Twitch-Streamer glaubt nicht, wie mies er als Kind in einem MMORPG war

Der Twitch-Streamer Michael „shroud“ Gresziek (26) gilt als ein Shooter-Gott und menschlicher Aimbot. Er dachte offenbar, er war auch mit 10 Jahren schon ein Großer im MMORPG Runescape. Doch der Blick auf sein Inventar war ernüchternd.

Das ist die Situation: shroud ist einer der größten und erfolgreichsten Streamer auf Twitch überhaupt. Im Gegensatz zu Entertainern wie Dr Disrespect ist er vor allem für sein solides Gameplay bekannt: Er ist einfach sehr gut in Videospielen.

shroud wurde durch seine Künste in Shootern wie CS: GO oder PUBG berühmt, in seinem Herzen steht er aber auf MMORPGs wie WoW Classic. Da kommt er ursprünglich her. Auch wenn sich die Spiele nicht so für Twitch eignen, steht er drauf für Tage in einem MMORPG zu grinden.

„Unmöglich, dass ich als Kind so wenig erreicht habe“

Was hat das mit MMORPGs auf sich? shroud hat sich nach mehr als 16 Jahren wieder in das MMORPG Runescape eingeloggt. Dort hatte er sich mit 9 oder 10 Jahren einen Account erstellt, der lange ruhte. Als er jetzt wieder mal Runescape spielen wollte, konnte er gar nicht fassen, dass die bei Jagex tatsächlich noch seinen alten Account hatten.

Er schwärmte seinem Chat vor, dass er noch weiß, was er damals in dem Spiel alles gemacht hat: Er hatte Zweige geschlagen, bei diesen Bäumen vor dieser einen Stadt und ach …

Als er sich nun wieder einloggte und zur Bank spazierte, erwartete ihn aber ein raues Erwachen. shroud rief beim Anblick des kümmerlichen Inventars:

„Das ist alles? Das ist alles, was ich wert bin? Das ist alles, was ich mit 10 Jahren erreichen konnte?“

shroud

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Der Streamer klickt über sein Inventar, aber es wird und wird einfach nicht besser. Irgendwelche niedrigen Items und Gelumpe starrt ihn aus dem Bildschirm heraus an. shroud hadert damit: Er kann nicht glauben, wie wenig er damals in Runescape erreicht und besessen haben soll.

Noch Minuten später zetert er mit der Situation, die überhaupt nicht dem entspricht, was er in Erinnerung hat. Letztlich kommt er zum Ergebnis: Irgendwer muss ihn gehackt haben und ihm das wertvolle Loot aus dem Inventar rausgepickt haben.

Es kann nicht sein, dass er mit so miesen Sachen damals rumrannte und schwere Quests wirklich mit einem „Hammer aus Bronze“ erledigte.

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Täuscht die Erinnerung oder ein Hack?

Das steckt dahinter: Wir normalen Spieler machen die Rückkehr in ein MMORPG mit uns selbst aus, bei shroud schauen ein paar tausend Leute zu. Als shroud auffällt, dass ihm Geld fehlt, um ein Item zu kaufen, steckt ihm ein Zuschauer schnell ein paar Millionen zu.

Das Spannende bei shroud ist der Flashback, wie das so ist sich nach mehr als 15 Jahren in ein MMORPG einzuloggen. Alles hat sich verändert und auch die Erinnerungen an damals ist nicht mehr so präsent wie früher.

Normalerweise reagieren Spieler bei Ansicht der Grafik leicht entsetzt: In Erinnerung sah das alte MMORPG doch viel besser aus als jetzt in der Gegenwart. Aber das scheint shroud überhaupt nicht zu stören. Im Gegenteil: Ihn beeindruckt, was aus Runescape mit den Jahren geworden ist.

Alle sprachen über WoW Classic, aber ein noch älteres MMORPG blüht grade auf

Doch man merkt, wie shroud versucht, zu verstehen, ob er damals wirklich so wenig erreicht hat oder ob ihn wer gehackt hat und die besten Items später klaute. Mit „Hacks“ und den Items geht dann wohl ein Teil der eigenen Jugend verloren.

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shroud steht auf MMORPGs und lässt sich das was kosten.

Wie sehr shroud den MMORPGs verfallen ist, sah man im April 2020. Da war er gerade mitten in einer Raid-Phase in WoW Classic, war aber auch in der Weltgeschichte. Um pünktlich wieder zu Hause beim Raid-Team zu sein, griff er in die Streamer-Portokasse. Die war nach seinem Ausflug zu Mixer offenbar prall gefüllt:

Um in WoW Classic zu raiden, schnappte sich shroud einen Privatjet für 13.000$

Quelle(n): dexerto
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