Firma bringt legendären Würfel als Case für die Steam Machine, vergisst dummerweise Valve um Erlaubnis zu fragen

Titelbild Steam Machine und Companion Cube

Ein Hersteller bringt ein einzigartiges Gehäuse für die Steam Machine auf den Markt, muss aber die Entwicklung wenig später einstellen. Denn man hat seine Pläne nicht mit Valve gemacht.

Um was für ein Gehäuse geht es? Hersteller Dbrand stellte vor einigen Wochen ein „Companion Cube“-Gehäuse für die kommende Steam Machine von Valve vor. Davon berichtete unter anderem das Magazin Videocardz.com. Der Companion Cube gehört zu den bekanntesten Würfeln aus den Portal-Spielen von Valve.

Bei dem Modell handelt es sich wohl nicht nur um eine Vinyl-Folie, sondern um ein richtiges Gehäuse mit separaten Paneelen, Schrauben, Magneten, Lüftungsausschnitten und LED-Durchlässen. Das Design lässt den hinteren Teil und Lüftungsbereich offen, während die vorderen Anschlüsse hinter abnehmbaren Abdeckungen verborgen bleiben.

Und die Nachfrage für so einen Würfel soll groß gewesen sein: Insgesamt soll Dbrand mehr als 15.000 Vorbestellungen für den Companion Cube erhalten haben.

Doch aus der ganzen Sache wird nichts. Denn Dbrands hat wohl vergessen, Valve um Erlaubnis zu fragen. Und Valve ist dagegen rechtlich vorgegangen und hat die Pläne beendet.

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Firma fragt Valve nicht um Erlaubnis, muss sein Gehäuse für die Steam Machine einstellen

Was schreibt Dbrand? Die Firma hinter dem Case erklärte in ihrem offiziellen Subreddit, dass man das Produkt einstellen müsse, alle Reservierungen storniert habe und das Geld zurückerstatten werde.

Wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt, wurde der Steam Machine Companion Cube letzte Woche von unserer Website, YouTube und anderen Social-Media-Plattformen entfernt.

Um es ganz offen zu sagen: Wir haben den Companion Cube ohne Lizenz von Valve hergestellt. Alle, die einen Companion Cube gekauft haben, erhalten bis zum Ende des Tages eine Rückerstattung. Alles andere sind nur Details.

Die ganze Geschichte sei zwar ärgerlich, heißt es von Dbrand, aber man nehme die Verantwortung auf die eigenen Schultern. Immerhin habe man erst mit der Entwicklung gestartet und wollte dann erst um Erlaubnis fragen. Man habe Valve zwar angeboten, das ganze Produkt als lizenzierte Version herauszugeben, aber das hatte Valve wohl abgelehnt. Also werde es auch in Zukunft kein Gehäuse im Design des Companion Cubes geben.

Valve hat mittlerweile die Preise für die Steam Machine veröffentlicht, hat damit aber wenige Spieler und Fans glücklich gemacht. Ein Sparfuchs zeigt, wie er mit einer günstigen Alternative auf die Steam Machine verzichten kann. Aber man kann auch Fehler machen: Sparfuchs verwandelt seinen Gaming-PC in eine Steam Machine und das kostet ihn nur rund 10 Euro

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2 Kommentare
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Bud123

Das ist doch nur Zubehör, warum sollte man da Valve fragen müssen? Da müsste ja zB jeder Hdmi Hersteller jede Firma fragen, die Verwendung für ein Hdmi Kabel hat…komm ich nicht mit🤷‍♂️

MathError

Der HDMI-Kabel bzw. das Design (also Kabel) und die Technik gehört keinem Allein und der Vergleich hinkt da auch etwas. Ein Kabel und eine Mini-Konsole(PC) Steam Machine in Vergleich zusetzen.

Man kann davon ausgehen, dass Valve einige Patente und Lizenen für die Steam Maschinebesitzt, damit meine ich nicht die Würfelform sondern das ganze Design d.h. Form, Muster, Installation und Verarbeitung, wie z.B wo welches Loch (für Anschlüsse, Ventilation oder sonstige Elemente sind) oder Beleuchtung usw.

Dann als Dritthersteller eine passendes Case zu bauen (was nur für die Steam Machine geeignet ist und sonst keine andere Konsole/PC auf dem Markt) und damit Geld machen zu wollen, ohne überhaupt mal zu “fragen” ist schon etwas Dreist, was der Hersteller ja selbst zugegeben hat.

Wobei das Verbot des Case sicher nicht nur eine Patent/Lizenz Frage ist, sondern auch wirtschaftliche Interesse bei Valve dahinter stecken, die wollen vielleicht selbst oder mit Partnerfirmen solche Cases herstellen (wenn dies nicht gar längst in der Mache ist).

Im Großen und Ganzen, sollte man erst Fragen bevor man für das Produkt eines Anderen was herstellt, um damit Geld zu machen ohne den Anderen daran zu beteiligen wie durch Lizenzen oder Ähnlichem.

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