Rollenspiele wie Dragon’s Dogma gibt es sonst nirgends, die Macher verraten uns ihr Geheimrezept und was die Zukunft bringt

Dragons Dogma 2 Dark Arisen gamescom Interview Kento Kinoshita Bild

Auf der gamescom 2026 konnte MeinMMO mit dem Game Director und dem Producer hinter dem kommenden Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen sprechen. Im Interview ging es unteranderem um den großen Drachen, den Hardmode und ob Capcom je daran gedacht hat, einen Multiplayer einzufügen.

Mit wem sprach MeinMMO im Interview?

  • Kento Kinoshita ist der Game Director hinter Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen und arbeitete schon als Lead Game Designer am Hauptspiel. Ansonsten war er bereits Director für das DLC des ersten Dragon’s Dogma oder für das DLC zu Resident Evil: Village.
  • Der Producer des Spiels, Yoshiaki Hirabayashi war auch im Interview dabei. Er war bei vielen Titeln von Capcom als Produzent tätig, darunter Ōkami, Resident Evil 4 (Remake) und zuletzt auch Kunitsu-Gami: Path of the Goddess.
  • Als Interpreter war Patrick Shields anwesend, der von Japanisch zu Englisch dolmetschte.

Das Interview wurde aus Gründen der Lesbarkeit redaktionell bearbeitet und leicht gekürzt. Wir haben das Gespräch außerdem in Sinnabschnitte unterteilt. Eine Übersicht zu den einzelnen Themen findet ihr hier:

MeinMMO: Hallo und vielen Dank für diese Gelegenheit. […] Gibt es Aspekte in „Dragon’s Dogma 2“, mit denen ihr nicht ganz zufrieden seid und die ihr in „Dark Arisen“ verbessern möchtet?

Kento Kinoshita: Wir haben uns zwar intensiv mit dem Spieler-Feedback zu „Dragon’s Dogma 2“ beschäftigt, aber einer der wichtigsten Punkte, die wir verbessern wollten, war die Anzahl der Waffen-Skills, die man gleichzeitig ausrüsten kann.

Obwohl viele Spieler angaben, dass ihnen der Action-Kampf des Spiels sehr gut gefallen hat, fühlten sie sich durch die Beschränkung auf nur vier Waffenfertigkeiten etwas eingeschränkt. Daher habe ich es mir zum Ziel gesetzt, diese Anzahl zu erhöhen, und nun können sechs Waffenfertigkeiten gleichzeitig ausgewählt werden. Das bedeutet, dass ihr viel mehr Möglichkeiten habt, sowohl bestehende Fertigkeiten als auch neue, die ihr in „Dark Arisen“ findet, zu kombinieren, um eure eigene „Werkzeugkiste“ zusammenzustellen und ein strategisch tieferes Action-Erlebnis zu genießen. Übrigens müsst ihr dafür nicht auf den DLC warten. Das wird in dem kostenlosen Update enthalten sein, das nächsten Mittwoch, am 2. September, erscheint, sodass ihr die sechs Waffenfertigkeiten schon sehr bald im Basisspiel genießen könnt.

Ein weiterer Punkt, bei dem ich vielleicht ein wenig Frust abbauen wollte, war der „Ewige Fährstein“. Ich denke zwar, dass ein Teil des „Dragon’s Dogma“-Erlebnisses darin besteht, sich zu Fuß oder mit dem Ochsenkarren fortzubewegen und auf dem Abenteuer verschiedene Risiken einzugehen – vielleicht wird der Karren ja angegriffen. Ich weiß aber, dass manche Spieler das Gefühl hatten, dass sie in manchen Spielsitzungen einfach nur aus Effizienzgründen leichter schnell reisen möchten oder dass sie heute einfach [zu wenig] Zeit zum Spielen haben. Wir haben den „Ewigen Fährstein“ hinzugefügt, um den Spielern die Wahl zu lassen. Wenn ihr das klassische „Dragon’s Dogma“-Erlebnis haben wollt, bei dem ihr laufen müsst und unterwegs Dinge passieren, könnt ihr euch weiterhin dafür entscheiden – aber ihr könnt euch genauso gut dafür entscheiden, so oft ihr wollt, schnell zu reisen.

