Star Citizen nimmt einen Kredit auf – Verschwörungstheoretiker freuen sich

Das Crowdfunding-Mammut-Spiel Star Citizen hat einen Kredit bei einer Bank aufgenommen. Die Sicherheiten sind immens. Die Nachricht wird verschieden interpretiert.

Star Citizen ist ein polarisierendes Spiel. Manche Fans lassen nichts auf das Mammutprojekt kommen, sehen sich als eine Art Trutzburg um den Gründer Chris Roberts, dessen Spiel, seine Vision und Familie. Sie wollen das Spiel vor bösen Trollen und ahnungslosen Idioten verteidigen, die immer nur fragen, wann das endlich erscheint.

Star Citizen polarisiert

Diese „White Knights“, diese Ritter in schimmernder Rüstung, könnte man belächeln, allerdings gibt es zweifellos „böse Mächte“, die Star Citizen feindlich gesinnt sind und das Weltraum-Spiel für einen Betrug halten.

Allen voran ist da Derek Smart, der selbst Spiele entwickelt und so eine Art erklärter Todfeind von Chris Roberts und dessen Projekt ist.

Die Anführer beider Lager mögen Verschwörungen. Während Derek Smart glaubt, Star Citizen sei ein einziger Betrug, wittert Chris Roberts seinen Erzfeind hinter Kritik und Attacken. Attacken gibt es genug. Attacken auf das Spiel, auf Chris Roberts und auf seine Frau. Die Attacken erfolgen auch durch die Gaming-Presse, etwa in Form von einigen hässlichen Artikeln auf The Escapist, die mittlerweile gelöscht sind.

Terrapin-Star-Citizen

Star Citizen – Flames, Skandale und finanzielle Interessen, ein Spaß für die ganze Familie

Der Kampf zwischen beiden Lagern tobt in den Medien und in den Kommentar-Sektionen zu Star Citizen seit Jahren. Unter jedem Artikel, der eine Prise Zündstoff für eine Kontroverse enthält, tobt dieser Kampf.

Eine kleine Gruppe von Star-Citizen-Fans denkt offenbar: Wenn ein Journalist Kritik an Star Citizen übt oder Zweifel anmerkt, ist er ahnungslos und hat etwas nicht verstanden oder er wolle nur auf Kosten des Spiels unredlich Clicks erzeugen. Wer Derek Smart eine Bühne gewährt, ist schon ein Hetzer und Feind des Spiels und muss bekämpft werden.

Flame-Touristen hingegen machen sich mittlerweile einen Spaß daraus, gegen das Spiel zu wettern, weil sie wissen, wie sehr die Fans von Star Citizen das aufregen wird. Auf der Seite GameStar sind die Artikel zu Star Citizen seit Jahren die meist kommentierten. Es knallt immer so schön in den Kommentaren.

Freelancer-Star-Citizen

Kreditaufnahme von CIG mit hohen Sicherheiten

Aktuell ist dieser Kampf erneut entflammt und er zeigt mit welchen harten Bandagen um Star Citizen gekämpft wird.

Wie im Forum Neogaf und auch im Subreddit von Star Citizen bekannt wurde, hat die UK-Abteilung der Firma hinter Star Citizen, Cloud Imperium Games UK, bzw. die Tochterfirma Foundry 42 Limited Kredite bei der Bank „Coutts & Co“ in Großbritannien aufgenommen. Als Sicherheit setzt CIG UK im Prinzip alles ein, was die Firma besitzt: den Code, die Vertriebsrechte, die Marke und so weiter.

Star Citizen Chris Roberts

Eine News – drei Lesarten

Die News wird hauptsächlich auf drei Arten gelesen:

  • Befürworter von Star Citizen, vor allem im Subreddit des Spiels, sagen: Das ist eine ganz normale Geschäftspraktik. Das sollte uns allen Mut machen. Ein angesehenes Bankhaus glaubt an den Erfolg von Star Citizen, sonst würden sie denen ja kein Geld leihen. Die haben CIG auf Herz und Nieren geprüft und sind zum Entschluss gekommen: Alles in Ordnung.
  • Die Kritiker des Spiels, auf Neogaf vertreten, sehen den Kredit hingegen skeptisch: Warum sollte ein Unternehmen, das 148 Millionen US-Dollar mit Crowdfunding verdient hat, einen Kredit aufnehmen, der so weitreichende Sicherheiten einsetzt. Man vermutet, CIG könne das Geld ausgehen und die Zukunft des Projekts sei gefährdet. Deren härteste Interpretation ist: Star Citizen gehört jetzt einer Bank.
  • Besonnene Gemüter sagen, man müsse jetzt erst mal abwarten, bis mehr Details ans Licht kommen.

Einer sagt auch: Ich weiß schon, wen diese Nachricht besonders freuen wird. Und tatsächlich, Derek Smart feuert aus allen Rohren.

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Für Smart ist die Nachricht wie Weihnachten. Er sieht sich nun in seiner Theorie bestätigt. Der Bank gehöre CIG nun praktisch. Jeder, der etwas anderes sagt, sei entweder gekauft oder habe eigene Interessen, wolle seine Star-Citizen-Schiffe noch gewinnbringend verhökern. Wie gesagt: Derek Smart mag Verschwörungstheorien.

Update 25.6. 23:30 Uhr: Es gibt ein offizielles Statement von CIG. Das sagt, der Kredit sei ein „cleverer Money-Management-Move“, mit dem man Wechsel-Verluste vermeiden wolle. Die Rahmenbedingungen des Kredits seien Standard. Das seien alles nur Formalitäten.


Mehr zu Star Citizen:

Star Citizen überarbeitet große Teile des Spiels für mehr Realitätsnähe

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Fennion

Für mich wäre noch wichtig gewesen, reinzuschreiben, dass es sich bei dem Darlehen um britische Pfund handelt. Die meisten Einnahmen macht CIG in euro und Dollar.
Durch den brexit können die Wechselkurse extrem schwanken, da kann es durchaus Sinn machen, einen Kredit für das britische Studio aufzunehmen.

Insane

Eigentlich nicht. Die Volatilität des BP weist in Relation zum EUR keine spezifische Progression auf.

Und wenn man wirklich Kursrisiken fürchtet, dann Hedged man diese Risiken eben raus. Enteder durch den Aufbau eines Gegengeschäfts mittels Devisenfutures, einen Fremdwährungskonto oder einem Devisenswap.

Fennion

Geile Antwort^^
Raus hedgen, devisenfutures, devisenswap… Wahnsinn, ich bin begeistert :Die
Ich glaube die haben nur keinen Bock Geld zu wechseln…

KaptainKabul

Ziemlich viel Buzzword Bingo.
Es macht durchaus Sinn einen Kredit in Pfund aufzunehmen in der selben Höhe wie die bereits vorhandene Steuerforderung. Wenn der Kurs erwartungsgemäß stürzt, dann wäre die Kaufkraft der Steuerforderung gering, jetzt ist sie hoch. Sollte der Pfund unerwartet rasant steigen, dann kann man immernoch den Kredit begleichen, hat dann aberaber natürlich nicht das Potential der Steuerforderung genutzt. Ein eher risikoscheues und konseratives Verhalten von Seiten der Entwicklerfirma. Löblich.

Insane

Ein Devisenswap wäre dennoch das adäquate Mittel – wenn der entsprechende Kontrahent gefunden werden kann. Sonst gäbe es ein erhötes Kontrahentenrisiko.

