Imane „Pokimane“ Anys ist riesig auf Twitch und kann sich über zahlreiche Kooperationsangebote von bekannten Marken freuen. Mit einer bestimmten Marke gestaltete sich die Zusammenarbeit jedoch unangenehm: Erst musste sie das Material ständig neu aufnehmen, dann sollte sie es ganz löschen.
Um welche Streamerin geht es? Pokimane war über Jahre eine der erfolgreichsten Streamerinnen auf Twitch, galt als das „Gesicht“ der Streaming-Plattform. Auf ihrem Twitch-Kanal folgen ihr 9,3 Millionen Menschen, auf TikTok und YouTube sind es jeweils über 6 Millionen.
Bei dieser Reichweite ist es kein Wunder, dass Marken der Influencerin lukrative Kooperationen anbieten. Die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Partner stellte sich jedoch als eher unschön heraus, wie Pokimane in einem Gespräch mit ihrer Streaming-Kollegin LilyPichu verriet.
Streamerinnen wie Pokimane und Amouranth hatten im englischen Raum lange die Nase vorn. Im deutschen Twitch haben diese Streamerinnen das Sagen:
Pokimane sagt: Sie musste das Promo-Material fünfmal aufnehmen
Was war da Problem bei der Kooperation? Wenn Influencer Werbung für Produkte machen, ist es durchaus üblich, den Werbepartnern den geplanten Content vorab zukommen zu lassen. Laut Pokimane sei diese bestimmte Marke jedoch ganz besonders anspruchsvoll gefunden.
Immer wieder hätten sie Kleinigkeiten gefunden, aufgrund derer sie das Material abgelehnt hätten. Etwa, wenn irgendwo eine Spiegelung zu sehen gewesen sei oder die Streamerin weiß getragen habe, da die Verpackung ebenfalls weiß enthalten habe.
Sie habe das Promo-Material um die fünfmal aufnehmen müssen, aus „total irrelevanten Gründen“, so Pokimane. Die Streamerin fügt hinzu, dass sie es nicht leiden könne, wenn man eine unterhaltsame Idee für eine Werbung hätte, die Werbepartner dann aber jeglichen Spaß rausstreichen würden.
Das Gespräch findet ihr hier ab circa 14:13.
Wie ging die Kooperation aus? Nicht gut. Wie Pokimane weiter berichtet, hätte die Marke sie „wortwörtlich im Augenblick“ fallen lassen, als sie eine Kontroverse gehabt habe. Man habe ihr gesagt: „Lösch alles.“ Die vielen Aufnahmen lohnten sich im Nachhinein also offenbar nicht wirklich.
Um welche Marke es sich genau handelte, verrät Pokimane nicht. Die Marke sei jedoch Teil eines größeren „Konglomerates“ gewesen, weshalb es schwierig gewesen sei, sie zu umgehen und gar nicht mehr zusammenzuarbeiten.
Mit miesen Marken-Deals hat die Streamerin schon Erfahrung: Sie wäre fast auf clevere Schwindler hereingefallen, die Nacktfotos erhaschen wollten
Welcher Skandal Pokimane letztlich die Partnerschaft mit der Marke gekostet hat, erwähnt die Streamerin nicht. Pokimane hat jedoch eigentlich ein sehr sauberes Image ohne viele Kontroversen. Umso schwerer fiel da etwa die Keks-Affäre im vergangenen Jahr: „Sag einfach, wenn du pleite bist“ – Streamerin will gesunde Kekse verkaufen, reagiert auf Kritik am Preis
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