Prinzessin Mononoke ist ein so guter Film, dass er einen Anime-Hater dazu gebracht hat, eine der besten Serien der Welt zu erschaffen 

Prinzessin Mononoke Titelbild

Der Anime zu Prinzessin Mononoke von Studio Ghibli kann bis heute eine Menge Fans begeistern. Unter ihnen befindet sich auch der Co-Schöpfer einer der besten Fantasy-Serien, der von dem Film so inspiriert wurde, dass wir sie heute sehen dürfen.

Von welcher Serie ist die Rede? Es handelt sich um die Animationsserie „Avatar – Der Herr der Elemente“, die 2005 auf Nickelodeon erschien und bis heute zu einer der beliebtesten Serien aller Zeiten gehört. 

Tatsächlich konnte diese Serie nur geschaffen werden, weil einer der beiden Co-Schöpfer, Bryan Konietzko, von Miyazakis Meisterwerk „Prinzessin Mononoke“ absolut geflasht wurde. Im Interview mit Entertainment Weekly bezeichnete er den Kinobesuch als eine „religiöse Erfahrung“, durch die er für sich selbst erkannte: „Genau das möchte ich für den Rest meines Lebens tun.“

Dabei war er zuvor Animes gegenüber eher abgeneigt.

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Ein so guter Film, dass er die Meinung gegenüber einem gesamten Genre ändern konnte

Wieso mochte Konietzko keine Animes? Bei einem Besuch im Podcast „Avatar: Braving the Elements“ offenbarte der Co-Creator der Serie, dass er mit Animes früher nicht viel anfangen konnte. 

Als er jünger war, gab es in Bezug auf Anime einige Sachen, die ihn wirklich umgehauen hätten. Jedoch soll sich diese Einstellung während des Studiums geändert haben, als er vor allem auf Animes stieß, die „unnötig frauenfeindlich und gewalttätig“ waren. Da stünde für ihn fest, dass er kein Interesse an diesem Zeug hat.

Wie konnte er seine Meinung ändern? Dave Filoni, der Schöpfer von Star Wars: The Clone Wars, war schließlich derjenige, der Konietzko und seinen Kollegen Michael Dante DiMartino dazu überreden konnte, Anime eine weitere Chance zu geben. 

Hätte er das nicht getan und hätte Konietzko Prinzessin Mononoke nicht gesehen, würde es Avatar: Der Herr der Elemente mit hoher Wahrscheinlichkeit heute nicht geben.

Die Serie erhält dieses Jahr einen Film, der die „Gaang“ (also die Gang von Avatar Aang) als erwachsene Freunde zeigt, die sich einer neuen Gefahr entgegenstellen … und das sogar eher als erwartet: Wer beim neuen Film von Avatar Geduld bewiesen hat, der wird mit einem frühen Start belohnt

Quelle(n):
  1. Entertaiment Weekly

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