N0ma

Wenn das Pfund steigt haben sie dann aber die Ar…karte. Eigentlich sollte das Unternehmen Spiele entwickeln und nicht als Währungsspekulant auftreten.

sverebom

Es geht im darum, finanzielle Mittel zum britischen Studio zu leiten, ohne Geld in der Umwandlung von Dollar in Pfund zu verlieren. Mit Spekulation hat das wenig zu tun.

Darm

Mann muss sich auch im klaren sein das so ein projekt in die hose gehen kann.
Wenn man etwas mit seinem eigenen Geld unterstützt muss man sich das vorher 2 mal überlegen.
Im Nachhinein motzen ist einfach nur naiv.

Ectheltawar

Das ganze wirft für mich ein viel Interessantere Frage auf. Um von der Bank Geld zu bekommen, muß man natürlich eine Sicherheit anbieten, daran ist nichts ungewöhnliches. Im Artikel steht nun das man der Bank den Code für das Spiel als Sicherheit angeboten hat. Im Klartext, sollte aus irgend einem Grund, das Projekt doch nicht klappen, geht der Code in den Besitz der Bank über. Die logische Entscheidung der Bank wäre dann diesen an ein ausgewähltes Studio zu geben um zumindest mit dem was schon vorhanden ist möglichst schnell noch etwas Geld zu machen.

Im beschrieben WorstCase stellt sich für mich die Frage was mit den ganzen CrowdFundern ist? Ich nehme an die Bank ist nicht an das gebunden, was Chris Roberts selbigen versprochen hat. Die bisherigen Kleinanleger sind in meinen Augen die eigentlichen Besitzer des Code, nicht Chris Roberts selber, er ist höchstens im Besitz der geistigen Idee hinter allem. Wie kann er also den Code als Sicherheit anbieten, wenn dieser ihm im Grunde gar nicht gehört?

Mag sein das er da rechtlich Korrekt handelt, aber in wie weit das auch moralisch korrekt ist, wird wohl jeder für sich selbst entscheiden müssen.

Yonas

Ich gebe zu im Grunde ein valider Punkt, allerdings hat CIG diesen Kredit aufgenommen mit dem Wissen, dass ihnen die britische Regierung Herbst 2018 Geld schuldet in Form der Steuerbegünstigungen. Dieses Geld haben sie sich jetzt quasi als Vorschuss geholt, um es finanziell besser Nutzen zu können.

„Our UK companies are entitled to a Government Game tax credit rebate which we earn every month on the Squadron 42 development. These rebates are payable by the UK Government in the fall of the next following year when we file our tax returns.“

Es geht also im Grunde darum, dass sie GBP von der Regierung erhalten würden, allerdings ein groß Teil der Rechnungen in Euro und USD bezahlen und die aktuellen Fluktuationen am Währungsmarkt könnten dazu führen, dass das Geld was sie von der Regierung erhalten signifikant weniger Wert ist, wenn sie es in andere Währungen tauschen.

„Given today’s low interest rates versus the ongoing and uncertain currency fluctuations, this is simply a smart money management move, which we implemented upon recommendation of our financial advisors.“

Des weiteren besitzt alleine die in den UK sich befindende Firma genug Anlagen, um selbst bei einem Ausfall der Zahlung seitens der britischen Regierung, weiterhin die Raten zahlen zu können.

„This security does not affect our UK companies’ ownership and control of their assets. Obviously, the UK Government will not default on its rebate obligations which will be used for repayment, and even then the UK companies have ample assets to repay the loan, even in such an eventuality which is of course unthinkable.“

Ectheltawar

In dem Fall sähe die Sache schon anders aus, ich hatte mich hier auf folgende Passage der Nachricht bezogen: „Als Sicherheit setzt CIG UK im Prinzip alles ein, was die Firma besitzt: den Code, die Vertriebsrechte, die Marke und so weiter.“

Wenn als Sicherheit jedoch alles, außer dem Spiel selber, angeboten wurde, ist mein Einwand ohnehin hinfällig.

DrBuhmann

Naja ich muss dir eigentlich widersprechen. Kickstarter ist kein CrowdInvesting sondern eine CrowdFunding Plattform, das heißt konkret gehört einem gar nichts vom Code und auch nichts vom Unternehmen. Deshalb kann man auch nicht von Kleinanlegern sprechen. (zu mindest sehe ich das so)

Ectheltawar

Ich zitiere mich hier gerne selber:
„Mag sein das er da rechtlich Korrekt handelt, aber in wie weit das auch moralisch korrekt ist, wird wohl jeder für sich selbst entscheiden müssen.“

Ich weiß nicht wie es hier Rechtlich aussieht, jedoch würde ich es persönlich als moralisch Grenzwertig erachten, wenn man hier für einen Kredit als Sicherheit das einsetzt, wofür die vielen kleinen Geldgeber im Grunde bezahlt haben.

Laut dem Post von Yonas haben sie aber ja anscheinend gar nicht das Spiel selber als Sicherheit angeboten, dementsprechend hätte sich mein Einwand ohnehin erledigt. 🙂

sverebom

Sollte Foundry 42 UK aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage sein, den Kredit zurückzuzahlen, dann wird der Mutterkonzern CIG das tun, was man durch diesen Kredit eigentlich vermeiden wollte, nämlich ein Teil des Geldes, das nun mal hauptsächlich beim Mutterkonzern liegt, umständliche in Britische Pfund transferieren und so Foundry 42 UK in die Lage versetzen, den Krefit zurückzuzahlen.

Es besteht kein Risiko, dass Foundry 42 UK und alles, was das Studio erarbeitet hat, in den Besitz der Bank übergeht. Eine Sicherheit musste Foundry 42 UK dennoch hinterlegen, und das ist eben das Studio selbst mit alles, was dazu gehört. Für die Bank ist das als Sicherheit gut genug. Die wollen nur die Gewissheit haben, dass sie ihr Geld auf die eine oder andere Weise zurück kriegen.

Max Sensibel

Herrlich, diese Popcornmeldungen. Kusper, knupsper.
Das Spiel, besser das investierte Geld, ist für mich schon lange abgeschrieben. Ist eine typische Kickstarterkampagne, mal hat man Glück, mal ist es so lala und mal der Griff ins Klo. Aktuell ist es für mich der Griff ins Klo, aber da ich nicht auf das Spiel angewiesen bin, nehme ich es gelassen denn es gibt ja in der Spielewelt ausreichend Alternativen, wenn auch nicht unbedingt in dem Genre.

Özcan Erden

Was ist das hier bitte für ein Bericht?
1. Derek Smart vs Chris Roberts? Das ist doch total Schwachsinn, weil das setzt voraus, dass beide Parteien gegeneinander mit Dreck schmeißen. Jedoch ist es nur Derek Smart, der mit Dreck wirft und nicht Chris Roberts.
2. Bevor man einen Kredit so schlimm spricht, dann sollte man sich erstmal schlau machen, warum es so ist. Geldknappheit war es ganz bestimmt nicht… zumindest nicht in diesen Fall.
3. Und wie man in der Stellungnahme von CIG erkennen kann, stimmt hier das Beschriebene so auch nicht.

Sorry, aber das ist echt lächerlich geworden, was hier abläuft. Es ist einfach nur ein Clickbait und sonst nichts.

Phinphin

Du hast anscheinend einen ganz anderen Bericht gelesen.

