Der Skill Tree von Path of Exile 2 ist so umfangreich wie in seinem Vorgänger. Für Veteranen ein bekanntes System, doch für Neulinge ein kompliziertes Unterfangen. Wir zeigen euch deshalb die wichtigsten Infos zum Skill Tree, damit ihr auch als Anfänger wisst, wie ihr einen starken Helden bauen könnt.
Was ist der Skill Tree? In Path of Exile 2 gibt es den passiven Skill Tree mit verschiedenen Knotenpunkten, die ihr aktivieren könnt. Diese Punkte unterstützen euch dabei, stärker zu werden. Sie bauen euren Build auf, erhöhen den Schaden, spendieren euch mehr Punkte in Stärke, Geschicklichkeit und Intelligenz oder reduzieren die Resistenzen eurer Feinde.
Vor allem im Endgame ist ein gut ausgebauter Skill Tree mit den richtigen Perks das A und O, um überleben zu können, doch wie ist er aufgebaut und welche Details solltet ihr kennen, bevor ihr eure Punkte verteilt? Wir zeigen es euch.
So funktioniert der Skill Tree in Path of Exile 2
Der Skill Tree ist wie ein Sternenhimmel aufgebaut, der wiederum in verschiedene Areale eingegliedert ist. Jede Klasse hat ihren Startpunkt im Skill Tree und kann sich dann von dort aus ihren Weg durch die anderen Areale bewegen und leveln.
Wichtig ist dabei zu wissen, dass vier Arten von Knotenpunkten im Skill Tree existieren. Jede Art hat dabei ihre eigenen Vorteile. Folgende sind bekannt:
- Reiseknoten (Travel Nodes): Diese Knoten gewähren euch einen Bonus in Stärke, Geschicklichkeit oder Intelligenz.
- Kleine Passive (Minor Passives): Gewährt kleine Boni wie die Steigerung von elementarem Schaden.
- Bemerkenswerte Passive (Notable Passives): Diese Knoten bieten euch einen höheren Bonus an, zum Beispiel erhöhten elementaren Schaden oder auch die Reduzierung elementarer Resistenz eurer Feinde, um sie so anfälliger gegen Schaden zu machen.
- Grundsteine (Keystones): Die Keystones sind wichtige Perks, die euren Build definieren können. Sie ändern drastisch die Funktionen eures Helden und eröffnen so eine Vielzahl an Build-Möglichkeiten.
Zusätzlich gibt es noch Spezialisierungen für Waffen. Diese wechseln dynamisch eure Passiven, je nachdem, welche Waffe ihr derzeit aktiv nutzt.
Wie fängt man am besten an? Wenn ihr vollständig auf Builds und Guides verzichten wollt, dann solltet ihr die Suche am rechten oberen Rand zu Hilfe nehmen. Dort könnt ihr Schlüsselwörter wie Feuer, Kälte oder Minions eingeben. Je nachdem, welches Wort ihr dort hineinschreibt, werden verschiedene Knotenpunkte optisch hervorgehoben.
Es empfiehlt sich immer auf dem Weg zu den Knotenpunkten noch andere, passende Fähigkeiten mitzunehmen, weil euch häufig mehr Skillpunkte zur Verfügung stehen, als Knotenpunkte einer Art existieren. Es lohnt sich etwa neben dem Eis-Elementarschaden auch den allgemeinen Elementarschaden zu erhöhen, um seine Eis-Hexe zu buffen.
Zudem ist es ebenso wichtig auf kritischen Schaden zu setzen, denn dieser erhöht euren Schaden immens – vor allem, wenn eure Krit-Chance ebenso erhöht ist.
Warum ist der Skill Tree so wichtig? Mit dem Skill Tree erschafft ihr euren Endgame-Build, um auch gegen die zähsten Ungeheuer bestehen zu können. Wer also die schwierigsten Inhalte aus PoE 2 meistern möchte, kommt nicht drumherum, sich mit dem komplizierten Skill Tree anzufreunden. Insgesamt stehen euch bis zu 1500 Knoten zur Verfügung, die euren Helden verstärken können.
Kann ich den Skill Tree zurücksetzen? Ja, genau wie in Diablo 4 werdet ihr die Möglichkeit haben, mit verdientem Gold euren Skill Tree zurückzusetzen. Der NPC „Der Verhüllte“, den ihr nach Akt 1 finden könnt, wird euch für Gold eure passiven Punkte zurücksetzen.
Der Preis für die Zurücksetzung ist dynamisch und passt sich eurem Fortschritt an, je tiefer ihr in den Skill Tree investiert habt. Ihr erhaltet zudem noch einen Rabatt von 50 % für die Kosten der Zurücksetzung, wenn ihr Knoten für Attribute zurücksetzt.
Das war eine grobe Erklärung, was ihr wichtiges über den Skill Tree wissen solltet. Die Einzelheiten, welche Skill-Punkte ihr wohin am besten verteilt, findet ihr in den jeweiligen Guides. Wenn ihr noch gar nicht wisst, mit welchem Charakter und Build ihr starten sollt, empfehlen wir euch die Eis-Hexe. Sie ist perfekt für Anfänger geeignet: Path of Exile 2: Anfänger-Build lässt euch als Sorcerer das Schlachtfeld einfrieren

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Frage mich eigentlich immer was so derart kompliziert in einem game bringt . Vorallem werden 95 % eh nur im internet copy und padte betreiben und das nachskillen was da steht .
Der Skilltree ist wirklich nicht kompliziert. Der hochkomplexe Skilltree ist eher so ein Mythos aus dem Vorgänger. Eigentlich sind einfach nur alle Skilltress der verschiedenen Klassen in einem großen Skilltree. Ansonsten ist da auch nicht viel anders als in anderen ARPGs.
Ich persönlich hätte da ein wenig mehr erwartet, aber im Prinzip ist es wirklich nichts anderes als in anderen ARPGs. Wenn du einen Minion Build spielst suchst du nach den Skillknoten “+Minion Damage” and so on. Buildvielfalt sieht ein wenig anders aus.
Ich finde den nicht kompliziert, sondern unübersichtlich.