Alles, was ihr im Tool erschafft, könnt ihr auch direkt dort testen, bevor ihr es ins Spiel integriert. Zusätzlich könnt ihr leicht Vorlagen aus der Unity-Engine in das Tool importieren und an den markanten Style des Spiels anpassen.

So könnt ihr ganze Räume in Dungeons erschaffen, euch neue Aufgaben stellen oder besondere Gegner integrieren, um spannende Herausforderungen zu teilen. Euch sind quasi keine Grenzen gesetzt und durch den leichten Einstieg kann so gut wie jeder seinen Beitrag zum Endgame leisten.

Ganz nach dem Motto: Wenn euch etwas fehlt, wirkt mit! Zudem werden die Entwickler weiter an Inhalten arbeiten und Updates bringen, die das Spiel erweitern. Doch ihr habt so eine einfache Möglichkeit, mitzuwirken und zu gestalten.

Wie findet ihr die Möglichkeit, selbst einfach modden zu können? Moddet ihr selbst oder greift ihr lieber auf die Kreativität der Community zurück? Schreibt es uns gern in die Kommentare!

Wenn ihr jetzt neugierig seid, habt ihr bald die Chance, euch selbst zu überzeugen. Wenn ihr vorher schon einmal schauen wollt, ob das Spiel zu euch passt, könnt ihr auch in die Demo reinschauen. In einem anderen Artikel haben wir euch das Spiel inhaltlich einmal näher vorgestellt: Ein neues Survival-Spiel auf Steam lässt euch krasse Burgen bauen, nur um sie dann mit magischen Stürmen wieder plattzumachen

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