Neuer Skandal im E-Sport erfasst CS:GO – Coach wird für 2 Jahre gesperrt

Der Coach Nicolai „HUNDEN“ Petersen wurde jetzt für 2 Jahre gesperrt. Ihm wird vorgeworfen, geheime Pläne seines Teams, Heroic, an einen Mitbewerber bei einem Turnier in Köln verraten zu haben. Angeblich soll er seinen Wechsel vorbereitet haben. Das ist der zweite große Skandal im E-Sport von CS:GO innerhalb von wenigen Monaten.

Das ist der Coach:

  • Der 30-jährige Däne Nicolai „HUNDEN“ Petersen war 11 Jahre lang selbst Profi in Counter-Strike: Source und Counter-Strike: Global Offensive, bevor er 2020 zum Coach wurde.
  • Als Coach lief es aber nicht so gut, bereits im September 2020 hatte er einen Bann erhalten, weil er den „Coaching Exploit“ ausgenutzt haben soll. Das war ein großer E-Sport-Skandal in CS:GO.
  • Kaum war der Bann abgelaufen, ist er aber von seinem Team Heroic gefeuert worden. Es sind schwere Vorwürfe gegen ihn aufgetaucht.

Das war der Vorwurf seines Teams: Wir haben auf MeinMMO im Juli 2021 darüber berichtet, dass Heroic seinen Coach Hunden gefeuert hat und ihn verklagen will.

Der Vorwurf war: Hunden habe bei dem IEM Cologne in Köln, einem Turnier um 972.000 $, geheime Strategien seines Teams an einen Konkurrenten übergeben. Seinen eigenen Teammitgliedern habe er den Zugang zum Ordner mit dem Team-Strategien gesperrt.

HUNDEN leugnete das aber. Nie habe er sowas getan.

2 Jahre Ausschluss von großen Turnieren in CS:GO

Das ist jetzt das Urteil: Mit dem Fall hat sich jetzt die Esports Integrity Comission (ESIC) beschäftigt. Die hat eine Untersuchung durchgeführt.

Sie ist zu dem Entschloss gekommen, dass HUNDEN für 2 Jahre gesperrt wird. Er kann nun nicht mehr an Turnieren teilnehmen, die von Mitgliedern der ESIC ausgerichtet werden. Er ist für Turniere der ESL, Dreamhack und BLAST gesperrt.

Im Prinzip kommt das einem Berufsverbot für den CS:GO-Coach gleich.

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Coach wollte angeblich Job bei neuem Team – und hat sein altes Team deshalb verraten

Was hat die Untersuchung ergeben? Die Untersuchung ergab, dass HUNDEN offenbar einen Wechsel zu einem anderen Team geplant hat und deshalb mit dem anderen Team die Strategien von Heroic teilen wollte.

Der Name des Teams ist nicht öffentlich. Die E-Sport-Seite Dotesports berichtete aber, bei dem Team könnte es sich um Astralis handeln, die HUNDEN angeblich als Coach im Visier hatten.

Das sagt HUNDEN: In einem Interview fühlte sich HUNDEN zu Unrecht gesperrt. Er sagte, das Komitee haben seine Geschichte der Seite nicht gehört, sondern ihm angedroht, ihn für 5 Jahre zu sperren, sollte er Widerspruch gegen das Urteil einlegen.

Das Komitee bestreitet das. Es heißt; HUNDEN sei es nicht gelungen, die Beweise gegen ihn in irgendeiner Form zu entkräften, obwohl er dazu aufgefordert wurde.

Ist E-Sport nur eine Blase, die bald platzt? Die größten Probleme analysiert

Dieses Nachspiel hat der Fall gerade: HUNDEN scheint sich an seinen Team Heroic rächen zu wollen. So sagt er, die Mitglieder des Teams hätten von dem „Coaching Exploit“ gewusst, für den er und andere Coaches gebannt worden war (via dotesports).

Das Team bestreitet das aber.

Der „Coaching Exploit“ war der letzte große E-Sports-Skandal, der CS:GO erschütterte. Auch der ist erst wenige Monate her. Solche Skandale scheinen die Integrität des E-Sports zu gefährden:

In CS:GO werden 37 Coaches für Cheaten gesperrt – Man spricht schon von „The Purge“

Quelle(n): dotesports
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