Gerd Schuhmann

Ich find’s cool, wenn Leute durch ihr Verhalten einem Artikel absolut Recht geben. 🙂

Aus dem Artikel:

Eine kleine Gruppe von Star-Citizen-Fans denkt offenbar: Wenn ein Journalist Kritik an Star Citizen übt oder Zweifel anmerkt, ist er ahnungslos und hat etwas nicht verstanden oder er wolle nur auf Kosten des Spiels unredlich Clicks erzeugen. Wer Derek Smart eine Bühne gewährt, ist schon ein Hetzer und Feind des Spiels und muss bekämpft werden.

Aus deinem Kommentar: 3mal Check. 🙂

Yonas

Wissen Sie, mit dieser Aussage in Ihrem Artikel lassen Sie auch keine valide Kritik zu. Alles was Sie und/oder die Zeitung kritisiert wird einfach als „Star-Citizen-Fans“ abgetan, ohne auch nur im geringsten auf die Argumente einzugehen.

Denn es ist sehr wohl korrekt, dass Chris Roberts nie auf Derek Smart eingegangen ist, bis auf den Escapist Artikel, der aus meiner Sicht, den Ruf der Firma extrem hätte schaden können und deshalb auch eine Antwort erforderte. Ansonsten ist in den ganzen Jahren nichts mehr von seitens CIG gekommen.

Das zweite Argument, was er anführt, ist auch vollkommen korrekt. Ich nahm an, dass Journalisten in der Pflicht (edit: natürlich nicht aus rechtlicher, aber ethischer Sicht) wären bei Unklarheiten zu recherchieren und nicht einfach die Gerüchte weiter zu streuen. Sie hätten CIG/F42 oder eine andere offizielle Quelle ansprechen können, um weitere Informationen zu erhalten und diese dann korrekt zu veröffentlichen. – Das ist aus meiner Sicht verantwortungsvoller Journalismus.

Gerd Schuhmann

Ich finde es tatsächlich sehr spannend, wie die Stimmungsmaschine um Star Citizen funktioniert auf beiden Seiten. Das ist der Kern dieses Artikels.

Es gibt eine Information: Die haben einen Kredit aufgenommen.

Die einen sagen, sofort, ohne was zu wissen: Das ist ein gutes Zeichen! Die Bank traut Star Citizen. Alles super.
Die anderen sagen: Jetzt ist alles klar. Die sind bankrott.

Das ist doch eine spannende Grundsituation. Das muss man doch erstmal feststellen. Das ist eine ungewöhnliche Situation, die erstmal interessant ist.

Jetzt sagst du: Darüber sollst du aber nicht berichten.

Das heißt: Du hast kein Interesse daran, dass ich über den dahinterliegenden Grundkonflikt berichte. Daran habe ich aber ein erhebliches Interesse, weil ich das ein spannendes Thema finde.

Die Frage ist: Kann ich über das berichten, über was ich berichten will?

Star Citizen hat einige Sachen, die hochinteressant sind., weil sie „neu“ sind, durch das ungewöhnliche Modell. Dass Schiffe „Handelsobjekte“ sind, die in einem grauen Markt verhökert werden, und deren Preis von der öffentlichen Stimmung um Star Citizen abhängt. Das ist neu.

Zum Beispiel kann man über Disqus sehen, dass Leute auf vielen verschiedenen Webseiten nur zu Star Citizen kommentieren – und sonst zu nichts.

Das sieht man an dir übrigens auch: Laut deinem Disqus-Profil hast du nichts mit unserer Webseite zu tun, du hast nie hier kommentiert. Man kann dann sehen: Du hast kein Interesse an neuen Informationen zu Star Citizen hier, sondern du hast das Interesse daran, welche Informationen „andere“ über Star Citizen erhalten und das möchtest du beeinflussen.

Das ist nicht das Profil eines „normalen Lesers“, das ist das Profil eines PR-Agenten. Auch das ist eine sehr spannende Grundsituation. Und wenn man sich anschaut, wer zu Star Citizen Kommentare schreibt, dann ist da ein Muster zu erkennen.

Ich finde das interessant und ich werde mich wahrscheinlich noch häufiger damit beschäftigen. Wenn das in deinen Augen unseriös und „nicht verantwortungsvoll“ ist – dann ist es halt so. Ich find’s auch albern, sich da mundtot machen zu lassen.

Yonas

„Es ist schon unredlich das zu beschreiben, was passiert. Sondern es wäre
richtig, den Konflikt zu ignorieren, damit die eine Seite kein Gehör
findet.“ – Das habe ich eben nicht gesagt, wie Sie es bereits korrekt darüber zusammengefasst haben. Ich sagte, das ich persönlich es bevorzuge, wenn ein Journalist vorher versucht Informationen über ein Thema einzuholen, da die 1000x Iteration der selben Gerüchte eben nicht zu dieser Diskussion beiträgt. Eine Seite hat sich bereits dafür öffentlich entschuldigt diese Gerüchte zu streuen, und ich würde gerne von Ihnen wissen was bei einem solchen Gerücht, das Star Citizen angeblich nun einer Bank gehört, einen davon abhält einfach mal bei den Leuten die es Wissen, also die Leute die für CIG arbeiten, nachzufragen, was da los ist.

„Du hast kein Interesse daran, dass ich über den dahinterliegenden
Grundkonflikt berichte. Daran habe ich aber ein erhebliches Interesse,
weil ich das ein spannendes Thema finde.“

Ich persönlich habe kein Interesse daran, dass eine Seite falsch über ein Projekt berichtet, aber das ist meine generelle Grundeinstellung. Ich bin eben sehr verbunden mit Star Citizen und beschäftige mich deshalb auch stark damit, im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man das auch: Hobby.

„Die Frage ist: Kann ich über das berichten, über was ich berichten will?“

Natürlich können Sie das und allein was Sie versuchen mit der Frage zu implizieren finde ich mehr als beleidigend. Ich habe betont das es sich hierbei um meine Meinung handelt und ich habe Ihnen nie das Recht abgesprochen über das zu berichten über das was Sie berichten wollen. Der Fokus lag immer darauf, dass ich eine auf Fakten basierende Diskussion bevorzuge und ich irgendwelche Foren posts nicht als Fakten anerkenne.

„Du hast kein Interesse an neuen Informationen zu Star Citizen hier,
sondern du hast das Interesse daran, welche Informationen „andere“ über
Star Citizen erhalten und das möchtest du beeinflussen.“

Ich entschuldige mich dafür das ich mich sehr begeistere für das Projekt und Falschinformationen nicht gerade bereichernd finde. – Es tut mir leid meine eigene Meinung zu haben.

„Das ist nicht das Profil eines „normalen Lesers“, das ist das Profil eines PR-Agenten.“

Ich habe am 1.7. meine Abschlussfeier und bin leider aktuell noch nicht berufstätig.

edit: Sie beschreiben die Diskussion selbst als „spannende Grundsituation“ und das Sie selbst Interesse haben, wieso ist es also komisch, wenn ich ein ähnliches Interesse an der Diskussion teile?

Gerd Schuhmann

Ich würde mich auch entschuldigen, wenn die Überschrift gewesen wäre „Star Citizen gehört jetzt einer Bank“ – das wäre mir jetzt peinlich. So ein Artikel würde bei uns auch nicht erscheinen. Da hätten wir vorher eine Stellungabnahme abgewartet.

Aber „Star Citizen nimmt einen Kredit auf – Verschwörungstheoretiker freuen sich“: Das ist mir nicht peinlich.

Es ist einfach interessant, was bei Star Citizen abgeht. Dass die 152 Millionen an Vorschuss von den Fans bekommen haben auf ein Spiel – sowas gab’s vorher noch nie und das verändert auch die Dynamik um ein Spiel extrem. Das finde ich interessant.