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Dragon’s Dogma 2 zeigt im Ankündigungstrailer den neuen DLC „Dark Arisen“

Das neue Gebiet und der neue Drache

MeinMMO: Eine der größten Neuerungen in „Dark Arisen“ ist Norgan, der neue Schauplatz. War das bereits während der Entwicklung des Hauptspiels geplant, oder kam die Idee erst nach der Veröffentlichung von „Dragon’s Dogma 2“ auf?

Kento Kinoshita: Es ist das letztere. Das war eine Idee, die wir hatten, als wir mit der Entwicklung der Erweiterung selbst begonnen haben. Als das Originalspiel veröffentlicht wurde, haben wir es danach etwa sechs Monate lang durch kostenlose Titel-Updates weiter aktualisiert und das Feedback der Spieler zum Originalspiel ausgewertet. Nach diesem Zeitraum von etwa sechs Monaten haben wir festgestellt, dass viele Spieler sagten: „Wir lieben das Spiel, aber wir wollen mehr – wir wollen zurück in die Welt von Dragon’s Dogma und weitere Abenteuer erleben.“ Also haben wir damals beschlossen: Lasst uns unsere Erweiterung entwickeln – und daraus entstand dann die Idee, das neue gefrorene Ödland zu erschaffen.

MeinMMO: Ja, wir sprechen gerade über das gefrorene Ödland. Wie wird sich das kalte Wetter auf das Gameplay und vielleicht auch auf die Fortbewegung in der Welt auswirken?

Kento Kinoshita: Es ist nicht nur ein hübscher visueller Effekt. Das kalte Wetter hat enorme Auswirkungen auf das Gameplay. Sei es schon allein die Tatsache, dass dein Charakter bei besonders kalten Wetterbedingungen zu frieren beginnt, wenn ihm kalt ist. Die maximale Ausdauer nimmt ab, und man muss einen Weg finden, mit der Kälte umzugehen.

Aber auch die Sicht ist bei Schneestürmen eingeschränkt, und es gibt weitere Designelemente wie Lawinen, die durch Schnee und Eiszapfen auf der Karte ausgelöst werden. Das sind Dinge, die für einen gefährlich sein können, die man aber ebenso gut zu seinem Vorteil nutzen kann, um Gegner mithilfe dieser Umgebungselemente zu besiegen. Und das sowie Dinge wie die Windrichtung – ob sie dir bei deiner Reise hilft oder im Weg steht – zeigen, dass das Wetter in Norgan ein entscheidender Faktor ist.

MeinMMO: Ein weiterer großer Eyecatcher in „Dark Arisen“ ist der Gefallene Drache. Ich liebe das Design, und noch mehr habe ich es geliebt, gegen ihn zu kämpfen. Welche Ideen und Inspirationen steckten hinter seinem Design sowie seinen Moves und Angriffen?

Kento Kinoshita: Das ursprüngliche Konzept für diesen Charakter war eigentlich die Idee eines Zombie-Drachen oder eines untoten Drachen. In der Welt von „Dragon’s Dogma“ sind die Herzen der Drachen ein wirklich wichtiges Konzept. Daher entstand die Idee, dass es diesen herzlosen Drachen mit einem Loch in der Brust geben könnte, der scheinbar unsterblich ist, was man im Gameplay auch sehen konnte: Selbst wenn man ihm Körperteile abschneidet, regenerieren sie sich und wachsen nach. Diese Frage also: Wie kann so etwas in dieser Welt überhaupt existieren? Wie sollen wir ihn besiegen? Sowohl aus visueller als auch aus spielerischer Sicht fand ich, dass das eine wirklich spannende Richtung war, in die man sich entwickeln konnte.

MeinMMO: Und könnt ihr uns mehr über die neue weibliche Figur und ihre Verbindung zum Drachen erzählen?

