Sonic Racing will ein kostenloses Wochenende anbieten. Doch ein umstrittenes Feature lässt die Leute nicht spielen. Mittlerweile hat der Entwickler das Problem mit Denuvo wohl gelöst, die Kritik endet damit aber nicht.
Um welches Spiel geht es? Sonic Racing: CrossWorlds ist SEGAs Alternative zu Nintendos Dauerbrenner Mario Kart. Das Spiel erschien im September 2025 und bietet euch abgedrehte Rennen mit Charakteren aus unterschiedlichen Universen.
Vom 30. April bis zum 4. Mai 2026 soll es jetzt ein kostenloses Wochenende geben, wo ihr in den Racer hineinschauen könnt. Doch genau das soll für Probleme sorgen. Einige Nutzer berichten, dass der Kopierschutz (bzw. die Anti-Tamper-Software) Denuvo den Spielstart verweigert. Mittlerweile soll das Problem gelöst sein.
Denuvo verhindert den Spielstart, Entwickler haben das Problem mittlerweile gelöst
Was war das für ein Problem? Auf X.com berichten einige Nutzer, dass sie Sonic Racing: CrossWorlds derzeit nicht starten können. Anstatt das Spiel zu sehen, bekommen sie einen Fehlerhinweis von Denuvo angezeigt, dass man es nicht besitze und daher nicht starten könne (via X.com).
Mittlerweile haben sich die Entwickler auf Steam gemeldet und erklärt, dass ihnen das Problem bekannt sei. In einem kurzen Update vom 30. April 2026 um 22:15 Uhr erklärte man dann, dass das Problem jetzt offiziell gelöst sei. Damit müssten die Spieler dann auch das kostenlose Wochenende nutzen können.
Im kurzen Test konnten wir Sonic Racing: CrossWorld herunterladen und problemlos starten.
Die DRM-Technik Denuvo des gleichnamigen Herstellers aus Österreich ist unter Spielern schon lange hochumstritten. Spieler kritisieren die Maßnahmen dafür, dass sie Performance und Leistung fressen sollen, nur um das Spiel vor illegalen Kopien zu schützen. Das hindert aber Entwickler nicht daran, die Maßnahmen noch weiter zu verschärfen. Bei einigen Spielen müsst ihr ständig online sein, damit ihr diese mit Denuvo überhaupt spielen könnt.
Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Einige Entwickler entfernen Denuvo nach einigen Monaten wieder aus ihren Spielen, da sie nur den Release schützen wollen. Andere wiederum wollen die DRM-Maßnahme nachträglich einbauen, scheitern aber an den wütenden Protesten der Spieler: Ein Spiel entfernt ein umstrittenes Feature, nachdem sie die letzten 24 Stunden wütenden Protesten ausgesetzt waren
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