Yonas

Ich möchte noch kurz betonen, dass auch wenn ich nicht ganz mit der Art Ihrer Berichterstattung übereinstimme, keinesfalls eine Entschuldigung von Ihnen oder irgendwem anders erwarte oder gefordert habe. Das habe ich ggf. an der Stelle schlecht formuliert. Mein Fehler, tut mir leid.

Yash

Eure Artikel zu SC gehören meiner Meinung nach trotzdem zu den schlechtesten im deutschsprachigen Raum. Ein positives Beispiel wären z.B. die Artikel von Benjamin Danneberg von der Gamestar, weil hoher Informationsgehalt und saubere Recherchen.

Ja, man kann natürlich über die Situation berichten. Aber im Moment sieht euer Artikel so aus: „Es gibt Leute die SC toll finden und es verteidigen und es gibt Leute, die SC scheiße finden und es versuchen überall schlecht zu machen. Achja, Update: CIG hat jetzt auch was zum Thema gesagt.“
Spannender wäre ja am Ende gewesen zu recherchieren, wieviel die Aussagen von CIG Sinn machen und z.B. einen Experten befragen, der sich mit so Steuer/Finanzrechtlichen DIngen in UK auskennt und bestätigen/dementieren kann, was CIG behauptet. Aber so ist mir persönlich der Artikel zu dünn und bestätigt nur, warum ich eure Seite inzwischen meide, wenn ich mich zu SC informieren möchte.
Aber ich könnte wetten: Spätestens wenn SC (vielleicht!) ein Erfolg wird, wird man hier täglich News zu SC lesen: Neues Schiff hier, neuer Planet da, SC Fanvideos, SC: Warum Schiff X im PVP rockt, SC – diese Waffen sind OP,…

Gerd Schuhmann

Über welches Spiel in der Entwicklungsphase haben wir denn täglich News? Wer hat denn am Samstagabend einen Experten zu dem Thema befragt, der sich mit Steuerrecht in der UK auskennt und einen tollen Artikel über das Thema geschrieben?

Du hast Erwartungen, die wir weder erfüllen wollen, noch können.

Star Citizen ist in einer Alpha. Crowfall, Camelot Unchained, Chronicles of Elyria, Pantheon sind auch in einer Alpha oder noch davor. Auch da haben wir nicht tägliche News zu, auch da begleiten wir die Entwicklung nicht auf einer technischen Ebene.

„Spätestens wenn’s ein Erfolg wird, dann wird man hier täglich News zu SC lesen“ – ja, das kann schon sein. Das fände ich auch absolut normal

Dann ist es ja auch ein Spiel, das gespielt und über das diskutiert wird. Das ist Star Citizen aktuell noch nicht. Auch „normale Spiele“ werden erst intensiv gecovert, wenn sie spielbar sind und nicht 4 Jahre davor.

Mit dem „Befragt doch einen Experten zum UK-Steuerrecht, bevor Ihr den Artikel schreibt.“ Sogar PC Gamer, die ich aktuell für die beste Spieleseite weltweit halte, hat das nicht gemacht. Die haben das genauso aufbereitet wie wir: NeoGaf sagt so. Redditor sagen so. Hier ist das offizielle Statement. Es gibt eine Kontrovers.

Hier ist der Artikel von PC Gamer: http://www.pcgamer.com/star

Die haben luxuriöse Ressourcen und könnten „UK-Finanzexperten“ ohne Probleme erreichen – Warum machen sie’s nicht? Weil die Ressourcen woanders besser aufgehoben sind. Weil „Oh, wir erklären jetzt mal das UK-Steuerrecht“ ein komischer Ansatz auf einer Spiele-Webseite wäre.

Unter PC Gamer sagt keiner „Euer Artikel ist aber furchtbar. Ihr sagt nur, die einen sehen es so, die anderen so und dann ein offizielles Statement. Das ist ja der schlechteste Artikel im englischsprachigen Raum zu dem Thema.“

Bei uns sagst du das. Ich finde das unehrlich.

Wenn wir positive Berichte über Star Citizen machen und die Pressemitteilungen wiedergeben, kommen Leute und sagen: „Oh, das ist der beste Bericht zu Star Citizen im deutschsprachigen Raum.“ Wenn wir einen eher negativen Bericht machen, kommen Leute und sagen: „Ihr habt doch überhaupt keine Ahnung.“

Das ist seit langem so.

Beide Arten von Lesern lesen den Artikel nicht, weil sie neue Informationen haben wollen. Diese Informationen haben sie längst. Sondern das ist so die „Aufsicht“, ob auch alle schön artig sind.

Das ist so, als belohnst du einen Affen, wenn er das macht, was du willst. Und bestrafst ihn, wenn er was anderes macht.

Wer sich als Presse so abhängig von der Meinung von Fans macht, der gibt seine Unabhängigkeit auf. Das wär genauso, als macht man sich abhängig davon, ob eine Firma Werbung bucht oder nicht.

Den Artikel hier haben einige tausende Leute gelesen. Auch solche, die nichts mit Star Citizen zu tun haben. Deren Reaktionen auf den Artikel waren positiv. Aus meiner Sicht ist der okay und ein Erfolg.

Was die selbsternannte „Star Citizen Aufsichtsbehörde“ zu dem Artikel sagt -> Ja, mei. Das sind Gast-Kommentare oder Disqus-Accounts, die sonst nur auf englischsprachigen Webseiten kommentieren oder zu Star Citizen. Wahrscheinlich werden einige von denen Schiffe im Wert von tausenden von Euro haben. Vielleicht will der ein oder andere, die noch auf eBay verkaufen oder so.

Ich weiß es nicht. Es fällt mir stark auf, dass sowas bei keinem anderen Spiel passiert. Bei Star Citizen passiert es ständig. Irgendwelche Gründe wird das sicher haben.

DrBuhmann

Ich weiß nicht, welchen Bericht du gelesen hast, ich habe einen Bericht über einen Konflikt gelesen mit neu aufkommenden Gerüchten. Das ist eine News. In dem Artikel stand nicht drin, was jetzt richtig oder falsch war.
Wer sagt denn desweiteren, dass das Marketing BlaBlaBla von CIG so korrekt ist und nicht im Hintergrund es andere Gründe hatte?

Zusammengefasst, in diesem Artikel steht drin, dass es mehrere verhärtete Seiten zu Star Citizen gibt und das es neue Gerüchte gibt samt deren Interpretationsmöglichkeiten. Es wurde auch das offizielle Statement hier im Nachgang verlinkt.
Ich weiß nicht, wo du raus ließt, welche Interpreations jetzt aus Sicht von mein-mmo korrekt ist.

Yonas

Der Grundkonflikt ist, das die Aussage von Herr Schuhmann, aus meiner Sicht, jegliche Kritik von „Star-Citizen-Fans“ unmöglich macht, da sie von Beginn an als unberechtigt abgetan werden, egal ob Sie korrekt sind oder nicht.

Inwiefern ich den Artikel verstanden habe und was meine Meinung dazu ist können Sie glaube ich ganz gut aus meinen anderen Kommentaren hier ableiten.

„Wer sagt denn desweiteren, dass das Marketing BlaBlaBla von CIG so korrekt ist und nicht im Hintergrund es andere Gründe hatte?“ – Niemand. Sie haben natürlich Recht das Firmen oft einfach nur Müll reden, aber hätte man das nicht einfach abwarten können, um dann beiden „Fronten“ im Artikel zu haben und den Leser selbst entscheiden zu lassen, wer jetzt Recht hat oder nicht?