Kento Kinoshita: Diese geheimnisvolle Frau namens Eir taucht genau dann auf, wenn dein Kampf gegen den gefallenen Drachen scheinbar am tiefsten Punkt angelangt ist – und […] sie kommt, um dich zu unterstützen. Welche Beziehung sie genau zu diesem fast unmöglichen untoten Drachen hat und wie sie dir helfen wird, halten wir noch geheim, damit die Spieler, wenn sie das Spiel am 9. Oktober endlich spielen, die Geschichte durchspielen und herausfinden können, wer sie ist und warum sie diesen Drachen so verbissen verfolgt. Leider kann ich euch das im Moment noch nicht verraten, aber freut euch schon mal darauf. Ich denke, sobald ihr das tut, werdet ihr verstehen, warum wir uns erneut für den Namen „Dark Arisen“ entschieden haben. Die Bedeutung dieses Titels für die Handlung wird euch dann klar werden.

Neuerungen und Hardmode

MeinMMO: Da in den Trailern mehrere neue Gegner zu sehen waren, möchte ich gerne auf die anderen Gegnertypen eingehen. Könntest du uns mehr über diese neuen Gegnertypen erzählen und darüber, wie sie sich in die Welt und den neuen Ort einfügen? Mir hat vor allem dieses riesige Big-Foot-Ding mit den Stoßzähnen und der Holzwaffe sehr gut gefallen.

Kento Kinoshita: Vielen Dank, dass euch die neuen Designs gefallen haben. Mein Konzept war, dass die neue Region Norgan ein ziemlich anspruchsvolles Gebiet sein sollte und dass die Gegner so gestaltet werden, dass sie eine Steigerung gegenüber den Gebieten des Basisspiels darstellen. Ich denke, sie haben bereits in den ersten Abschnitten gesehen, dass viele der Gegnerdesigns auf diesem eisigen Thema basieren – also Dinge, die ein bisschen an Bigfoot oder einen abscheulichen Schneemann erinnern. Bisher haben wir im Marketing jedoch wirklich nur diese ersten Abschnitte und die Gegner mit Eis-Thematik gezeigt. Im weiteren Verlauf des Spiels wird es weitere Gegnertypen geben, die in die Dunkelheit führen […]. Ich möchte an dieser Stelle also noch nicht zu viel verraten, aber sagen wir einfach, dass es nicht nur Gegner mit Eis-Thematik gibt und dass ihr euch auf weitere interessante Geheimnisse freuen könnt.

MeinMMO: Ihr habt neue Fertigkeiten für die Klassen eingeführt. Gab es dabei eine, die euch bei der Entwicklung von „Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen“ besonders gut gefallen hat?

Kento Kinoshita: Ich spiele normalerweise die Klasse „Kämpfer“, daher gibt es so viele Fähigkeiten im DLC, die mir gefallen haben. Aber wenn ich mich für eine entscheiden müsste, dann für eine, auf die man relativ früh im Spiel zugreifen kann. […] Es ist ein Drehangriff, bei dem man sich insgesamt bis zu sechs Mal drehen kann. Damit lässt sich schon recht früh in „Dark Arisen“ ordentlich Schaden anrichten – eine wirklich gelungene Neuerung, die viel Spaß macht.

MeinMMO: Ein weiterer Aspekt sind die „Lost Rites“. Sind sie eher ein Endgame-Erlebnis für Spieler, die sehr, sehr viele Stunden in das Spiel investiert haben, oder handelt es sich eher um eine Mischung aus leichteren Abschnitten und Hardcore-Abschnitten für die erfahreneren Spieler?

Kento Kinoshita: Beim Schwierigkeitsgrad geht es nicht nur darum, wie stark die Gegner sind. Jeder Dungeon hat auch sein eigenes, einzigartiges Konzept. So gibt es vielleicht einen Dungeon, der so tief ist, dass die zurückzulegende Strecke so lang ist, dass es immer schwieriger wird. Oder das Design eines anderen Dungeons könnte es tatsächlich erforderlich machen, eher Fernangriffe als Nahkampfangriffe einzusetzen. Jeder von ihnen stellt also eine Herausforderung dar, wenn man bedenkt, wie schwer es ist, ihn zu besiegen – nicht nur in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad.

