PS5 und Xbox haben einen Vorteil verloren, der Konsolen immer ausgemacht hat, jetzt bekommen sie die Quittung

Titelbild PS5 und Xbox Series X

PS5 und Xbox galten als Alternative zum Gaming-PC. Mittlerweile ist ein Vorteil jedoch verloren gegangen. Denn die hohen Preise machen Konsolen-Gaming längst nicht mehr zu einer günstigen Budget-Alternative, die es einmal gewesen ist.

PS5 und Xbox galten lange als die Alternative zum PC-Gaming schlechthin. Und der Preis galt lange als einer der Vorteile der Konsolen: Für ein vergleichsweise geringes Budget konnte man direkt in die Welt des Gamings einsteigen, ohne gleich 1.000 Euro für einen Computer ausgeben zu müssen.

Doch genau dieser Vorteil geht gerade verloren: Die Konsolen werden immer teurer und sind damit kaum noch ein Budget-Tipp. Das macht sich auch bei den Zahlen bemerkbar. Die Hersteller verkaufen seit Monaten immer weniger Spiele-Konsolen. Davon berichtet das Magazin Tom’s Hardware.

Teurer RAM und Speicher lassen die Preise von Konsolen ansteigen

Was ist das große Problem? Sowohl Microsoft als auch Sony haben in den letzten Jahren die Preise ihrer Konsolen stark erhöht. Früher war es eher umgekehrt: Konsolen wurden nach dem Release günstiger, um die Absätze zu steigern. Bei PS5 und Xbox Series X/S ist es umgekehrt:

  • Die PS5 kostete zum Release (2020) 499,99 Euro, aktuell (2026) zahlt ihr mindestens 649,99 Euro (via Geizhals.de).
  • Die PS5 Digital ohne Laufwerk kostete zum Release (2020) 399,99 Euro, heute liegt der Preis bei 599,99 Euro
  • Die Xbox Series S lag zum Start bei 299,99 Euro, heute liegt der Preis bei mindestens 499,99 Euro (via Geizhals.de)
  • Die Xbox Series X kostete zum Start 499,99 Euro, mittlerweile zahlt ihr für die Konsole mindestens 799,99 Euro.

Das heißt, für alle Konsolen zahlt ihr mittlerweile mindestens 500 Euro oder sogar mehr. Von einem Budget-Tipp kann da kaum noch eine Rede sein. Dabei war der Preis lange der große Vorteil der Konsolen: Man bekam ein umfangreiches Komplettpaket für einen ziemlich fairen Preis, wenn man kostenpflichtige Abo-Modelle für den Online-Modus einmal ausklammert.

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Alle bekannten Features der PS5 im offiziellen Trailer von Sony

Immer weniger Konsolen werden verkauft, die PS5 Pro ist aber auffällig

Verkaufszahlen sinken: Sony und Microsoft bekommen gerade zu spüren, dass die Preise so enorm gestiegen sind. Laut der Marktforschungsfirma Circana haben die beiden Firmen so wenig Konsolen wie lange nicht mehr verkauft (via Bluesky.com:

  • Die Verkaufszahlen bei der PS5 sind um 25 % gefallen und sind so niedrig wie seit 2013.
  • Bei der Xbox sind die Verkaufszahlen um 33 % gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren.

Wichtig ist, dass Microsoft und Sony beide vergleichsweise wenig dafür können, dass die Preise in den letzten Monaten so gestiegen sind. Denn wichtige Komponenten wie RAM und Speicher steigen seit Monaten ununterbrochen im Preis und das schlägt sich auch auf die Preise der Konsolen nieder, die dann an die Kunden weitergegeben werden.

Die PS5 Pro wirkt auf den ersten Blick wie die große Ausnahme, aber hier muss man einschränken: Große Bestände solle es hier nie gegeben haben und diese sind mittlerweile weg. Vermutlich ging Sony davon aus, dass sich eine Konsole für 800 Euro (mittlerweile 900 Euro) kaum jemand kaufen wird. Sony betonte damals, dass es sich bei der PS5 Pro um ein Luxusprodukt handeln würde, welches auf eine bestimmte Stammkundschaft zugeschnitten worden sei.

Die Konsole spricht langjährige Fans und weniger Personen an, die jetzt eine Konsole als günstige Alternative erwerben wollen. Und genau diese Personen werden sich wegen steigender Preise so schnell keine Konsole kaufen.

Dennoch ist das Interesse an der PS5 Pro momentan groß und das liegt vor allem am baldigen Release von GTA 6. Und da wollen sich viele Spieler wohl noch einmal mit einer schnelleren Konsole eindecken. Das geht sogar soweit, dass mittlerweile Sony eingreifen muss: Wer spontan eine PS5 Pro für GTA 6 kaufen will, sollte jetzt noch schnell seine alte PlayStation entstauben

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