DrBuhmann

Das tut mein-mmo ja auch im Normalfall, durch eine aktualisierten Bericht, siehe oben Update oder einen neuen Bericht. Ich finde nichts verwerfliches daran, so muss ich nicht zig Spieleseiten lesen um „auf dem laufenden Stand“ zu sein.

Hoperod

Was ist daran interessant?
Die einen schmeißen mit Schei**e und hoffen, dass etwas hängen bleibt.
Die anderen versuchen sich zu wehren.

Und beide Seiten sind also gleich schlimm. :‘)

Phinphin

Verantwortungsvoller Journalismus ist es Gerüchte als solche zu Kennzeichnen und nicht Gerüchte komplett zu ignorieren.
Wenn ich als Journaslist grundsätzlich nichts auf Gerüchte geben würde, wäre das der Tod des Investigativjournalismus. Dann wäre ich nichts weiter als das Sprachrohr der Unternehmen / der Politik, weil ich ja nur deren offizielle Aussagen weitergeben dürfte.

Yonas

Investigativer Journalismus ist nicht das aufnehmen und das unverifizierte verbreiten von Gerüchten, sondern eben das genau Gegenteil. Man geht möglichen Spuren und Fakten nach und versucht diese zu verifizieren und eine möglichst auf Fakten basierenden Artikel zu präsentieren. Das alleine geht aus der Definition des Begriffes „investigativ“ hervor: „nachforschend, ausforschend; enthüllend, aufdeckend“.

Phinphin

Aber nicht, wenn die Gerüchteküche an sich – wie in diesem Beitrag – Teil des Themas ist. Wenn ich z.B. einen Artikel darüber schreibe, wie derzeit durch Gerüchte und Unwahrheiten im politischen Deutschland gegen bestimmte Gruppen gehetzt wird, dann ist es auch sinnvoll, wenn ich genau auf diese Gerüchte in meinem Beitrag eingehe.

Nichts anderes macht auch der Artikel hier.

Yonas

Ihren Standpunkt kann ich gut nachvollziehen und stimme damit größtenteils überein. Es ging mir um den Punkt, dass das hier kein investigativer Journalismus ist und es für mich auch nicht verantwortungsvoller Journalismus ist nur eine Seite der Medaille zu zeigen. (Mit der „einen Seite“ meine ich nicht die unterschiedlichen Standpunkte, die er aufgelistet hat, sondern die Seite, das nur diese „Gerüchteküche“ gezeigt wird.) <- Das ist meine persönliche Meinung und bedeutet nicht das ich Ihnen, Herr Schuhmann, das Recht auf Meinungsäußerung oder sonst ein anderes Recht abspreche.

Phinphin

„Mit der „einen Seite“ meine ich nicht die unterschiedlichen Standpunkte,
die er aufgelistet hat, sondern die Seite, das nur diese
„Gerüchteküche“ gezeigt wird“

Aber die offizielle Stellungnahme ist doch auch im Artikel?

Yonas

Ja, was ich auch sehr begrüße, allerdings hätte ich es als angenehmer empfunden, wenn man etwas abgewartet hätte, um dann direkt das Statement mit einzubauen.

Phinphin

Ok. Kann ich nachvollziehen.

KaptainKabul

Die Kreditaufnahme erscheint mir eher eine Devisen Risikoabsicherung zu sein und zwar im ganz Kleinen.
Deshalb verstehe ich das tendenziöse TamTam hier nicht. Da gab es ganz andere Entwicklungen bei Star Citizen, da hätte ich eher was erwartet. Das hier ist definitiv ne Sommerente. Dieser Kredit ist für größere Unternehmen Tagesgeschäft. Eine Fremdwährungsforderung mit nem Kredit zu sichern ist so das 1mal1 der Finanztricks. Das haben schon die Fugger gemacht. Nichts was ein andere Firma nicht dutzendmal im Jahr macht.
Aber hier wird schon am Drama gedreht. Lächerlich.
Hättet mal lieber über den Enginewechsel geredet, da wär was zu holen gewesen.

Gerd Schuhmann

Mal eine ehrlich gemeinte Frage: Weißt du überhaupt, auf welcher Seite du hier bist und hast du den Artikel gelesen, den du kommentierst?

Mir kommt’s so vor, als spielst grad dein Programm ab und dir ist egal, über was wir hier sprechen. Also vorhin „Star Citizen“ gegooglet, „Wer schreibt drüber?“ – In die Artikel, direkt in die Kommentar-Sektion: „Ihr irrt Euch. So ist es richtig.“

Jetzt sag mir doch mal einer, dass das ein „normales Verhalten“ ist, das nicht irgendwie seltsam wirkt und so, als sollte man da mal Artikel drüber schreiben. 😀

KaptainKabul

Aha. Deine Stohmann Argumentation kannste dir sparen. Ich hab geschrieben wie ich es sehe. Anstatt journalistisch gescheit was hinzuschreiben, wird halt lieber eine Clickbait Nummer gefahren und wenn jemand aufmuckt erstmal Stohmann gegenhalten.
Was ist nun mit einem Fremdwährungssicherungskredit. Hast mal die andern Schriftstücke etwas genauer durchleuchtet. Der Jahresbericht auf der englischen Bank enthält nämlich ordentlich Schmankerl. Aber da müsste man ja mal echte journalistische Arbeit betreiben und nicht nur frech copypaste aus dem englisch raubkopieren. Daumen Runter Alter!

Gerd Schuhmann

Hast du den Artikel gelesen? Hast du gelesen, um was es im Artikel geht? Verstehst du, um was es mir in dem Artikel geht? Ich bezweifel das.

Ich schreibe nicht über „Star Citizen gehört jetzt einer Bank“, ich schreibe über „So läuft die Stimmungsmaschine um Star Citizen.“

Du sagst: „Lies mal den Finanzbericht der Bank und red über den Engine-Wechsel“ – das ist einfach Thema verfehlt. Du bist nicht im richtigen Film. Ist doch easy. Du willst über was ganz anderes reden als das, um was es im Artikel geht.

Thema verfehlt. Note 6. Setzen, „Alter.“

„Frech aus dem englischen Raubkopieren“ – Was denn? Woher denn? Du machst dich einfach lächerlich. Ich hab auch keine Lust mit „KaptainKabul“ zu reden, der „Strohmann Strohmann“ ruft und mir „Raubkopieren“ unterstellt. Bye.

Ectheltawar

Naja, was Derek Smart angeht, so mag es stimmen, er ist jener der in gewisser Weise mit Dreck wirft. Jedoch geht es ihm ja auch nur darum die Menschen zu warnen vor der „Abzocke SC“. Das soll nicht darüber urteilen ob es sich bei SC wirklich nur um eine Abzocke handelt, aber zumindest Derek Smart glaubt fest daran. Chris Roberts selbst hat aktuell keinen Grund mit „Dreck“ zurück zu werfen, für ihn läuft doch aktuell alles super. Aus dieser Position heraus würde ich auch nicht groß auf den Kritiker Smart eingehen.

Es wird am Ende zwei Möglichkeiten geben, entweder kommt ein geniales SC raus und alle freuen sich, vermutlich sogar viele der Kritiker, oder es wird wirklich ein großer Reinfall. Bei letzterem kann man natürlich dann froh sein, das es Leute wie Smart gegeben hat, die zumindest bei manchen schon im Vorfeld dafür gesorgt haben, das ganze etwas kritischer zu betrachten.

