PUBG bannt über 1 Million Cheater im Monat, doch es hört nicht auf

PlayerUnknown’s Battlegrounds (PC, Xbox One) wird von enorm vielen Cheatern geplagt. Mittlerweile werden mehr als 1 Million Betrüger im Monat bei PUBG gebannt, doch die Sache eskaliert immer weiter.

Der Battle-Royale-Shooter PlayerUnknown’s Battlegrounds hat Millionen von registrierten Spielern. Über 3 Millionen davon zocken das Battle-Royale-Game zur gleichen Zeit. Doch nicht jeder spielt fair. So gibt es Wall-Hacks, Speed-Hacks, Aimbots und Heil-Cheats, mit denen man sich unfaire Vorteile verschaffen kann.

Doch das Ausmaß der Cheaterei in PlayerUnknown’s Battlegrounds wird erst im letzten Bann-Bericht deutlich.PUBG Frau Titel

1.044.000 gebannte Cheater nur im Januar!

In PlayerUnknown’s Battlegrounds kommt die Anti-Cheat-Software BattleEye zum Einsatz. Die veröffentlichte zuletzt einen Report über die Zahl der gebannten Cheater im Januar. Und diese Zahl ist kaum zu fassen. Es seien 1.044.000 Spieler wegen Cheats gebannt worden. Und zwar allein im Januar 2018!

Dazu kommt noch, dass man bei BattleEye alles andere als optimistisch für die Zukunft ist. Die Sache würde unglücklicherweise eher noch eskalieren. Für die meisten Cheater scheint es also kein Problem zu sein, einfach nach einem Bann erneut eine Version von PlayerUnknown’s Battlegrounds zu kaufen und fröhlich weiter zu cheaten.

Auf Reddit fasste es ein User recht treffend zusammen „In PUBG gebannt zu werden ist wie bei Monopoly eine Runde ins Gefängnis zu müssen. Das hat keine echten Konsequenzen!“

Spieler fordern China-Bann

Laut einem früheren Bericht von BattleEye zu Cheatern in PlayerUnknown’s Battlegrounds sollen die meisten der Betrüger aus China kommen. Daher fordert die Community schon lange einen Regio-Lock des Reichs der Mitte. Die Chinesen sollen also in ihrer Region bleiben und nicht den Rest der Welt mit ihren Cheats belästigen.pubg-waffen-drop

Als Beispiel wird der Konkurrenztitel Fortnite angeführt, der nur wenige Spieler aus China vorweisen soll und sehr viel weniger von Cheatern geplagt werde. Ein Regio-Lock wird aber bislang von PUBG-Chef Brendan Greene abgelehnt. Man wolle nicht eine ganze Region pauschal für die Missetaten einiger Betrüger bestrafen.

Verschärfte Anti-Cheat-Maßnahmen bringen Nachteile

Doch auch wenn kein China-Lock kommt, will man härter und besser gegen die Cheater in PlayerUnknown’s Battlegrounds vorgehen. Damit kommen aber auch Nachteile für ehrliche Spieler. Wer PUBG bisher als Nutznießer von Steam-Family-Sharing nutzte, kann das künftig vergessen. Da die Familienbibliothek wohl Cheatern ein Hintertürchen öffnete, ist das Feature in Zukunft bei PUBG deaktiviert.PUBG Spieler Titel


Das beileibe nicht alle Chinesen Cheating gut finden, zeigten diverse Vorfälle in chinesischen Internet-Cafés. Dort wurden Cheater von aufgebrachten Spielern beschimpft und geohrfeigt.

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Quelle(n): Reddit
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