PUBG greift zu unpopulären Mitteln, um Cheater zu bekämpfen

PlayerUnknown’s Battlegrounds (PC, Xbox One) konnte bisher dank Family-Sharing (Familienbibliothek) auf Steam von euren Freunden und Verwandten über euren Account gezockt werden. Die neuen Anti-Cheat-Maßnahmen machen das aber bald zunichte.

PlayerUnknown’s Battlegrounds war bislang Teil des Steam-Family-Sharing. Diese Familienbibliothek ist ein Feature, mit dem ihr Games eure Steam-Liste für ausgewählte Freunde und Verwandte freigeben könnt. Die Glücklichen dürfen dann eure Games so zocken, als wenn sie diese selbst gekauft hätten.

Wer auf solche Art bisher viel Spaß in PlayerUnknown’s Battlegrounds hatte, muss wohl doch bald zur virtuellen Brieftasche greifen.PUBG Neue Waffe DP-28 Kasten

Großoffensive gegen Cheats und Cheater

Wie bereits angekündigt haben die Entwickler von PlayerUnknown’s Battlegrounds ein paar neue Maßnahmen gegen Cheater und Betrüger geplant. Das Spiel wird gerade von besonders garstigen Cheatern geplagt, viele davon sollen aus China kommen.PUBG-08

Als neue Anti-Cheat-Maßnahmen sollen daher unter anderem unautorisierte externe Programme geblockt werden. Damit sind vor allem Wall-Hacks oder Aim-Bots gemeint. Also alle Programme, die das Gameplay erleichtern oder die Grafik des Spiels abändern.

Das gilt übrigens auch für selbst vorgenommene Änderungen an den Spieldateien. Wer im Game herumwurschtelt, riskiert einen Bann. Das gilt übrigens auch für den gerade kursierenden „Trick“, die unbeliebte Wüsten-Map Miramar einfach aus den Dateien zu löschen! Lasst das also besser.

Außerdem soll die Reporting-Funktion im Spiel verbessert werden. So sollt ihr ertappte Cheater schneller melden können.

Familienbibliothek ist ein Sicherheitsrisiko bei PlayerUnknown’s Battlegrounds

Die Anti-Cheat-Maßnahmen sind freilich etwas Gutes. Es gibt kaum nervigeres, also von betrügerischen Mitspielern unfair abgefarmt zu werden. Doch leider gibt es im Krieg gegen die Bescheißer bei PlayerUnknown’s Battlegrounds auch Kollateralschäden.PUBG-02

Das Steam-Family-Sharing muss wegen den Cheatern leider deaktiviert werden. Laut Dohyung Lee, dem Chef der Anti-Cheat-Abteilung von Bluehole, bietet die Familienbibliothek einige Sicherheitslücken, die von Cheatern ausgenutzt werden können. Daher muss das Feature deaktiviert werden, was wohl demnächst passiert.

Das Ende vom Family-Sharing in PUBG schmeckt vielen Spielern nicht. Manche vermuten einfach einen billigen Trick, um noch mehr Spiele zu verkaufen. Andere schimpfen weiterhin über die Cheater aus China und fordern einen Region-Lock, um sie auszusperren.


Der bessere Cheat-Schutz ist in PUBG leider bitter nötig, die Cheater sind mittlerweile schon mit Heil-Cheats unterwegs.

Autor(in)
Quelle(n): SteamPCGamer
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