Was nun den Kredit angeht, mag der natürlich schon seltsam erscheinen. Mal fernab von dem Statement, welches auch simpel von der Marketing-Abteilung so vorgeschrieben worden sein kann, dient das Konzept des CrowdFunding ja dazu, sich unabhängig von großen Finanzierern zu machen und deren oftmals hohen Erwartungen. Nun haben wir hier ein Projekt, das bereits verdammt viel Geld über den CrowdFunding-Weg eingenommen hat und das eben weil man unabhängig von Geldgebern sein wollte. Nun begibt man sich aber trotzdem noch nebenher in die Hände eines solchen Geldgebers.

Mag sein das die Bank an den Erfolg glaubt, aber eine Bank hat vor allem daran Interesse ihr Geld zurück zu bekommen, bzw am Besten noch mit einem entsprechenden Gewinn. Den ganzen kleinen Bezahlern über das CrowdFunding mag er ja mit immer neuen Ideen Geld aus der Tasche ziehen und sie auf einen immer weiter in der Ferne liegenden Release einstimmen können. Bei einer großen Bank sieht das aber anders aus, die werden damit sicherlich nicht zufrieden sein, die wollen Geld sehen.

So oder so, wird das sicherlich wieder ein spannendes Kapitel in der SC-Geschichte. Bin mal gespannt wie der Roman ausgeht, solche Meldungen sind ja gerne mal spannender als die nächste Game of Thrones-Staffel. 😉

sverebom

Was Derek Smart seit Jahren von sich gibt, ist von vorne bis hinten Quatsch. Das kann man in etwa mit Weltuntergangsaposteln vergleichen, die immer wieder das Ende der Welt ausrufen. Irgendwann werden sie Recht behalten. Gewissermaßen. Aber kann man dann behaupten, dass sie es immer gewusst haben?

Derek Smart ist kein Experte für irgendwas, und er leistet auch keinen Dienst für die Allgemeinheit. Er möchte gerne glauben, er sei eine große Nummer und ein toller Spieleentwickler, aber seine Karriere ist eine große Geschichte des Scheiterns. Der Uwe Boll der Spieleindustrie. Aber anstatt sein Scheitern zu akzeptieren, zieht er jeden Dreck, der erfolgreicher ist als er, in der Hoffnung, dass er etwas von deren Erfolg erben kann, oder dass sie zumindest wie er scheitern und ihm nicht die Show stehlen. Diese Scheiße treibt er mit etlichen Personen in der Spieleindustrie. Chris Roberts ist von diesen lediglich der größte Name.

Davon mal ab geht es in dieser Angelegenheit nicht darum, das Projekt zu finanzieren. Dafür wäre der Kredit auch viel zu klein. Es geht einfach darum, finanzielle Mittel zum Tochterunternehmen in Großbritannien zu transferieren, und offenbar sind die aktuellen Zinsen auf Kredite geringer als das, was beim Transfer von USD in GBP verloren gehen würde. Die Bank investiert auch nicht in das Projekt, sondern ist einfach überzeugt, dass sie bei diesem Transfer etwas verdienen kann. Das ist alles.

Xehanort

Hier mal die Stellungnahme von CIG
https://robertsspaceindustr

Gerd Schuhmann

Danke. Ich hab’s ergänzt.

TheCatalyyyst

Meine Güte. Den Aussagen nach zu urteilen hat das ja schon echt AfD/Pegida/UKIP/Front National/Trump Qualitäten, zumindest was der Herr Smart da abzieht (sicherlich auch einige Vertreter der Gegenseite). „Alle, die mir nicht zustimmen, wurden entweder dafür bezahlt, oder haben etwas davon, wenn ‚der bösartige Plan XY‘ ausgeführt wird“.
Das man sich in Argumentationen und Streits so festfahren kann, da muss doch noch etwas Neid hinterstecken. Oder etwas anderes. Anders kann ich mir das nicht erklären, warum sich jemand so verhalten sollte.

Menschenskinder. 21. Jahrhundert. Sollte man meinen.

EDIT: Großes Lob an dieser Stelle, dass der Artikel so differenziert geschrieben ist. Auch wenn ich das erstmal für journalistischen Standard halte, dass man sich in Artikeln, die nicht explizit eine Meinung vorstellen/vertreten/diskutieren, mit Bewertungen oder persönlichen Tendenzen zurückhält, so ist es gerade heute nicht mehr selbstverständlich und umso angenehmer, wenn man es antrifft.

ItzOlii

Amüsant mitzuverfolgen^^

Zord

Schon komisch, man leiht sich eigentlich nur Geld wenn man entweder keines mehr hat oder im Moment nicht daran kommt (weil es z.B. langfristig vertraglich gebunden ist). Also es könnte auch sein das ein Teil der Einnahmen irgendwo gewinnbringend geparkt sind und man dank der niedrigen Zinsen jetzt lieber sich Geld leiht als die Investments aufzulösen. Die Alternative ist aus meiner Sicht nur das ihnen das Geld auszugehen droht. Das man von der Bank Geld bekommt gegen mit den Namensrechten als Sicherheit kann da nicht beruhigen, immerhin könnte die Bank im Zweifels den Entwickler zwingen ein Halbfertiges Spiel auf den Markt zu werden um den Kredit zu bedienen. So oder so muss Star Citizien so langsam liefern, auch die Fanboys werden sich nicht unendlich vertrösten lassen

Uranus

In diesen Fall wohl kaum, da auch das unfertige Spiel sehr viele Einnahmen generiert, möglicherweise ab 3.0 sogar mehr als nach Release weil es dann keine Schiffsverkäufe gegen „Echtgeld“ meher geben wird. Mann wird sich alles erspielen können wenn man das Spiel einmal gekauft hat, es wird also weniger Anreiz geben mehr Geld zu investieren. Und die angekündigten max 25 Dollar am Tag: Schaut mal was in Voyager-Direkt-Shop Waffen jetzt schon kosten. Welcher Hornet Pilot wird für eine Raketenladung aus 8 Raketen zig Dollar bezahlen. Die Preise sind da so verdammt hoch angesetzt, dass lediglich Einkommensmilliönäre nen Anreiz haben werden begrenzt UEEs zu kaufen.

Zord

Ich meinte damit das natürlich gleichzeitig die meisten Mitarbeiter entlassen werden und damit die kosten wegfallen. Wenn wirklich das geld so langsam ausgeht müssen irgendwann die kosten gesenkt werden, was aber wohl auch öffentlich bekannt werden würde und das dürfte auch die Schiffsverkäufe einbrechen lassen. Ich kann aber eh nicht verstehen wie man hunderte Euro in Schiffe in einem Spiel investiert, für mich wirkt das wie abzocke. Ich bin mir auch ziemlich sicher das selbst wenn das Spiel releast wird es einen überteuerten Shop für ingame Dinge geben wird, sie wären bescheuert den Spielern nicht weiterhin das geld aus der Tasche zu ziehen.