MeinMMO: Gab es Bedenken hinsichtlich der Balance von „Dark Arisen“, wenn man bedenkt, dass es Spieler gibt, die vielleicht schon 500 Stunden im Spiel sind, und andere, die erst seit 50 Stunden dabei sind?

Kento Kinoshita: Es ist schwierig, da ein Gleichgewicht zu finden, denn wie Sie bereits sagten, gibt es Spieler, die die Obergrenze der Werte erreicht haben und auf Level 999 sind. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen wir bei jedem neuen Inhalt und jedem Gegner stets die Bandbreite der Spielerbasis. Wir empfehlen zwar, etwa Level 40 zu sein, um den Norgan-Bereich zu beginnen, aber es liegt ganz bei den Spielern, ob sie früher oder später dorthin gehen möchten.

Wenn du ein sehr hochstufiger Spieler bist, der schon viele, viele Stunden gespielt hat und einen sehr hochstufigen Charakter hast und die Herausforderung noch steigern möchtest, dann empfehlen wir dir, den Hardmode auszuprobieren. Wir werden diesen mit dem Titel-Update am 9. Oktober kostenlos hinzufügen, sodass er sowohl für das Basisspiel als auch für den DLC gilt. Schalte den Hardmode ein, und es wird einfach um einiges schwieriger – also schaut mal, ob ihr das Zeug dazu habt.

MeinMMO: Könnt ihr uns ein paar Details zum Hardmode verraten?

Kento Kinoshita: Der Hardmode wird also sowohl über einen neuen Spielspeicherplatz als auch über bestehende Speicherplätze zugänglich sein. Selbst wenn ihr bereits ein Spiel begonnen habt, könnt ihr den Hardmode aktivieren – aber seid gewarnt: Sobald ihr ihn aktiviert habt, bleibt er so lange aktiv, bis ihr das Spiel beendet, ihr könnt ihn also nicht einfach ein- und ausschalten. Stellt sicher, dass ihr für die Herausforderung bereit seid.

Was den Inhalt betrifft: Es geht nicht nur darum, die Werte der Gegner zu erhöhen, sondern es gibt auch Anpassungen bei der Platzierung und dem Verhalten der Gegner sowie bei der KI, sodass insgesamt eine anspruchsvollere Herausforderung entsteht, um den Bedürfnissen der Hardcore-Spieler gerecht zu werden, die das Gefühl haben, übermächtig [geworden zu sein]. Der Charakter ist einfach so weit aufgestockt, dass kein Gegner mehr eine Herausforderung darstellt. […]

Pawns und Multiplayer

MeinMMO: Und wie sahen die Änderungen an den Begleitern bzw. den Pawns im Spiel aus? Habt ihr nur ein paar Feinabstimmungen vorgenommen oder gab es größere Änderungen? Vielleicht in Bezug auf die KI, ihre Bewegungen oder ihre Positionierung in Kämpfen.

Kento Kinoshita: Wir haben also eine ganze Reihe von Aktualisierungen und Verbesserungen an den Pawns vorgenommen, darunter neue Fähigkeiten, mit denen sie euch unterstützen können, sowie neue Befehle, die ihr ihnen erteilen könnt. Viele davon werden tatsächlich im kostenlosen Titel-Update hinzugefügt, das am 2. September erscheint. Ihr müsst also nicht auf den DLC warten, um die verbesserte Version der Pawns aus dem DLC auszuprobieren. Es gibt jedoch natürlich noch weitere Ergänzungen: Die Pawns werden euch bei euren Abenteuern im neuen Norgan-Gebiet unterstützen können, ebenso wie einige neue Pawn-Spezialisierungen, die ebenfalls in „Dark Arisen“ hinzugefügt werden.

MeinMMO: Im Vergleich zu „Dragon’s Dogma 1: Dark Arisen“, das etwas anders war, da es sich um eine weitere Version nach der Veröffentlichung handelte: Was war diesmal anders bei der Herangehensweise an das neue „Dark Arisen“ im Vergleich zum Vorgänger?