Uranus

Ähem warum das? Son Credit nimmt man auf um erst mal nicht die Mitarbeiter zu entlassen.
Chris Roberts hat ganz oft hoch und heilig verspochen dass es keinen Item-Shop nach Release geben wird. Ich denke aber bei kosmetischen Dinge wie skins, Hangar-Flairs etc. werden die das doch machen.
Andere Simultationen sind noch viel teurer. Flight Simulator X mit alles Szenarien soll über 80.000 Euro kosten.
Warum müssen Speile die wirklich sehr riesig und komplex sind immer so viel billiger sein als Anwendungssoftware? Als Photoshop CS noch kein Mietmodell hatte hat es 1099 Euro gekostet. MS Office in den 90ern 2500 DM.
Wenn man bedenkt dass anno 1984 viele Spiele für die C 64 schon 119 DM gekostet haben (bei nur gut 38 KB freiem RAM wo das ganze Spiel reinpassen müsste ) sind selbst 1000 Dollar für eine Monstersoftware wie Star Citizen das reinste Schnäppchen.
Ich bin auch bald bei 600 Euro ja das über mehr als 4,5 Jahre verteilt. Wenn man als Space Sim Fan gefühlte 10 Jahre das nichts geiles gesehen hat wie die Publisher das ganze Gernre für tot erklärt haben ist man bereit für mehr zu spenden. Ich war gefühlt 10 Jahre vor dem Spiele Regalen von Media-Saturn fruistriert dass ( bis auf die X-Serie ) das ganze Genre nicht mehr angeboten wurde. Das dachte ich mir denn: „Wenn es doch bloss die Möglichkeit geben würde zu spenden damit ein Entwickler wieder mal son Spiel macht wäre ich einer der ersten der dafür spenden würde.

Stefan Kremer

Das mit Flight Simulator X stimmt nicht ganz. 80000 Euro? Wo holt man solche Zahlen her? Dann so Beispiele von Software womit die Anwender arbeiten und Geld verdienen. Hinkt auch leicht. Das die C64 Software damals so teuer war ist auch logisch. Das war so gesehen eines der Systeme was so gut wie jeder zu Hause hatte. So wie heute bei dem Pc oder Konsolen. Auf dem Pc war damals noch nicht so viel los in Sachen Spiele.

Butterbohne

Ach bei Steam bist für Flight Simulator X + Addons locker bei rund 3000€, jetzt im Summer sale lohnt es sich zuzuschlagen, fast alles ist um 50-60% reduziert. Desweiteren gibt es wohl noch weitere Addons die man erwerben kann. Z.b. beine realistische Bodenabfertigung liegt bei rund 600,-€.
Billig ist bei weitem nicht.

BTT: Ich halte mich distanziert, hab mich beim erstem bekanntwerden des Spiels bei der Newsletter eingetragen und warte ab. Es interessiert mich schon ein wenig, aber nicht genug das ich € investieren würde.

Uranus

Aus 2 Twitch-Streams, wo einer über 100.000 gesagt hat ein anderer über 80.000.
Ob Anwender damit Geld verdienen finde ich zweitranging, wichtig ist der Entwicklungsaufwand, und nen Doppelspiel das vorraussichtichtlich minimal 300-Millionen in der Entwicklung kosten wird für 65 Euro finde ich nicht überteuert. Für SQ 42 ist es völlig egal welche Schiffe man gekauft hat. Wing Commander 3 hatte seiner Zeit ein Budget von 5 Millionen Dollar und hat in den meisten Läden auch knapp 130 DM gekostet, inflationsbereinigt sind das auch min. 90 Euro.
Gut zu C 64-Zeiten hatte fast niemand ein Spiel gekauft, eine konservative Schätzung belief sich auf einen legalen Verkauf aus 300 „Raubkopien“.
Klar, ich finde auch viele Schiffe massiv überteuert, so lange aber Leute das bezahlen und das ambitionierteste PC-Spiel finanzieren mir auch Recht. Wer was besseres als ein Starter-Schiff haben will kann ka ne Avanger nehmen, ein toller 1 Mann-Allrounder der nicht die Welt kostet.
Ansonten hoffe ich dass man ab 3.0 oder 3.1 auch Schiffe im Verse erspielen oder leihen kann. Ich würde auch nicht einbsehen mir ne Prospector kaufen zu müssen nur um in der Alpha auch minen zu können.

Stefan Kremer

Du bekommst die Gold Edition von FS X bei Amazon für knapp 30. Wenn man dann alle Add-Ons dazu nimmt dann wird der Preis zwar auch hoch aber der ist dann immer noch weit von 80000 Euro entfernt.
Zweitrangig finde ich das bei Programmen wie MS Office oder Photoshop nicht. Die Programme haben sich entweder Firmen gekauft oder Leute die damit Geld verdienen und das von der Steuer absetzen können. SC ist dagegen ein Spiel was man sich für sein privates Vergnügen kauft. Also ist es schon sinnlos da einen Vergleich mit diesen Programmen zu ziehen.

Uranus

Hallo, es geht mir nicht darum dass genannte Programme zweitranging sind, sondern ich wollte den Vorwurf der Abzocke kontern. Ob Anwendungssoftwar oder Spiel: Ich bewerte anhand des Programmier und Entwicklungsauffwand. MS-Office ist auf fast jedem Büro-PC, also bestimmt mehr als 1000-Millionen mal verkauft. Photoshop hat auch ein Fast-Momopol und ist betimmt mehr als 10-Millionen mal verkauft worden. SC noch keine 1-Millionen mal (die Zahl der Star Citizen sind die Zahl der Accounts nicht die der echten Backer was nahezu immer falsch berichtet wird). Gerade da müssten Programme die Marktführer sind viel billiger sein weil so viele kaufen.
Wie gesagt: Ich halta auch viele Schiffe für massiv überteuert aber die muss man nicht kaufen um in SC Spass zu haben.
Hast Du Dir schon mal andere Croudfunding-Spiele auf Kickstarter angesehen? 5.000 oder 1.0000 Dollar fürs grösste Paket sind da die Regel und das bei deulich kleineren Projekten.
Sogenannte Free-to-Play Spiele haben die Anweisung von ihren Publisher es möglich zu machen dass die Spieler bis zu 10.000 Dollar im Monat ausgeben können. Da liest man dass Kiddies dann schnall mal Handy-Rechnungen von 2000 Euro wegen P2W erzeugen. Beim gescheiterten Space-MMO „Black Prophecy“ musste man im Monat 200-300 Euro reinbuttern um oben mithalten zu können.
LoL, ein graphisch sehr schlecht aussehendes F2P MMO hatte im letzen Jahr 1,6 Milliarden Dollar umgesetzt. Wo wir schon bei Mircosoft waren: MS hat vor 2 Jahren das Studio von Minecraft für 2,5 Milliarden Dollar gekauft. Setzt das doch bitte mal in die Relation von den mir geschätzten 300-Millionen Dollar das SC und SQ 42 Episode 1 bis Release kosten werden.

Stefan Kremer

Bei LoL kauft man aber nur Skins und nichts was einen Charakter im Spiel OP macht das es Pay2Win wird. Wenn ich jetzt bei SC sehe das da Schiffe im voraus für 300 – 1000 Dollar oder noch mehr verkauft werden, dann sieht das doch sehr nach Pay2Win aus weil diese Schiffe sicher irgendwas haben was die normalen Schiffe nicht haben.

Wie gesagt. Der vergleich zu Office und Photoshop hinkt immer noch. Vor allem wenn man dann mit DM Preisen von 1990 kommt. Beides ist Software womit man arbeitet und Geld verdient. Das heißt das die Ausgaben irgendwann auch wieder eingenommen werden. Bei einem Spiel ist das eher nicht der Fall. Ich persönlich kenne niemanden der sich damals Office für den Privatgebrauch gekauft hat. Das sind meistens Firmen und die kaufen direkt mehrere Lizenzen und bezahlen dann auch nicht mehr den vollen Preis den man bei einer Lizenz bezahlen würde.

KaptainKabul

Nein.
Man leiht sich auch Geld wenn die Kreditzinsen niedriger sind als der zu erwartende Währungsverlust.
Ich würde mir auch Geld leihen wenn meine Fremdkapitalrendite besser ist als meine Eigenkapitalrendite. Dafür benötigt es nichtmal gebundenes Eigenkapital.

sverebom

Wenn man pleite ist, bekommt man keinen Kredit, schon gar nicht von einem Haus wie Coutts. Was CIG hier macht, ist ein simpler Finanztransfer.

Du liegst schon in deiner Grundannahme falsch, nämlich dass CIG dieses Geld braucht. Nein, das Mutterunternehmen braucht dieses Geld nicht. CIG hat das große Geld, von dem wir immer wieder in denen Nachrichten lesen, aber dieses Geld ist nicht immer da, wo es gerade gebraucht wird. In diesem Fall ist es das britische Tochterunternehmen Foundry 42 UK, das dieses Geld für eine geplante Erweiterung der Büroräume benötigt. Und offenbar ist es für Foundry 42 UK günstiger, Zinsen auf einen kleinen Kredit zu zahlen, anstatt das Geld aus den anderen Währungszonen nach England zu transferieren und dabei Geld in der Umwandlung der Währung zu verlieren.

Foundry 42 UK läuft auch nicht Gefahr, die Sicherheiten zu verlieren. Sollte das Studio aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage sein, den Kredit zurückzuzahlen, springt einfach das Mutterunternehmen ein und zahlt die Zeche. Die Bank erwartet dennoch Sicherheiten jenseits des Kreditrahmens, und das ist eben all das, was Foundry 42 UK anzubieten hat.

nopecat

Verschwörungstheorie?

1. Die Bank gibt CIG jetzt eine Lizens zum Entwickeln

24 LICENCE
24.1 The Chargee, ( bank ), hereby grants to the Chargor , ( CIG ), an exclusive license, revocable only in accordnance with Clause 24.2, to develop, produce, exploit and otherwise deal with the Game.
24.2 The Chargee, ( bank ), may terminate the license granted pursuant to Clause 24.1 above upon the happening of an Event of Default which remains unremedied on the date failing 60 days after the the Chargee has given written notice to the Chargor of such Event of Default.

2. CIG hat alles an die Bank abgegeben und kann keine anderen Kredite mehr aufnehmen.

Floating charge covers all the property or undertaking of the company.
Contains negative pledge.

Sieht nicht wirklich nach einer Verschwörungstheorie aus. Es sei denn du willst behaupten das es normal ist das eine Firma alles an die Bank abgeben muss für einen Kredit. Das sieht mehr nach einem letzten versuch aus das game zu retten.

Siehe Webseite und das verlinkte PDF Dokument: https://beta.companieshouse

sverebom

Hättest du das Dokument bis zum Ende gelesen, dann hättest du erfahren,
dass Star Citizen und alles, was nicht von Foundry 42 UK entwickelt
wird, nicht Teil der Sicherheiten ist. Und die von dir genannten Punkte
würden auch nur in Kraft treten, sollte Foundry 42 UK nicht in der Lage
sein, den Kredit zurückzuzahlen. Dazu wird es aber nicht kommen, denn
sollte dieser unwahrscheinliche Fall eintreten, dann würde CIG einfach
die Rechnung begleichen.

Jetzt die Preisfrage: Warum hat CIG
nicht gleich das Geld an das britische Studio transferiert, wenn sie das
Geld doch haben? Weil sie unter den aktuellen Umständen bei dem
Transfer von USD in GBP mehr Geld verlieren würden, als sie Zinsen auf
einen Kredit zahlen. Der Wechselkurs von USD zu GBP ist zur Zeit sehr
ungüstig für Foundry 42 UK, gleichzeitig sind die Zinsen in der EU aber
auch sehr niedrig, also nimmt Foundry 42 UK einen Kredit etwa in der
Höhe des erwarteten Steuerrückzahlungen auf, investieren jetzt noch mehr
Geld, kriegt noch mehr Steuerrückzahlungen, die Bank und vielleicht
sogar Foundry 42 UK machen dabei ein Gewinn zu Lasten der Britischen
Regierung, und am Ende hat CIG nichts verloren bei der Finanzierung des
britischen Studios.

Das ist ein ganz normaler Vorgang, der
typisch für viele Unternehmen ist. Und ja, es ist auch normal, dass ein
Unternehmen ohne lange Kredithistorie wie Foundry 42 UK erst einmal
alles als Sicherheit hinterlegen muss, was sie haben.

nopecat

Wer Entwickelt denn das Game? Foundry 42 in UK und Deutschland. Wie „Star Citizen“ ohne die Assets und den Code von Foundry 42 weiter machen soll ist mir nicht ganz klar aber du hast dafür bestimmt auch eine Antwort.

Ich habe heute mal aus Neugier mit meinem Unternehmensberater gesprochen und der hat nur gelacht als er Ortwins Erklärung gelesen hat und dann gesagt das wäre kompletter Blödsinn, keine Firma geht ein solches Risiko für 4 million Steuerrückzahlung ein wenn sie nicht „kurz vorm Konkurs steht“ (seine Worte). Er glaubt das der Kredit weitaus höher ist als nur die Steuerrückzahlung.

Weiterhin meinte er das Pfund erholt sich gerade und die gehen damit ein Risiko ein um von 4 million Wechselkursverlust zu sparen wenn ihre laufenden Kosten bei 2 million pro Monat liegen. Er glaubt es handelt sich bei dem Kredit um eine Konkursabwendung deshalb auch die komplette Firma als Sicherheit und keine anderen Kredite mehr erlaubt.

Normal ist wenn du die Steuerermäßigung als Sicherheit hinterlegst und evtl. noch eine Bareinlage von 10-15% (Ich hab so schon selber öfter meine Firma zwischenfinanziert). Die Bank hat mir nie gesagt ich muss meine ganze Firma als Sicherheit hinterlegen und darf keine anderen Kredite mehr aufnehmen.

Ich werde jedenfalls mein Geld zurückholen bevor die komplett Pleite gehen. Sollten Sie überleben kann ich immer noch das fertige Spiel kaufen.

Lotte

„wertloser“ ist in diesem Zusammenhang ein mehr als unglückliches Wort.
Entweder ist etwas wertlos oder es hat einen Restwert, aber „es wird wertloser“ im Vergleich zu wertvoller passt nicht. Aber jeder weiß ja was gemeint ist 🙂

Gerd Schuhmann

Jau, da hast du Recht.

Lotte

Respekt wie schnell du antwortest 😉

Fully

Ob das Spiel mal jemals erscheinen wird

Nokashii

Es bräuchte schon ein „Wunder“ (im negativen Sinn), damit Star Citizen NICHT erscheint.
Dass genug Leute an dem Spiel arbeiten und es kontinuierlich vorangeht, sollte inzwischen Fakt sein. In einigen Tagen kommt dann das 3.0 Update, das das Ganze quasi schon zu einem Spiel macht. Keinem sehr guten Spiel und ganz sicher nicht zu dem, was man sich von Star Citizen erhofft, aber schon auf dem Level von anderen (kleinen) vollständigen Spielen auf dem Markt.
Das heißt, selbst wenn die Aufnahme des Kredites wirklich ein erstes Anzeichen darauf wäre, dass das Geld knapp wird (und die Stellungnahme von Roberts zu dem Thema beinhaltet gute Argumente dafür, dass man von einem solchen Fall nicht ausgehen muss), wäre genug übrig um das Projekt auf die Schnelle zu einem Abschluss zu bringen, mit dem zwar niemand wirklich zufrieden wäre, das aber trotzdem als „erscheinungsfähig“ durchgehen würde

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