Kento Kinoshita: Da ich sowohl beim ursprünglichen als auch beim aktuellen „Dark Arisen“-DLC als Leiter fungierte, gibt es gewisse Überschneidungen in meiner Herangehensweise. In beiden Fällen möchte ich das Basisspiel nehmen und unter Berücksichtigung der Vision der ursprünglichen Entwickler ein neues Spielerlebnis bieten.

In beiden Fällen habe ich mich im Wesentlichen für einen Art-Loot-basierten Zyklus entschieden. Im ersten „Dark Arisen“ handelte es sich eher um einen Dungeon-Crawler, bei dem ein einziger neuer Ort hinzugefügt wurde – die Finstergram-Insel –, und man drang jedes Mal tiefer und tiefer in diesen Dungeon vor, um zu sehen, welche Beute man ergattern konnte. Bei den DLCs der Fortsetzungen hatte ich jedoch das Gefühl: Nun, wenn man ein Fan von „Dragon’s Dogma“ ist, hat man „Dark Arisen“ bereits gespielt. Ich möchte nicht genau dasselbe noch einmal machen. Obwohl also vieles am Konzept – was den Relikt-Expeditionszyklus und das Sammeln von Beute angeht – ähnlich ist, dachte ich mir dieses Mal, dass das Hinzufügen eines völlig neuen offenen Kartenbereichs eine interessante Abwechslung im Hack-’n’-Slash-Loot-Genre darstellen würde.

MeinMMO: Ich glaube, wenn man „Dragon’s Dogma“ von außen betrachtet, wirkt es wie ein ziemlich typisches westliches Rollenspiel. Aber es macht einige Dinge anders, sodass es sich viel [mehr] von anderen unterscheidet. Was macht dieses Spiel eurer Meinung nach im Vergleich zu anderen Spielen dieses Genres so besonders?

Kento Kinoshita: Ich denke, der größte Unterschied zu anderen Fantasy-Open-World-RPGs sind die „Pawns“ selbst. Das ist so ziemlich eines der einzigartigen Merkmale von „Dragons Dogma“, das man in keiner anderen Spielreihe findet. Dieses Gefühl, dass man zwar ein Einzelspieler-Spiel spielt, aber fast so, als wäre man Teil einer Gruppe mit anderen Abenteurern, die sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam die Erkundung vorantreiben. Ich denke, das ist etwas, das man sonst nirgendwo wirklich findet.

Und auch was die Action selbst angeht, bringen wir meiner Meinung nach eine gewisse Tiefe in ein Spiel von Capcom ein, das eine so starke Action-DNA hat. Jede der Klassen hat ihr eigenes, einzigartiges Konzept, und die Vielfalt der Fähigkeiten, die wir bieten, sowie die Freiheit, die wir dem Spieler geben, zu entscheiden, welche Fähigkeiten er einsetzt und wie er jede einzelne Begegnung strategisch angeht, um die Gegner erfolgreich zu besiegen – diese Tiefe der Action ist ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal.

MeinMMO: Habt ihr während der Entwicklung von „Dark Arisen“ oder dem Basisspiel jemals darüber nachgedacht, einen Multiplayer-Modus hinzuzufügen, oder stehen die Pawns im Mittelpunkt?

Yoshiaki Hirabayashi: Wie Sie bereits sagten, betrachten wir die Begleiter als das Element, das dafür sorgt, dass sich das Spiel so nah wie möglich an ein Multiplayer-Erlebnis anfühlt, während gleichzeitig das erhalten bleibt, was den Reiz eines Einzelspieler-RPGs ausmacht. Daher haben wir nie in Erwägung gezogen, dies hinzuzufügen, und ich denke, dass die Identität dieser Serie wirklich untrennbar mit diesem Gefühl eines Einzelspieler-Abenteuers mit einer Gruppe verbunden ist.

MeinMMO: Vielen Dank.

Freut ihr euch auf Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen und auf welchen Aspekt davon am meisten? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare. Auf der gamescom 2026 konnte MeinMMO einige Interviews führen, darunter auch mit dem Kopf hinter dem kommenden Cinder City: Er schuf legendäre MMORPGs, jetzt macht er einen Sci-Fi-Shooter: Wir sprachen mit dem Chef von Cinder City über den kommenden Koop-Titel

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